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Zeit, das Geld von den großen Banken abzuziehen?

3. Februar 2010
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Moveyourmoney.info ist eine amerikanische Website, die eine ebenso einfache wie überzeugende Idee verfolgt: In den Zeiten, in denen Gierbanker und Schmierenpolitiker sich mit immer neuen Boni und Monstergehältern versorgen, wird es Zeit, seine persönliche Verantwortung ernst zu nehmen – und sein eigenes Geld strikt von den Großbanken abzuziehen, die das Desaster verursacht haben, für das wir alle bluten müssen. Die Idee des Social Banking 2.0 macht inzwischen die Runde, der Wirtschaftsblogger Lothar Lochmaier beobachtet die Szene schon seit geraumer Zeit genauer mit dem Blog “Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie”. Und Simon Johnson, Professor am hochangesehenen MIT fordert in der Huffingten Post alle Bürger auf, nur noch Politiker zu wählen, die ihre Bankverbindung nicht mehr bei einer Großbank haben, eine wie ich finde, interessante Idee. Transparenz für alle, gläserner Bürger, aber gerne doch, dann bitte auch: den gläsernen Politiker! Ab sofort werden wir Politiker fragen, wo sie ihre Bankverbindung haben – um sie dann aufzufordern, diese Großbanken zu verlassen. Moveyourmoney.info hat ein eindrucksvolles Video zu dieser im Grunde uralten Idee veröffentlicht.

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One Response to “ Zeit, das Geld von den großen Banken abzuziehen? ”

  1. electrouncle on 3. Februar 2010 at 20:12

    Hallo,

    ich finde es sehr schön, dass Sie diese Aktion erwähnen und auch meinen Blogger Kollegen Herrn Lochmaier erwähnen, der sich um das Thema Social Banking wirklich verdient macht. Ich bin mir inzwischen aber nicht mehr sicher, ob der Begriff Social Banking nicht so etwas wie ein “weisser Schimmel” ist bzw. unserem Sprachverständnis nach sein sollte. Denn was ist – wenn Social Banking für Nachhaltigkeit, ethisch, sozial und ökologisch einwandfrei steht- dann Banking. Ist Banking die böse Schwester von Social Banking, die zwar Geld verdient aber der Mehrheit der Menschen schadet, während Social Banking zwar gut und erstrebenswert ist, aber eigentlich kein Geld einbringt bzw. in der Vorstellung des Mainstreams der Ökonomie kein Geld einbringen kann?
    Wir brauchen keine neuen Begriffe und auch keine Alternativen, die neben den alten Modellen herlaufen. Wir brauchen grundsätzliche Veränderungen in allen Bereichen unseres Wirtschaftssystems. Was denken Sie. Gerne auch als Kommentar in meinem Blog. Habe Ihren Artikel dort auch kurz erwähnt

    http://electrouncle.wordpress.com/2010/02/03/banking-braucht-ambition/

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