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	<title>BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE &#187; Finanzen</title>
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	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
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		<title>Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 13:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, aktuell verfügen wir über mehr als 85.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es natürlich gute und schlechte Investoren. Genau aus diesem Grund überprüfen wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel. Wir überprüfen dann, was anschließend mit dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den EuroStoxx 600 nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€ täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein die Outperformance zum EuroStoxx 600. Auf Sharewise kommt keiner in der Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat. Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance unserer Top 100 Mitglieder verlassen können. Dieser Ansatz schützt nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab! Nun werten wir von Sharewise aus, welche Aktien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/welchen-aktien-trauen-die-top-100-mitglieder-die-beste-rendite-zu-2/&title=Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p><span style="font-size: larger;">Sehr geehrte Damen und Herren,</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">aktuell verfügen wir über mehr als 85.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer   Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu   Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es   natürlich gute und schlechte Investoren.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Genau aus diesem Grund überprüfen   wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei   jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie   kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel.   Wir überprüfen dann, was </span><span style="font-size: larger;">anschließend </span><span style="font-size: larger;">mit   dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den EuroStoxx 600   nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€   täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei   uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein   die Outperformance zum EuroStoxx 600.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auf Sharewise kommt keiner in der   Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat.   Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue   Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance   unserer Top 100 Mitglieder verlassen können.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Dieser Ansatz </span><span style="font-size: larger;"> schützt </span><span style="font-size: larger;">nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab!</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun werten wir von Sharewise aus,   welche Aktien aktuell von den Top 100 Mitglieder zum Kauf empfohlen   werden. Einen Teil dieser Auswertungen stellen wir regelmäßig kostenlos   allen Mitgliedern zur Verfügung, indem wir Ihnen die ersten drei Aktien   aus dieser Liste zeigen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Beginnen möchten wir heute wie immer   mit einem aktuellen Marktüberblick. Anschließend gehen wir detailliert   auf die drei Aktien ein, die aktuell von unseren Top 100 Mitgliedern  am  häufigsten zum Kauf empfohlen werden. Am Ende betrachten wir dann  noch  die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten zwei  Wochen.</p>
<p></span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><strong>Marktüberblick</strong></p>
<p><span style="font-size: larger;">Es hat etwas gedauert, aber der DAX hat es letztendlich doch geschafft. Mit Bruch der Marke von 7.200/7.250 Punkten hat der Index den letzten hartnäckigen Widerstand vor seinem Allzeithoch herausgenommen. Zwar lauern auf dem Weg dorthin noch zwei kleinere Widerstände im Bereich 7.500/7.600 sowie 8.000 Punkten, aber grundsätzlich ist der Weg nach oben nun frei. Insofern verwundert es nicht, dass der DAX derzeit fast täglich und aller schlechten Nachrichten zum Trotz (Unruhen im Nahen Osten, zuletzt speziell Ägypten sowie Leitzinserhöhung in China) immer weiter zulegen kann. Warten Sie daher derzeit nicht mehr unbedingt auf Rücksetzer, denn auch wenn der DAX kurzfristig etwas überkauft ist und es jederzeit auch mal ein oder zwei schlechtere Börsentage geben kann, so dürfte grundsätzlich die Kursrally dynamisch weitergehen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Denn der DAX ist jetzt nicht mehr allein. Er erhält neuerdings nicht nur Unterstützung von den ebenfalls charttechnisch ausgebrochenen US-Indizes (Dow Jones, NASDAQ), sondern sogar vom europäischen Auswahlindex EuroStoxx50. Denn dieser ist zuletzt ebenfalls charttechnisch nach oben ausgebrochen und dürfte daher nun seinen Weg nach oben gehen. Zudem konnte man zuletzt beobachten, dass Investoren sowohl aus Staatsanleihen als auch aus den Emerging Markets Geld abzogen und dies wieder in den westlichen Industrienationen investierten. Ferner denkt die US-Notenbank Federal Reserve (FED) zur Zeit, trotz der zuletzt klar zu sehenden Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt, wohl noch nicht wirklich über Zinserhöhungen nach, so dass die Märkte weiterhin mit billigem Geld geflutet werden. Dieses Spiel von US-Notenbankchef Ben S. Bernanke ist mittel- bis langfristig gesehen natürlich ein Vabanquespiel, denn langsam aber sicher kommen Inflationsgefahren auf. Aber noch kann oder will Bernanke diese nicht sehen und hält stur Kurs in Sachen lockere Geldpolitik. Daher gilt: Don&#8217;t fight the FED!! Bleiben Sie in Aktien engagiert und erhöhen Sie an schwachen Tagen eher noch ihre Aktienquote. Es wird die Zeit kommen, wo Sie dann auch mal Gewinne realisieren sollten, aber noch ist es dafür definitiv zu früh.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Kommen wir damit noch kurz zu   unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot. Dieses notiert aktuell  bei +24,14% (seit Start am 1. Juni 2010) und damit nur noch einen Tick unter seinem Allzeithoch. Leider wurden wir kürzlich in einer Korrekturphase bei den Aktien der Aixtron SE sowie der TUI AG etwas unglücklich ausgestoppt. Zwar hatten wir bei beiden Aktien ohnehin Gewinnmitnahmen geplant, aber eigentlich wollten wir Aixtron SE zu Kursen zwischen 30,00 Euro und 32,00 Euro sowie TUI über 10,00 Euro verkaufen. Nun haben wir etwas weniger für die Aktien bekommen als gedacht, aber nichtsdestotrotz sind +34,58% mit Aixtron SE sowie +22,23% mit TUI ein durchaus &#8220;nettes&#8221; Ergebnis. Neu aufgenommen wurde dafür zuletzt die Aktie der E.ON AG, die wir ja schon vor einigen Monaten im <a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> ausführlich besprochen hatten. Ergebnis damals: kurzfristig dürfte die Aktie den DAX eher underperformen, mittel- bis langfristig sollte man alleine schon aufgrund der hohen Dividendenrendite zugreifen. Dies haben wir nun getan, auch um unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot ein wenig defensiver aufzustellen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Getrieben wurde das Sharewise Musterdepot hingegen zuletzt von den Aktien der Allianz SE, der finnischen Nokia Corp. sowie von Klöckner + Co SE. Allianz SE hat nun unser erstes Kursziel von 110,00 Euro, das wir im Rahmen der Sharewise Börsenbrief Analyse genannt hatten, fast erreicht. Wir sehen die Aktie aber immer noch als günstig und noch lange nicht als ausgereizt an, zumal hier bald auch die Dividende lockt. Daher haben wir den Stoppkurs leicht nachgezogen, aber bleiben hier vorerst investiert. Nokia Corp. will sich unter dem neuen CEO Stephen Elop neu ausrichten und es wurde zuletzt über eine engere Zusammenarbeit mit Microsoft spekuliert. Was haben wir dazu in der Analyse des Sharewise Börsenbriefes geschrieben? Wir können uns mittel- bis langfristig ja sogar eine Übernahme von Nokia Corp. durch Microsoft vorstellen! Die Aktie von Klöckner + Co. SE profitierte indes von einer Akquisition in den USA und kennt aktuell kein Halten mehr. Fast täglich sehen wir neue Jahreshochs und das Plus seit Aufnahme in unser Musterdepot beläuft sich inzwischen auf +56,67%. Wir haben daher unser Kursziel sowie unseren Stoppkurs zuletzt angehoben und bleiben investiert.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Mehr oder weniger seitwärts liefen zuletzt die Aktien der neu aufgenommen E.ON sowie von Singulus Technologies. Mit der Aufnahme von E.ON verbanden wir das Ziel, das Musterdepot etwas stabiler zu machen, so dass uns die etwas zähe Kursentwicklung nicht verwundert. Wir sehen hier jedoch eine sehr hohe Dividendenzahlung auf uns zukommen sowie Platz nach oben bis mindestens 30,00 Euro. Singulus Technologies hingegen konnte sich zuletzt stabilisieren und greift nun wieder den wichtigen Widerstand im Bereich 4,50 Euro an. Sollte dieser endlich einmal herausgenommen werden, dürfte die Aktie dynamisch durchstarten.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Bleibt zu guter Letzt noch die Aktie von SGL Carbon SE. Hat uns die Aktie zum Start unseres Sharewise Börsenbrief Musterdepots noch Freude bereitet, bereitete sie uns zuletzt leider etwas Kopfzerbrechen. Die Aktie scheint das Widerstandscluster zwischen 28,00 Euro und 29,00 Euro einfach nicht durchbrechen zu können und fällt kurzfristig immer wieder zurück. Wir haben daher zuletzt den Stoppkurs angehoben und geben der Aktie eine letzte Chance. Sollte sie aber den charttechnischen Ausbruch, mit diesem positiven Gesamtmarkt im Rücken, nun erneut nicht schaffen, so werden wir hier nicht zögern und ggfs. Gewinne realisieren. Denn wir konnten bis dato mit unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot sämtliche Vergleichsindizes (DAX, CAC40, EuroStoxx) schlagen und das trotz eines deutlich geringeren Risikos, da wir zu keinem Zeitpunkt voll investiert waren. Dies wollen wir auch zukünftig schaffen und daher können und wollen wir uns eine Aktie, die schlechter als der Gesamtmarkt läuft, nicht leisten.</span></p>
<hr />
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Diese 3 Aktien empfehlen unsere Top 100 Mitglieder aktuell am häufigsten zum Kauf</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">1.) <strong>Silver Wheaton Corp.</strong>: Die Aktie der Silver Wheaton Corp. haben wir bereits ausführlich im Rahmen unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">besprochen.    Dabei kamen wir Mitte Dezember 2010 zu dem Ergebnis, dass die Aktie   eine Art &#8220;Optionsschein&#8221; auf einen weiter steigenden Silberpreis   darstellt. Denn Silver Wheaton Corp. produziert selbst nur wenig Silber.   Vielmehr hat man mit anderen Rohstoffunternehmen, in erster Linie mit   großen Goldproduzenten, Vereinbarungen getroffen, deren als &#8220;Nebenprodukt&#8221;   gefördertes Silber günstig aufzukaufen und zu   vermarkten. Dabei zahlt Silver Wheaton Corp. im Durchschnitt derzeit nur   ca. 5$ je Silberunze, was bei einem aktuellen Silberpreis von leicht über 30$ je   Feinunze ein gutes Geschäft darstellt. Insofern ist das  Geschäftsmodell  des Unternehmens gegenwärtig genial, birgt aber hohe  Risiken. Denn auf  Dauer werden die Partner von Silver Wheaton Corp.  natürlich höhere  Preise für ihr &#8220;Nebenprodukt&#8221; verlangen, so dass der  durchschnittliche  Einkaufspreis je Feinunze Silber deutlich anziehen  sollte. Kommt es dann  am Markt zu einem Rückgang des Silberpreises, so  könnte Silver Wheaton  Corp. schnell in große Probleme geraten. Daher  ist ein hoher und am besten immer weiter steigender Silberpreis für Silver  Wheaton Corp. sehr, sehr  wichtig. Und genau darum verhält sich die  Aktie auch wie eine Art  Optionsschein auf den Silberpreis. Sprich:  Steigt der Silberpreis, dann  steigt die Aktie von Silver Wheaton noch  stärker. Fällt der Silberpreis hingegen,  so gerät die Aktie der Silver Wheaton  Corp. noch stärker unter Druck!!</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> 2.) <strong>Deutsche Bank AG</strong>: Die Aktie der Deutschen Bank haben wir im Rahmen unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">bereits   am 12. Oktober 2010 ausführlich besprochen. Wir kamen dabei zu dem   Ergebnis, dass die Deutsche Bank die einzige deutsche Bank mit   Weltgeltung ist. Den Kauf der Deutschen Postbank AG haben wir dabei   ausdrücklich begrüßt. Zwar glauben auch wir, dass die Deutsche Bank mit   dieser verstärkten Fokussierung auf das Privatkundengeschäft ihr Ziel   einer Eigenkapitalrendite von 25% aufgeben muss. Doch andererseits   stabilisiert diese Neuausrichtung eben auch das Geschäft. Wir haben die   Aktie der Deutschen Bank AG im Rahmen des </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">daher, genau wie unsere Top 100 Mitglieder, zum Kauf empfohlen. Unser Kursziel auf Sicht eines Jahres: 55,00€. Und die Aktie hat sich zuletzt auch schon auf den Weg in Richtung dieses Kursziels gemacht. Hochinteressant sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die zuletzt am Markt aufgekommenen Gerüchte über die Nachfolge von CEO Dr. Josef Ackermann, der angekündigt hat mit Ablauf seines Vertrages im Jahr 2013 aus dem Amt scheiden zu wollen. Wurden bisher immer Investmentbanking Vorstand Anshu Jain sowie Risikovorstand Hugo Bänzinger als potenzielle Ackermann-Nachfolger genannt, so könnte es nun überraschenderweise auf den noch amtierenden Chef der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, hinauslaufen.</span><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">3.) <strong>Aixtron SE</strong>: In unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot leider etwas unglücklich mit +34,58% ausgestoppt worden steht die Aktie des deutschen Weltmarktführers in Sachen Maschinen zur Produktion von LEDs nun wieder weit oben in der Gunst der Sharewise Top Mitglieder. Fundamental betrachtet sahen und sehen wir die Aktie zwar eigentlich im Bereich 30,00 Euro bis 32,00 Euro als fair bewertet an. Da die Aktie jedoch derzeit auf dem besten Wege ist den charttechnischen Ausbruch über dieses Widerstandscluster zu vollziehen sind allerdings durchaus zügig Kurse von bis zu 38,00 Euro möglich. Hier zeigt sich, dass in einem Bullenmarkt mit der Zeit immer höhere Bewertungen akzeptiert werden und bei &#8220;Trendaktien&#8221; wie es eben Aixtron SE ist, irgendwann die fundamentale Bewertung nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Insofern dürften unsere Sharewise Top Mitglieder mit Aixtron SE auch weiterhin auf das richtige Pferd gesetzt haben. Kursziel nun, rein charttechnisch begründet: 38,00 Euro.</span><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die Sharewise  Aktienrangliste  enthält nur die Aktien, die aktuell von unseren Top 100  Mitgliedern  verstärkt zum Kauf empfohlen werden. Auf Basis dieser Aktienrangliste   wird jede Woche die Aktie ausgewählt, die wir im Rahmen unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">besprechen.   So ist gewährleistet, dass unsere LeserInnen vom Sharewise Konzept der   &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; und davon, welche Aktien unsere nachweislich   besten Mitglieder aktuell favorisieren, profitieren. Uns interessieren   dabei vor allem die Neueisteiger in die Sharewise Aktienrangliste. Denn   diese Aktien wurden dann von vielen Top 100 Mitgliedern zum Kauf   empfohlen. Meistens gibt es dann bei dieser Aktie ein aktuelles Ereignis   wie z.B. sehr gute Quartalszahlen. Oder die Aktie ist stark gefallen,   hat einen Boden gebildet und wird deshalb zum Kauf empfohlen. Wir von   Sharewise beobachten die Sharewise Aktienrangliste und suchen die beste   Aktie aus. Diese Aktie analysieren wir dann für Sie und sagen Ihnen   genau, ob Sie die Aktie kaufen sollen. Alle Aktien auf der Sharewis   Aktienrangliste, die wir Ihnen empfehlen, werden täglich mit Umsätzen   von durchschnittlich mindestens 500.000 € gehandelt.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;"><br />
<hr /></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Sentimentdaten</strong></span></p>
<p><strong>Analysten</strong></p>
<p><span style="font-size: larger;">5.2. bis 9.2.: 50,0% Kaufen und 9,4% Verkaufen</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN KAUF</strong>: GEA Group AG, LVMH SA, Deutsche Bank AG</p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN VERKAUF</strong>: Weyerhaeuser Co., PUMA AG, Hannover Rück AG</p>
<p></span></p>
<p><strong><span style="font-size: larger;">Wir überprüfen auf Sharewise auch   wie gut die Analysten sind. Denn auch dort gibt es gute und schlechte.   Daher wollen wir Ihnen kurz die in der letzten Woche häufig zum Kauf   empfohlenen Aktien vorstellen.</span></strong></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die Analysten favorisieren derzeit      die Aktie der GEA Group AG. Hintergrund sind hier leicht besser als erwartete Quartalszahlen, ein positiver Unternehmensausblick sowie eine deutlich höhere Dividende (Vorschlag des Unternehmens: 0,40 Euro je Aktie; bisher: 0,30 Euro je Aktie). Dies deutet daraufhin, dass das Management des Unternehmens die Krise als endgültig abgehakt ansieht und sorgt natürlich für positive Stimmung unter den Analysten. </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ferner favorisieren die Analysten die Aktie des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH SA. LVMH, kurz für Louis Vuitton Moët</span><span style="font-size: larger;"> Hennessy konnte erst kürzlich ebenfalls sehr starke Geschäftszahlen vermelden, genauer gesagt das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Treiber des Geschäfts war dabei insbesondere der chinesische Markt, wo sich der wachsende Reichtum der Chinesen bemerkbar macht. Daher äußerte sich CEO Bernard Arnault auch sehr optimistisch bzgl. des Geschäftsjahres 2011, was die Analysten überzeugte.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Platz 3 auf der Liste der Analystenfavoriten belegt dann die Aktie der Deutschen Bank AG. Mehr zur Deutschen Bank AG konnten Sie ja bereits weiter oben in diesem Artikel lesen. Hinzuzufügen wäre höchstens noch, dass die Analysten wohl der Aussage von CEO Dr. Josef Ackermann vertrauen, der im Geschäftsjahr 2011 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 10 Mrd. Euro plant. Sollte dieses Ziel erreicht werden, so wäre die Aktie derzeit natürlich viel zu billig und selbst das im Rahmen des <a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> genannte Kursziel von 55,00 Euro müsste wohl deutlich angehoben werden.</span></p>
<hr />
<p><strong><span style="font-size: larger;">NÄCHSTEN DIENSTAG IM </span></strong><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><strong><span style="font-size: larger;">SHAREWISE BÖRSENBRIEF</span></strong></a></p>
<p><span style="font-size: larger;">Im nächsten <a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> dreht sich alles um eine Aktie, die zwar vom Geschäft her nicht mit der von uns frühzeitig empfohlenen Kontron AG zu tun hat, deren Entwicklung uns jedoch stark an die Entwicklung bei Kontron erinnert. So stürzte die Kontron Aktie vor einiger Zeit wegen eines Betrugsfalls in Asien regelrecht ab und war nur aufgrund dieses Einmaleffektes sehr günstig bewertet. Auf diese Sondersituation wiesen wir Sie im Rahmen unseres Sharewise Börsenbriefes rechtzeitig hin und so konnten unsere Leser und Leserinnen die Kontron Aktie nahezu im Tief, nämlich zu Kursen von ca. 5,40 Euro, einkaufen. Heute notiert Kontron bei ca. 8,60 Euro und somit beträgt das Kursplus knapp +60%.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ähnlich sieht es nun wie gesagt bei der Aktie des Unternehmens aus, das wir Ihnen am Dienstag im <a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> vorstellen wollen, nämlich den Solarmaschinenbauer Roth &amp; Rau. Auch die Aktie von Roth &amp; Rau geriet Ende letzten Jahres unter erheblichen Abgabedruck, weil das Unternehmen gleich zwei Gewinnwarnungen herausgeben musste. Doch Gewinnwarnung ist eben nicht immer gleich Gewinnwarnung und so sollte man schon einen Blick hinter die Fassade werfen. Denn Grund für diese Gewinnwarnungen waren keineswegs schlecht laufende Geschäfte, sondern vielmehr die Insolvenz zweier Kunden, die deshalb ihre Rechnungen nicht bezahlten.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun spricht so etwas sicherlich nicht für das Management eines Unternehmens. Und dass eine Aktie in der Folge auch durchaus zu Recht ein wenig unter Druck gerät, weil Investoren ein wenig das Vertrauen verlieren, ist auch klar. Aber letztendlich ist auch klar, dass es sich bei so etwas um Einmaleffekte handelt, denn es ist ja nicht davon auszugehen, dass plötzlich alle Kunden von Roth &amp; Rau in die Insolvenz gehen. Ferner hat das Unternehmen bereits richtig auf diese Entwicklungen reagiert und den Finanzvorstand ausgetauscht, so dass sich in Zukunft das Controlling der Company deutlich verbessern dürfte. Da die Aktie von Roth &amp; Rau zuletzt bis auf Platz 8 unserer Sharewise Aktienrangliste vorstoßen konnte, haben wir uns daher dazu entschieden das Unternehmen im Rahmen des kommenden Sharewise Börsenbriefes genau zu analysieren.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSE: ROTH &amp; RAU AG</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die vollständige Analyse bleibt den zahlenden Abonnenten des </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">vorbehalten.  Bitte haben Sie Verständnis  dafür, dass Qualität Ihren Preis hat. Sie  könnnen den </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">4 Wochen kostenfrei testen, es  entstehen keinerlei Verpflichtungen. Nach 4 Wochen endet der Versand  automatisch.</span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<hr />
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Aktuelle Insiderhandel und Director Dealings</strong></span></p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse: collapse; border: medium none; width: 640px; height: 416px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;"><strong>Veröffentlicht</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;"><strong>Handelsdatum</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktie</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktion</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;"><strong>Volumen</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">02.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">31.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Lanxess AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">584.415 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">07.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">03.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">48.644 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">07.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">02.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">176.400 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">02.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">28.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">72.590 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">02.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">01.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">420 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">02.02.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">31.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">112.980 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">28.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">27.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">203.603 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">28.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">26.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">20.442 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">28.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">25.12.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">27.839 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">28.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">24.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Conergy AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">104.459 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">31.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">25.01.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Gerresheimer AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">2.302.500 €</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Schaut man sich die heutige Tabelle an, so könnte man den Eindruck gewinnen, dass derzeit die Insider massiv auf der Verkäuferseite stehen. Dem ist aber keineswegs so, denn insgesamt sind die Director Dealings zuletzt deutlich rückläufig gewesen. Das die größten Director Dealings dabei allesamt Verkäufe sind, ist daher auf Sondersituationen zurückzuführen. So trennen sich z.B. die Insider bei Conergy bereits seit längerem von ihren Aktienpaketen, da sie wohl nicht mit dem Rettungsplan der beiden Hedgefonds York Capital und Sothic Capital einverstanden sind. Ansonsten verkaufte die CCC Investment GmbH ein größeres Aktienpaket an der Gerresheimer AG. Angesichts der Kursrally der Aktie in den letzten Monaten und da es sich nur um einen einzelnen, wenn auch größeren Verkauf handelt, sehen wir hier jedoch keine so große Bedeutung in diesem Verkauf. Gleiches gilt auch beim Insiderverkauf bei Lanxess. Hier hat Finanzvorstand Matthias Zachert einige Aktien veräußert, was angesichts eines Aktienkurses kurz unter Allzeithoch sowie Spekulationen über eine bevorstehende DAX Aufnahme des Konzerns nicht wirklich verwundern kann.</span><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span></p>
<h3 class="green"><span style="font-size: larger;">Über den Autor</span></h3>
<p><span style="font-size: larger;">Sascha Huber, Jahrgang 1978 und      wohnhaft  in Trier, ist schon seit    Zeiten des damaligen Neuen Marktes      als intimer  Kenner der    Hightechbranche bekannt. Er betrieb in   den    Jahren 1998 bis  2001    zusammen mit einem Partner eine der   damals    führenden Börsenhotlines     sowie eines der damals führenden      Börsenportale und gehörte damit zu den     Ersten, die das Potential   von    Aktien wie Amazon.com, eBay oder     Intershop Communications      erkannten. Im Gegensatz zu vielen anderen     Experten riet er      allerdings rechtzeitig im März 2000 zum Ausstieg aus     dem Neuen Markt      und warnte sehr frühzeitig vor Luftnummern wie ComROAD,      Gigabell     oder Infomatec. Mittlerweile gehört er zu den aktivsten       Sharewise    Mitgliedern und zeichnet sich dabei durch exzellentes   Börsen     Know    How aus. Dabei liegt seine Spezialität unverändert im          Hightechsektor, den er aufgrund eines Informatikstudiums auch   bestens        einschätzen kann.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><br />
</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwelchen-aktien-trauen-die-top-100-mitglieder-die-beste-rendite-zu-2%2F&amp;title=Welchen%20Aktien%20trauen%20die%20Top%20100%20Mitglieder%20die%20beste%20Rendite%20zu%3F" id="wpa2a_2"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mindmap des Banking und Finance 2.0</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/die-mindmap-des-banking-und-finance-2-0/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 20:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Banking 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Basel III]]></category>
		<category><![CDATA[Finance 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem gestrigen Finance Day der Hamburg School of Business Administration (HSBA) wurde ich u.a. gefragt, was denn eigentlich Banking 2.0 überhaupt ist und welche Rolle es künftig spielen wird. Ich hatte dazu gestern bereits etwas geschrieben. Auf der sehr interessanten Tagung ging vor allem auch um die Zukunft der Unternehmensfinanzierung unter dem künftigen Regime von Basel III. Ein Tenor, der sich durch alle Vorträge zog war, dass sich die Finanzierungstrukturen und –kosten der Unternehmen verändern werden. Dabei werden, so klang dies in einigen Statements an, auch Finanzierungen eine größere Rolle spielen, die von außerhalb des regulierten Bankensektors vergeben und vermittelt werden. Neben Private Equity und Verbriefungen kommt hier Finance 2.0 ins Spiel. Aber dies soll jetzt kein Tagungsbericht werden. Ich will hier nur meine am Wochenende gestartete Mindmap zur Verfügung stellen, die auf einer Seite erstmalig einen Überblick der Zukunft des Bankings zeigt. Dabei habe ich mich nicht auf die Finanzierungsseite beschränkt, sondern habe in die Struktur auch Anlage, Zahlungsverkehrs- und weitere Dienstleistungen aufgenommen. Banking 2.0? Hier darf man übrigens gern ein Fragezeichen setzen. Die Aktivitäten verschiedenster Unternehmen haben zwar viel mit Finanzdienstleistungen zu tun. Aber bei einem genauen Blick auf die Spieler fällt auf, dass sich darunter nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/die-mindmap-des-banking-und-finance-2-0/&title=Die Mindmap des Banking und Finance 2.0&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Auf dem gestrigen <a href="http://www.hsba-finance-conference.de/die-konferenz.php" target="_blank">Finance Day der Hamburg School of Business Administration</a> (HSBA) wurde ich u.a. gefragt, was denn eigentlich Banking 2.0 überhaupt ist und welche Rolle es künftig spielen wird. Ich hatte dazu <a href="http://www.blicklog.com/2011/02/07/erhht-goldman-sachs-facebook-deal-das-interesse-fr-banking-2-0/" target="_blank">gestern bereits etwas geschrieben</a>. Auf der sehr interessanten Tagung ging vor allem auch um die Zukunft der Unternehmensfinanzierung unter dem künftigen Regime von Basel III. Ein Tenor, der sich durch alle Vorträge zog war, dass sich die Finanzierungstrukturen und –kosten der Unternehmen verändern werden. Dabei werden, so klang dies in einigen Statements an, auch Finanzierungen eine größere Rolle spielen, die von außerhalb des regulierten Bankensektors vergeben und vermittelt werden. Neben Private Equity und Verbriefungen kommt hier Finance 2.0 ins Spiel.</p>
<p>Aber dies soll jetzt kein Tagungsbericht werden. Ich will hier nur meine am Wochenende gestartete Mindmap zur Verfügung stellen, die auf einer Seite erstmalig einen Überblick der Zukunft des Bankings zeigt. Dabei habe ich mich nicht auf die Finanzierungsseite beschränkt, sondern habe in die Struktur auch Anlage, Zahlungsverkehrs- und weitere Dienstleistungen aufgenommen.</p>
<p>Banking 2.0? Hier darf man übrigens gern ein Fragezeichen setzen. Die Aktivitäten verschiedenster Unternehmen haben zwar viel mit Finanzdienstleistungen zu tun. Aber bei einem genauen Blick auf die Spieler fällt auf, dass sich darunter nur eine einzige Bank befindet (die Fidor Bank). Es schicken sich immer mehr Unternehmen von außen an, in die oligopolistischen Strukturen der Finanzdienstleistungen einzudringen. So wagt sogar Facebook den Startschuss in Zahlungsleistungen. Hatte ich im Frühjahr 2010 noch darüber spekuliert, <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/25/wie-facebook-mit-banking-2-0-die-finanzbranche-aufmischen-knnte/">wie <em>Facebook</em> mit <em>Banking</em> 2.0 die Finanzbranche aufmischen könnte</a>, hat <a href="http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/2356324/" target="_blank">Facebook mittlerweile angefangen</a> die damals geäußerte Idee, die riesige Community für Zahlungstransaktionen und mehr zu nutzen, gemeinsam mit Paypal umzusetzen.</p>
<p>Hier jetzt die Mindmap, die noch weit davon entfernt ist vollständig und perfekt zu sein. Aber wie im Web 2.0 üblich, entwickelt sich so etwas. Die <strong><a href="http://www.mindmeister.com/80331781/banking-und-finance-2-0-by-http-www-blicklog-com" target="_blank">Mindmap &quot;Banking und Finance 2.0 kann auch hier</a></strong> abgerufen werden<strong>.</strong></p>
<p><iframe style="overflow: hidden" height="400" src="http://www.mindmeister.com/maps/public_map_shell/80331781/banking-und-finance-2-0-by-http-www-blicklog-com?width=500&amp;height=400&amp;zoom=0" frameborder="0" width="500" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Ein besonderes Merkmale der Nutzung der Web 2.0 oder Social-Media-Technologien ist neben der Nutzung neuerer Webtechnologien vor allem eine erweiterte Philosophie im Umgang mit Kunden. Diese zeichnet sich durch offene und möglichst gleichberechtigte Kommunikation, hohe Transparenz über Leistungen und Gegenleistungen sowie Einbeziehung der Kunden in den Leistungsprozess aus. Ein Kern Banking 2.0-Philosophie liegt also darin, Kunden deutlich aktiver in die Leistungserbringung zu integrieren.</p>
<p>Schaut man auf die rechte Seite dieser Mindmap, dann wird schnell deutlich, warum es rein gar nichts mit Banking 2.0 zu tun hat, wenn Finanzhäuser sich lediglich in Sozialen Netzwerken bewegen und Informationen per Twitter versenden oder eine Facebook-Seite betreiben. Wenn diese Kanäle nur als einseitiges Instrument eingesetzt werden, um typische Werbebotschaften Botschaften bei den Zielgruppen zu platzieren (siehe dazu “<a href="http://www.blicklog.com/2010/11/02/allein-das-image-mit-facebook-twitter-und-blogs-aufwerten-reicht-nicht-fr-erfolg-im-banking-2-0/">Allein das Image mit Facebook, Twitter und Blogs aufwerten reicht nicht für Erfolg im Banking 2.0</a>”), dann mag man dies in einigen Häusern zwar für modern halten, tatsächlich bewegt man sich damit aber keinen Millimeter in die Zukunft. Ich empfehle dazu einen Blick in den Beitrag von Lothar Lochmaier zu werfen: “<a href="http://lochmaier.wordpress.com/2011/02/04/volksbanken-partizipatives-fitnessprogramm-via-social-media/">Volksbanken: Partizipatives Fitnessprogramm via Social Media?</a>”. Die darin geäußerte berechtigte Kritik kann man durchaus auf nahezu alle Kreditinstitute übertragen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fdie-mindmap-des-banking-und-finance-2-0%2F&amp;title=Die%20Mindmap%20des%20Banking%20und%20Finance%202.0" id="wpa2a_4"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Finanzblog Award: Vom Schattendasein ins Rampenlicht?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/finanzblog-award-vom-schattendasein-ins-rampenlicht/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/finanzblog-award-vom-schattendasein-ins-rampenlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 15:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Finanzblogs das Potential, vom Außenseiter zu den Vorreitern in einer vernetzten Medienwelt heran zu reifen? Denn wer die aktuelle Mindmap beim Blicklog vom Januar 2011 studiert, wird feststellen, dass die Zahl der Wirtschafts- und Finanzblogs weiter wächst. Von einer Revolution oder gar Etablierung eines neuen Medienformats zu sprechen, erscheint allerdings verfrüht. Dennoch: Die Szene der klassischen Wirtschaftsberichterstatter, Marktanalysten und Finanzpropheten wird durch die einschlägige Blogosphäre bunter, vielfältiger, mitunter auch erheblich detailreicher und kritischer. Das ist auf alle Fälle eine gute Nachricht, für eine &#8220;Umsonst-und-Kostenlos&#8221; Kultur der Nachrichtenverbreitung im Netz, die man bis dato immer noch als eine vernachlässigbare Größe ansehen darf, wie ich es  bereits des öfteren aufgezeigt habe. Nun aber zum eigentlichen Thema. Die Direktbank comdirect Bank AG lobt erstmals den  Finanzblog-Award aus. Dies lässt erkennen, dass die Finanzblogger erst genommen werden. Hier die offizielle Ankündigung der Veranstalter comdirekt Bank AG: Die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Privatanleger finden nützliche Informationen zu Strategien, Märkten und Produkten zunehmend im Internet. Dabei kommt Weblogs eine wachsende Bedeutung zu. Viele Blogs beinhalten qualitativ hochwertige Informationen und schaffen gleichzeitig Raum für inhaltlichen Austausch und Diskussion. Allerdings erscheint die Blogosphäre im Vergleich zur klassischen Medienlandschaft noch unübersichtlich. Gute Weblogs zu Finanz- und Anlagethemen sind nicht immer einfach zu finden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/finanzblog-award-vom-schattendasein-ins-rampenlicht/&title=Finanzblog Award: Vom Schattendasein ins Rampenlicht?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Haben Finanzblogs das Potential, vom Außenseiter zu den Vorreitern in einer vernetzten Medienwelt heran zu reifen? Denn wer die aktuelle <a href="http://www.blicklog.com/2011/01/16/die-welt-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;utm_campaign=Feed%3A+blicklog%2FZYzv+(Blick+Log)" target="_blank">Mindmap beim Blicklog </a>vom Januar 2011 studiert, wird feststellen, dass die Zahl der Wirtschafts- und Finanzblogs weiter wächst.</p>
<p>Von einer Revolution oder gar Etablierung eines neuen Medienformats zu sprechen, erscheint allerdings verfrüht. Dennoch: Die Szene der klassischen Wirtschaftsberichterstatter, Marktanalysten und Finanzpropheten wird durch die einschlägige Blogosphäre bunter, vielfältiger, mitunter auch erheblich detailreicher und kritischer.</p>
<p>Das ist auf alle Fälle eine gute Nachricht, für eine &#8220;Umsonst-und-Kostenlos&#8221; Kultur der Nachrichtenverbreitung im Netz, die man bis dato immer noch als eine vernachlässigbare Größe ansehen darf, wie ich es  bereits <a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/11/16/wirtschaftsblogger-die-verkannte-grosenordnung/" target="_blank">des öfteren </a>aufgezeigt habe.</p>
<p>Nun aber zum eigentlichen Thema. Die Direktbank <a href="http://www.comdirect.de/">comdirect Bank AG </a>lobt erstmals den  <a href="http://www.finanzblog-award.de/">Finanzblog-Award</a> aus. Dies lässt erkennen, dass die Finanzblogger erst genommen werden.</p>
<p>Hier die offizielle Ankündigung der Veranstalter comdirekt Bank AG:</p>
<p><em>Die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Privatanleger finden nützliche Informationen zu Strategien, Märkten und Produkten zunehmend im Internet. Dabei kommt Weblogs eine wachsende Bedeutung zu. Viele Blogs beinhalten qualitativ hochwertige Informationen und schaffen gleichzeitig Raum für inhaltlichen Austausch und Diskussion. Allerdings erscheint die Blogosphäre im Vergleich zur klassischen Medienlandschaft noch unübersichtlich. Gute Weblogs zu Finanz- und Anlagethemen sind nicht immer einfach zu finden und manchmal eher „Geheimtipps“.</em></p>
<p><em>Um dies zu ändern und hervorragenden publizistischen Leistungen auch außerhalb der Blogosphäre zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, wird 2011 erstmals der comdirect finanzblog award vergeben. Eine unabhängige Jury zeichnet Weblog-Betreiber und -Autoren aus, die Privatanleger verständlich, kompetent und kritisch informieren und ihnen somit eine Orientierung in der komplexen Welt der Finanzen bieten.</em></p>
<p>Wer sich als schon seit längerem aktiver Finanzblogger bewerben will, sollte sich auf folgendes Profil einstellen:</p>
<p><em>Bewertet werden insbesondere folgende Aspekte: </em></p>
<ul>
<li><em>Qualität der Texte</em></li>
<li><em>Sprache und Inhalt</em></li>
<li><em>Gestaltung</em></li>
<li><em>Service</em></li>
<li><em>Gesamteindruck</em></li>
</ul>
<p><em>Ebenfalls fließt in die Bewertung der Blogs ein, ob allgemeine journalistische Standards eingehalten, Anforderungen an Finanz- und Anlagethemen erfüllt sowie vorhandene Darstellungsmöglichkeiten im Internet genutzt werden.</em></p>
<p>Quelle: finanzblog-award.de</p>
<p>Die Preise Eins bis Drei sind mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotiert, dazu gibt es einen optionalen Sonderpreis mit ebenfalls 1.000 Euro. Ich selbst habe mich dazu bereit erklärt, in der Jury mitzuarbeiten.</p>
<p>Überzeugt hat mich der durchdachte Kriterienkatalog zur Preisvergabe. Als Vertreter der weit verzweigten Blogosphäre sehe ich meine Aufgabe darin, nicht nur meine konkreten Erfahrungen als Blogger einfließen zu lassen, sondern der &#8220;Sphäre&#8221; eine Stimme und Gewicht zu verleihen.</p>
<p>Der Finanzblog-Award kann aus meinem Verständnis heraus dazu beitragen, eine vernachlässigte informelle &#8220;Mediengattung&#8221; vom Schattendasein stärker ins Rampenlicht zu befördern, was zur weiteren Professionalisierung der bunten Szene beitragen könnte. Denn &#8220;die&#8221; Blogosphäre kann die Leser letztlich nur mit hoher Qualität, Fleiß, Leidenschaft, aber auch einem gehörigen Maß an Disziplin, binden.</p>
<p>Darüber hinaus könnten sich die arrivierten Türwächter in der Medienwelt durch vorsichtige  Aufnahme der Neumitglieder aus der finanziellen Blogosphäre selbst wieder mehr frisches Leben und Vielfalt einhauchen. Kurzum, es braucht eine Medienwelt, in der Fachzirkel sich nicht nur  selbstreferenziell zu vorherseh- und austauschbaren Analysen verabreden, sondern in dem neue Plattformen zu einem vielschichtigen Bild über die Finanzwelt beitragen.</p>
<p>Wenn mit Hilfe von Finanzblogs ein besser informierter und in finanziellen Dingen aufgeklärter Verbraucher heraus käme, dann hätten die Blogger ihren kleinen Beitrag dazu geleistet. Wer möchte, der sollte also teilnehmen, um sich der sportlichen Herausforderung zu stellen, durch den Preis in den Genuss einer &#8221;mentalen Anschubfinanzierung&#8221; zu gelangen. Damit die Puste beim Bloggen nicht gleich wieder ausgeht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Ffinanzblog-award-vom-schattendasein-ins-rampenlicht%2F&amp;title=Finanzblog%20Award%3A%20Vom%20Schattendasein%20ins%20Rampenlicht%3F" id="wpa2a_6"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer &quot;spekuliert&quot; eigentlich gegen Portugal?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wer-spekuliert-eigentlich-gegen-portugal/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wer-spekuliert-eigentlich-gegen-portugal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 20:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Währungskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anleiheauktion Portugals lief gestern deutlich besser, als dies viele Beobachter erwartet haben. Aus dem Zinsschnäppchen für Investoren ist also vorerst nichts geworden. Ob es wirklich nur eine kurze Atempause ist, wie die Wiwo glaubt, oder damit so eine Art Turnaround der EURO-Schuldner geschafft ist, wird man frühestens in einigen Monaten wissen. Den Skeptikern muss man aber nicht zwingend glauben schenken, wie ich finde. Es war aber klar, dass im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Refinanzierungsrunde im europäischen Schuldendomino wieder ein Schlaglicht auf die Finanzmärkte fällt und die “Spekulanten” in den Mittelpunkt rücken. “Finanzmärkte nehmen Portugal in die Zange” titelte das Manager Magazin auf seiner Webseite. Es fehlen eigentlich noch die typischen Empörungen gegen die Marktteilnehmer, die Portugal, Spanien und Italien zu Fall bringen wollen. Die Märkte, so ein immer wieder geäußerter Vorwurf, ignorieren die Anstrengungen der Eurozone oder die Finanzmärkte haben sich gegen den Euro oder Portugal verschworen, sind die wiederkehrenden Plattitüden. Unklar bleibt stets, wer eigentlich mit den “Märkten” gemeint ist. Tatsächlich ist die Frage, wer eigentlich “gegen” Portugal oder den Euro &#34;spekuliert&#34; ganz einfach zu beantworten. Das sind zunächst einmal ganz normale Marktteilnehmer, wie Banken, Investmentfonds, Versicherer, Pensionskassen, Staatsfonds und natürlich auch Privatpersonen. Portugiesische Anleihen fallen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wer-spekuliert-eigentlich-gegen-portugal/&title=Wer &quot;spekuliert&quot; eigentlich gegen Portugal?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Die Anleiheauktion Portugals lief <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/erfolgreiche-anleiheauktion-investoren-geben-portugal-luft-zum-atmen;2729402" target="_self">gestern deutlich besser</a>, als dies viele Beobachter erwartet haben. Aus dem Zinsschnäppchen für Investoren ist also vorerst nichts geworden. Ob es wirklich nur eine kurze Atempause ist, <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/nur-eine-kurze-atempause-fuer-portugal-453083/" target="_blank">wie die Wiwo glaubt</a>, oder damit so eine Art Turnaround der EURO-Schuldner geschafft ist, wird man frühestens in einigen Monaten wissen. Den Skeptikern muss man aber nicht zwingend glauben schenken, wie ich finde.</p>
<p>Es war aber klar, dass im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Refinanzierungsrunde im europäischen Schuldendomino wieder ein Schlaglicht auf die Finanzmärkte fällt und die “Spekulanten” in den Mittelpunkt rücken. “<a href="http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,738736,00.html" target="_blank">Finanzmärkte nehmen Portugal in die Zange</a>” titelte das Manager Magazin auf seiner Webseite. Es fehlen eigentlich noch die typischen Empörungen gegen die Marktteilnehmer, die Portugal, Spanien und Italien zu Fall bringen wollen. Die Märkte, so ein immer wieder geäußerter Vorwurf, ignorieren die Anstrengungen der Eurozone oder die Finanzmärkte haben sich gegen den Euro oder Portugal verschworen, sind die wiederkehrenden Plattitüden. Unklar bleibt stets, wer eigentlich mit den “Märkten” gemeint ist.</p>
<p>Tatsächlich ist die Frage, wer eigentlich “gegen” Portugal oder den Euro &quot;spekuliert&quot; ganz einfach zu beantworten. Das sind zunächst einmal ganz normale Marktteilnehmer, wie Banken, Investmentfonds, Versicherer, Pensionskassen, Staatsfonds und natürlich auch Privatpersonen. Portugiesische Anleihen fallen im Preis (vice versa steigt der Zins), wenn die Nachfrage nach diesen Papieren zurück geht. Und ist es Spekulation, wenn ein Lebensversicherer, der das Geld seiner Kunden ja irgendwie anlegen will, nicht in portugiesische Anleihen investiert, sondern in aus seiner Sicht sicherere Produkte in anderen Währungen? Wohl kaum. Aber gerade auch diese Zurückhaltung bestimmter Investoren erzeugt den Preisdruck auf die Anleihen.</p>
<p>  <span id="more-1885"></span>
<p>Und diese Zurückhaltung wird gerade durch die hyperventilierenden Diskussionen der europäischen Politik verstärkt. Deutschland und Frankreich wollten Portugal möglichst bald unter den Rettungsschirm drängen, <a href="http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,738517,00.html" target="_blank">ist zu lesen</a>. Die EU-Kommission dementiert dies. Und die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738512,00.html" target="_blank">Portugiesen selbst wehren</a> sich gegen die deutsche Pleite-Prognose und <a href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E81ED66DB741141398015023323DFB711~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">weisen Spekulationen zurück</a>, wonach das Land den Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen werde. Das erinnert irgendwie an Irland. Hier hatte die Regierung bekanntlich ebenfalls wenige Tage vor der Inanspruchnahme des Rettungsschirm den Unterstützungsbedarf noch dementiert. Und tatsächlich bröckelt die Front bereits, denn nach einem <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-portugals-abwehrfront-gegen-eu-hilfen-broeckelt/50213683.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/" target="_blank">Bericht der FTD</a> schert die Notenbankerin Teodora Cardoso aus der Ablehnungshaltung aus.</p>
<p>Natürlich ist das der Stoff, aus dem an Finanzmärkten Zurückhaltung gefördert wird. Investoren mögen die Unsicherheit genau so wenig, wie Kleinanleger. Warum soll ich morgen portugiesische Anleihen zeichnen, wenn ich übermorgen die gleichen Titel mit einer Garantie des europäischen Rettungsfonds bekommen kann.</p>
<p>Natürlich gibt es andere Marktteilnehmer, die genau auf diese Form der Verunsicherung setzen und versuchen, daraus Gewinne zu erzielen. Als bekanntester Devisenmarkt-Spekulant ist der Hedge-Fonds-Manager George Soros in die Geschichte eingegangen, als er gegen das britische Pfund spekulierte und damit 1 Mrd. US$ verdient haben soll. Möglich, dass sein Platz von John Taylor eingenommen wird, Gründer des Devisen-Hedge-Fonds FX Concepts LLC mit Sitz in New York. Taylor gilt als Dollar-Fan und soll überzeugt sein, dass der Euro fallen wird. Entsprechend positioniert er seine Investments und verstärkt damit den Trend. Ist das zu verurteilen? Daneben gibt es vermutlich Hedge-Fonds, die auf eine europäische Erholung setzen und sich genau entgegengesetzt zu Taylor positionieren.</p>
<p>Daneben gibt es viele weitere Investoren, die in welcher Form auch immer Gelder für sich, ihre Kunden, Versicherten oder ihre Staatsbürger verwalten. Im vergangenen Jahr stellte der Blog <a href="http://www.zerohedge.com/article/meet-15-institutional-investors-matter-most-morgan-stanley">Zero Hedge eine Präsentation zur Verfügung</a>, mit den 15 wichtigen institutionellen Investoren, deren Verhalten ebenfalls auf die Märkte beeinflusst:</p>
<p><a style="margin: 12px auto 6px; display: block; font: 14px helvetica,arial,sans-serif; text-decoration: underline; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none" title="View MS 15 Investors That Matter on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/28887114/MS-15-Investors-That-Matter">MS 15 Investors That Matter</a></p>
<p> <object id="doc_91103562136636" style="outline: none;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_91103562136636" /><param name="data" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="document_id=28887114&amp;access_key=key-1s2vc0uheauwndlh41eu&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><param name="src" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="doc_91103562136636" style="outline: none;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="500" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" flashvars="document_id=28887114&amp;access_key=key-1s2vc0uheauwndlh41eu&amp;page=1&amp;viewMode=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff" name="doc_91103562136636" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"></embed></object><br />
<h4>Presseberichte zur Euro- und Portugalkrise</h4>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E0069EA5F825C45CD9AF8FF90FE406181~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ: Finanzschwache EU-Länder &#8211; Aufatmen nach gelungener Anleiheemission (12.1.11):</a> Die EU-Kommission zeigt sich optimistisch, dass Portugal nach seiner gelungenen Anleiheemission ohne Hilfe anderer Mitgliedsstaaten auskommt. Von diesem Jahr an soll ein Wachstumsbericht die Grundlage für die Wirtschafts- und Haushaltspolitik der Staaten bilden.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:euro-krise-volkswirte-halten-maerkte-fuer-verrueckt/50213985.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/" target="_blank">FTD: Euro-Krise &#8211; Volkswirte halten Märkte für verrückt (12.1.11):</a> Die Reaktionen der Anleihemärkte auf die europäische Schuldenkrise sind total überzogen: Diese These findet unter Ökonomen viele Anhänger. Ihr Argument: Die USA sind höher verschuldet als Portugal oder Spanien.</p>
<p>HB: <a href="http://www.handelsblatt.com/klammes-portugal-vor-haertetest;2729035">Klammes Portugal vor Härtetest</a>: Portugal will am Mittwoch neue Staatsanleihen am Kapitalmarkt platzieren. Dort machen derweil Gerüchte über eine Flucht des Landes unter den EU-Rettungsschirm die Runde. Ministerpräsident Sokrates betonte allerdings, sein Land werde keine internationale Finanzhilfe anfordern.</p>
<p>FAZ: <a href="http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc%7EE6C35C14E08A24AACAC07155C00C208F0%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Anleihenmärkte</a> &#8211; <a href="http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc%7EE6C35C14E08A24AACAC07155C00C208F0%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Fonds meiden Euro-Krisenländer</a>: Zahlreiche Marktteilnehmer erwarten seit dem vergangenen Sommer, dass sich die Schuldenkrise der Peripherie-Länder im ersten Quartal dieses Jahres ausweiten wird. Viele Fondsmanager rühren daher keine Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie mehr an.</p>
<p>HB: <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/wirtschaftswissenschaft-theorien-fuer-die-bekaempfung-der-euro-krise;2718355">Wirtschaftswissenschaft: Theorien für die Bekämpfung der Euro-Krise</a>: Viele Wirtschaftswissenschaftler haben sich 2010 mit der Finanzkrise beschäftigt. Mit konkreten Empfehlungen beeinflussten sie die Debatte zur Euro-Schuldenkrise. Die Politik griff diese Ideen auf &#8211; und sorgte mitunter für Furore.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/portugal-stemmt-sich-gegen-den-markt-/3694296.html" target="_blank">Tagesspiegel: Portugal stemmt sich gegen den Markt:</a> Deutschland, Frankreich und andere Eu-Staaten drängen darauf, dass das Land EU-Hilfen annimmt. Dadurch soll vor allem ein Übergreifen der Krise auf den größten Kreditgeber Portugals, das Nachbarland Spanien, verhindert werden.</p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/wird-der-euro-ueberleben-452853/" target="_blank">Wiwo: Ökonomengipfel Wird der Euro überleben?</a> Die Schuldenkrise in Europa und die Sorgen um den Fortbestand der Europäischen Währungsunion schlagen auch in den USA hohe Wellen. Auf dem Jahrestreffen der American Economic Association in Denver, dem größten Ökonomentreffen der Welt, diskutierten die Experten kontrovers, ob der Euro eine Überlebenschance hat.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E4278F642C5D243CCA461731150CD0762~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ: Euro-Krise &#8211; Gläubiger der Banken zittern mit Portugal:</a> Geraten jetzt europäische Großbanken ins Wanken? Die Sorge wegen der Portugal-Krise wächst jedenfalls. Am Montag stiegen die Kosten für die Absicherung von Forderungen gegen Banken auf einen Höchstwert. Die EZB ist alarmiert und kauft verstärkt portugiesische Anleihen.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article12073871/Gutachter-fordern-Plan-fuer-Pleite-von-Euro-Staaten.html" target="_blank">Welt: Währungskrise &#8211; Gutachter fordern Plan für Pleite von Euro-Staaten:</a> Deutsche Regierungsberater halten eine harte Insolvenzordnung in Europa für unumgänglich. EU-Länder sollten eine Schuldenbremse einführen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwer-spekuliert-eigentlich-gegen-portugal%2F&amp;title=Wer%20%26quot%3Bspekuliert%26quot%3B%20eigentlich%20gegen%20Portugal%3F" id="wpa2a_8"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Facebook: Wieviel ist das &#8220;Betriebssystem&#8221; des Netzwerkzeitalters wert?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 08:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun prüft die US-Börsenaufsicht den Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs bei Facebook, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Bei einem Börsengang wird viel Geld verdient, oder gleich wieder verbrannt. Schließlich sind in der &#8220;virtuellen Werteermittlung&#8221; rund 50 Milliarden US-Dollar eine ordentliche Summe. Soviel ist nämlich der soziale Netzwerkprimus Facebook mittlerweile wert, glaubt man zumindest den Rechenakrobaten von Goldman Sachs, nachzulesen etwa in der Internet World. Nun ja, die Banker haben zwar nicht immer recht, aber vielleicht haben Sie doch ein &#8220;goldenes Händchen&#8221;, wenn es darum geht, Marc Zuckerbergs zwar noch nicht ganz einträgliche, aber letztlich doch ziemlich clevere Geschäftsidee an die Börse zu bringen? Mittlerweile hat das Thema längst auch die Blogosphäre erreicht. Indiskretion Ehrensache hat mal durchgerechnet, wie man auf einen solchen Betrag kommen könnte. Dirk Elsner vom Blicklog findet aber, dass sich eine neuerliche &#8220;Dotcom-Investitionsblase&#8221; abzeichnen könnte, wie vor gut einem Jahrzehnt, wo fast jede Pommesbude, wenn sie sich nur ein Etikett 2.0 umhing, in den Genuss von Venture Capital kam.  Einige interessante Artikel finden sich bei Egghats wunderbarer Welt der Wirtschaft, er sieht beim &#8220;Zuckerberg&#8221; sogar noch Luft bis in den dreistelligen Milliardenbereich nach oben . Wer will, kann mit oder gegen Egghat auch eine Wette abschließen. Auch Netzwertig stellt sich dem unübersichtlichen Thema, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/facebook-wieviel-ist-das-betriebssystem-des-netzwerkzeitalters-wert/&title=Facebook: Wieviel ist das &#8220;Betriebssystem&#8221; des Netzwerkzeitalters wert?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</div><p>Nun prüft die US-Börsenaufsicht den Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs bei Facebook, berichtete die <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hQeyKJzCqXGD4NbepDbaNC-E31yQ?docId=CNG.4f503515cace1a49a31cad484341ef2a.101" target="_blank">Nachrichtenagentur AFP</a>. Bei einem Börsengang wird viel Geld verdient, oder gleich wieder verbrannt. Schließlich sind in der &#8220;virtuellen Werteermittlung&#8221; rund 50 Milliarden US-Dollar eine ordentliche Summe.</p>
<p>Soviel ist nämlich der soziale Netzwerkprimus Facebook mittlerweile wert, glaubt man zumindest den Rechenakrobaten von Goldman Sachs, nachzulesen etwa in der <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/Goldman-Sachs-investiert-in-Facebook-50-Milliarden-US-Dollar-Papierwert" target="_blank">Internet World</a>. Nun ja, die Banker haben zwar nicht immer recht, aber vielleicht haben Sie doch ein &#8220;goldenes Händchen&#8221;, wenn es darum geht, Marc Zuckerbergs zwar noch nicht ganz einträgliche, aber letztlich doch ziemlich clevere Geschäftsidee an die Börse zu bringen?</p>
<p>Mittlerweile hat das Thema längst auch die Blogosphäre erreicht. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/01/facebook-50-milliarden-goldman/" target="_blank">Indiskretion Ehrensache </a>hat mal durchgerechnet, wie man auf einen solchen Betrag kommen könnte. Dirk Elsner vom <a href="http://www.blicklog.com/2011/01/04/goldman-sachs-baut-mit-facebook-an-der-nchsten-blase-50-mrd-us-als-bewertung-nicht-gerechtfertigt/" target="_blank">Blicklog findet aber</a>, dass sich eine neuerliche &#8220;Dotcom-Investitionsblase&#8221; abzeichnen könnte, wie vor gut einem Jahrzehnt, wo fast jede Pommesbude, wenn sie sich nur ein Etikett 2.0 umhing, in den Genuss von Venture Capital kam. </p>
<p>Einige interessante Artikel finden sich bei Egghats wunderbarer Welt der Wirtschaft, er sieht beim &#8220;Zuckerberg&#8221; sogar noch Luft bis in den <a href="http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/01/warum-facebook-auch-schnell-200.html" target="_blank">dreistelligen Milliardenbereich nach oben </a>. Wer will, kann mit oder gegen Egghat auch eine Wette abschließen.</p>
<p>Auch <a href="http://netzwertig.com/2011/01/04/baldiger-boersengang-wuerdet-ihr-facebook-aktien-kaufen/" target="_blank">Netzwertig </a>stellt sich dem unübersichtlichen Thema, und findet sogar, dass Anwender von Facebook zu dem Unternehmen eine ganz andere Haltung und Bindung haben, als dies sonst beim klassischen Anbieter-Kunden-Verhältnis der Fall ist. Viel Phantasie und viel Luft, die aber keineswegs aus dem Reich der Phantasie zu stammen scheint. </p>
<p>Beleuchten wir aber zunächst jenseits von einseitigen Polarisierungen &#8220;Facebook die nächste Blase 2.0&#8243; versus &#8220;Facebook &#8211; der neue Stern am Investitionskometen im sozialen Webuniversum&#8221; die Hintergründe:</p>
<p>Der überraschende Einstieg der US-Investmentbank <strong>Goldman Sachs</strong> bei <strong>Facebook</strong> (FinanceToday vom 3. Januar) stellt sich immer mehr als geschickter Schachzug heraus. Wie das Handelsblatt aus Investorenkreisen erfuhr, kann Goldman die Papiere zu einem festgelegten Preis zurückgeben, sollte Facebook nicht in den kommenden Jahren an die Börse gehen.</p>
<p>Goldman-Chef <strong>Lloyd Blankfein</strong> wendet sich mit der Transaktion wieder einer alten Domäne der Bank zu, der Direktinvestition in Firmen mit eigenem Geld. Laut Wall Street Journal überprüft die US-Börsenaufsicht <strong>SEC</strong> mit Blick auf das Engagement der Facebook-Freunde die Regeln zur Berichtspflicht: Zielt die von Goldman gegründete Zweckgesellschaft primär darauf ab, das Gesetz, nach dem Firmen mit mehr als 500 Aktionären den gleichen Berichtspflichten wie eine börsenotierte Gesellschaft nachkommen müssen, zu umschiffen?</p>
<p>Möglicherweise wolle die SEC Facebook-Chef<strong> Mark Zuckerberg</strong> zwingen, früher als geplant an die Börse zu gehen, vermutet das Wall Street Journal. Die Zweckgesellschaft habe ein &#8220;Geschmäckle&#8221;, schreibt auch Godmode Trader (BörseGo AG). Die Süddeutsche porträtiert den Ex-Banker und &#8220;russischen König des Internet&#8221; <strong>Yuri Milner, </strong> dessen <strong>Mail.ru</strong>-Group den Anteil beim &#8220;Plauder-Netzwerk&#8221; von 500 auf 550 Mio. Dollar erhöht habe.</p>
<p>Ein paar Links dazu, um einzuschätzen, wer denn da vor und hinter den Kulissen so alles mitmischt:</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/topdeal-facebook-ist-goldmans-goldgrube;2724022">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/topdeal-facebook-ist-goldmans-goldgrube;2724022</a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-unternehmen/facebook-das-ist-erst-der-anfang;2723107">http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-unternehmen/facebook-das-ist-erst-der-anfang;2723107</a></p>
<p><a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704723104576062280540485652.html?mod=WSJEUROPE_hps_LEFTTopWhatNews">http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704723104576062280540485652.html?mod=WSJEUROPE_hps_LEFTTopWhatNews</a></p>
<p><a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704111504576060220052933738.html?mod=WSJ_Opinion_AboveLEFTTop">http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704111504576060220052933738.html?mod=WSJ_Opinion_AboveLEFTTop</a></p>
<p><a href="http://www.godmode-trader.de/nachricht/Facebook-Goldman-Deal-hat-ein-Geschmaeckle,a2432146.html">http://www.godmode-trader.de/nachricht/Facebook-Goldman-Deal-hat-ein-Geschmaeckle,a2432146.html</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/u5138M/3822505/Kopf-der-Woche-Jurij-Milner.html">http://www.sueddeutsche.de/u5138M/3822505/Kopf-der-Woche-Jurij-Milner.html</a></p>
<p><a href="http://www.dld-conference.com/videos/video/spotlight-dld10-jim-breyer-yuri-milner_aid_1295.html">http://www.dld-conference.com/videos/video/spotlight-dld10-jim-breyer-yuri-milner_aid_1295.html</a></p>
<p>Soweit einige Zusammenhänge in aller Kürze. Ich selbst versuche nun, mich dem Thema noch aus einem eigenen Blickwinkel anzunächern. Wer mein Buch <a href="http://www.dpunkt.de/buecher/3270.html" target="_blank">Die Bank sind wir</a> (insbs. Kapitel II sowie Kapitel VI.) aufmerksam und auch zwischen den Zeilen gelesen hat, der erkennt, dass wir an der Schwelle eines neuen Innovationssprunges stehen.</p>
<p><strong>Das Zauberwort lautet: Standardisierung</strong></p>
<p>Was Microsoft mit dem Betriebssystem und den Office-Programmen Mitte der neunziger Jahre gelang, wie Google mit seinem &#8220;einfachen&#8221; Suchmaschinenalgorithmus ein Jahrzehnt später reussierte, das war nichts weniger als ein logischer Schritt in einer jeweils passenden historischen Entwicklung.</p>
<p>Kurzum: Die Menschheit schreit geradezu nach einem (in der Qualität leicht reduzierten) System, das sich quer über den ganzen Planeten in einfacher Form nutzen lässt. So siegte weiland zwar nicht das beste Betriebssystem, oder der beste Suchalgorithmus, aber die Verbreitung und Standardisierung war der logische Schritt in einer schlüssigen Innovationskette.</p>
<p>Will heißen:  Wer sich Börsenwert und Marktkapitalisierung von Microsoft und Google ansieht, der kommt kaum umhin festzustellen, dass wir es trotz einer von Goldman Sachs strategisch lancierten PR-Kampagne um den Börsengang nicht unbedingt mit einem überzogenen Hype um die Facebook-Bewertung zu tun haben. Denn Facebook ist das kommunikative Betriebssystem des Netzwerkzeitalters, so wie Microsoft und Google zuvor auf ihre Art dominierten.</p>
<p>Blicken wir ein paar Jährchen zurück: Als Google den Börsengang antrat, da waren viele Beobachter noch skeptisch, ob die Blase nicht platzen würde. Gerade in Deutschland gefällt man sich darin, das Glas gerne halb leer statt halb voll zu sehen. Das ist wirklich cool. Nun geht es hier nicht darum, dem sozialen Netzwerkprimus das Wort zu reden, und diesen &#8220;in die geistige Wolke&#8221;, also ins soziale Cloud-Nirwana hoch zu stilisieren.</p>
<p>Kein Imperium muss ewig halten, so die Zweifler und Nörgler. Aber einige harte Fakten sollten zum Vergleich des neuen Dreigestirns Google, Microsoft und Facebook anregen. Wir sind in einer neuerlichen Innovationsdynamik angelangt, bei dem der soziale Netzwerkmechanismus in die ganze Gesellschaft und Wirtschaft hinein diffundieren. Das wird unterschätzt.</p>
<p><strong>Hype-Zyklus: Weckt das Internet  zu hohe Erwartungen</strong></p>
<p>Ich versuche nun das geistige Rahmenwerk etwas größer zu ziehen. Die britische IT-Marktanalystin Jackie Fenn prägte Mitte der Neunzigerjahre den Begriff „Hype-Zyklus“. Dieser konzentriert sich darauf, technisch geprägte Internet-Phänomene beschreibbar zu machen, die sich in fünf Zeitabschnitte untergliedern lassen:</p>
<p>„<em>Technologischer Auslöser</em>: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt.</p>
<p><a title="Trittbrettfahrerverhalten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trittbrettfahrerverhalten">Trittbrettfahrer</a> steigen auf das neue Thema auf. <em>Gipfel der überzogenen Erwartungen:</em> In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen <a title="Enthusiasmus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enthusiasmus">Enthusiasmus</a> und unrealistische <a title="Erwartung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwartung">Erwartungen</a>. Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten.</p>
<p><em>Tal der Enttäuschungen</em>: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab.</p>
<p><em>Pfad der Erleuchtung</em>: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.</p>
<p><em>Plateau der Produktivität</em>: Eine Technologie erreicht ein Plateau der <a title="Produktivität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Produktivit%C3%A4t">Produktivität</a>, wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter.</p>
<p>Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder <a title="Marktnische" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marktnische">Nischenmärkten</a> angenommen wird.“(Siehe dazu Jackie Fenn: Mastering the Hype Cycle: How to Choose the Right Innovation at the Right Time, Mcgraw-Hill Professional 2008.).</p>
<p>Zunächst: Mit Blick auf Facebook gibt es einige strukturelle Bremskräfte, denn die Monetarisierung des Geschäftsmodells ist angesichts einer sozialen Netzwerkumgebung deutlich komplexer als bei den anderen IT-Giganten herzustellen. Dies könnte die Dynamik der Umsatzzahlen etwas moderater ausfallen lassen als Goldman Sachs dies in seiner aus nachvollziehbar eigennützigen Motiven optimistisch gestalteten Prognose erscheinen lässt.  </p>
<p>Interessant auch, dass über die offiziellen Pressekanäle wenig bis nichts von Goldman Sachs zu lesen ist. Selektives Nachrichtenmanagement nennt man das, und die auserwählten Wirtschaftsjournalisten springen natürlich gerne auf den bereit gestellten Innovationszug auf, wenn die Fahrkarte schon vorher bezahlt ist. Einige rudimentäre und wenig aussagekräftige Spuren zur Vorgeschichte des Deals finden sich <a href="http://www2.goldmansachs.com/search/search.gscgi" target="_blank">nur hier</a>.</p>
<p>Was folgt abschließend aus dem &#8220;Facebook-Hype&#8221; zwischen überzogener Euphorie und unterschätzten Potentialen?   Machen wir es doch an ein paar vergleichenden Zahlen fest: Der Suchmaschinen-Konzern Google ist heute bereits die weltweit größte „Internetbank“, ohne jemals eine eigene Bank gegründet oder aufgekauft zu haben.</p>
<p>Zum Vergleich: Im Jahr 2003 taxierten Marktanalysten den Börsenwert von Google zwischen 15 bis 25 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2008 übertraf allein das Umsatzvolumen des Suchmaschinenkonzerns mit 21,8 Milliarden diese Marke bereits deutlich. Der heutige Börsenwert von Google beträgt ein Vielfaches.</p>
<p>Im August 2008 besaß Microsoft einen Börsenwert von 255 Milliarden US-Dollar, gefolgt von IBM (170 Milliarden) und Apple (158 Milliarden), noch vor Google (157 Milliarden). Zum Vergleich: Die Deutsche Bank verfügte im Jahr 2007 vor der Finanzkrise gerade einmal über einen Börsenwert von rund 50 Milliarden Euro. Längst hat die „Internetbank Google“ zu den führenden Geldhäusern aufgeschlossen.</p>
<p>Auch Apple wollen wir natürlich an dieser Stelle nicht ganz vergessen, denn mit dem &#8220;i-Tüpfelchen&#8221; gelang dem Unternehmen ein weiterer Standardisierungcoup, nämlich in der Welt des mobil vernetzten Internets, das nun noch um die kommunikative Netzwerkkomponente ergänzt wird. </p>
<p>Dass wir bald iPad und Co. auch im geschäftlichen Segment und mobilen Alltag erleben werden, das beleuchte ich am durchaus analog gültigen Beispiel des amerikanischen Netzwerkspezialisten Cisco, und zwar in meinem gestern auf silicon.de erschienenen Beitrag:  <a href="http://www.silicon.de/technologie/netzwerk/0,39044013,41543988,00/virtueller_kooperationsgeist_wird_erwachsen.htm" target="_blank">Virtueller Kooperationsgeist wird erwachsen</a>.</p>
<p>Und ein ähnlich dynamischer Wachstumssprung wird neben Apple, Microsoft und Google auch Facebook trotz aller Unkenrufe gelingen. Weil wir es jenseits aller großen Wirtschaftstheorien längst mit einer &#8220;Völkerwanderung&#8221; ins Netz zu tun haben, die alle Bereiche und Anwendungen von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst.</p>
<p>Und bei entsprechender Dynamisierung der Nutzerzahlen und Einnahmen, bis hin zur wachsenden Marktkapitalisierung und einem steigenden &#8220;Börsenwert&#8221;, fällt <strong>Facebook</strong> zumindest auf mittlere Sicht hin &#8211; trotz aller Unkenrufe sowie kritischen Bauelemente &#8211; die Rolle eines &#8220;<strong>standardisierten Betriebs- und Suchmaschinensystems im mobilen sozial-kommunikativen Zeitalter</strong>&#8221; zu.</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/245dc7e6a92a42eca294ce2bace6426b" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Wirtschaftsblogger: Die verkannte Größenordnung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 10:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe vor Jahren schon Dutzende von Artikeln im Handelsblatt zu diversen Innovationsthemen veröffentlicht. Zum Beispiel darüber, wie man ein Drei-Liter-Haus baut, oder was passiert, wenn das Handy plötzlich Japanisch spricht. Wenn die Leitmedien aber unter der fürstlichen Regie von Springers Matthias Döpfner sich jedoch dazu entschließen sollten, nur noch bezahlte Artikel im Netz zu veröffentlichen, und jeden in kostenpflichtigen Regress zu nehmen, der sich ohne Erlaubnis des Königs traut, darauf zu verlinken, dann würde ich diese Steilvorlage gerne aufgreifen, und nur noch auf mich selbst und andere Wirtschafts- und Finanzblogsverweisen, und natürlich auch sonstige spannende Quellen, die noch frei zugänglich wären.  Ich weiß, jeder muss irgendwie sein Geld verdienen. Aber das Jammern des Copy-and-paste-Journalismus geht selbst mir als ein zu dieser Zunft zugehöriger auf den geistigen Zeiger. Das wäre gar kein Beinbruch, ich sehe das Thema Blogger versus Medien völlig entspannt. Ich bin beides in Personalunion. Die Welten ergänzen sich wunderbar. Aber ebenfalls vor Jahren schrieb ich für die Financial Times Deutschland mal einen provokanten Beitrag, wie Designer ihre Beraterzünfte bei der Produktentwicklung ersetzen könnten. Ich weiß, Unternehmen lieben ihre externen Berater, die ihnen das sagen, was sie selbst meist auch schon wissen, wenn sie ehrlich wären.  Oder was sie nur deshalb hören wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</div><p>Ich habe vor Jahren schon Dutzende von Artikeln im Handelsblatt zu diversen Innovationsthemen veröffentlicht. Zum Beispiel darüber, wie man <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/architekten-verwandeln-altbauten-in-ein-drei-liter-haus;987407">ein Drei-Liter-Haus baut</a>, oder was passiert, wenn das <a href="http://www.handelsblatt.com/archiv/wenn-das-handy-japanisch-spricht;500703">Handy plötzlich Japanisch spricht</a>.</p>
<p>Wenn die Leitmedien aber unter der fürstlichen Regie von <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/das-ende-der-gratiskultur-im-internet-ist-gekommen-446933/">Springers Matthias Döpfner </a>sich jedoch dazu entschließen sollten, nur noch bezahlte Artikel im Netz zu veröffentlichen, und jeden in kostenpflichtigen Regress zu nehmen, der sich ohne Erlaubnis des Königs traut, darauf zu verlinken, dann würde ich diese Steilvorlage gerne aufgreifen, und nur noch auf mich selbst und andere Wirtschafts- und Finanzblogsverweisen, und natürlich auch sonstige spannende Quellen, die noch frei zugänglich wären. </p>
<p>Ich weiß, jeder muss irgendwie sein Geld verdienen. Aber das Jammern des Copy-and-paste-Journalismus geht selbst mir als ein zu dieser Zunft zugehöriger auf den geistigen Zeiger. Das wäre gar kein Beinbruch, ich sehe das Thema Blogger versus Medien völlig entspannt. Ich bin beides in Personalunion. Die Welten ergänzen sich wunderbar.</p>
<p>Aber ebenfalls vor Jahren schrieb ich für die Financial Times Deutschland mal einen provokanten Beitrag, wie Designer ihre Beraterzünfte bei der Produktentwicklung ersetzen könnten. Ich weiß, Unternehmen lieben ihre externen Berater, die ihnen das sagen, was sie selbst meist auch schon wissen, wenn sie ehrlich wären.  Oder was sie nur deshalb hören wollen, weil sie es nicht umsetzen müssen. Oder weil es gar nicht umzusetzen ist &#8211; machen Sie sich doch selbst Ihren Reim zum Beraterspiel, das einem mehrteiligen dramatischen Akt von Shakespeare oftmals sehr ähnelt.</p>
<p>Will heißen: Es kommt auf die Inszenierung an, der Inhalt ist eher sekundär. Mein Artikel &#8220;David für Goliath: Wie Designer Berater ersetzen&#8221; für die FTD sorgte vor planmäßiger Freigabe und geplanter Veröffentlichung plötzlich unerwartet für reichlich Diskussionsstoff. Festgemacht hatte ich die Geschichte an Details aus dem Innenleben von Microsoft, eigentlich nichts Spektakuläres, sondern eher etwas für Leser, die sich Handlungen auf den zweiten Blick erschließen.</p>
<p>Vor vier Jahren gab es in der deutschen Niederlassung Diskussionen um die Kundenfreundlichkeit der Produkte. Man diskutierte über die Produktentwicklungsroutine. Heute kennt schon jedes kleine Kind einen gelungenen Design-Prozess, seit der Apple-Begeisterung für iPhone und iPad. Jeder Bild-Leser weiß es, und kann sich für knapp zwei Euro ein App downloaden. Nur die Macher der deutschen Variante vom WePad mussten eine harte Lerkurve durchlaufen, da sie die ganzheitliche Designouvertüre knapp verfehlten.</p>
<p>Ein journalistischer Blogger, oder ein bloggender Journalist, Richard Gutjahr, brachte die Geschichte ans Licht. Klein David arbeitet nicht nur gegen Goliath, sondern ergänzt die wenig gesalzene Mediensuppe wunderbar durch neue Stilperspektiven zur Wirtschaft und Gesellschaft.       </p>
<p><a href="http://lochmaier.files.wordpress.com/2010/11/bild-0291.jpg"></a><a href="http://lochmaier.files.wordpress.com/2010/11/bild-0292.jpg"><img title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://lochmaier.files.wordpress.com/2010/11/bild-0292.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a> </p>
<p>Wirtschaftsblogs: Hier steppt der kleine Berliner Bär!     </p>
<p>Zurück zu meinem Artikel für die FTD: Er wurde am Ende von der Chefredaktion sogar höchst persönlich &#8220;mangels ausreichender Qualität&#8221; in die virtuelle Tonne gefeuert, also nicht abgedruckt. Jetzt wissen es alle Leser dieses Weblogs, ich bin ein Versager, ein miserabler Journalist. Deshalb bloggt er jetzt auch, weil er nichts besseres zu tun hat &#8211; werden jetzt einige Zeigenossen hämisch ergänzen.</p>
<p>Genau &#8211; das Ganze war und ist für mich nicht allzu tragisch, das kam gelegentlich vor, dass ein Artikel mal eine Nullnummer wurde &#8211; es bestätigte aber für mich meinen Eindruck, dass ich meine Arbeit lieber jenseits des medialen Durchschnitts in den Fachmedien verrichten wollte. Dort eben, wo es langweilig zugeht.</p>
<p>Wo die Menschen sprich Leser sich eher für die Inhalte, und nicht nur für die bloßen Überschriften, interessieren. Kurzum: Für die FTD war ich zweifellos zu phantasievoll vorgegangen, zu weit in meinem Interpretationsspielraum jenseits der Fakten.</p>
<p>So textete ich beispielsweise in einem kleinen Kasten (ich war ja vorsichtig):  Welche „Fehler“ machen Consultants? Sie propagieren gebetsmühlenartig immer die gleichen „Prozessroutinen“. Sie sind ein Spiegelbild, ein Abklatsch der Auftraggeber. Hört sich das schlimm an?</p>
<p>Mein Fazit, das ich weiter unten dann fein säuberlich in einen weiteren kleinen Kasten verpackt hatte (das nennt man Infohäppchen): Die Ergebnisse der Berater seien meist vorhersehbar und böten wenig Innovationspotenzial. Und: Sie dienten eher zur Absicherung von internen Managemententscheidungen. Es herrsche also wenig Mut zu echter Kreation.</p>
<p>Genau &#8211; Sie verstehen in der Medienbranche auch nur Spanisch oder Bahnhof? Dann stelle ich in den Raum, dass man eine neue Fremdsprache durchaus lernen kann. Japanisch ist allerdings zugegebermaßen ziemlich schwer. Aber von der deutschen Sprache aus gesehen gibt es ja zahlreiche, teils recht witzige Dialekte, die auch schon herausfordernd genug sind.</p>
<p>Zur Sache: Schaut man sich das Top-Blogger-Rankingscore auf  <a href="http://www.wikio.de/blogs/top">wikio.de </a>an, dann fällt zum Beispiel eines auf: Wirtschaftsblogs oder Finanzen besitzen meist gar keine eigene Rubrik, obwohl sie im Leserinteresse nicht nur die hinteren Plätze belegen. Fällt aber niemandem auf. Wir sind ja alle finanzielle Analphabeten wie in den USA, gefangen im Tal der Ahnunglosen, wie ich heute sogar mal den <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,728700,00.html">Spiegel zitieren darf</a>.</p>
<p>Wir einschläg vorbestraften Wirtschaftsblogger geben es natürlch gerne neidlos zu: Wir stehen auf verlorenem Posten, allein im dunklen Datendschungel, dort, wo es richtig wehtut, sich inhaltlich schlau zu machen. Kurzum: Wir laufen in der Medienökonomie nur unter ferner liefen mit, irgendwo subsummiert, und in virtuelle Unterkästchen verschoben.</p>
<p>Wenn das kein Grund zum Wehklagen ist. So rangiert dieses Weblog Social Banking 2.0 in der Rubrik Gesellschaft bei wikio quasi irgendwo unsichtbar in den hinteren Rubrikschubladen versteckt. Nein, wir brauchen jetzt kein Mitleid, oder eine Wachstumsspende. Nicht die Eitelkeit füttert diese Zeilen. Schon eher der untergewichtete gesellschaftliche Stellenwert von Wirtschaft und Finanzen.</p>
<p>Denn es handelt sich halt um schwer verdauliche Themen, statt einem leicht verpackten Big-Burger, wie es die Leitmedien so gerne immer wieder neu verpackt servieren. Aber auch als Blogger wäre es viel besser, man schreibt heute über kleine Zipperlein oder coole Gerätschaften, die die Welt nicht unbedingt braucht. </p>
<p>Kurzum, man postet das, was alle bis zum Einschlafen so bewegt, über die große Politik, über Promis, über nette Belanglosigkeiten, die trotzdem jeden zu interessieren scheinen. Oder der Blogger beleuchtet neben Sex, Drugs and postanythingforfree vermeintlich neue Meilensteine im digitalen Avantgardismus.</p>
<p>Zur Not kritisiert man eben Google und Facebook gleichzeitig, um sich ins Rampenlicht zu katapultieren. Genau darin liegt das Problem von uns Wirtschaftsbloggern, in der, jetzt kommt die Kernbotschaft: Kompläääääääxxxxxxxiiiiiiittttttäääääääätttttttt.</p>
<p>Wirtschaft ist ja sowas von schwierig, sie fordert einen wachen Geist, ebenso wie das Treiben auf den Finanzmärkten keine Kost für den Normalkonsumenten darstellt. Jetzt ist es raus, keiner versteht uns, wir uns auch nicht!? Nein, so weit würde ich nicht gehen.</p>
<p>Aber der Leserkreis von Wirtschafts- und Finanzblogs reduziert sich nicht auf kreativ aufbereitete Hausmannskost, sondern auf Menus für spezielle Gourmetliebhaber. Das ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Das kann ja auch schmackhaft sein, im Hinterzimmer zu essen, statt dort, wo es hektisch lärmend zugeht. Sicherlich, nicht jedes Blog erfüllt die höchsten Qualitätsansprüche, die Welt ist nicht schwarz oder weiß, manche Querverbindungen sind nicht so offensichtlich.</p>
<p>&#8220;Die&#8221; Wirtschaftsblogger gibt es nicht. Jedes Blog ist anders, es gibt keine objektiven Maßstäbe zur Erfolgsmessung. Wir wollen übrigens die Medienwelt nicht komplett umkrempeln, aber wir haben Spaß daran, als kreative Störenfriede des Burgfriedens in der großen Medienwelle zu agieren. Vielleicht ändert sich ja die Betrachtungslinse in der Gesellschaft noch, unter dem Eindruck der kommenden Jahre, wenn &#8230;. ja wenn, das Wörtchen wenn nicht wär.</p>
<p>Oder: Wenn sich die Menschen endlich für das interessieren, was sie am meisten scheuen, was aber das wichtigste Thema im Leben neben Liebe und der Gesundheit ist.- okay, Sex geht hier ersatzweise auch mal: Die Welt der Finanzen, oder wie Social Banking 2.0 es so gerne ausdrückt: Der Kunde übernimmt in diesem Jahrhundert in vielen Wirtschaftsbereichen die Regie.</p>
<p>Das soll aber keine leere Phrase sein, sondern einen schleichenden Trend beschreiben. Der gehörnte Kunde greift zumindest vielerorts ins Ruder der Kapitäne, um es vorsichtiger auszudrücken.</p>
<p>Das Teuflische daran, ist das Engelhafte darin: Leider reden Menschen über das, was sie am meisten drückt oder bewegt, nicht so gerne wie über Nebensächliches, mit dessen Hilfe sie sich von großen Existenzfragen ablenken. Zum Beispiel über das liebe Geld.</p>
<p>Klar, da brummt einem ja der Schädel vom Nachdenken und der medialen Bewusstseinswerdung, den lieben langen Tag. Und wer richtet den Spiegel schon gerne rund um die Uhr auf sich selbst. Den Wirtschaftsblogs bleibt also noch viel zu tun, indem sie Schwieriges auf verständliche Art und Weise plausibel und interessant machen. </p>
<p>Der Hoffnungsträger: Die regulären Wirtschafts- und Finanzmedien verstärken in ihrer zumeist konventionell angelegten Berichterstattung den Gähnfaktor beim (nachdenklichen) multimedialen Endanwender.</p>
<p>Im allgemeinen Medien-Blitzlicht sucht man nämlich die wirklich wichtigen ökonomischen und finanziell relevanten Informationen meist vergebens, weshalb auf mittlere Sicht die Blogosphäre gerade in den Kernbereichen des menschlichen Daseins weiter an Schwung gewinnt. Ist doch mal eine interessante Prognose, so sicher wie das Geld auf einer Bank und das Amen in der Kirche.</p>
<p>Und hier gehören neben Liebe (alternativ: Viagra) und Gesundheit (alternativ: Glückspillen und Hormone) auch die Wirtschafts- und Finanzblogger zu den gesetzten Größenordnungen, falls so manchem nicht vorher die Puste ausgeht, beim Rennen um die kleinen Aufmerksamkeitshäppchen im verteilten virtuellen Resonanzbecken. Dann aber rückt flugs der nächste frische Wirtschaftsblogger nach. Die Reservearmee ist ja endlos auf Lager vorrätig.</p>
<p>Und hier beschreibt Prof. Peter Kruse ausführlich, wie Menschen auf die wachsende Komplexität in unserer (Medien)Welt reagieren &#8211; da bleibt auch für die Wirtschaftsblogger viel Futter übrig, um es aufzulesen und zu verarbeiten, denn manche Menschen versuchen mit neuen Ideen eine Antwort auf die Kompläxidäd zu geben:</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=m3QqDOeSahU&amp;fs=1&amp;hl=de_DE]</p>
<p>Ganz am Ende komme ich nun zurück auf meinen ursprünglichen, vor ein paar Jahren mal für die FTD vorgesehenen Artikel, in dem ich am Ende die zugegebenermaßen kontroverse Frage zu beantworten suchte, warum Designer das schaffen, was Consultants in der Produktentwicklung vielleicht gar nicht ins Auge fassen:</p>
<p> &gt; Weil sie die emotionalen Komponenten von Projekten aus Kundenperspektive besser einschätzen und zweitens besser darstellen können</p>
<p>&gt; Weil sie gedanklich freier sind und weniger in allgemein bekannten Methoden verhaftet</p>
<p>&gt; Weil sie von ihrem Werdegang und Ausbildung her weniger in Konkurrenz zum Auftraggeber stehen, und somit „Narrenfreiheit“ im positiven Sinne genießen</p>
<p>&gt; Weil Designer Menschen sind, die für die Unternehmer ungewöhnlich sind, weniger angepasst, interessant, inspirierend</p>
<p>&gt; Ein ungewöhnlich „hoher Spaßfaktor, Prozesse zu durchlaufen, was zu ungewöhnlich hoher Identifikation der Teilnehmer mit den Ergebnissen führen kann</p>
<p>Jetzt ist es raus, denn hier über meinen eigenen kleinen Mediensender kann ich diese Botschaften ja wengistens mal abdrucken. Man spricht ja heute vom &#8220;liquid Mediendesign&#8221;, aber auch das ist jetzt ein neues, wieder mal hoch komplexes Thema, und der Beitrag ist jetzt schon viel zu lange geworden.  Bis zum nächsten Mal &#8211; in der bunten Welt der vielfach verkannten Größenordnungen. Hier noch eine visuelle Inspiration:</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=qX6clRC21vo&amp;fs=1&amp;hl=de_DE]</p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/91d71bc48cce421fb1f9dc21ae578fc9" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwirtschaftsblogger-die-verkannte-grosenordnung%2F&amp;title=Wirtschaftsblogger%3A%20Die%20verkannte%20Gr%C3%B6%C3%9Fenordnung" id="wpa2a_12"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wunschanalyse Xetra Gold</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Xetra]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Gold ETF der Deutschen Börse, Xetra Gold, gewünscht. WAS DER NUTZEN VON GOLD MIT SEINEM PREIS ZU TUN HAT Ein Teil der Goldproduktion geht in die Schmuckindustrie. Ein Teil wird sogar auf Platinen in der Chipindustrie verwendet. Doch der größte Anteil der Jahresproduktion Gold wird zu dem seit Jahrhunderten angehäuften Vermögen an Goldbarren in Tresore gelegt. Staaten, Notenbanken, die Weltbank und viele Reiche dieser Erde lagern einen Teil ihrer Vermögen in Form von Goldbarren. Die Lagerung kostet Geld, Zinsen gibt es beim Gold nicht und so gibt es einige Anleger, die statt Lagerungsgebühren lieber Depotgebühren zahlen und statt des Barrens im Tresor eben ein ETF ins Depot gebucht bekommen wollen. Das ist häufig günstiger, vielleicht schneller, in jedem Fall aber bequemer. Über ein paar Mausklicks kann man zum stolzen Goldbesitzer werden und ebenso schnell kann man das Gold auch wieder verkaufen. Der &#8220;Spread&#8221;, also die Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs beim Xetra Gold ETF der Deutschen Börse wesentlich kleiner als beim Goldbarren und so lässt sich schon auf kleine Kursgewinne spekulieren. Neben Xetra Gold gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</div><p>Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom <a title="Heibel Ticker.de Börsenbrief" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">Heibel-Ticker.de          Börsenbrief</a> (<a title="www.heibel-ticker.de" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">www.heibel-ticker.de</a>). Unsere       Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Gold ETF der Deutschen Börse, Xetra Gold, gewünscht.</p>
<p id="nutzen"><strong>WAS DER NUTZEN VON GOLD MIT SEINEM PREIS ZU TUN HAT</strong></p>
<p>Ein Teil der Goldproduktion geht in die Schmuckindustrie. Ein Teil wird sogar auf Platinen in der Chipindustrie verwendet. Doch der größte Anteil der Jahresproduktion Gold wird zu dem seit Jahrhunderten angehäuften Vermögen an Goldbarren in Tresore gelegt. Staaten, Notenbanken, die Weltbank und viele Reiche dieser Erde lagern einen Teil ihrer Vermögen in Form von Goldbarren.</p>
<p>Die Lagerung kostet Geld, Zinsen gibt es beim Gold nicht und so gibt es einige Anleger, die statt Lagerungsgebühren lieber Depotgebühren zahlen und statt des Barrens im Tresor eben ein ETF ins Depot gebucht bekommen wollen. Das ist häufig günstiger, vielleicht schneller, in jedem Fall aber bequemer. Über ein paar Mausklicks kann man zum stolzen Goldbesitzer werden und ebenso schnell kann man das Gold auch wieder verkaufen.</p>
<p>Der &#8220;Spread&#8221;, also die Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs beim Xetra Gold ETF der Deutschen Börse wesentlich kleiner als beim Goldbarren und so lässt sich schon auf kleine Kursgewinne spekulieren. Neben Xetra Gold gibt es eine ganze Reihe von entsprechenden Gold ETF, die das Vermögen ihrer Anleger mit physischem Gold hinterlegen. Es gibt aber auch andere ETF und Fonds, die von sich behaupten, die Entwicklung des Goldpreises abzubilden ohne jedoch das physische Gold selbst zu kaufen. Es werden stattdessen über Gold-Futures entsprechende Preisänderungen abgebildet und je ausgefeilter der zugrunde liegende Algorithmus, desto besser gelingt dies auch.</p>
<p>So beträgt heute das Volumen der auf Gold lautenden Finanzderivate ein Vielfaches des Volumens des verfügbaren Goldes. Viel mehr Menschen haben ein verbrieftes Recht auf Gold, als es tatsächlich an Gold gibt. Es wird geschätzt das weltweit rund 155.000 Tonnen Gold existieren. Das entspricht einem Wert von rund 700 Mrd. USD, wenn Sie den aktuellen Goldpreis von 1.350 USD/Unze Gold zugrunde legen.</p>
<p>Wenn Sie Gold als Alternative zu einem Investment in Aktien, Anleihen oder in Immobilien sehen, dann nimmt sich der absolute Wert allen Goldes der Erde mit 700 Mrd. USD ziemlich bescheiden aus gegenüber den auf Papier verbrieften Unternehmenswerten, bei denen allein schon die beiden Unternehmen Apple und Exxon auf einen Wert in dieser Region kommen. In Sachen Immobilien relativiert sich dieser Wert recht schnell wenn Sie sich die Hilfsaktionen verschiedener Länder in Erinnerung rufen: In den USA wurden allein die Banken mit höheren Summen gestützt.</p>
<p>Und wenn Sie sich vor Augen führen, dass China amerikanische Staatsanleihen im Wert von 900 Mrd. USD besitzen, dann wird es deutlich, wie gering der Anteil des Goldes im weltweiten Portfolio nur sein kann. Stellen Sie sich einmal vor, China beschließt ein Drittel seiner Währungsreserven in US-Dollar, ein Drittel in Euro und ein Drittel in Gold anzulegen. Es wäre beim heutigen Wert des Goldes nicht möglich. Ungeachtet dessen wäre es auch nicht sinnvoll, wie ich weiter unten zeigen werde.</p>
<p>Wir halten fest, dass Gold in erster Linie deshalb so viel Wert ist, weil es wenig davon gibt und weil es international akzeptiert wird.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4358/goldbarren.jpg" alt="" /></p>
<p id="waehrungsreserve"><strong>GOLD ALS WÄHRUNGSRESERVE</strong></p>
<p>Auf den Seiten der &#8220;Goldbugs&#8221;, der Goldbullen finden sich immer wieder lange Artikel darüber, dass eine goldgedeckte Währung die einzig stabile Währung wäre. Ich halte das für Quatsch, denn diesen Kritikern ist häufig entgangen, welche Probleme goldgedeckte Währungen mit sich brachten: Insbesondere die Weltwirtschaftskrise 1929-1932 wurde durch die Golddeckung der Währungen verstärkt. Papiergeld, das für ein funktionierendes Wirtschaftssystem wie das Schmieröl für den Motor wirkt, wurde in Krisenzeiten gegen Gold zurück getauscht. Die Geldmenge sank und die Rezession verstärkte sich dadurch nur noch mehr. Goldgedeckte Währungen haben über Jahrhunderte immer wieder zu Rezessionen geführt, denen Regierungen hilflos gegenüber standen.</p>
<p>Wir können uns gerne über den Sinn und Unsinn von Zinsen unterhalten. In welchem Umfang sollte die &#8220;Geldmenge&#8221; vermehrt werden, warum muss Geld, das nur einfach so herum liegt, verzinst werden? Über diese Fragen gibt es in der Wissenschaft eine rege Diskussion. Aufgrund von Zinshandhabungsproblemen jedoch zur Steinzeit zurückzukehren halte ich für die falsche Richtung.</p>
<p>Der Euro ist beispielsweise an die Wirtschaftsleistung der EU gekoppelt. Damit kann der Wert des Euros nur entsprechend eines Wohlstandsanstiegs wachsen, kurzfristig kann durch eine Geldmengenausweitung jedoch auf Verwerfungen im Finanzsystem reagiert werden. Ich halte den Euro, wenn die Maastricht-Kriterien konsequent eingehalten werden, für eine recht passable Lösung. Um Längen besser zumindest als der US-Dollar, was wir am kontinuierlichen Vertrauensgewinn des Euros ablesen können.</p>
<p>Doch die ganze Welt schaut auf den Goldpreis des Goldes, und der hat in den vergangenen Wochen fast täglich neue Rekordstände erreicht. In der ganzen Welt gibt es tatsächlich nicht viele wirklich frei handelbare Währungen. Der US-Dollar gilt als eine solche. Der Euro, das britische Pfund und vielleicht noch der japanische Yen. Die meisten Länder unserer Erde richten ihre Geldpolitik an einer dieser Währungen aus: China koppelt den Yuan an den US-Dollar. Der Großteil des Südostasiatischen Raumes koppelt seine jeweilige Währung an China. Viele Länder lassen Wechselkursänderungen nur von Zeit zu Zeit und in einem kontrollierten Umfang zu.</p>
<p>Als Verfechter freier Wechselkurse muss ich jedoch gestehen, dass diese Methode ihren Sinn hat. Geschäfte von inländischen Unternehmen mit dem Ausland können von einem Profit zu einem Verlust gedreht werden, wenn zwischen Vertragsabschluss und Bezahlung der Wechselkurs stark schwankt. So müssten selbst kleine Unternehmen schon an den Devisenmärkten aktiv teilnehmen, um diese Risiken für teures Geld (Optionsscheinprämie!) abzusichern. Stabile Wechselkurse haben ihren Wert.</p>
<p id="us-dollar"><strong>US-DOLLAR ALS WICHTIGSTE WÄHRUNG DER WELT &#8211; NOCH</strong></p>
<p>Ein Großteil der Welt richtet die eigene Geldpolitik am US-Dollar aus. Und somit ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Rohstoffpreise in US-Dollar notiert werden. Oder ist es anders herum: Weil die Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden hängen viele Länder ihre Währung an den US-Dollar? Nun, wie dem auch sei, die Welt verliert derzeit das Vertrauen in die Stabilität des US-Dollars und sucht nach Alternativen zum US-Dollar. Aus den USA hören wir immer wieder weitere Geldmengenausweitungen und von immer neuen Konjunkturprogramme, finanziert durch Staatsanleihen, die von der US-Notenbank gekauft werden. Wie viel ist ein US-Dollar denn tatsächlich wert?</p>
<p>In Gold gemessen: Immer weniger und weniger. Sie müssen immer mehr US-Dollar auf den Tisch legen, um eine Unze Gold zu erhalten. Auch der Euro steigt gegenüber dem US-Dollar. Und das Gold steigt gegenüber dem Euro. Ich sehe den Hintergrund in diesen Vorgängen wie folgt: Der Euro ist mit seiner Kopplung an die Wirtschaftsleistung der EU bereits recht gut ausgestellt. Mangels automatisierter und in der Praxis erprobter Strafen für Defizitsünder ist das Vertrauen noch nicht vollständig, doch ich sehe die EU auf dem richtigen Weg. Die EZB ist von der Politik unabhängig und hat nur das eine Ziel der Geldwertstabilität.</p>
<p>Der US-Dollar hat keine Basis. Er war früher an das Pfund gekoppelt, seit Bretton Woods 1943 war der US-Dollar an das Gold gebunden. 1971 wurde die Goldbindung aufgehoben, seither schwebt der Greenback wie ein Blatt im Wind. Es fehlt die Basis. Schlimmer noch, das zuständige Institut, die US-Notenbank Federal Reserve, hat zusätzlich zur Geldwertstabilität noch ein zweites Ziel in die Statuten geschrieben: Ausgleich von Wirtschaftsschwankungen. So wird zu Lasten der Geldwertstabilität die Geldmenge ausgeweitet, wenn es dem Arbeitsmarkt förderlich ist.</p>
<p>Ein kleines Land, das alleine seine eigene Geldpolitik betreibt, kann so verfahren und wird über eine kontinuierliche Abwertung der eigenen Währung sodann die Rechnung dafür bezahlen. Der US-Dollar ist jedoch zu stark im internationalen Finanzgefüge integriert und wird daher nicht direkt auf geldpolitische Entscheidungen reagieren. Die Reaktion erfolgt zeitversetzt immer erst dann, wenn die Währungsreserven anderer Nationen strategisch (also langfristig) umgeschichtet werden.</p>
<p>Schritt für Schritt erfolgt also derzeit eine Abwertung des US-Dollars, obwohl seine Kaufkraft aufgrund der langsamen Reaktion und seiner bedeutenden Rolle als weltweiter Maßstab eigentlich viel höher sein müsste. Die Flucht aus dem US-Dollar erfolgt in den Euro und in das Gold. Der Umstand, dass der Goldpreis gegenüber dem Euro ebenfalls ansteigt ist darauf zurückzuführen, dass es wesentlich weniger Gold auf der Welt gibt als Euro, ein kleiner Nachfrageschub nach Gold führt zu einem viel größeren Preisaufschlag als ein entsprechender Schwenk zum Euro. Zum anderen ist der Euro aus oben genannten Gründen noch nicht am Ziel angekommen, es stehen noch einige festigende Maßnahmen aus.</p>
<p>So sehe ich das Gold als eine Übergangswährung. Während die Probleme des US-Dollars bereits in seiner Konzeption stecken und kontinuierlich größer werden, sind die Probleme des Euros noch nicht gelöst. Übergangsweise parken Anleger also ihr Geld in Gold.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4359/feinunze_gold.jpg" alt="" /></p>
<p id="wohin"><strong>WO FÜHRT DAS ALLES HIN?</strong></p>
<p>So, nun kommen wir also zu der Frage, mit der sich Chartisten genauso gerne beschäftigen wie Volkswirte und Spekulanten. Wo wird der Goldpreis noch hinlaufen?</p>
<p>Es gibt die eine Antwort, die eben auch dem US-Dollar eine wirtschaftliche Basis geben möchte. Und diese besagt, dass der Goldpreisanstieg so weit gehen kann, dass am Ende eine Unze Gold den Stand des Dow Jones erreicht. 1980, also am Ende der letzten Goldhausse (nach der Entkopplung des US-Dollars von der Golddeckung 1971 bis eben 1980) stand der Dow Jones bei 800 Punkten und die Unze Gold kostete ebenfalls 800 USD.</p>
<p>So wird nun darüber spekuliert, ob der Dow Jones auf 4.000 Punkte fallen wird und dort den Goldpreis je Unze trifft oder ob die Unze vielleicht am Ende sogar einen Wettlauf mit dem Dow Jones in den Himmel startet.</p>
<p>Ich halte diesen Ansatz für Kaffeesatzleserei, so wie fast jede Preiszielbestimmung letztlich von Kaffeesatzleserei kaum zu unterscheiden sein wird. Ob 2.000 US-Dollar je Feinunze, ob 4.000 US-Dollar je Feinunze oder 10.000 US-Dollar je Feinunze, ich halte die weiteren Entwicklungen für stark abhängig von politischen Entscheidungen.</p>
<p>Ein anderer Ansatz kümmert sich weniger um das Preisziel als vielmehr um ein zeitliches Ziel. Es gibt wellenförmige Bewegungen, die sich über lange Zeiträume wiederholen. So gibt es 70-Jahres-Zyklen, mit denen akribische Finanzhistoriker sämtliche Krisen bis viele Jahrhunderte zurück zur Tulpenkrise von Amsterdam zurückverfolgen. Diesen Zyklen lassen sich in Unterzyklen unterteilen, und wiederum in kleinere wellenförmige Bewegungen, die allesamt als bestimmte Indikatoren ausgewiesen und interpretiert werden.</p>
<p>Diesem Ansatz zufolge hat die neue Goldhausse ungefähr kurz vor der Jahrtausendwende begonnen und sollte irgendwann in den Jahren 2013 bis 2017 enden. Ein sehr grober Zeitraum, wenn wie bedenken, dass wir nächstes Jahr bereits in das Jahr 2011 einlenken. Ich habe mich 2002 mit dieser Theorie auseinander gesetzt und muss sagen, bis heute finde ich sie noch immer recht stimmig.</p>
<p>So habe ich nunmehr seit acht Jahren Gold kontinuierlich zum Kauf empfohlen. Ich werde dies vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen wohl auch noch ein paar Jahre weiter tun. Ab dem Zeitraum um 2013 herum werde ich jedoch kritischer auf den Goldpreis schauen, auf die zugrunde liegenden Entwicklungen, die für den Preisanstieg verantwortlich sind. Denn letztlich ist der &#8220;Nutzen&#8221; für die Menschheit recht gering, wenn man mal vom Wertaufbewahrungsmittel absieht.</p>
<p id="weltfinanzsystem"><strong>WIE WIRD DAS WELTFINANZSYSTEM VON MORGEN AUSSEHEN?</strong></p>
<p>Wenn wir nun also wissen wollen, was in den Jahren 2013 bis 2017 ggfls. passieren könnte, so müssen wir uns nur die Schiefstände anschauen, die in den vergangenen Jahren zutage traten: Blasenbildung, einseitige Entwertung zu Lasten anderer Länder, schleichende Enteignung des Volkes zur Finanzierung von Staatsschulden&#8230; ich denke, dass die Probleme erkannt sind. Ich denke, dass Lösungen diskutiert werden und die Akzeptanz von ausgefallenen Ansätzen langsam steigt.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass in der heutigen Zeit für einen solchen Übergang Panzer durch die Straßen rollen müssen. Aber eine schrittweise Verbesserung des internationalen Finanzsystems steht auf dem Programm. Heute sorgen Ereignisse wie die Pleite Griechenlands oder Islands dafür, dass die Akzeptanz von einschneidenden Änderungen steigt. Ich kann mir gut vorstellen, dass einzelne Länder über die Steuerschraube versuchen werden, notwendige Anpassungen ihres nationalen Währungssystems abzufedern. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der US-Dollar seine dominante Rolle verlieren wird.</p>
<p>Doch wie genau eine Lösung aussehen könnte, das kann heute noch niemand absehen. Und Ungewissheit ist das Schlimmste für einen Anleger, deswegen steckt er sein Geld übergangsweise in Gold. Wenn sich ein besseres internationales Finanzsystem am Horizont abzeichnet wird der Goldpreis seine Rallye beenden.</p>
<p id="xetragold"><strong>XETRA GOLD</strong></p>
<p>So, nun ist aus der Analyse von Xetra Gold eine Analyse unseres Währungssystems geworden. Der Anbieter von Xetra Gold, die Deutsche Börse, bietet die Auslieferung des zugrunde liegenden Golden gegen eine Gebühr von 140 Euro an. Sie haben also eine ziemlich hohe Gewährleistung dafür, dass Sie auch an ihr Gold herankommen, wenn es hart auf hart kommt.</p>
<p>Doch letztlich ist eben ein Abwickler dazwischen, der immer mal Pleite gehen kann. Und bei der Deutschen Börse ist die Chance recht groß, dass dies zufällig genau dann der Fall sein könnte, wenn Sie tatsächlich an Ihr Gold heran wollen. Somit ist auch Xetra Gold in meinen Augen kein Ersatz für die Goldbarren im Tresor. Doch für einen Anleger mit einem Anlagehorizont von 12-18 Monaten ist dieses Instrument sehr geeignet, um zu vertretbaren Kosten und vor allem bequem an der Goldpreisentwicklung zu partizipieren.</p>
<p>Sie bezahlen eine Management-Gebühr von 0,36% p.a. und den Spread zwischen An- und Verkauf, der jedoch im Vergleich zum Spread bei Barren sehr gering ist. Sie können hier bequem durch ein Mausklick reagieren und sich schnell von dem Gold trennen, wenn die Hausse Ihrer Ansicht nach einmal vorbei zu sein droht.</p>
<p>Xetra Gold hat keine Laufzeitbeschränkung, läuft also endlos. Damit brauchen Sie keinen schleichenden Preisverlust fürchten, den es bei zeitlich befristeten Papieren gibt. Xetra Gold wird in Euro notiert und bildet ein Gramm Gold ab. Eine Unze besteht aus 31,105 Gramm Gold. Somit müssen Sie den in Euro notierten Goldpreis durch 31,105 teilen, um den Preis von Xetra Gold abzuleiten. Heute steht der Kurs bei 31,25 Euro.</p>
<p id="fazit"><strong>FAZIT: GUTE GEEIGNET ALS KONSERVATIVE VERMÖGENSKOMPONENTE</strong></p>
<p>Viele Anleger scheuen den Weg zum Goldhändler, das Risiko und die Mühen beim Transport zum Tresor und den Umstand, das Gold nur dort verfügbar zu haben. Für diese Anleger ist ein Gold ETF eine gute Alternative. Xetra Gold ist ein Papier, das durchaus vertrauenserweckend strukturiert ist (Auslieferungsmöglichkeit sowie namhafter Emittent) und eignet sich daher insbesondere für deutsche Anleger die den Emittenten im eigenen Rechtsraum haben wollen gut.</p>
<p>In meinen Augen ist die Goldhausse noch lange nicht zu Ende. Es wird meiner Einschätzung nach auf eine US-Dollar-Krise hinauslaufen, die in irgendeiner Form zu einer Neuordnung des internationalen Finanzsystems führt. Bislang ist einmal abgesehen von der Goldpreisrallye noch nicht viel zu sehen von einer US-Dollar-Krise und so dürfte die Rallye noch einige Zeit lang anhalten.</p>
<p>Ob der Goldpreis seine Höchststände bei 1.500 US-Dollar je Feinunze, bei 2.000 US-Dollar je Feinunze, 4.000 US-Dollar je Feinunze oder noch weiter oben sehen wird, ist heute noch nicht absehbar. Auch zeitlich gesehen kann der US-Dollar noch zwei, drei, fünf oder viel mehr Jahre weiter als dominierende Währung unser internationales Finanzsystem beherrschen. Als Anhaltspunkt habe ich mir den Zeitraum 2013-2017 und den Preis 2.000 US-Dollar je Feinunze bis 4.000 US-Dollar je Feinunze gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt bzw. Preis werde ich meine Erwartungen intensiver mit den Entwicklungen an den Währungsmärkten abstimmen.</p>
<h3 class="green">Über den Autor</h3>
<p>Stephan Heibel ist Autor und Herausgeber         des Heibel-Ticker      Börsenbriefes, der wöchentlich kostenfrei per       E-Mail    verschickt     wird. Darin werden die Hintergründe zu        Kursbewegungen an  den      Finanzmärkten aufgezeigt und erklärt.        Interessante  Tradingideen     werden  daraus abgeleitet. Sie können  sich       unter:</p>
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<p>Stephan Heibel</p>
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		<title>Hypo Real Estate erh&#246;ht Deutschlands Staatsverschuldung um 8% und die Altgl&#228;ubiger feiern still</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 10:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wochenzeitung DIE ZEIT rechnete für die aktuelle Printausgabe aus, dass mit 1. Oktober sich die Staatsverschuldung offiziell um 200 Mrd. Euro erhöht. Schuld ist die Gründung der teuersten “Mülldeponie” (NZZ) des Landes, die heute ihre Arbeit aufnimmt. Die Gründung der Bad Bank mit dem Namen “FMS Wertmanagement” stellt die wohl größte Finanztransaktion in der deutschen Finanzgeschichte dar. Aus der maroden Münchner Hypo Real Estate (HRE) werden 191,1 Milliarden Euro “toxischer” Vermögenstitel (im Behördendeutsch heißt diese “nichtstrategienotwendige Vermögenswerte und Risikopositionen”) in die FMS verlagert. Auch wenn buchhalterisch heute die Staatsschulden nach Interpretation der ZEIT um diesen Betrag steigen, ändert sich nichts an der Risikoposition des Bundes. Denn schon bisher hat der Bund faktisch die Risiken der HRE insbesondere unter Begünstigung ihrer Gläubiger (vorwiegend Banken, Versicherungen und Pensionskassen) getragen (Details zu den Gläubigern der HRE am Ende dieses Beitrags). Freilich wird die Verlustausgleichspflicht nun offiziell, wie dem Statut der FMS in § 7 zu entnehmen ist. Danach ist der “Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung” (=SoFFin) dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die FMS Verbindlichkeiten zahlen kann und muss Verluste ausgleichen. Und zusammen mit den Vermögenswerten wird die HRE dann auch die bereits begebenen SoFFin-garantierten Anleihen auf die FMS Wertmanagement übertragen (siehe Pressemitteilung der HRE). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</div><p><a title="Toxic Wasteland - Cyanide Storage Room von RightBrainPhotography bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/rightbrainphotography/2292321874/"><img style="border-bottom: black 5px solid; border-left: black 5px solid; margin: 5px; display: inline; float: left; border-top: black 5px solid; border-right: black 5px solid" class="alignleft" title="Toxic Wasteland (Foto: flickr/RightBrainPhotography)" alt="Toxic Wasteland - Cyanide Storage Room" src="http://farm3.static.flickr.com/2222/2292321874_a0a65c1fb0.jpg" width="347" longdesc="Toxic Wasteland (Foto: flickr/RightBrainPhotography)" height="255" /></a>Die Wochenzeitung DIE ZEIT rechnete für die aktuelle Printausgabe aus, dass mit 1. Oktober sich die Staatsverschuldung offiziell um 200 Mrd. Euro erhöht. Schuld ist die Gründung der teuersten “Mülldeponie” (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/hre_bad_bank_1.7757172.html">NZZ</a>) des Landes, die heute ihre Arbeit aufnimmt. Die Gründung der Bad Bank mit dem Namen “<a href="http://www.soffin.de/de/soffin/leistungen/massnahmen-aktuell/fms-wertmanagement.html" target="_blank">FMS Wertmanagement</a>” stellt die wohl größte Finanztransaktion in der deutschen Finanzgeschichte dar. Aus der <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/hypo-real-estate-start-frei-fuer-deutschlands-groesste-finanz-muellkippe;2664991" target="_blank">maroden Münchner Hypo Real Estate </a>(HRE) werden 191,1 Milliarden Euro “toxischer” Vermögenstitel (im Behördendeutsch heißt diese “nichtstrategienotwendige Vermögenswerte und Risikopositionen”) in die FMS verlagert.</p>
<p>Auch wenn buchhalterisch heute die Staatsschulden nach Interpretation der ZEIT um diesen Betrag steigen, ändert sich nichts an der Risikoposition des Bundes. Denn schon bisher hat der Bund faktisch die Risiken der HRE insbesondere unter Begünstigung ihrer Gläubiger (vorwiegend Banken, Versicherungen und Pensionskassen) getragen (Details zu den Gläubigern der HRE am Ende dieses Beitrags).</p>
<p> <span id="more-1583"></span>Freilich wird die Verlustausgleichspflicht nun offiziell, wie dem <a href="http://www.soffin.de/export/sites/standard/downloads/sonstige/20100707_Statut_der_FMS_Wertmanagement.pdf" target="_blank">Statut der FMS in § 7</a> zu entnehmen ist. Danach ist der “Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung” (=SoFFin) dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die FMS Verbindlichkeiten zahlen kann und muss Verluste ausgleichen. Und zusammen mit den Vermögenswerten wird die HRE dann auch die bereits begebenen SoFFin-garantierten Anleihen auf die FMS Wertmanagement übertragen (siehe <a href="http://www.hyporealestate.com/pdf/1009EUapproval_final.pdf" target="_blank">Pressemitteilung der HRE</a>). Hinter dem SoFFin steht bekanntlich der Bund (siehe <a href="http://www.soffin.de/de/soffin/hintergrund/finanzierung/" target="_blank">hier zur Finanzierung des Fonds</a>). Die <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Thema/29089020.html" target="_blank">Mittelbeschaffung für den SoFFin</a> läuft dabei übrigens über die Deutsche Finanzagentur.
</p>
<p>Nun darf man freilich davon ausgehen, dass die Wertansätze der übertragenen Vermögenstitel größer als Null ist, wie es die <a href="http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E8BA50AC4436A43068A11C54583122035~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">öffentliche Darstellung gern simplifiziert</a>. Die übertragenen Immobilienkredite, Anleihen hochverschuldeter Länder und weiterer angeschlagener Vermögenstitel sind <span style="text-decoration: underline">nicht wertlos</span>, so dass die Haftung sich nicht auf insgesamt 200 Mrd. belaufen wird.</p>
<p>Erstaunlich ist, dass angeblich immer noch keine verlässlichen Angaben über die übertragenen Werte vorliegen. Angesichts der in hochqualifiziertes Personal und Beratungskapazitäten investierten Summen wirkt das nicht glaubhaft. Je nach Bewertungsmethode wird man vermutlich zu deutlich niedrigeren Wertansätzen als die 191 Mrd. € gekommen sein. Ich denke, die Öffentlichkeit hat ein Recht, diese Summe angesichts ihrer Sippenhaft zu erfahren. Das Modell der Bad Bank basiert ja am Ende nur in der Hoffnung, einen Betrag zwischen den tatsächlichen Wertansätzen und den “Buchwerten” zu realisieren.</p>
<p>Ein Skandal dieser Finanztransaktion ist das Verschweigen der eigentliche Profiteure dieser HRE-Rettung. Nicht erst seit heute freuen sich in aller Stille nämlich die alten Gläubiger der HRE, die ihre Verbindlichkeiten zu 100% zurück erhalten (haben). Während Gläubiger eines “normalen” Unternehmens sich bei einer Abwicklung mit einer meist mickrigen Insolvenzquote bescheiden müssen, kommen hier sämtliche Gläubiger ohne jeden “Haircut” davon.</p>
<p>Wer zu diesen ungeschorenen Begünstigten gehört sollte eigentlich verschwiegen werden. Der Tagesspiegel hatte aber vor einem Jahr in <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/die-geretteten/1598962.html" target="_blank">dieser Dokumentation eine Reihe von Gläubigern zusammengetragen</a>. Darunter sind viele prominente Finanzinstitute, wie etwa die Unicredit (2,7 Mrd. €), BayernLB (2,1 Mrd. €), Deutsche Bank (1,7 Mrd. €) und die Postbank mit fast 1 Mrd. €, die der HRE ohne jede Besicherung große Beträge zur Verfügung gestellt haben.</p>
<p>Es ist schon äußerst erstaunlich, dass mit der Erfindung der “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Too_Big_to_Fail" target="_blank">Systemrelevanz</a>” der Anteil dieser und vieler anderer Gläubiger an der Rettung 0% beträgt. Der Bund hat sich und uns Steuerzahler mit dieser Form der Rettung im wahrsten Sinne des Wortes barbieren lassen, während die Gläubiger und ihre Anteilseigner still feiern.</p>
<p>Dieser Beitrag ist <a href="http://www.blicklog.com/2010/10/01/hypo-real-estate-erhht-heute-deutschlands-staatsverschuldung-um-8-und-die-altglubiger-feiern-still/" target="_blank">ursprünglich erschienen im Blick Log</a>. </p>
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		<title>Attac schafft mit der Financial Crimes Deutschland einen echten Hingucker</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schade, in der Hamburger Innenstadt konnte ich gestern keine Ausgabe der Financial Crimes ergattern. Dabei hätte ich gern ein Exemplar in den Händen gehalten. Aber bereits das, was Attac online abgeliefert hat, machte optisch einen hoch professionellen Eindruck. Ich musste schon zweimal unter http://www.financial-crimes.net hinschauen, um zu erkennen, nicht die Webseite der Financial Times aufgerufen zu haben. Bis in die Tiefen des Impressums und die &#34;Werbeanzeigen&#34; hat sich die &#34;Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger&#34; um das &#34;Plagiat&#34; der FTD bemüht. Sogar aus dem Comic Alex wurde täuschend echt Axel. Und auch inhaltlich bietet das Blatt sachkundige Abwechslung zur oft behäbigen Wirtschafts- und Finanzberichterstattung der Financial Times oder des Handelsblatts (beide Zeitungen ignorierten übrigens die Aktion bis gestern Abend auf ihren Webseiten). So findet man etwa unter der reißerischen Überschrift &#34;Gemeingefahr Großbanken&#34;&#160; eine kritische Zusammenfassung der &#34;Nicht-Aktivitäten&#34; der G20 und der Ignorierung des Too-Big-to fail-Problems. Natürlich würde eine Bank den Markt für verbriefte Forderungen und Kreditversicherungen offiziell nicht so interpretieren, wie Florian Moritz dies in &#34;Große Wetten und größere Idioten&#34; macht. Gleichwohl teilen viele Mitarbeiter in Instituten die &#34;Greater Fool Theory&#34;. Einen sehr realistischen Einblick in die Arbeit und Einflussnahmen von Lobbyisten vermittelt das Interview mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/attac-schafft-mit-der-financial-crimes-deutschland-einen-echten-hingucker/&title=Attac schafft mit der Financial Crimes Deutschland einen echten Hingucker&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Schade, in der Hamburger Innenstadt konnte ich gestern keine Ausgabe der <a href="http://www.spreeblick.com/2010/09/29/financial-crimes/">Financial Crimes</a> ergattern. Dabei hätte ich gern ein Exemplar in den Händen gehalten. Aber bereits das, was Attac online abgeliefert hat, machte optisch einen hoch professionellen Eindruck. Ich musste schon zweimal unter <a href="http://www.financial-crimes.net/">http://www.financial-crimes.net</a> hinschauen, um zu erkennen, nicht die Webseite der Financial Times aufgerufen zu haben. Bis in die Tiefen des Impressums und die &quot;Werbeanzeigen&quot; hat sich die &quot;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Attac">Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger&quot;</a> </em>um das &quot;Plagiat&quot; der FTD bemüht. Sogar aus dem Comic Alex wurde täuschend echt Axel.</p>
<p><img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/08/AttacschafftmitderFinancialCrimesDeutsch_10F1B/image.png" width="506" height="255" /></p>
<p>Und auch inhaltlich bietet das Blatt sachkundige Abwechslung zur oft behäbigen Wirtschafts- und Finanzberichterstattung der Financial Times oder des Handelsblatts (beide Zeitungen ignorierten übrigens die Aktion bis gestern Abend auf ihren Webseiten). So findet man etwa unter der reißerischen Überschrift &quot;<a href="http://www.financial-crimes.net/gemeingefahr-grossbanken.php">Gemeingefahr Großbanken</a>&quot;&#160; eine kritische Zusammenfassung der &quot;Nicht-Aktivitäten&quot; der G20 und der Ignorierung des <a href="http://www.blicklog.com/2010/09/23/die-struktur-des-too-big-to-fail-problems-mit-der-faktischen-staatsgarantie/">Too-Big-to fail-Problems</a>.</p>
</p>
<p> <span id="more-1584"></span>
</p>
<p>Natürlich würde eine Bank den Markt für verbriefte Forderungen und Kreditversicherungen offiziell nicht so interpretieren, wie Florian Moritz dies in &quot;<a href="http://www.financial-crimes.net/wetten.php">Große Wetten und größere Idioten</a>&quot; macht. Gleichwohl teilen viele Mitarbeiter in Instituten die &quot;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Greater_fool_theory">Greater Fool Theory</a>&quot;. </p>
<p>Einen sehr realistischen Einblick in die Arbeit und Einflussnahmen von Lobbyisten <a href="http://www.financial-crimes.net/umverteilungspaket.php">vermittelt das Interview </a>mit dem Europaabgeordneten Sven Giegold und Ulrich Müller von LobbyControl. Derartige Hintergründe wünscht man sich häufiger in der etablierten Presse.</p>
<p>Klar könnte man jetzt über viele inhaltliche Positionen streiten. Aber man muss nicht alle Attac-Positionen teilen, um das Plagiat als einen echten Hingucker zu empfinden.</p>
<p>Ein Kritikpunkt freilich bleibt: Es fehlt jede Möglichkeit der Kommunikation mit den Lesern. Ich habe weder ein Kommentarfeld, noch eine Leserbrief- oder Feedbackseite entdeckt.</p>
<p>Wer, wie ich die <a href="http://www.ftd.de/lifestyle/luxus/:luxus-financial-crimes-for-her/50168575.html"><em>Financial</em> <em>Crimes</em> </a>gestern verpasst hat, der hat heute die Möglichkeit zusammen mit der TAZ <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/09/29/donnerstag_in_der_taz_financial_crimes/">noch ein Exemplar</a> zu ergattern.</p>
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		<title>Wächst die Unsicherheit oder die Manipulation ?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mgaertner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Gaertner´s Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gapa News]]></category>
		<category><![CDATA[Reuters Ökonomen Prognosen]]></category>

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		<description><![CDATA[Reuters gebührt ein großes Lob. Die Nachrichtenagentur hat sich die Mühe gemacht, mal die Spannweite in den Prognosen der von ihr regelmäßig befragten 80 Ökonomen zu vergleichen. Und zwar im Schnitt der Jahre 2005-2010 und für dieselben Leute nur für das Jahr 2010. Resultat: Die Prognosen fallen im laufenden Jahr deutlich weiter auseinander. Das lässt eigentlich nur zwei Schlussfolgerungen zu: Entweder hat die Unsicherheit in der Prognose zugenommen, was durch Ben Bernankes Hinweis auf die &#8220;ungewöhnliche Unsicherheit&#8221; gestützt würde &#8211; eine Schlussfolgerung, die Reuters zieht &#8211; oder die Manipulation der Wahrnehmung durch die keines-wegs &#8220;unabhängige&#8221; Gilde hat zugenommen. Diesen letzten Punkt wirft Reuters nicht auf. Ich habe die Beispiele, die Reuters in seinem Bericht nennt, im folgenden ECONCHART illustriert. Hier kommen Sie zu dem Bericht. Econchart analysten liegen daneben 14092010 View more presentations from Gapa News. Econchart analysten liegen daneben 14092010 View more presentations from Gapa News.]]></description>
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<p><a rel="attachment wp-att-1514" href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wachst-die-unsicherheit-oder-die-manipulation/prognosen/"><img class="alignright size-medium wp-image-1514" title="Prognosen" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/09/Prognosen-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>Reuters gebührt ein großes Lob. Die Nachrichtenagentur hat sich die Mühe gemacht, mal die Spannweite in den Prognosen der von ihr regelmäßig befragten 80 Ökonomen zu vergleichen. Und zwar im Schnitt der Jahre 2005-2010 und für dieselben Leute nur für das Jahr 2010. Resultat: Die Prognosen fallen im laufenden Jahr deutlich weiter auseinander.</p>
<p>Das lässt eigentlich nur zwei Schlussfolgerungen zu: Entweder hat die Unsicherheit in der Prognose zugenommen, was durch Ben Bernankes Hinweis auf die &#8220;ungewöhnliche Unsicherheit&#8221; gestützt würde &#8211; eine Schlussfolgerung, die Reuters zieht &#8211; oder die Manipulation der Wahrnehmung durch die keines-wegs &#8220;unabhängige&#8221; Gilde hat zugenommen. Diesen letzten Punkt wirft Reuters nicht auf.</p>
<p>Ich habe die Beispiele, die Reuters in seinem Bericht nennt, im folgenden ECONCHART illustriert. Hier kommen Sie <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE68C3QN20100913">zu dem Bericht</a>.</p>
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<p><a title="Econchart  analysten liegen daneben 14092010" href="http://www.slideshare.net/markusgaertner/econchart-analysten-liegen-daneben-14092010">Econchart analysten liegen daneben 14092010</a><img title="&quot;id&quot;:&quot;__sse5195539&quot;,&quot;allowFullScreen&quot;:&quot;true&quot;,&quot;allowScriptAccess&quot;:&quot;always&quot;,&quot;src&quot;:&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=econchartanalystenliegendaneben14092010-100914003954-phpapp02&amp;stripped_title=econchart-analysten-liegen-daneben-14092010&quot;,&quot;name&quot;:&quot;__sse5195539&quot;,&quot;allowfullscreen&quot;:&quot;true&quot;" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/media/img/trans.gif" alt="" width="650" height="550" /></p>
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<div id="__ss_5195539" style="width: 650px;"><strong><a title="Econchart  analysten liegen daneben 14092010" href="http://www.slideshare.net/markusgaertner/econchart-analysten-liegen-daneben-14092010">Econchart analysten liegen daneben 14092010</a></strong><object id="__sse5195539" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="650" height="550" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=econchartanalystenliegendaneben14092010-100914003954-phpapp02&amp;stripped_title=econchart-analysten-liegen-daneben-14092010" /><param name="name" value="__sse5195539" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5195539" type="application/x-shockwave-flash" width="650" height="550" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=econchartanalystenliegendaneben14092010-100914003954-phpapp02&amp;stripped_title=econchart-analysten-liegen-daneben-14092010" name="__sse5195539" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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