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	<title>BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE &#187; Unternehmen</title>
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	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
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		<title>Social Media Barometer 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Korus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Networking - Empfehlungen im Freundeskreis - Anregungen - Kritik - nie zuvor hatten Kunden soviel Macht wie heute. Wer vernetzt ist, kann Wellen der Begeisterung oder der Empörung auslösen &#8211; jeder einzelne hat plötzlich Einfluss. Was aber, wenn Firmen darauf keine oder nur späte Antworten haben? Wie können Unternehmen heute noch besseren oder ganz anderen Service liefern -und wie nutzen Unternehmen hierfür Social Media? Die Unternehmen KORUS CONSULT und MIPLETS, Experten für Social Media as a Service, Konversationskampagnen und interaktive Landeseiten, wollen das jetzt für die DACH-Region mit einer Online-Umfrage herausfinden. Wie wichtig ist Social Media tatsächlich für Unternehmen in Deutschland, Österreich in der Schweiz? Wieviel Zeit wird dafür verwandt, was haben die bisherigen Aktivitäten gebracht? Wo sehen Unternehmen die größten Herausforderungen, wo die größten Chancen? Welche negativen Erfahrungen gibt es mit Social Media, in welchem Umfang nutzen Unternehmen professionelle Monitoring-Tools? &#8220;Aus den USA, aus Großbritannien zum Beispiel gibt es hierfür schon sehr gute Erkenntnisse. In Deutschland fehlen bislang qualifizierte Daten, die einzelnen Unternehmen als Benchmark und damit Entscheidungshilfe für die eigene Strategie dienen könnten,&#8221; so die Initiatoren Detlef Korus und Bonka Roustcheva. &#8220;Wir wollten einfach eine Diskussionsgrundlage haben, die das Social Web aktiv miteinbindet und gleichzeitig eine Art Impuls zu einer weiterführenden Debatte geben kann.&#8221; Qualifizierte Daten seien zwar bei größeren Meinungsforschungsinstituten durchaus vorhanden. Allerdings seien diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/social-media-barometer-2012/&title=Social Media Barometer 2012&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><a href="http://www.miplets.de/korus-consult/SocialMediaBarometer.html"><img class=" " title="Social Media Barometer DACH-Region 2012" src="http://www.miplets.de/korus-consult/Social%20Media%20Barometer_Banner.jpg" alt="Social Media Barometer 2012" width="420" height="148" /></a><p class="wp-caption-text">Umfrage von KORUS CONSULT und MIPLETS</p></div>
<p><strong>Networking</strong> - <strong>Empfehlungen</strong> im Freundeskreis - <strong>Anregungen</strong> - <strong>Kritik</strong> - nie zuvor hatten Kunden soviel Macht wie heute. Wer vernetzt ist, kann Wellen der Begeisterung oder der Empörung auslösen &#8211; jeder einzelne hat plötzlich Einfluss. Was aber, wenn Firmen darauf keine oder nur späte Antworten haben?</p>
<div>Wie können Unternehmen heute noch besseren oder ganz anderen Service liefern -<strong>und wie nutzen Unternehmen hierfür Social Media? </strong>Die Unternehmen <a title="PR 2.0 - Hybridmarketing" href="http://korus-consult.com/" target="_blank"><strong>KORUS CONSUL</strong>T</a> und <strong><a title="Zielgenaue Landeseiten" href="http://miplets.de/" target="_blank">MIPLETS</a></strong>, Experten für Social Media as a Service, Konversationskampagnen und interaktive Landeseiten, wollen das jetzt für die DACH-Region mit einer <a title="Social Media Barometer 2012 für die DACH-Region" href="http://www.miplets.de/korus-consult/SocialMediaBarometer.html" target="_blank"><strong>Online-Umfrage</strong> </a>herausfinden.</div>
<p>Wie wichtig ist Social Media tatsächlich für Unternehmen in Deutschland, Österreich in der Schweiz? Wieviel Zeit wird dafür verwandt, was haben die bisherigen Aktivitäten gebracht? Wo sehen Unternehmen die größten Herausforderungen, wo die größten Chancen? Welche negativen Erfahrungen gibt es mit Social Media, in welchem Umfang nutzen Unternehmen professionelle Monitoring-Tools?</p>
<p>&#8220;Aus den USA, aus Großbritannien zum Beispiel gibt es hierfür schon sehr gute Erkenntnisse. In Deutschland fehlen bislang qualifizierte Daten, die einzelnen Unternehmen als Benchmark und damit Entscheidungshilfe für die eigene Strategie dienen könnten,&#8221; so die Initiatoren <a href="https://www.xing.com/profile/Detlef_Korus" target="_blank">Detlef Korus</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Bonka_Roustcheva" target="_blank">Bonka Roustcheva</a>. &#8220;Wir wollten einfach eine Diskussionsgrundlage haben, die das Social Web aktiv miteinbindet und gleichzeitig eine Art Impuls zu einer weiterführenden Debatte geben kann.&#8221; Qualifizierte Daten seien zwar bei größeren Meinungsforschungsinstituten durchaus vorhanden. Allerdings seien diese Daten oftmals nur zu hohen Kosten nutzbar.<form method="post" action=""><input type="hidden" name="ip" value="38.107.179.223" /><p><label for="s2email">Your email:</label><br /><input type="text" name="email" id="s2email" value="Enter email address..." size="20" onfocus="if (this.value == 'Enter email address...') {this.value = '';}" onblur="if (this.value == '') {this.value = 'Enter email address...';}" /></p><p><input type="submit" name="subscribe" value="Subscribe" />&nbsp;<input type="submit" name="unsubscribe" value="Unsubscribe" /></p></form>
</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fsocial-media-barometer-2012%2F&amp;title=Social%20Media%20Barometer%202012" id="wpa2a_2"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sechs Ansätze zur Bewältigung von Ungewissheit</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/sechs-ansatze-zur-bewaltigung-von-ungewissheit/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/sechs-ansatze-zur-bewaltigung-von-ungewissheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[How to]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden fasse ich sechs Ansätze des Komplexitäts- und Ungewissheitsmanagements knapp zusammen. Sie zeigen, dass ernsthafte Ansätze stets über eine Verhaltensänderung gehen. Gute Sprüche, wie sie z.B. in 6 Ways to Master Entrepreneurial Uncertainty feil gehalten werden, sind in der Praxis wenig hilfreich.  Nur Reither macht deutlich, dass die Veränderung eingefahrener Verhaltens- und Denkmuster Geduld und Mühe erfordert. &#160; 1.  Franz Reither in Komplexitätsmanagement, Gerling Akademie Verlag 1997 Er identifiziert zunächst typische Verhaltensformen, Reaktionsmuster und Fehler an mehr als 7000 Führungskräften aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern. An solchen Mustern lassen sich praxisorientierte Konzepte entwickeln, mit denen der Umgang mit Ungewissheit realisiert werden kann. Reither stellt Bemühungen um die systematsiche Veränderung bisheriger Verhaltensmuster in den Vordergrund, wenn es um angemessenen Umgang mit Unsicherheit geht (S. 124f). Man müsse sich selbst in Situationen erlebt und erfahren haben, um aus den vorhandenen Einsichten praktisches Kapital schlagen zu können. Die täglichen Business-Situationen sind dafür aber wenig geeignet, weil der Feedback auf Verhalten unter Ungewissheit zu lang ist und keine Ressourcen investiert werden kann, um das eigene Verhalten angemessen zu reflektieren. Daher simuliert Reither in einer Lernlaborumgebung komplexe und ungewisse Situationen. Das Training mit diesen Simulationsverfahren liefert eine geschärfte Wahrnehmung für komplexe Situationen und verdeutlicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/sechs-ansatze-zur-bewaltigung-von-ungewissheit/&title=Sechs Ansätze zur Bewältigung von Ungewissheit&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/Sign-Uncertainty-Ahead.jpg"><img class="size-full wp-image-1753 alignleft" title="Ungewissheitszeichen" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/Sign-Uncertainty-Ahead.jpg" alt="Ungewissheitszeichen" width="160" height="88" /></a>Im Folgenden fasse ich sechs Ansätze des Komplexitäts- und Ungewissheitsmanagements knapp zusammen. Sie zeigen, dass ernsthafte Ansätze stets über eine Verhaltensänderung gehen. Gute Sprüche, wie sie z.B. in <a href="http://www.copyblogger.com/insecurity/" target="_blank"><em>6 Ways to Master Entrepreneurial Uncertainty</em></a> feil gehalten werden, sind in der Praxis wenig hilfreich.  Nur Reither macht deutlich, dass die Veränderung eingefahrener Verhaltens- und Denkmuster Geduld und Mühe erfordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.  Franz Reither in <a href="(http://www.deplecto.de/start)" target="_blank"><em>Komplexitätsmanagement</em></a></strong>, Gerling Akademie Verlag 1997</p>
<p>Er identifiziert zunächst typische Verhaltensformen, Reaktionsmuster und Fehler an mehr als 7000 Führungskräften aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern. An solchen Mustern lassen sich praxisorientierte Konzepte entwickeln, mit denen der Umgang mit Ungewissheit realisiert werden kann.</p>
<p>Reither stellt Bemühungen um die systematsiche Veränderung bisheriger Verhaltensmuster in den Vordergrund, wenn es um angemessenen Umgang mit Unsicherheit geht (S. 124f). Man müsse sich selbst in Situationen erlebt und erfahren haben, um aus den vorhandenen Einsichten praktisches Kapital schlagen zu können. Die täglichen Business-Situationen sind dafür aber wenig geeignet, weil der Feedback auf Verhalten unter Ungewissheit zu lang ist und keine Ressourcen investiert werden kann, um das eigene Verhalten angemessen zu reflektieren. Daher simuliert Reither in einer Lernlaborumgebung komplexe und ungewisse Situationen.</p>
<p>Das Training mit diesen Simulationsverfahren liefert eine geschärfte Wahrnehmung für komplexe Situationen und verdeutlicht die eigenen Stärken und Schwächen im Umgang<a href="http://www.deplecto.de/demos_und_uebungsspiele/gesundheitsregion"><img class="size-full wp-image-1753 alignright" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/Zukunftslabor.jpg" alt="" width="160" height="88" /></a> mit Ungewissheit und Komplexität. Dem Trainingsansatz liegt die Idee zugrunde, dass Komplexitätsmanagement ein ganzheitlicher Prozess sei,  in welchem Denken, Wollen, Fühlen und Handeln zusammen spielen.<br />
Die notwendigen Strategien zur erfolgreichen Bewältigung von Ungewissheit lassen sich nicht als fest umrissener Wissenstoff vermitteln, sondern müssen in einem stetigen Erfahrungsprozess integriert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Ralph D. Stacey in <em>Unternehem am Rande des Chaos</em></strong>, Schäffer-Poeschel, 1997</p>
<p>Er gibt zuerst eine umfassende und etwas verwinkelte Einführung in die Theorie dynamischer Systeme (sog. Chaostheorie), die er Komplexitätstheorie nennt, und ist der Einzige, der auf die Bedeutung von Kontrollvariablen aufmerksam macht. Er nennt auch einige Beispiele von Kontrollvariablen in menschlichen Organisationen, wie etwa Geschwindigkeit des Informationsflusses, Grad der Vielfalt, Grad der Vernetzung, etc.</p>
<p>Am Schluss (S. 214) erklärt Stacey, dass er nicht über eine neue Führungsstrategie spreche und keine Erfolgsrezepte anbiete. Erfolgsformeln würden sowieso nur dazu führen, des eigenen Denken einzustellen. Alle Bausteine, die für eine neue Wahrnehmung vom Leben in Organisationen erforderlich sind, seien bereits hinreichend bekannt und praktisch erprobt. Neu an seinem Ansatz sei lediglich ein zusammenhängender Gesamtrahmen, der der Führungstätigkeit einen Sinn gebe.</p>
<p>Das Erfolgsrezept besteht also darin, die Erkenntnisse über Komplexitätsforschung als Rahmen für eine Selbstreflexion auf individueller-, gruppen- und organisationsweiter Ebene zu nutzen und im Dialog zu erörtern. Die Form der kritischen Selbstbeobachtung und Selbstanalyse bietet eine Gelegenheit, Management in Grenzsituationen zu verstehen.</p>
<p>Stacey schliesst mit der Bemerkung, dass ein Mensch, der seine Denkweise von grundauf ändert, mit grösster Wahrscheinlichkeit auch sein Verhalten ändert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Karl E. Weick in <em>Das Unerwartete managen</em></strong>. Klett-Cotta, 2001 (Neuauflage 2010)</p>
<div id="attachment_1753" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/unerwartet.jpg"><img class="size-full wp-image-1753 " title="Unerwartet" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/unerwartet.jpg" alt="Unerwartet" width="160" height="88" /></a><p class="wp-caption-text">unerwartet...</p></div>
<p>Er glaubt, dass sich hinter den Problemen, mit denen Führungskräfte zu kämpfen haben, die Unfähigkeit steckt, das Unerwartete zu managen (S. 14f). Er stellt fest, dass Menschen schlecht mit unerwarteten Ereignissen umgehen können und fragt, was es denn bedeutet, ein unerwartetes Ereignis erfolgreich zu managen. Seine Antwort: ein erfolgreiches Management des Unerwarteten ist ein achtsames Management des Unerwarteten. Wer achtsam ist, ist sich der grossen Bedeutung schwacher Signale stets bewusst und begegnet ihnen mit starken Reaktionen.<br />
Weik identifiziert fünf Merkmale hoher Zuverlässigkeit:</p>
<ul>
<li>Konzentration auf Fehler (Analyse von Zwischenfällen als Motivation zum Lernen)</li>
<li>Abneigung gegen vereinfachende Interpretation (Erklärungen differenzieren und Hang nach Bestätigung bekämpfen)</li>
<li>Sensibilität für betriebliche Abläufe (Aufdecken von Lücken in den Abläufen)</li>
<li>Streben nach Flexibilität (aus Fehlern lernen und Rückmeldungen rasch in Praxis umsetzen)</li>
<li>Respekt vor fachlichem Wissen und Können (in hektischen Phasen wandern die Entscheidungen zu den Experten)</li>
</ul>
<p>Er gibt zahlreiche Tips, wie man Wahrnehmung und Antizipation fördern kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Stefan Strohschneider in , <a href="www.anchor.ch/Ja_mach_nur_einen_Plan.pdf" target="_blank"><em>Ja mach´ nur einen Plan &#8230;</em></a></strong>, Version IV, 28. März 2001<br />
<a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/rumpelstilzchen_2.gif"><img class="size-full wp-image-1753 alignright" title="Rumpelstilzchen" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/rumpelstilzchen_2.gif" alt="" width="112" height="122" /></a><br />
Er stellt fest, dass in Situationen hoher Unbestimmtheit das aktuelle Kompetenzempfinden bedroht ist. Ist der Misserfolg gravierend finde eine Ressourcenprüfung statt: Kenne ich andere, bislang noch nicht ausprobierte Wege der Zielerreichung? Erlauben es mir die Situation und meine Unbestimmtheitstoleranz, es „einfach mal drauf ankommen zu lassen“? Entwickelt sich die Situation in einer Weise, dass ich unbedingt reagieren muss? Oder handelt es sich um eine Situation hoher „Effizienz-Divergenz“, in der ich eine Fülle anderer erfolgversprechender Handlungsmöglichkeiten habe?</p>
<p>Das Ergebnis dieser Prüfung entscheidet über das weitere Verhalten. Ist es positiv, so wird man versuchen, das aufgetauchte Problem zu lösen. Ist es negativ, beginnt eine Suche nach Bestimmtheit (z.B. durch Umdeutung von Information) und Vermeidung von Unbestimmtheit (z.B. durch aktive Informationsabwehr).</p>
<p>Im Ausgang dieser Ressourcenprüfung sieht Strohschneider den entscheidenden Unterschied zwischen ambiguitätstoleranten Personen und solchen, die sich durch Ungewissheit lähmen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5. DeMeyer, Loch und Pich in <a href="http://www.anchor.ch/Managing_Project_Uncertainity.pdf" target="_blank"><em>Managing Project Uncertainty</em></a></strong>, MIT SLOAN MANAGEMENT REVIEW, 2002</p>
<p>Sie unterscheiden zwischen</p>
<ul>
<li>Variation (lediglich Ungewissheit bezgl. Dauer der einzelnen Tasks)</li>
<li>Vorhersehbare Ungewissheit (sogenanntes Risiko)</li>
<li>Unvorhersehbare Ungewissheit (das Unerwartete, Schwarze Schwäne)</li>
<li>Chaos (quasi permanente Ungewissheit)</li>
</ul>
<p>Für den Umgang mit Projekten voller unvorhersehbarer Ungewissheiten (und Chaos) geben Sie Checklisten bezüglich bestimmter Verhaltensbereiche an. Z.B.</p>
<p>Rolle: Networker, Botschafter, Unternehmer, Wissensmanager</p>
<p>Managing Tasks: Iteratives Planen, Analyse schwacher Signale, laufende Überprüfung und Anpassung der Ziele,</p>
<p>Managing Relationshions: Netzwerk von Supportern und Experten unterhalten und ständig nach Helfern und Unterstützern Ausschau halten, flexible Beziehungen aufbauen und unterhalten, Partnerschaft statt Verträge, Einbeziehen aller Stakeholders in die Kommunikation</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Fritz Böhle, <em>Management der Ungewissheit</em></strong>, in Jeschke (Hrg) Enabeling Innovations,  2011<br />
In industriellen Gesellschaften wird bisher Ungewissheit primär als Defizit und Bedrohung gesehen. Entweder wird nach Wegen gesucht, trotz Ungewissheit zu planen oder es wird resignierend festgestellt, dass Ungewissheit eine bewusste Steuerung und Gestaltung der Organisation verunmöglicht.</p>
<p>Ein neuer Umgang mit Ungewissheit erfordert einen tiefgreifenden kulturellen Wandel und grundlegende Neuorientierung, die zwischen der Strategie der Beseitigung von Ungewissheit einerseits und Ohnmacht andererseits liegt. Das Konzept des planmässigen-rationalen Handelns wird durch das situative Handeln ersetzt.</p>
<p>Böhle zitiert z.T. Forschungsergebnisse, die hier ebenfalls bereits aufgelistet sind und leitet daraus ab, dass Strategien, wie</p>
<ul>
<li>Situatives Handeln</li>
<li>Festlegen von Zielen erst im und durch das praktische Handeln</li>
<li>Spürende und empfindende sinnliche Wahrnehmungen</li>
<li>Implizites Wissen</li>
</ul>
<p>zum zukünftigen Repertoire im Umgang mit Ungeweissheit gehören wird.<br />
<a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/intransparenz.JPG"><img class="size-full wp-image-1753 alignleft" title="Intransparenz" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/intransparenz.jpg" alt="Intransparenz" width="160" height="88" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fsechs-ansatze-zur-bewaltigung-von-ungewissheit%2F&amp;title=Sechs%20Ans%C3%A4tze%20zur%20Bew%C3%A4ltigung%20von%20Ungewissheit" id="wpa2a_4"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsicherheit im Management ist ein Killerkriterium &#8211; kann man das ändern?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/unsicherheit-im-management-ist-ein-killerkriterium-kann-man-das-andern/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Worst Practice]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglich erleben wir Überraschungen. In unserer Wahrnehmung wird die Welt zunehmend schnelllebiger, unübersichtlicher, dynamischer und volatiler. Es wird immer ungewisser, was als Nächstes passiert. Ungewissheit bedeutet, keine Gewissheit von dem zu haben, was kommt. Wenn ich weiss, was auf mich zukommt, kann ich planen. Wenn sogar die nähere Zukunft ungewiss ist, greift keine Planung mehr. Das macht vielen Leuten grosse Angst. Das ist Ungewissheit: Hier ein paar Tweets der letzten 24 Stunden zum Stichwort Ungewissheit: nicht schon wieder alles von vorne.. nicht schon wieder diese ganze ungewissheit.. nicht schon wieder.. Die Ungewissheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung schlägt inzwischen auf die Personalplanung vieler Firmen durch Die Ungewissheit der Zukunft macht mir Angst. Griechenland: Ungewissheit über neue Regierung Nur irgendwo, ist da dann wieder diese Ungewissheit, wieso er es überhaupt macht.. Besetzer in ständiger ungewissheit über räumungstermin lassen Diese Ungewissheit bringt mich um! Frag immer nur Wieso, Weshalb, Warum?.. Nach der Ungewissheit ist vor der Ungewissheit: Wie schon in den beiden Vormonaten trübte sich das Immobilienklima weiter ein Die Ungewissheit über den Fortgang der Schuldenkrise und konjunkturelle Risiken hat die Aktienmärkte im Griff Drei von diesen neun Tweets klingen wie Hilferufe. Andere sind eher sachlich, einer verwendet Ungewissheit sogar als Strategie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/unsicherheit-im-management-ist-ein-killerkriterium-kann-man-das-andern/&title=Unsicherheit im Management ist ein Killerkriterium &#8211; kann man das ändern?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Täglich erleben wir Überraschungen. In unserer Wahrnehmung wird die Welt zunehmend schnelllebiger, unübersichtlicher, dynamischer und volatiler. Es wird immer ungewisser, was als Nächstes passiert.</p>
<p>Ungewissheit bedeutet, keine Gewissheit von dem zu haben, was kommt. Wenn ich weiss, was auf mich zukommt, kann ich planen. Wenn sogar die nähere Zukunft ungewiss ist, greift keine Planung mehr. Das macht vielen Leuten grosse Angst.</p>
<p>Das ist Ungewissheit:<br />
<object width="309" height="255" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8MsK3czfB9c" /><embed width="309" height="255" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/8MsK3czfB9c" /> </object></p>
<p>Hier ein paar Tweets der letzten 24 Stunden zum Stichwort Ungewissheit:</p>
<blockquote><p>nicht schon wieder alles von vorne.. nicht schon wieder diese ganze ungewissheit.. nicht schon wieder..</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Ungewissheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung schlägt inzwischen auf die Personalplanung vieler Firmen durch</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Ungewissheit der Zukunft macht mir Angst.</p></blockquote>
<blockquote><p>Griechenland: Ungewissheit über neue Regierung</p></blockquote>
<blockquote><p>Nur irgendwo, ist da dann wieder diese Ungewissheit, wieso er es überhaupt macht..</p></blockquote>
<blockquote><p>Besetzer in ständiger ungewissheit über räumungstermin lassen</p></blockquote>
<blockquote><p>Diese Ungewissheit bringt mich um! Frag immer nur Wieso, Weshalb, Warum?..</p></blockquote>
<blockquote><p>Nach der Ungewissheit ist vor der Ungewissheit: Wie schon in den beiden Vormonaten trübte sich das Immobilienklima weiter ein</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Ungewissheit über den Fortgang der Schuldenkrise und konjunkturelle Risiken hat die Aktienmärkte im Griff</p></blockquote>
<p>Drei von diesen neun Tweets klingen wie Hilferufe. Andere sind eher sachlich, einer verwendet Ungewissheit sogar als Strategie (die Hausbesetzer in Ungewissheit über den Räumungstermin lassen).</p>
<p><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/nebel1.jpg"><img class="size-full wp-image-1753 alignleft" title="Unsicherheit" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2011/11/nebel1.jpg" alt="Unsicherheit" width="297" height="160" /></a>Es scheint ein grundlegendes Verhalten von uns Menschen zu sein, dass wir aufgrund einer Prognose der Entwicklung unser Verhalten planen. Wenn wir daran gehindert werden, kommt es zu Fehlfunktionen. Etwa so, wie es zum Verhaltensrepertoire von vielen wechselwarmen Tieren gehört, an der Sonne zu liegen. Tun sie das nicht, erstarren sie mitunter in einem Kälteschlaf. Ein paar wenige können aber durch Muskelzittern Wärme erzeugen und sind dadurch weitgehend unabhängig von einer Wärmequelle.</p>
<p>Wir Menschen lassen uns von Ungewissheit lähmen, ohne eine alternative Gewissheitsquelle zu nutzen. Wir geben uns ach wie intelligent, benehmen uns aber wie eine irgendeine Kröte.</p>
<p>Gewissheit heisst, sich auf die Prognose verlassen zu können. Gewissheit hat etwas mit Verlässlichkeit zu tun. Worauf können wir uns verlassen, wenn nicht auf eine gewisse Stabilität der Entwicklung? Wenn in jeder Minute etwas anderes abläuft als erwartet, worauf ist denn noch Verlass? Vielleicht auf die Gewissheit, dass es uns gelingen wird, mit dem Unerwarteten fertig zu werden.</p>
<p>Das ist Gewissheit:<br />
<object width="310" height="255" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2dOxUwVTtl0" /><embed width="310" height="255" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/2dOxUwVTtl0" /></object></p>
<p>Philippe Vallat schreibt in seinem Artikel <em>Ist Krisenmanagement nur die Lösung zum gescheiterten Risikomanagement?</em> auf seinem <a href="http://komplexeprojekte.blogspot.com/2011/10/ist-krisenmanagement-nur-die-losung-zum.html" target="_blank">Blog über komplexe Projekte</a></p>
<blockquote><p>Die Fähigkeit, mit Nichtwissen, Unsicherheit und Komplexität umzugehen, lässt sich kaum prüfen oder zertifizieren: sie lässt sich nur im wirklichen Leben beweisen, nämlich wenn das in den Schulen erworbene Wissen nichts mehr nutzt: während der Krise</p></blockquote>
<p>Aber kann man diese Fähigkeit erwerben und trainieren?</p>
<p>Suchen Sie nicht nach einer Technik, um diese neue Gewissheit zu erlangen. Man kann sie nur antrainieren. Man muss immer wieder erleben, dass man erfolgreich mit unerwarteten Situationen umgeht, damit man es sich zutraut. Man lernt, in unerwarteten Situationen das Richtige zu tun, wie man lernt, Auto zu fahren oder Klavier zu spielen. Wenn Sie’s einmal gelernt haben, dann können Sie sich darauf verlassen, Probleme, die durch unerwartete Situationen entstanden sind, lösen zu können.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Funsicherheit-im-management-ist-ein-killerkriterium-kann-man-das-andern%2F&amp;title=Unsicherheit%20im%20Management%20ist%20ein%20Killerkriterium%20%26%238211%3B%20kann%20man%20das%20%C3%A4ndern%3F" id="wpa2a_6"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie entscheiden Sie?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wie-entscheiden-sie/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 11:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Biologe und Hirnforscher Gerhard Roth erklärt sehr konkret, wie gute Entscheidungen zustande kommen: Nicht rational und nicht im Bauch, sondern als aufgeschobene intuitive Entscheidungen des Vorbewussten. Roth unterscheidet automatisierte Entscheidungen Bauchentscheidungen rationale Entscheidungen aufgeschobene intuitive Entscheidungen Eine automatisierte Entscheidungen ist es z.B., mit welchem Bein man anfängt zu gehen oder worauf man auf einer Herbstwanderung bei Kilometer 5,774 seine Aufmerksamkeit richten will. Zeitkritische Bauchentscheide sind vor allem dann angebracht, wenn es um Leben und Tod geht und die Situation schnelles Handeln erfordert. Das war vor allem in einer Zeit wichtig, als man noch von Säbelzahltigern und Höhlenbären gejagt wurde. Meistens berät uns das Gehirn in komplexen Situationen falsch, wenn es spontan entscheiden muss. Im Rahmen des Rational-Choice-Modells der Ökonomen und Manager ist eine Entscheidung umso besser, je mehr sie verstand- und vernuftgeleitet ist. Tatsächlich sind solche rationalen Entscheide nach Roth nur in Situationen von geringer Komplexität geeignet. Gefühle gelten bei rationalen Entscheidungen als störendes Beiwerk. Natürlich gibt es keine rein rationalen Entscheide. Die Letztentscheidung wird immer emotional getroffen, und dies bestimmt die Motive unseres Handels1 Es sind nicht “Ziele” oder “Visionen”, die unser Handeln bestimmen, sondern einfach nur Gefühle, Hoffnungen, Ängste. Und die sitzen tief! Sie können sie kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Der Biologe und Hirnforscher Gerhard Roth erklärt sehr konkret, wie gute Entscheidungen zustande kommen: Nicht rational und nicht im Bauch, sondern als <em>aufgeschobene intuitive Entscheidungen</em> des Vorbewussten.<br />
Roth unterscheidet</p>
<div>
<ul>
<li>automatisierte Entscheidungen</li>
<li>Bauchentscheidungen</li>
<li>rationale Entscheidungen</li>
<li>aufgeschobene intuitive Entscheidungen</li>
</ul>
<p>Eine <em>automatisierte Entscheidungen</em> ist es z.B., mit welchem Bein man anfängt zu gehen oder worauf man auf einer Herbstwanderung bei Kilometer 5,774 seine Aufmerksamkeit richten will.</p>
<p>Zeitkritische <em>Bauchentscheide</em> sind vor allem dann angebracht, wenn es um Leben und Tod geht und die Situation schnelles Handeln erfordert. Das war vor allem in einer Zeit wichtig, als man noch von Säbelzahltigern und Höhlenbären gejagt wurde. Meistens berät uns das Gehirn in komplexen Situationen falsch, wenn es spontan entscheiden muss.</p>
<p>Im Rahmen des Rational-Choice-Modells der Ökonomen und Manager ist eine Entscheidung umso besser, je mehr sie verstand- und vernuftgeleitet ist. Tatsächlich sind solche <em>rationalen Entscheide</em> nach Roth nur in Situationen von geringer Komplexität geeignet. Gefühle gelten bei rationalen Entscheidungen als störendes Beiwerk. Natürlich gibt es keine rein rationalen Entscheide.</p>
<blockquote><p>Die Letztentscheidung wird immer emotional getroffen, und dies bestimmt die Motive unseres Handels<sup>1</sup></p></blockquote>
<p><strong>Es sind nicht “Ziele” oder “Visionen”, die unser Handeln bestimmen, sondern einfach nur Gefühle, Hoffnungen, Ängste.</strong> Und die sitzen tief! Sie können sie kaum formen oder sonstwie darauf Einfluss nehmen.</p>
<p>Roth behauptet, dass in wirklich komplexen Situationen nur die <em>aufgeschobenen intuitiven Enscheidungen</em> weiterhelfen. Sie kommen dadurch zustande, dass wir uns bewusst intensiv mit der Situation befassen, rationale Argumente suchen, uns mit anderen beraten, etc., danach “darüber Schlafen” – d.h. das Problem ein paar Stunden ruhen lassen – und schliesslich intuitiv entscheiden.</p>
<p>Aufgeschobene intuitive Entscheidungen sind nicht zu verwechseln mit Bauchentscheidungen! Roth lokalisiert sie im <em>Vorbewussten</em>, das alles umfasst, was gerade nicht oder nicht mehr bewusst ist. Hierzu gehört das, was mit uns passiert ist und was wir an Wissen (passiv) verfügbar haben. Im Bewusstsein können wir zu einem Zeitpunkt nur wenige Einheiten verarbeiten und überblicken. Was grad nicht Platz hat, lagern wir ins Vorbewusste aus und vergessen oft, es wieder ins Bewusstsein zurück zu holen. Das Vorbewusste ist also eine Zwischenzone zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.</p>
<blockquote><p>Unser Gehirn arbeitet mit vollkommener Konsequenz ökonomisch. Es versucht alles nach Möglichkeit zu vereinfachen und schonend mit seinen Ressourcen unzugehen. (S. 7f)</p></blockquote>
<p>Ich denke daher, dass alles, was einmal ins Vorbewusste abgleitet, gebündelt und vereinfacht wird, und dass unser Gehirn daraus bestimmte Handlungsregeln erstellt. Daher identifiziere ich das Vorbewusste mit Reasons regelbasierter Ebene<sup>2</sup>.</p>
<p><a href="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Gehirn.jpg"><img title="Gehirn" src="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Gehirn-271x300.jpg" alt="" width="271" height="300" /></a></p>
<p>Entscheidungen und Handlungen sind das Resultat konkurrenzierender Prozesse in unserem Gehirn. Dieses Konkurrenzgeschehen läuft weitgehend unbewusst ab. Zunächst sind viele gleichstarke Strömungen vorhanden, die alle in einer anderen Richtungen ziehen. Vielleicht und hoffentlich setzt sich die eine oder andere Strömung als eine Art Mode durch und “versklavt”<sup>3</sup> die anderen Strömungen. Wenn das bei einem Menschen nicht eindeutig geschieht, gilt er als entscheidungsschwach.</p>
<blockquote><p>Im Bewusstsein erscheint von diesem Prozess nur so viel, wie dazwischengeschaltete Zensoren es erlauben. Auf die Bewertung der Zensoren haben wir bewusst keinen Einfluss. Freilich kann sich der Mensch durch Lernen verändern, und durch diese Erfahrungen werden auch andere Entscheidungen begünstigt (S. 8 )</p></blockquote>
<p>Das bedeutet für mich, dass es sinnvoll und wichtig ist, wenn Manager systemtheoretische Grundlagen lernen, wie z.B. Verzögerungskategorien, Unterschiede zwischen Korrelation und Kausalität, Unterschiede zwischen Fluss- und Bestandesgrössen, etc.</p>
<p>Somit können wir für Manager folgendes Fazit bereitstellen:</p>
<ol>
<li>Permanentes lernen und trainieren systemischer Zusammenhänge, die ruhig ins Vorbewusste absinken dürfen (3-5 Stunden pro Woche)</li>
<li>Entscheide in einem 1-2 tägigen Workshop aufbereiten (“aufkratzen”), danach ein paar Stunden nicht mehr daran denken (“überschlafen”) und schliesslich intuitiv entscheiden (der Workshop sollte jedoch “hirngerecht” moderiert sein).</li>
</ol>
<p><sup>1</sup>Roth, Gerhard et al. Kopf oder Bauch – Zur Biologie der Entscheidung. Vandenhoeck und Ruprecht. Göttingen, 2010<br />
<sup>2</sup> <a href="http://www.anchor.ch/wordpress/denkmuster/wo-kann-in-projekten-und-unternehmen-etwas-schief-gehen">http://www.anchor.ch/wordpress/denkmuster/wo-kann-in-projekten-und-unternehmen-etwas-schief-gehen</a><br />
<sup>3</sup> Ein Begriff aus der Theorie der Selbstorganisation. Aus vielen kleinen gleichstarken Fluktuationen setzt sich eine Mode durch, was dazu führt, dass sich das ganze System nach dieser Mode ausrichtet. Siehe <a href="http://www.anchor.ch/wordpress/komplexitat/komplexitat-revisited-2">http://www.anchor.ch/wordpress/komplexitat/komplexitat-revisited-2</a></p>
<p>Siehe auch <a href="http://www.anchor.ch/wordpress">Komplexitätsmanagement in Projekten und Unternehmen</a></p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwie-entscheiden-sie%2F&amp;title=Wie%20entscheiden%20Sie%3F" id="wpa2a_8"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht ohne Schauer greift des Menschen Hand in des Geschicks geheimnisvolle Urne</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/nicht-ohne-schauer-greift-des-menschen-hand-in-des-geschicks-geheimnisvolle-urne/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 16:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Führen heisst Entscheiden – sei das nun als CEO in einer Unternehmung, als Projektleiter oder bei der Ausführung eines Amtes in einem Verein. Wenn etwas Ungeplantes passiert, dann müssen wir entscheiden, was zu tun ist und welche Handlungsalternative wir als Erstes ergreifen. Aber wie treffen wir Entscheidungen? Einige wollen zuerst möglichst viele Daten sammeln und diese analysieren, um möglichst genaue Entscheidungsgrundlagen zu haben. Andere verweisen auf die Intuition1 und den gesunden Menschenverstand und zeigen, dass Bauchentscheide besser abschneiden als analytische2. Ungeachtet dessen, ob wir analytische Entscheidungen treffen oder Bauchentscheide, stets basieren unsere Entscheide auf unserer Einschätzung und Wahrnehmung der Lage. Das ist in höchstem Masse abhängig von unserem Empfinden, von unserer Erfahrung, von unserer Erziehung und unserer Kultur. Die Einschätzung der Lage ändert sich nicht wesentlich, wenn wir mehr Informationen haben, denn die Informationen müssen ja zuerst durch uns interpretiert werden, bevor wir sie überhaupt verstehen. Das ist wie bei der Musik. Ein Stück klingt bei jedem Musiker anders. Man nennt die Musiker daher auch Interpreten, weil sie die Absicht des Komponisten interpretieren, indem sie das Stück spielen. Eine Führungssituation können wir, wie alle Realität, nur bruchstückhaft wahrnehmen. Um dennoch entscheiden zu können, müssen wir die Bruchstücke zu einem Ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Führen heisst Entscheiden – sei das nun als CEO in einer Unternehmung, als Projektleiter oder bei der Ausführung eines Amtes in einem Verein. Wenn etwas Ungeplantes passiert, dann müssen wir entscheiden, was zu tun ist und welche Handlungsalternative wir als Erstes ergreifen.</p>
<div>
<p>Aber wie treffen wir Entscheidungen? Einige wollen zuerst möglichst viele Daten sammeln und diese analysieren, um möglichst genaue Entscheidungsgrundlagen zu haben. Andere verweisen auf die Intuition<sup>1</sup> und den gesunden Menschenverstand und zeigen, dass Bauchentscheide besser abschneiden als analytische<sup>2</sup>.</p>
<p>Ungeachtet dessen, ob wir analytische Entscheidungen treffen oder Bauchentscheide, stets basieren unsere Entscheide auf unserer Einschätzung und Wahrnehmung der Lage. Das ist in höchstem Masse abhängig von unserem Empfinden, von unserer Erfahrung, von unserer Erziehung und unserer Kultur. Die Einschätzung der Lage ändert sich nicht wesentlich, wenn wir mehr Informationen haben, denn die Informationen müssen ja zuerst durch uns interpretiert werden, bevor wir sie überhaupt verstehen. Das ist wie bei der Musik. Ein Stück klingt bei jedem Musiker anders. Man nennt die Musiker daher auch Interpreten, weil sie die Absicht des Komponisten interpretieren, indem sie das Stück spielen.</p>
<p>Eine Führungssituation können wir, wie alle Realität, nur bruchstückhaft wahrnehmen. Um dennoch entscheiden zu können, müssen wir die Bruchstücke zu einem Ganzen zusammen setzen. Was fehlt, erfinden wir schlichtweg in unserem Kopf! <sup>3</sup><br />
Klar, dass es viele mögliche Ergänzungen gibt. Unsere Entscheidung hängt wesentlich davon ab, wie wir die Wahrnehmung ergänzen.</p>
<p><a href="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Entscheiden.jpg"><img title="Entscheiden" src="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Entscheiden-300x124.jpg" alt="" width="300" height="124" /></a></p>
<p>Ich bin auch der Meinung, dass “unendliches” Sammeln von Daten und ihr analytisches Auswerten keine gute Entscheidungsstrategie ist. Wer jedoch keine Erfahrungen im Einschätzen von Verzögerungen, nichtlinearen Zeitverläufen, Wahrscheinlichkeiten oder Korrelationen hat, wird wesentlich schlechter entscheiden, als derjenige, der solche Dinge nicht nur kennt, sondern in “ungefährlicher” Übungsumgebung erlebt hat.</p>
<p>Hier ein kleiner Test:</p>
<p>1. Entscheiden Sie spontan (ohne nachzuschlagen), welche pakistanische Stadt mehr Einwohner hat: Islamabad oder Hyderabad? <sup>4</sup></p>
<p>2. Bevor Sie nachsehen, schätzen Sie, zu wieviel Prozent Sie mit Ihrer Antwort der Frage 1 sicher sind.</p>
<p>3. Wenn ein Staat mehr ausgibt als einnimmt, dann nennt man die Differenz von Ausgaben und Einnahmen <em>Staatsdefizit</em>. Entscheiden Sie, ob folgende Behauptung richtig ist: In dem Jahr, in welchem das Staatsdefizit Null Franken beträgt, haben die Staatsschulden ihren höchsten Stand erreicht <sup>5</sup></p>
<p>4. In einer Badewanne befinden sich 100 Liter Wasser. In den nächsten 16 Minuten lasse ich nacheinander während je vier Minuten 75 Liter und 25 Liter pro Minute einfliessen, also in den ersten vier Minuten 75 l/min, während den zweiten vier Minuten 25 l/min, in den dritten vier Minuten drehe ich den Hahn wieder auf 75 l/min auf und in den letzten vier Minuten lasse ich wiederum nur 25 l/min einfliessen.<br />
Leider habe ich vergessen, den Abfluss zu verschliessen. Es laufen ständig 50 Liter pro Minute aus. Zeichnen Sie den Verlauf des Badewanneninhalts! <sup>6</sup></p>
<p>5. Entscheiden Sie, welches Spiel Sie spielen wollen?<br />
a) Wenn Sie mit einem Würfel eine 4 oder eine 5 würfeln, erhalten Sie acht Franken,<br />
sonst nichts.<br />
b) Wenn Sie mit einem Würfel eine 2, 3, 4, 5 oder 6 würfeln, erhalten Sie drei Franken.<br />
Nur wenn Sie eine 1 würfeln, erhalten Sie nichts <sup>7</sup></p>
<p>6. Bei einem konstanten jährlichen Zins von 2% werden 1000 Franken angelegt. Nach 35 Jahren hat sich die Summe verdoppelt. Nach 100 Jahren sind es bereits über 7000 Franken. Schätzen Sie spontan (ohne nachzurechnen), wieviel es nach 500 Jahren sind<sup>8</sup></p>
<p>Titel nach F. Schiller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup>Zeuch, A. Feel it! Wiley, Weinheim 2010<br />
<sup>2</sup>Gigerenzer, G. Bauchentscheidungen. Goldmann, München 2008<br />
<sup>3</sup>Fine, C. Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt? Spektrum Verlag, München 2007<br />
<sup>4</sup>Beck, H. Die Logik des Irrtums. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2008. S. 64<br />
<sup>5</sup>Ossimitz, G. Staatsschulden vs. Nettodefizit (nach 2000),</p>
<p>http://www.webcitation.org/5ebLZMC7G</p>
<p><sup>6</sup>Booth Sweeney, L. &amp; Sterman, J.D. Bathtube Dynamics. In: System Dynamics Review 2000, S. 275<br />
www.webcitation.org/5ec9YWtKf und<br />
Addor, P. Projektdynamik – Komplexität im Alltag. Liebig Verlag, Frauenfeld 2010. S. 291f <sup><br />
7</sup>Anderson, J.R. Kognitive Psychologie. Springer Verlag. Berlin und Heidelberg 2007, S. 399<br />
und Addor, P. Projektdynamik – Komplexität im Alltag. Liebig Verlag, Frauenfeld 2010. S. 271<br />
<sup>8</sup>Addor, P. Projektdynamik – Komplexität im Alltag. Liebig Verlag, Frauenfeld 2010. S. 259f</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fnicht-ohne-schauer-greift-des-menschen-hand-in-des-geschicks-geheimnisvolle-urne%2F&amp;title=Nicht%20ohne%20Schauer%20greift%20des%20Menschen%20Hand%20in%20des%20Geschicks%20geheimnisvolle%20Urne" id="wpa2a_10"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wunschanalyse Husqvarna AB</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 11:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Husqvarna]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/?p=1990</guid>
		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Terrell Trowbridge von LRT-Finanzresearch.de (www.lrt-finanzresearch.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des schwedischen Anbieters von Gartenarbeitsgeräten Husqvarna AB gewünscht. Husqvarna AB laut Sharewise.com: Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen 1 Mitglieder Ø 7,00 € 1 - 0 0 Analysten Ø kein 0 0 0 &#160; Husqvarna AB (WKN A0J 2R3, ISIN SE0001662230, Marktkapitalisierung: ca. 2,3 Mrd. Euro) &#160; Firmenlogo Husqvarna AB &#160; NR. 1 WELTWEIT FÜR WALD &#38; GARTEN Husqvarna AB hat im Jahr 2007 einer deutschen Investorengruppe &#8220;unseren&#8221; allseits bekannten Gartenspezialisten Gardena abgekauft. Damit verfügt das schwedische Unternehmen nun über insgesamt drei Unternehmensbereiche: Gartenarbeitsgeräte (Rasenmäher, Wasserschläuche), Straßenbaugeräte (Diamant-Steinsägen) und Waldarbeitsgeräte (Kettensägen). In den meisten Produktgruppen, in denen Husqvarna unterwegs ist, bezeichnet sich das Unternehmen selbst als weltweiter Marktführer. Mit einem Jahresumsatz von 3,6 Mrd. Euro und einer Marktkapitalisierung von 2,3 Mrd. Euro gehört das Unternehmen sicherlich schon zu den größeren Mittelständlern und kann sich ein weltweites Produktions- und Vertriebsnetz leisten. Die fahrbaren Rasenmäher &#8211; also die, auf die Sie sich drauf setzen können &#8211; werden insbesondere in den USA verkauft. Darum hat Husqvarna auch in South Carolina, USA eine entsprechende Produktion für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wunschanalyse-husqvarna-ab/&title=Wunschanalyse Husqvarna AB&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom <a title="Heibel Ticker.de Börsenbrief" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">Heibel-Ticker.de          Börsenbrief</a> (<a title="www.heibel-ticker.de" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">www.heibel-ticker.de</a>) und Terrell Trowbridge von <a title="LRT-Finanzresearch.de" href="http://www.lrt-finanzresearch.de/">LRT-Finanzresearch.de</a> (<a title="www.lrt-finanzresearch.de" href="http://www.lrt-finanzresearch.de">www.lrt-finanzresearch.de</a>). Unsere       Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des schwedischen Anbieters von Gartenarbeitsgeräten <a title="Husqvarna AB" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna AB</a> gewünscht.</p>
<p>Husqvarna AB laut    Sharewise.com:</p>
<table style="text-align: left; width: 506px; height: 73px;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;">Prognostiziertes Kursziel</td>
<td style="text-align: center;">kaufen</td>
<td style="text-align: center;">halten</td>
<td style="text-align: center;">verkaufen</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">1 Mitglieder</td>
<td style="text-align: center;">Ø<span class="plus nobreak             bold"> </span>7,00 €</td>
<td style="text-align: center;">1</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">0 Analysten</td>
<td style="text-align: center;">Ø kein</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Husqvarna AB" href="https://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen"><strong>Husqvarna AB</strong></a> (WKN <strong>A0J 2R3</strong>,     ISIN <strong>SE0001662230</strong>,   Marktkapitalisierung:  ca. <strong>2,3     Mrd. </strong><strong>Euro</strong>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Husqvarna AB - Homepage" href="http://www.husqvarna.se"><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5813/husqvarna__logo.jpg" alt="" /></a></p>
<p><em> Firmenlogo Husqvarna AB</p>
<p></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="nummer1"><strong>NR. 1 WELTWEIT FÜR WALD &amp; GARTEN</strong></p>
<p><a title="Husqvarna AB" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna AB</a> hat im Jahr 2007 einer deutschen Investorengruppe &#8220;unseren&#8221; allseits bekannten Gartenspezialisten Gardena abgekauft. Damit verfügt das schwedische Unternehmen nun über insgesamt drei Unternehmensbereiche: Gartenarbeitsgeräte (Rasenmäher, Wasserschläuche), Straßenbaugeräte (Diamant-Steinsägen) und Waldarbeitsgeräte (Kettensägen). In den meisten Produktgruppen, in denen <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> unterwegs ist, bezeichnet sich das Unternehmen selbst als weltweiter Marktführer.</p>
<p>Mit einem Jahresumsatz von 3,6 Mrd. Euro und einer Marktkapitalisierung von 2,3 Mrd. Euro gehört das Unternehmen sicherlich schon zu den größeren Mittelständlern und kann sich ein weltweites Produktions- und Vertriebsnetz leisten. Die fahrbaren Rasenmäher &#8211; also die, auf die Sie sich drauf setzen können &#8211; werden insbesondere in den USA verkauft. Darum hat <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> auch in South Carolina, USA eine entsprechende Produktion für diese Geräte aufgebaut.</p>
<p>Ihr Autor hat sich kürzlich einen handbetriebenen Spindel-Rasenmäher von Gardena gekauft. Es ist schon erstaunlich, wie sich solche Geräte unterschiedlicher Hersteller im Detail unterscheiden und ich war überrascht, wie leichtgängig das Gerät ist. Kein Vergleich zu dem, was ich in meiner Kindheit über den Rasen drücken musste.</p>
<p>Seit sechs Wochen wird vor dem Fenster Ihres Autors eine Straße gebaut: Gepflastert und mit Bürgersteig. Sie glauben gar nicht, wie viele Steine zurecht gesägt werden müssen. Den ganzen Tag läuft die Stein-Kreissäge und raten Sie mal, welche Marke darauf steht: <em>Husqvarna</em>. Diamantbesetzte Scheiben sorgen dafür, dass die benzinbetriebene (höllisch laute) Kreissäge durch den Stein geht wie durch Butter.</p>
<p>Wir haben hier also eine Firma entdeckt, die Produkte anbietet, mit denen viele von uns schon einmal in Berührung gekommen sind. Komisch, dass man von der Firma <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> fast nie etwas hört. Die Schweden arbeiten leise vor sich hin und behalten ihre Aktien zu Hause.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5822/steinschneider.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="schweden"><strong>NOTIERUNG DER AKTIEN ÜBERWIEGEND IN SCHWEDEN</strong></p>
<p>Da haben wir auch schon den Haken an der Geschichte: die Aktien werden Sie hier an den deutschen Börsen oder auch in den USA zwar notiert sehen, aber es findet kaum ein nennenswerter Handel (und damit Börsenumsatz) statt. Wenn Sie die Aktien also kaufen möchten, müssen Sie direkt über die schwedische Börse ordern. Und das kann durchaus teuer werden, je nachdem bei welcher Bank Sie sind. Erkundigen Sie sich unbedingt zunächst nach den geschätzten anfallenden Ordergebühren.</p>
<p>Auch über Xetra werden täglich Aktien von <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> gehandelt, doch in einer so geringen Anzahl dass Sie bitte nur mit streng limitierten Orders arbeiten sollten und nicht enttäuscht sein dürfen, wenn Sie trotz großzügigem Kauflimit nicht zum Zuge kommen. Aber sollte man die Aktie überhaupt kaufen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="produktionsprobleme"><strong>PRODUKTIONSPROBLEME IN SOUTH CAROLINA, USA</strong></p>
<p>Im März diesen Jahres hat <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> die Produktion der fahrbaren Rasenmäher von Nebraska, USA nach South Carolina, USA, verlegt. Dabei kam es zu Problemen mit der Einkaufslogistik sowie mit der sprunghaft gestiegenen Komplexität der Produkte. Wenn ich mir die unterschiedlichen Berichte darüber so durchlese, dann komme ich um die Vermutung nicht herum, dass bei dieser Verlegung der Produktion nach South Carolina Planungsfehler gemacht wurden.</p>
<p>In der Konsequenz konnten weniger Rasenmäher produziert und damit auch verkauft werden. Die Auswirkung der Probleme erstreckt sich noch über das laufende zweite Quartal hinsichtlich der verminderten Produktionsmenge und hat einen unliebsamen Effekt der Kostenerhöhung für das gesamte Jahr 2011 zur Folge. Um die Probleme zu beheben sind zusätzliche Investitionen erforderlich, die das Ergebnis des Geschäftsjahres 2011 belasten werden.</p>
<p>Der Kurs der Aktien war im April nach Bekanntwerden der Probleme von 6,00 Euro auf 4,80 Euro eingebrochen. Für einen Umsatzausfall von geschätzten 100 Mio. Euro und einem Gewinnausfall von geschätzten 15 Mio. Euro wurde der Unternehmenswert um 350 Mio. Euro vermindert. Zu viel in meinen Augen, denn bei einem KGV von 16 wäre ein Kursverlust von 5% angemessen gewesen und nicht von 20%.</p>
<p>Oder zeigt das Problem in den USA die Unfähigkeit des Managements, ordentlich zu planen? Wenn ich also im Folgenden positiv gegenüber der Aktie von <a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> eingestellt bin, dürfen Sie diese Möglichkeit nicht aus den Augen verlieren. Ich habe keine weiteren Anhaltspunkte dafür gefunden, im Großen und Ganzen macht das Unternehmen sowie das Management eigentlich einen guten Eindruck. Doch da ich kein Schwedisch kann und die Informationen über das Unternehmen sehr spärlich gesät sind würde ich wachsam bleiben.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5823/aufsitzrasenmaeher.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="bewertung"><strong>FAIRE BEWERTUNG, GUTE DIVIDENDE</strong></p>
<p>So wird für das laufende Jahr ein Umsatzrückgang um 3% erwartet. Dies schlägt sich proportional im erwarteten Gewinn nieder. Nach der Aussage des Unternehmens, dass die Produktionsprobleme Folgekosten verursachen dürften, würde ich ein schwächeres Ergebnis als derzeit allgemein erwartet im laufenden Jahr nicht ausschließen.</p>
<p>Doch kurzfristige Probleme wirken sich nur selten auf die langfristige Wachstumsgeschichte eines Unternehmens aus. Der in diesem Jahr entgangene Umsatz wird im nächsten Jahr vermutlich wieder aufgeholt. Es wird ein Umsatzanstieg um +7% erwartet, der Gewinn könnte Analysten zufolge soagr um +50% steigern. So sieht das aktuelle KGV 2011e von 16 noch recht teuer aus, aber schon das KGV 2012e ist mit 11 sehr günstig. Wenn Sie nun auch noch die attraktive Dividendenrendite von 3,5% für das Jahr 2010 sowie 4,3% für das Jahr 2012 hinzu addieren, so ergibt sich eine langfristig aussichtsreiche Investmentgelegenheit.</p>
<p>Die Bilanz sieht gut aus. Der Schuldenstand ist mit 600 Mio. Euro niedrig. Insbesondere die Ergebnisentwicklung ist überproportional positiv und sollten dem Aktienkurs helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="ausblick"><strong>AUSBLICK: INFORMATIONSTECHNOLOGIE UND AKKUGERÄTE</strong></p>
<p>Wenn Sie glauben, der Markt für Motorsägen, Rasenmäher und Gartenbewässerung sei langweilig und berge kein Wachstumspotenzial, dann sollten sie sich die jüngsten Entwicklungen in einem Baumarkt einmal anschauen: Immer mehr elektrische Geräte werden mit Akkus ausgestattet. Das lange Stromkabel bei der Heckenschere ist stets ein Ärgernis für den ängstlichen Gärtner, der sich vor dem versehentlichen Durchschneiden des Kabels fürchtet.</p>
<p><a title="Husqvarna" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/SE0001662230-husqvarna-nam-b-sk-100/analysen-empfehlungen">Husqvarna</a> hat kürzlich einen Roboter-Rasenmäher auf den Markt gebracht. Das Gerät für etwa 1.500 Euro beschäftigt sich selbst im Garten und fährt kontinuierlich den Rasen ab, der zu mähen ist. Ist der Akku leer, fährt das Gerät in seine Basisstation zurück und lässt sich aufladen.</p>
<p>Und Bewässerungssysteme, die über diverse Messpunkte sowie eine Zeitschaltuhr die optimale Bewässerungsmenge und Bewässerungszeit bestimmen, lassen sich ebenfalls noch weiter verbessern. Ich sehe hier aktuell jedenfalls noch genügend Entwicklungspotenzial, um die Nachfrage nach immer neuen Geräten weiter aufrecht zu erhalten.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5824/motorsaege.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="charttec"><strong>CHARTTECHNIK</strong></p>
<p><a title="Hier finden Sie eine ausführliche charttechnische Analyse der Aktie des schwedischen Anbieters von Gartenarbeitsgeräten, Husqvarna AB" href="http://www.de.sharewise.com/finanznachrichten/37068-Chartanalyse-Husqvarna-LRT"><strong>Hier finden Sie eine ausführliche charttechnische Analyse der Aktie des schwedischen Anbieters von Gartenarbeitsgeräten, Husqvarna AB</strong></a> von unserem Kooperationspartner in Sachen Charttechnik <a title="LRT-Finanzresearch.de" href="http://www.lrt-finanzresearch.de">LRT-Finanzresearch.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="fazit"><strong>FAZIT: VIELLEICHT EINE SOLIDE ANLAGE AUF LANGE SICHT, ABER KURZFRISTIG NOCH TURBULENT</strong></p>
<p>Ich werde den Titel nicht in mein Portfolio aufnehmen, denn mir  gefällt die spärliche Informationslage nicht. Ich kann das Management  nicht abschließend einschätzen und würde die Aktie daher eher für einen  kurzfristigeren Zeithorizont in Erwägung ziehen. Doch kurzfristig lasten  die erforderlichen Investitionen in South Carolina auf dem Unternehmen,  insbesondere auf dem Gewinn, so dass die Aktie derzeit keine allzu  großen Sprünge machen dürfte.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich das Unternehmen jedoch überaus attraktiv und  ich werde mich darum bemühen, Näheres über das Management und die  Hintergründe der Probleme in den USA in Erfahrung zu bringen. Sollten  sich die Probleme tatsächlich als einmalige Probleme entpuppen, so ist  die Aktie langfristig sicherlich interessant. Denn das gegenwärtige Bewertungsniveau  der Aktie ist günstig und die Dividende erscheint mir recht attraktiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="green">Über den Autor</h3>
<p>Stephan Heibel ist Autor und Herausgeber         des Heibel-Ticker            Börsenbriefes, der wöchentlich kostenfrei per       E-Mail          verschickt     wird. Darin werden die Hintergründe zu              Kursbewegungen an  den      Finanzmärkten aufgezeigt und erklärt.              Interessante  Tradingideen     werden  daraus abgeleitet. Sie   können      sich       unter:</p>
<p><a href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">http://www.heibel-ticker.de</a></p>
<p>unverbindlich eintragen.</p>
<p>Take Share,</p>
<p>Stephan Heibel</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Schleimpilzunternehmung</title>
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		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/die-schleimpilzunternehmung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 13:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Zeuch fordert in seinem Blogbeitrag Affenmärchen – Arbeit frei von Lack und Leder die Freistellung aller Arbeitnehmer, auf dass sie sich an Gefässen beteiligen, welche von den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Ich verstehe Zeuch so, dass es in seiner Vision keine Angestellten mehr gibt, sondern dass Unternehmen Geschäftsgelegenheiten und Infrastruktur bereitstellen, an denen sich die Leute als Freelancer beteiligen können. Ich hatte schon 1996 eine ganz ähnlich Vision, die sich am höchst interessanten Schleimpilz orientiert1. Ein Schleimpilz ist kein Pilz, sondern ein pilzförmiges Gebilde, das aus einer riesigen Menge einzelner Amöben besteht. Jede Amöbe ist ein individuelles Lebewesen, aber im Verbund übernimmt jedes Individuum eine bestimmte Funktion. Einige tragen zur Bildung eines robusten Pilzstils bei, andere zum Hut und wieder andere übernehmen die Funktion der Sporenbildung. Der Stil soll eine möglichst hohe Position des Hutes ermöglichen, um eine effiziente Windverteilung der Sporen zu garantieren. Nachdem das “Fortpflanzungsprojekt” abgeschlossen ist, löst sich das Gebilde auf und die einzelnen Amöben fristen wieder ein individuelles Dasein. Sie kriechen umher, einige nach Westen, andere nach Osten, und alle folgen ihrem individuellen “Willen” (sofern man bei Einzellern von Willen reden kann). Ich habe Schleimpilze als Metapher für eine Arbeitswelt genommen, in der sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/die-schleimpilzunternehmung/&title=Die Schleimpilzunternehmung&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</div><p>Andreas Zeuch fordert in seinem Blogbeitrag <a href="http://www.psychophysik.com/integral-blog/?p=1809" target="_blank"><em>Affenmärchen – Arbeit frei von Lack und Leder</em></a> die Freistellung aller Arbeitnehmer, auf dass sie sich an Gefässen  beteiligen, welche von den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.  Ich verstehe Zeuch so, dass es in seiner Vision keine Angestellten mehr  gibt, sondern dass Unternehmen Geschäftsgelegenheiten und Infrastruktur  bereitstellen, an denen sich die Leute als Freelancer beteiligen können.</p>
<div>
<p>Ich hatte schon 1996 eine ganz ähnlich Vision, die sich am höchst interessanten Schleimpilz orientiert<sup>1</sup>.  Ein Schleimpilz ist kein Pilz, sondern ein pilzförmiges Gebilde, das  aus einer riesigen Menge einzelner Amöben besteht. Jede Amöbe ist ein  individuelles Lebewesen, aber im Verbund übernimmt jedes Individuum eine  bestimmte Funktion. Einige tragen zur Bildung eines robusten Pilzstils  bei, andere zum Hut und wieder andere übernehmen die Funktion der  Sporenbildung. Der Stil soll eine möglichst hohe Position des Hutes  ermöglichen, um eine effiziente Windverteilung der Sporen zu  garantieren. Nachdem das “Fortpflanzungsprojekt” abgeschlossen ist, löst  sich das Gebilde auf und die einzelnen Amöben fristen wieder ein  individuelles Dasein. Sie kriechen umher, einige nach Westen, andere  nach Osten, und alle folgen ihrem individuellen “Willen” (sofern man bei  Einzellern von Willen reden kann).</p>
<p><a href="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Schleimpilz.jpg"><img title="Schleimpilz" src="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Schleimpilz-1024x344.jpg" alt="" width="640" height="215" /></a></p>
<p>Ich habe Schleimpilze als Metapher für eine Arbeitswelt genommen, in  der sich Kleinst-und Einzelunternehmen zu einem grossen Gebilde  zusammentun. Einige besorgen den Einkauf, einige die Produktion und  wieder andere den Verkauf, etc. Alle haben ein vitales Interesse am  Gesamtergebnis, rechnen aber ihre Aufwendungen einzeln und gegenseitig  ab. Nachdem ein Projekt abgeschlossen oder der Lebenszyklus eines  Produkts am Ende ist, suchen sich die Freelancer und Einzelunternehmen  ein neues Betätigungsfeld.<br />
Meinen Artikel schloss ich vor 15 Jahren mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Unternehmenskooperationen, Wissensnetzwerke und  Kulturanpassungen sind der nächste Schritt und führen zu neuen  Wirtschaftsstrukturen. Die darauf folgende individuelle und  gesellschaftliche Vernetzung auf mentaler Ebene kann schliesslich ein  neuer Evolutionssprung darstellen und zu Hyperindividuen führen</p></blockquote>
<p><sup>1</sup> Addor, P. <em><a href="http://www.anchor.ch/cms/upload/Schleimpilz.pdf" target="_blank">Die Schleimpilzunternehmung</a></em>. gdi-impuls, Juli 1996</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fdie-schleimpilzunternehmung%2F&amp;title=Die%20Schleimpilzunternehmung" id="wpa2a_14"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/welchen-aktien-trauen-die-top-100-mitglieder-die-beste-rendite-zu-3/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/welchen-aktien-trauen-die-top-100-mitglieder-die-beste-rendite-zu-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/?p=1964</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, aktuell verfügen wir über mehr als 90.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es natürlich gute und schlechte Investoren. Genau aus diesem Grund überprüfen wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel. Wir überprüfen dann, was anschließend mit dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den STOXX Europe 600 nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€ täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein die Outperformance zum STOXX Europe 600 &#8211; denn wer besser als der Index ist, schlägt den Markt! Auf Sharewise kommt keiner in der Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat. Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance unserer Top 100 Mitglieder verlassen können. Dieser Ansatz schützt nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p><span style="font-size: larger;">Sehr geehrte Damen und Herren,</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">aktuell verfügen wir über mehr als   90.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer         Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu         Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es         natürlich gute und schlechte Investoren.</span><a href="http://www.brokerwahl.de"><span style="font-size: medium;"><br />
</span></a></p>
<p><span style="font-size: larger;">Genau aus diesem Grund überprüfen         wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen.    Bei      jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie  eine    Aktie     kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem  konkreten    Kursziel.     Wir überprüfen dann, was </span><span style="font-size: larger;">anschließend </span><span style="font-size: larger;">mit         dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den STOXX    Europe  600     nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit    mindestens  500.000€     täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen     berücksichtigt), werden  bei    uns ganz oben in der Rangliste geführt.     Es zählt also einzig und   allein   die Outperformance zum STOXX   Europe   600 &#8211; denn wer besser als der Index ist, schlägt den Markt!</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auf Sharewise kommt keiner in der         Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat.         Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue         Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die   Outperformance       unserer Top 100 Mitglieder verlassen können.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Dieser Ansatz </span><span style="font-size: larger;"> schützt </span><span style="font-size: larger;">nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun werten wir von Sharewise aus,         welche Aktien aktuell von den Top 100 Mitglieder zum Kauf empfohlen         werden. Einen Teil dieser Auswertungen stellen wir regelmäßig     kostenlos     allen Mitgliedern zur Verfügung, indem wir Ihnen die     ersten drei   Aktien   aus dieser Liste zeigen.</span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Beginnen möchten wir heute wie immer         mit einem aktuellen Marktüberblick. Anschließend gehen wir       detailliert   auf die drei Aktien ein, die aktuell von unseren Top 100       Mitgliedern  am  häufigsten zum Kauf empfohlen werden. Am Ende       betrachten wir dann  noch  die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe       der letzten zwei  Wochen.</span><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Marktüberblick</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Natürlich sind auch wir vom   Sharewise Börsenbrief keine Hellseher und so konnten auch wir die   schlimmen Ereignisse in Japan nicht vorhersehen. Aber wir hatten unsere   Abonnenten rechtzeitig davor gewarnt, dass es an den Märkten  kurzfristig  schwieriger werden dürfte. So haben wir im Sharewise  Börsenbrief unsere  Börsenampel schon vor einigen Wochen auf &#8220;gelb&#8221;  geschaltet und versucht  unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot etwas  defensiver auszurichten.  Darum haben wir Ende Januar 2011 die als  defensiv geltende E.ON Aktie in  unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot  aufgenommen und daran können  Sie schon erkennen, dass wir leider nicht  über hellseherische  Fähigkeiten verfügen. Denn aufgrund der  Atomkraftwerkskatastrophe von  Fukushima geriet natürlich insbesondere  die E.ON Aktie unter Druck. Und  auch eine weitere Aktie unseres  Sharewise Börsenbrief Musterdepots litt  unter den Ereignissen in Japan,  nämlich die Aktie des  Versicherungsriesen Allianz SE. Daher haben wir  kurzfristig reagiert und  die Stoppkurse in unserem Sharewise  Börsenbrief Musterdepot  vorübergehend ausgesetzt.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Allerdings haben wir mit der Aktie   des Solarmaschinenbauers Roth &amp; Rau AG auch eine Aktie im Depot, die   von den Ereignissen in Japan kurzfristig massiv profitieren konnte.  Und  mit der Aktie des Stahlhändlers Klöckner + Co. SE haben wir eine   weitere Aktie, die mittelfristig vom nun notwendig gewordenen   Wiederaufbau in Japan profitieren dürfte. Zudem haben wir den kleinen   &#8220;Sell Off&#8221; an den Märkten dazu genutzt, die Investitionsquote unseres   Sharewise Börsenbrief Musterdepots zu erhöhen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Denn generell bleiben wir bei  unserer  Markteinschätzung, die wir schon vor zwei Wochen an dieser  Stelle  beschrieben haben. Nämlich das wir noch zwei schwierige aber  sehr  volatile Monate März und April erleben werden, bevor es dann im  Mai  wieder leicht nach oben gehen dürfte. Den Sommer über dürften sich  die  Märkte dann volatil seitwärts bewegen, bevor es gegen Jahresende  wieder  zu einer Kursrally kommen dürfte. Insgesamt erwarten wir den DAX  zum  Jahresende hin in Richtung alter Allzeithochs im Bereich 8.150  Punkte  sowie neue Allzeithochs Anfang des Jahres 2012. Auch wenn  kurzfristig  daher, angesichts der Lage im Nahen Osten, Nordafrika und  Japan, noch  schwierige und vor allen Dingen sehr volatile Zeiten auf  uns zukommen  könnten, belassen wir unsere Börsenampel auf &#8220;gelb&#8221; und  empfehlen  weiterhin Aktien überzugewichten. Denn die kurzfristige   Aktienmarktentwicklung ist rein politisch bedingt und politische Börsen   haben der Erfahrung nach stets kurze Beine. Mittel- bis langfristig   jedoch setzen sich an den Aktienmärkten immer die fundamentalen Daten   durch und diese zeigen derzeit eine recht günstige Bewertung an.   Insofern ist ein Umschalten der Börsenampel auf &#8220;rot&#8221; unseres Erachtens   derzeit absolut nicht angebracht, denn es ist kein neuer Börsencrash zu   erwarten. Auch darum haben wir ja den kurzfristigen &#8220;Sell Off&#8221;  aufgrund  der Ereignisse in Japan dazu genutzt, die Investitionsquote  unseres  Sharewise Börsenbrief Musterdepots wieder deutlich aufzustocken  und sind  daher nun zu knapp 93% investiert. So liegen wir in Sachen  Performance  aktuell wieder in etwa gleichauf mit dem DAX und konnten  alle anderen  Vergleichsindizes outperformen. Und das trotz der  Tatsache, dass wir mit  den Aktien der Allianz SE sowie der E.ON AG  aufgrund der traurigen  Ereignisse in Japan ein wenig Pech hatten.</span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Diese 3 Aktien empfehlen unsere Top 100 Mitglieder aktuell am häufigsten zum Kauf</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">1.) </span><span style="font-size: larger;"><strong>Dialog Semiconductor plc</strong>:       Bereits Mitte September 2010 haben wir den Leserinnen und Lesern       unseres Sharewise Börsenbriefes die Aktie des Chipentwicklers Dialog       Semiconductor plc zu Kursen unter 11,00 Euro zum Kauf empfohlen.   Unser     Kursziel auf Sicht eines Jahres lag bei 18,00 Euro und wir   haben sogar     versucht die Aktie in unser Sharewise Börsenbrief   Musterdepot     aufzunehmen, was jedoch leider nicht gelang. Inzwischen   hat die Aktie     mit in der Spitze knapp 20,00 Euro unser Kursziel  mehr  als erreicht,     fiel jedoch in den letzten Wochen deutlicher  zurück.  Dies haben unsere     Sharewise Top Mitglieder zum Anlass  genommen die  Aktie zuletzt   verstärkt   zum Kauf zu empfehlen, so dass  sie schon  seit mehreren Wochen den ersten Platz auf unserer Sharewise   Aktienrangliste belegt. Zuletzt haben wir die Aktie daher im Rahmen   unseres Sharewise Börsenbrief nochmals genauer unter die Lupe genommen   und das Kursziel auf nun 22,00 Euro (auf Sicht eines Jahres) erhöht.   Dabei vertrauen wir voll und ganz auf die Fähigkeiten unserer Sharewise   Top Mitglieder sowie unsere eingehende Analyse. Würde man den Insidern   folgen, so dürfte man das Papier derzeit eigentlich nicht anfassen, da   hier zuletzt Insiderverkäufe im großen Stil getätigt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">2.) <strong>Aixtron SE</strong>: Die Aktie des   Herstellers von Maschinen zur Produktion von LEDs, Aixtron SE, gehört   ebenfalls zu den absoluten Dauerbrennern in unserer Sharewise   Aktienrangliste. Darum haben wir die Aktie bereits im September zu   Kursen von 21,40 Euro in unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot   aufgenommen. Ende Januar 2011 wurden wir dann zu Kursen von 28,80 Euro   mit einem Kursgewinn von fast +35% unglücklich aus der Aktie   ausgestoppt. Wir hatten damals ohnehin vor hier Gewinne mitzunehmen,   hätten die Aktie aber gerne zu Kursen von über 30,00 Euro verkauft. Aber   wie dem auch sei, der Verkauf war im Nachhinein zumindest kein grober   Fehler. Denn seit einigen Wochen konsolidiert die Aktie zwischen 28,00   Euro auf der Unterseite und 32,00 Euro auf der Oberseite und kommt  nicht  mehr richtig voran. Nachdem der große amerikanische Konkurrent  Cree  Inc. zuletzt eine Umsatzwarnung aussprechen musste, geriet auch  die  Aixtron Aktie wieder unter Druck und testet aktuell wieder die  28,00  Euro Marke. Generell gilt hier: Fällt die Aktie unter die untere   Begrenzung der Seitwärtsrange und damit unter die 28,00 Euro Marke, so   drohen weitere Kursverluste in Richtung 25,00 Euro und später in   Richtung 22,00 Euro/23,00 Euro. Kann die Aixtron Aktie hingegen über die   32,00 Euro Marke nach oben ausbrechen, so dürfte der Kurs zügig in   Richtung 38,00 Euro weiter steigen. Derzeit ist noch keine Entscheidung   absehbar, generell sind wir jedoch &#8211; wie ja auch unsere Sharewise Top   Mitglieder &#8211; eher positiv gestimmt.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">3.) <span style="font-weight: bold;">Deutsche Bank AG</span>:   Ähnlich wie die beiden anderen genannten Aktien gehört auch die Aktie   der Deutschen Bank AG zu den Dauerbrennern in unserer Sharewise   Aktienrangliste. Dies ist auch wenig verwunderlich, da die Aktie mit   einem Vorsteuer-KGV von gerade einmal 4 (auf Basis des geplanten Gewinns   vor Steuern in Höhe von 10 Mrd. Euro in 2011) extrem günstig bewertet.   Daher wird die Aktie von unseren Sharewise Top Mitgliedern  insbesondere  zu Kursen um bzw. unter 40,00 Euro immer wieder verstärkt  zum Kauf  empfohlen. Im Sharewise Börsenbrief haben wir die Aktie daher  ebenfalls  schon frühzeitig, konkret Mitte Oktober 2010 zu Kursen unter  40,00 Euro,  zum Kauf empfohlen. Aufgrund der Ereignisse in Japan bietet  sich nun  noch einmal die Chance auf dem Niveau von Mitte Oktober in  die Aktie  einzusteigen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die Sharewise  Aktienrangliste        enthält nur die Aktien, die aktuell von unseren Top 100  Mitgliedern        verstärkt zum Kauf empfohlen werden. Auf Basis dieser  Aktienrangliste        wird jede Woche die Aktie ausgewählt, die wir im  Rahmen unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">besprechen.         So ist gewährleistet, dass unsere Leser vom Sharewise Konzept    der      &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; und davon, welche Aktien unsere   nachweislich       besten Mitglieder aktuell favorisieren, profitieren.   Uns    interessieren    dabei vor allem die Neueisteiger in die   Sharewise    Aktienrangliste.  Denn   diese Aktien wurden dann von   vielen Top 100    Mitgliedern zum Kauf    empfohlen. Meistens gibt es   dann bei dieser   Aktie  ein aktuelles  Ereignis   wie z.B. sehr gute   Quartalszahlen. Oder   die  Aktie ist stark  gefallen,   hat einen Boden   gebildet und wird   deshalb  zum Kauf  empfohlen. Wir von   Sharewise   beobachten die   Sharewise  Aktienrangliste  und suchen die beste     Aktie aus. Diese   Aktie  analysieren wir dann für  Sie und sagen Ihnen     genau, ob Sie die   Aktie  kaufen sollen. Alle  Aktien auf der   Sharewise   Aktienrangliste,   die wir  Ihnen empfehlen,  werden täglich   mit Umsätzen   von   durchschnittlich  mindestens 500.000 €   gehandelt.</span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<hr />
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Sentimentdaten</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Analysten</strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">19.3. bis 23.3.: 54,9% Kaufen und 6,7% Verkaufen</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN KAUF</strong>: Deutsche Telekom AG, MAN SE St., Swiss Re</p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN VERKAUF</strong>: Alpha Bank, RWE AG St., Nobel Biocare</p>
<p></span></p>
<p><strong><span style="font-size: larger;">Wir überprüfen auf Sharewise auch         wie gut die Analysten sind. Denn auch dort gibt es gute und       schlechte.   Daher wollen wir Ihnen kurz die in der letzten Woche  häufig      zum Kauf   empfohlenen Aktien vorstellen.</span></strong></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die Analysten favorisieren derzeit            die Aktie der Deutschen Telekom AG. Dies verwundert nicht, denn   der Deutschen Telekom AG ist in der Tat am vergangenen Sonntag ein  sehr  guter Deal gelungen. So konnte das Unternehmen die schwächelnde   US-Tochter T-Mobile USA an den amerikanischen Telekommunikationsriesen   AT&amp;T verkaufen und erzielte dabei mit 39 Mrd. US-Dollar einen sehr   ordentlichen Verkaufspreis. Zumal 25 Mrd. US-Dollar des Kaufpreises in   bar und damit direkt in die Kasse des deutschen Branchenprimus fließen.   Ferner wird man jedoch mit einer Beteiligung in Höhe von ca. 8% größter   Einzelaktionär von AT&amp;T und bleibt somit im amerikanischen Markt   präsent. Insbesondere der hohe Kaufpreis begeistert dabei die Analysten,   da diese den Wert von T-Mobile USA deutlich niedriger angesetzt  hatten.  So hatte die Deutsche Telekom AG einst rund 40 Mrd. US-Dollar  für die  ehemalige Voicestream Wireless bezahlt, aus der später dann ja  T-Mobile  USA wurde. Alles in allem kam die Deutsche Telekom AG so  nochmal mit  einem &#8220;blauen Auge&#8221; davon und die Aktie machte ob des Deals  zuletzt auch  sofort einen kleinen Freudensprung. Wir sehen die Aktie  derzeit  ebenfalls positiv und würden Kurse im Bereich 10,00 Euro zum  Einstieg  nutzen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ferner favorisieren die Analysten      diese Woche die Stammaktie des Lkw-Herstellers MAN SE. MAN SE legte   zuletzt gute Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 vor.   Ferner gibt es unverändert Spekulationen am Markt, dass Volkswagen   seine beiden Beteiligungen Scania und MAN zusammenführen wolle. Ein   solcher Zusammenschluss wurde in der Vergangenheit bereits desöfteren   diskutiert, kam bisher jedoch nicht zustande. Wir glauben jedoch, dass   es diesmal mit dem Zusammenschluss von Scania und MAN klappen wird. Im   Bereich um 80,00 Euro stellt die Aktie daher für uns einen klaren Kauf   dar und wir halten hier ein Kursziel von 100,00 Euro für durchaus   realistisch.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Zu guter Letzt steht dann noch die      Aktie des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss Re ganz oben auf   der Favoritenliste der Analysten. Ähnlich wie die deutsche Konkurrenz   Münchener Rück (Munich Re) litt auch die Aktie der Swiss Re kurzfristig   unter den schlimmen Ereignissen in Japan. Jedoch erholte sich die Aktie   sehr schnell wieder von diesen kurzfristigen Kursverlusten und  befindet  sich bereits wieder auf dem Weg nach oben. Dies verwundert  nicht, denn  die Aktie ist derzeit nicht nur günstig zu haben, sondern  auch eine  Beteiligung von Starinvestor Warren Buffett (ähnlich wie ja  auch die  Münchener Rück (Munich Re)). Unter 40,00 Euro kann man die  Aktie daher  durchaus einsammeln.</span></p>
<hr />
<p><strong><span style="font-size: larger;">NÄCHSTEN DIENSTAG IM </span></strong><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><strong><span style="font-size: larger;">SHAREWISE BÖRSENBRIEF</span></strong></a></p>
<p><span style="font-size: larger;">In der nächsten Ausgabe unseres <a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a>,   die &#8211; wie immer &#8211; am kommenden Dienstag erscheinen wird, werden wir   eine DAX Aktie genauer unter die Lupe nehmen, die auf den ersten Blick   zu den interessantesten DAX Aktien zählt. Hintergrund unserer   Aktienauswahl ist dabei der zuletzt gesehene rasante Aufstieg der Aktie   dieses Unternehmens in unserer, dem </span><span style="font-size: larger;"><a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> ja zugrunde liegenden, Sharewise Aktienrangliste. Konkret geht es  dabei  um die Aktie des deutschen Technologiekonzerns Siemens AG. Wie  ist die  Siemens AG derzeit aufgestellt, was plant das Management um CEO  Peter  Löscher mit dem Unternehmen, kann die Siemens AG von den  schlimmen  Ereignissen in Japan profitieren und wie bewerten wir einen  möglichen  Börsengang der Lichttechniktochter Osram? Fragen über Fragen,  die wir  Ihnen, wie gewohnt, in unserem </span><span style="font-size: larger;"><a href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1">Sharewise Börsenbrief</a> beantworten werden.</p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSE: SIEMENS AG</p>
<p></strong></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die vollständige Analyse bleibt den zahlenden Abonnenten des </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">vorbehalten.  Bitte haben Sie Verständnis  dafür, dass Qualität Ihren Preis hat. Sie  könnnen den </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11&amp;show_free_trial=1&amp;lr=1"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;">4 Wochen kostenfrei testen, es  entstehen keinerlei Verpflichtungen. Nach 4 Wochen endet der Versand  automatisch.</span></p>
<hr />
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Aktuelle Insiderhandel und Director Dealings</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse: collapse; border: medium none; width: 640px; height: 416px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;"><strong>Veröffentlicht</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;"><strong>Handelsdatum</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktie</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktion</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;"><strong>Volumen</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">21.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">17.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">HeidelbergCement AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">4.587.610 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">17.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">17.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">W.O.M. Worlf of Medicine AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">6.000.001 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">15.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">14.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Envitec Biogas AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">477.538 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">11.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">09.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Süd-Chemie AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">9.166.110 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">11.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">07.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">ProSiebenSat.1 Media AG Vz.</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.913.400 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">09.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">08.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">USU Software AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.365.000 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">09.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">08.03.2011</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Kabel Deutschland Holding AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">16.064.650 €</p>
<p></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: larger;"></p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auch heute haben wir wieder einige   Insiderverkäufe aus Platzgründen nicht aufgeführt. So gab es mehrere   mittelgroße Insiderverkäufe bei den Aktien der Conergy AG, der Dialog   Semiconductor plc sowie der Jenoptik AG. Bei der Aktie der   angeschlagenen Conergy AG verabschieden sich ja bereits seit Wochen die   Insider. Hintergrund dürfte hier der im Zuge des Sanierungskonzeptes   vorgesehene Kapitalschnitt sowie die anschließende Kapitalerhöhung sein.   Der fundamental faire Wert der Aktie dürfte unter 0,15 Euro zu suchen   sein und so waren die durch Zocker ausgelöste Kursexzesse im Zuge der   Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima natürlich eine willkommene   Verkaufsgelegenheit für die Insider. Ebenfalls einige Insiderverkäufe   gab es auch weiterhin bei der Aktie der Dialog Semiconductor plc. Hier   scheinen die großen Insiderverkäufe jedoch langsam auszulaufen und wir   vertrauen bei der Einschätzung der Aktie lieber unseren Sharewise Top   Mitgliedern als den Unternehmensinsidern. Ebenfalls einige   Insiderverkäufe waren zudem noch in der Aktie der Jenoptik AG zu   verzeichnen. Hier nutzen Insider den Kursanstieg aufgrund eines   Großauftrags einer Tochter des Autozulieferers Magna International.   Zugegriffen haben hingegen einige Insider bei der Aktie der Computec   Media AG, was wir an dieser Stelle positiv hervorheben möchten.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ansonsten finden Sie die größten   Insiderkäufe bzw. Insiderverkäufe in der obigen Tabelle. Sehr positiv   gestimmt erscheinen derzeit die Insider bei der HeidelbergCement AG   sowie bei der Envitec Biogas AG. Eher auf der Verkaufsseite und damit   nicht so positiv gestimmt bzgl. der weiteren Entwicklung ihrer   Unternehmen sind hingegen die Insider bei der W.O.M. Worlf of Medicine   AG, der Süd-Chemie AG, der ProSiebenSat.1 Media AG, der USU Software AG   sowie der Kabel Deutschland Holding AG. Insbesondere die Vorzugsaktie   der ProSiebenSat.1 Media AG wirkt dabei derzeit auch charttechnisch sehr   angeschlagen, so dass wir die Aktie nicht anfassen würden. Bei der   Aktie der USU Software AG können wir die Insiderverkäufe aktuell nicht   so richtig nachvollziehen und würden die Aktie derzeit tendenziell eher   kaufen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Wer sich alle Director Dealings gerne in Ruhe im Einzelnen anschauen  möchte, kann dies unter folgendem Link jederzeit tun: <a href="http://www.de.sharewise.com/insider_transaktionen"><strong>http://www.de.sharewise.com/insider_transaktionen</strong></a></p>
<p></span><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;"> </span><span style="font-size: larger;"><br />
</span></p>
<h3 class="green"><span style="font-size: larger;">Über den Autor</span></h3>
<p><span style="font-size: larger;">Sascha Huber, Jahrgang 1978 und            wohnhaft  in Trier, ist schon seit    Zeiten des damaligen Neuen       Marktes      als intimer  Kenner der    Hightechbranche bekannt. Er       betrieb in   den    Jahren 1998 bis  2001    zusammen mit einem   Partner     eine der   damals    führenden Börsenhotlines     sowie   eines der    damals  führenden      Börsenportale und gehörte damit zu   den        Ersten, die  das Potential   von    Aktien wie Amazon.com,   eBay oder        Intershop  Communications      erkannten. Im Gegensatz   zu vielen    anderen      Experten riet er      allerdings rechtzeitig   im März 2000    zum Ausstieg  aus     dem Neuen Markt      und warnte   sehr frühzeitig    vor Luftnummern  wie ComROAD,      Gigabell     oder   Infomatec.    Mittlerweile gehört er zu  den aktivsten       Sharewise      Mitgliedern    und zeichnet sich dabei  durch exzellentes   Börsen       Know    How   aus.  Dabei liegt seine  Spezialität unverändert im              Hightechsektor,  den er aufgrund  eines Informatikstudiums  auch      bestens         einschätzen kann.</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwelchen-aktien-trauen-die-top-100-mitglieder-die-beste-rendite-zu-3%2F&amp;title=Welchen%20Aktien%20trauen%20die%20Top%20100%20Mitglieder%20die%20beste%20Rendite%20zu%3F" id="wpa2a_16"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seien wir ehrlich: schwarze Schwäne sind eigentlich anthrazitfarben</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/seien-wir-ehrlich-schwarze-schwane-sind-eigentlich-anthrazitfarben/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/seien-wir-ehrlich-schwarze-schwane-sind-eigentlich-anthrazitfarben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 10:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kramen wir wieder einmal Nassims Schwarze Schwäne hervor1. Dels schreibt im blicklog, Warum das Unglück in Japan definitiv kein “Schwarzer Schwan” war, dass uns viele Journalisten und Politiker in diesen Tagen weismachen wollen, dass das Fukushima-Unglück kein Schwarzer Schwan sei. Es geht mir hier nicht um die japanische Atomkatastrophe, sondern um die Frage, ob Nassims schwarze Schwäne überhaupt existieren. Dels zitiert Frau Merkel: “Wenn das so ist, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wurde,….”. Ich meine, dass ein Notstromaggregat von einer Tsunamiwelle überflutet werden kann und dann aussteigt, ist ja wohl möglich. Könnte es sein, dass wenn eine Physikerin in diesem Zusammenhang vom “scheinbar Unmöglichen” spricht, sie schlicht denjenigen folgt, für die Gewinn und Rentabilität an erster Stelle ihres Wertekanons stehen? Die Betreiber von Fukushima I haben 16 Jahre lang Berichte gefälscht, um (teure) Inspektionen zum umgehen. Rentabilität stand über Sicherheit, weil ja ein Super-GAU unmöglich schien (“Dieses schöne neue KKW, hier in unserem soliden Land, kann doch gar nicht explodieren”)2. Dieses Phänomen zieht sich durch alle menschlichen Lebensbereiche. Ob KKW, Forstbau oder IT-Projekte, ob Familie, Staat oder Unternehmen, ob Europa, Japan oder USA, überall glauben die Verantwortlichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Kramen wir wieder einmal Nassims Schwarze Schwäne hervor<sup>1</sup>. Dels schreibt im blicklog,<a href="http://www.blicklog.com/2011/03/21/warum-das-unglck-in-japan-kein-schwarzer-schwan-war/comment-page-1/#comment-12627" target="_blank"> Warum das Unglück in Japan definitiv kein “Schwarzer Schwan” war</a>,  dass uns viele Journalisten und Politiker in diesen Tagen weismachen  wollen, dass das Fukushima-Unglück kein Schwarzer Schwan sei. Es geht mir hier nicht um die japanische Atomkatastrophe, sondern um die Frage, ob Nassims schwarze Schwäne überhaupt existieren.</p>
<div>
<p><a href="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/schwarzer_schwan.jpg"><img class="alignleft" title="schwarzer_schwan" src="http://www.anchor.ch/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/schwarzer_schwan.jpg" alt="" width="124" height="93" /></a>Dels zitiert Frau Merkel: “Wenn das so ist, wenn also  in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche  möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wurde,….”. Ich meine,  dass ein Notstromaggregat von einer Tsunamiwelle überflutet werden kann  und dann aussteigt, ist ja wohl möglich. Könnte es sein, dass wenn eine  Physikerin in diesem Zusammenhang vom “scheinbar Unmöglichen” spricht,  sie schlicht denjenigen folgt, für die Gewinn und Rentabilität an erster  Stelle ihres Wertekanons stehen? Die Betreiber von Fukushima I haben 16  Jahre lang Berichte gefälscht, um (teure) Inspektionen zum umgehen.  Rentabilität stand über Sicherheit, weil ja ein Super-GAU unmöglich  schien (“Dieses schöne neue KKW, hier in unserem soliden Land, kann doch  gar nicht explodieren”)<sup>2</sup>.</p>
<p>Dieses Phänomen zieht sich durch alle menschlichen Lebensbereiche. Ob  KKW, Forstbau oder IT-Projekte, ob Familie, Staat oder Unternehmen, ob  Europa, Japan oder USA, überall glauben die Verantwortlichen, dass sie  alles unter Kontrolle haben. Und wehe, einer meldet Bedenken an. Dann  ist er ein Miesmacher und soll gefälligst positiv Denken! Nassim nennt  das “epistemische Arroganz”, Dörner etwas sachlicher: “Übermässiges  Vertrauen”<sup>3</sup>. Ich glaube nicht an tiefschwarze Schwäne, höchstens an anthrazitfarbene!<sup>4</sup></p>
<p><sup>1</sup>Nassim Nicholas Taleb. Der Schwarze Schwan – Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Hanser Verlag. München 2008<br />
<sup>2</sup> Peter Addor. <a href="http://www.anchor.ch/wordpress/gesellschaft/risikomanagement-zu-lehrern-ist-einfacher-als-der-umgang-mit-unvorhersehbarem" target="_blank">Risikomanagement ist einfacher zu lehren, als der Umgang mit Unvorhersehbarem</a>. Blogeintrag 2011<br />
<sup>3</sup> Dietrich Dörner.  Die Logik des Misslingens – Strategisches Denken in komplexen  Situationen. Rowohlt Verlag. Reinbek bei Hamburg 2003.<br />
<sup>4</sup> Peter Addor, <a href="http://www.anchor.ch/Projektdynamik" target="_blank">Projektdynamik – Komplexität im Alltag</a>. Liebig Verlag, Frauenfeld 2010</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fseien-wir-ehrlich-schwarze-schwane-sind-eigentlich-anthrazitfarben%2F&amp;title=Seien%20wir%20ehrlich%3A%20schwarze%20Schw%C3%A4ne%20sind%20eigentlich%20anthrazitfarben" id="wpa2a_18"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wunschanalyse Deutz AG</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunschanalyse Deutz AG Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Terrell Trowbridge von LRT-Finanzresearch.de. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Deutz AG gewünscht. Deutz AG laut Sharewise.com: Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen 10 Mitglieder Ø 7,19 € 9 - 1 5 Analysten Ø 7,25 € 4 0 1 &#160; Deutz AG (WKN 630 500, ISIN DE0006305006, Marktkapitalisierung: ca. 700 Mio. Euro) &#160; Firmenlogo Deutz AG &#160; DIESELMOTOREN FÜR TREKKER, NUTZFAHRZEUGE UND EISENBAHNEN Langweilig, die Überschrift, oder? Marketing ist nicht die Stärke der Kölner. Vielmehr konzentriert man sich auf die Qualität der Produkte und so sind viele Dieselmotoren des weltweit ältesten Serienproduzenten von Motoren heute noch im Einsatz. Vielleicht kann ich Sie mit den folgenden reißerischen Aussagen zum Lesen der heutigen Wunschanalyse motivieren, denn die Deutz AG sitzt mit ihren Produkten auf einem Schatz, der im Jahr 2011 gehoben werden könnte: Deutz-Dieselmotoren für den bommenden Agrarmarkt! Logistikbranche wächst durch Konjunkturaufschwung, greift auf Dieselmotoren zurück! Bauboom in China führt zu Engpässen bei Baumaschinen, volle Auftragsbücher bei Deutz! Das sind die Themen, die 2011 durch die Börsenforen getrieben werden. Doch nirgends wird die Deutz AG als möglicher Profiteur genannt. Zu unrecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wunschanalyse-deutz-ag/&title=Wunschanalyse Deutz AG&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><h2>Wunschanalyse Deutz AG</h2>
<p>Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom <a title="Heibel Ticker.de Börsenbrief" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">Heibel-Ticker.de          Börsenbrief</a> (<a title="www.heibel-ticker.de" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">www.heibel-ticker.de</a>) und Terrell Trowbridge von <a title="LRT-Finanzresearch.de" href="http://www.lrt-finanzresearch.de/">LRT-Finanzresearch.de</a>. Unsere       Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der <a title="Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006305006-deutz/analysen-empfehlungen">Deutz AG</a> gewünscht.</p>
<p>Deutz AG laut    Sharewise.com:</p>
<table style="text-align: left; width: 506px; height: 73px;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;">Prognostiziertes Kursziel</td>
<td style="text-align: center;">kaufen</td>
<td style="text-align: center;">halten</td>
<td style="text-align: center;">verkaufen</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">10 Mitglieder</td>
<td style="text-align: center;">Ø<span class="plus nobreak             bold"> </span>7,19 €</td>
<td style="text-align: center;">9</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
<td style="text-align: center;">1</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">5 Analysten</td>
<td style="text-align: center;">Ø 7,25 €</td>
<td style="text-align: center;">4</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
<td style="text-align: center;">1</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006305006-deutz/analysen-empfehlungen"><strong>Deutz AG</strong></a> (WKN <strong>630 500</strong>,     ISIN <strong>DE0006305006</strong>,   Marktkapitalisierung:  ca. <strong>700     Mio. </strong><strong>Euro</strong>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Deutz AG - Logo" href="http://www.deutz.de"><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5227/deutz_ag_-_logo.jpg" alt="" /></a></p>
<p><em> Firmenlogo Deutz AG</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="dieselmotoren"><strong>DIESELMOTOREN FÜR TREKKER, NUTZFAHRZEUGE UND EISENBAHNEN</strong></p>
<p>Langweilig, die Überschrift, oder? Marketing ist nicht die Stärke der Kölner. Vielmehr konzentriert man sich auf die Qualität der Produkte und so sind viele Dieselmotoren des weltweit ältesten Serienproduzenten von Motoren heute noch im Einsatz. Vielleicht kann ich Sie mit den folgenden reißerischen Aussagen zum Lesen der heutigen Wunschanalyse motivieren, denn die <a title="Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006305006-deutz/analysen-empfehlungen">Deutz AG</a> sitzt mit ihren Produkten auf einem Schatz, der im Jahr 2011 gehoben werden könnte:</p>
<p>Deutz-Dieselmotoren für den bommenden Agrarmarkt! Logistikbranche wächst durch Konjunkturaufschwung, greift auf Dieselmotoren zurück! Bauboom in China führt zu Engpässen bei Baumaschinen, volle Auftragsbücher bei Deutz!</p>
<p>Das sind die Themen, die 2011 durch die Börsenforen getrieben werden. Doch nirgends wird die <a title="Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006305006-deutz/analysen-empfehlungen">Deutz AG</a> als möglicher Profiteur genannt. Zu unrecht, wie ich Ihnen in dieser Analyse zeigen werde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="investitionen"><strong>STEIGENDE AGRARPREISE FÜHREN ZU INVESTITIONEN DER BAUERN</strong></p>
<p>Getreidepreise unterliegen Schwankungen, ganz ähnlich wie Börsenkurse. Bei Getreidepreisen gibt es jedoch andere Preistreiber wie beispielsweise das Wetter, Umweltkatastrophen und nur zu einem kleinen Teil auch Bevölkerungsentwicklungen sowie Wohlstandsveränderungen bis hin zu technologischen Errungenschaften. Zur Zeit läuft auf den Weltmärkten so ziemlich alles schief, was schief laufen kann und die Getreidepreise steigen kräftig an. Im Verlauf der vergangenen neun Monate hat sich beispielsweise der Weizenpreis verdoppelt, der Preis für Mais stieg um 130%.</p>
<p>Dürren in Australien gefolgt von einem kräftigen Unwetter haben dort starke Schäden angerichtet in deren Folge die Agrarpreise weltweit stark anstiegen. Dieses Ereignis überlagert sich mit dem kontinuierlichen Wohlstandszuwachs in China und vielen anderen Schwellenländern. Der Wohlstand äußert sich darin, dass mehr Fleisch gegessen wird. Für die &#8220;Herstellung&#8221; von Fleisch wird wesentlich mehr Getreide verwendet, um letztlich die gleiche Anzahl an Menschen satt zu bekommen als wenn man direkt Brot und Nudeln herstellt.</p>
<p>Die Bauern haben schon ziemlich viel optimiert beim Anbau und konnten durch intelligente Züchtungen die vorhandenen Felder wesentlich ergiebiger machen. Doch die weltweite Nachfrage nach Getreide steigt derzeit schneller an als diese Fortschritte und so hatten Unternehmen wie Monsanto (Brasilien) und Syngenta (Schweiz) Hochkonjunktur: Genmanipulierte Getreidesorten versprachen einen noch effizienteren Ackerbau. Doch googeln Sie mal nach Monsanto, das Unternehmen sieht sich einer Vielzahl von Klagen gegenüber, die zumeist um den angestrebten Patentschutz gehen, immer häufiger jedoch auch eine unkontrollierte und somit rechtswidrige Verbreitung der genmanipulierten Sorten zum Thema haben. So geht der Agrarboom an Monsanto derzeit fast spurlos vorbei.</p>
<p>So entsteht ein Engpass an Agrarstoffen weltweit. Der Preis steigt und Bauern wittern Morgenluft. Die hohen Getreidepreise führen zu vollen Kassen bei Bauern, dies wird wiederum unter anderem in neue Landwirtschaftsmaschinen investiert: Traktoren!</p>
<p>Der Münchener Traktorenbauer Fendt beispielsweise, derzeit unter dem Dach von AGCO, baut Deutz-Dieselmotoren in seine Trekker ein. AGCO ist einer der weltweit größten Anbieter von Landwirtschaftsmaschinen, und so hat Deutz schon einmal eine wichtige Tür offen stehen. Aber schon allein die Partnerschaft mit Fendt sorgt derzeit für eine steigende Nachfrage an Dieselmotoren.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5240/deutz1.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="wachstum"><strong>WACHSTUM DER LOGISTIKBRANCHE FÜHRT ZU MEHR LKWs &amp; EISENBAHNEN</strong></p>
<p>Die Finanzkrise 2008/2009, die sich zu einer Weltwirtschaftskrise ausweitete, ist überstanden. Weltweit wird kräftiges Konjunkturwachstum verzeichnet. Zur Nutzung günstiger Produktionskosten verteilen immer mehr Unternehmen ihre Fabriken über die Welt, es werden immer mehr Zwischenprodukte bis hin zu Fertigprodukten verschifft, mit der Bahn oder per Lkw transportiert. Dieselmotoren von Schiffen, Eisenbahnen und Lkws kommen häufig von Deutz.</p>
<p>Der größte chinesische Lkw-Produzent FAW nutzt Deutz-Dieselmotoren, so auch Volvo aus Schweden. Aber die gesamte Branche der Lkw-Produzenten, von MAN über Wabco, bis hin zu Iveco erlebt derzeit starke Umsatzzuwächse.</p>
<p>Insbesondere Rangierloks werden heute noch überwiegend mit Dieselmotoren betrieben. Und seit Warren Buffets Investment in eine US-Eisenbahnlinie ist der Logistik-Bullenmarkt auch bei den Bahnaktien angekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="bauboom"><strong>BAUBOOM IN CHINA WIRD SICH FORTSETZEN</strong></p>
<p>Wenn Sie in diesen Tagen immer wieder hören, China bremse durch Zinsanhebungen das Wirtschaftswachstum und steuere frühzeitig Immobilienpreisspekulationen gegen, so wird Ihnen in der Boulevardpresse umgehend untergejubelt, dass jegliche Bauaktivitäten in China bald zum Erliegen kommen werden. Das ist natürlich Quatsch. Die chinesische Regierung ist bemüht um ein gesundes Wirtschaftswachstum im eigenen Land. Immobilienpreisspekulationen sollen verhindert werden, doch gleichzeitig wird extrem viel neuer Wohnraum benötigt. Zig-Millionen Wanderarbeiter ziehen sukzessive in die Städte, in China entstehen in den nächsten zehn Jahren mehr Millionenstädte neu als wir in Deutschland haben.</p>
<p>Der Bedarf an Wohnraum ist also enorm. Gleichzeitig wird die Infrastruktur aufgebaut: Straßen, Brücken, Eisenbahnlinien, etc. In diesen Bereichen wird sich die Bauwut weiter beschleunigen, trotz des Versuchs, Immobilienpreisspekulationen zu unterbinden. Staatliche Programme werden gezielt für diese Aktivitäten aufgelegt, so dass hier möglichst keine Engpässe entstehen.</p>
<p>Baumaschinen wie Bagger, aber insbesondere die beim Abbau der erforderlichen Rohstoffe unter Tage eingesetzten Maschinen, werden mit Dieselmotoren ausgestattet. Deutz hat spezielle Motoren für Untertage-Maschinen. Das über hundert Jahre alte Knowhow des Unternehmens bei wasser- oder luftgekühlten Dieselmotoren wird immer wieder nachgefragt. Unternehmen wie Caterpillar oder Komatsu erfreuen sich über Rekordumsätze. Die Branchen, die Deutz mit Motoren beliefert, befinden sich in einem Aufschwung wie lange nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="probleme"><strong>STARK ZYKLISCHES GESCHÄFT SORGT IMMER WIEDER FÜR PROBLEME</strong></p>
<p>Wenn Sie sich die Unternehmensgeschichte durchlesen, müssen Sie zu dem Schluss kommen, dass Deutz häufiger kurz vor der Pleite stand als gute Zeiten hatte. Fusionen, Übernahmen, Unternehmensteilverkäufe, Umstrukturierungen, Partnerschaften etc. gehören zum Tagesgeschäft. Immer wieder findet das Unternehmen neue Namen, wobei sich &#8220;Deutz&#8221; erstaunlich gut halten kann. Zuletzt hatte die italienische Agrarfirma SAME 45% von Deutz gekauft, im vergangenen Dezember wurde diese Beteiligung allerdings wieder auf 25,1% verringert.</p>
<p>So wie dem Unternehmen in schlechten Zeiten die Kunden wegbrechen, so erlebt das Unternehmen in guten Zeiten einen Run auf Dieselmotoren. Nachdem das Jahr 2009 wieder einmal fast das Aus bedeutete, wurde ein harter Sanierungskurs gefahren, in dessen Folge das Jahr 2010 vermutlich mit einem nur noch kleinen Minus abgeschlossen werden kann. Im laufenden Jahr wird nun wieder Geld verdient.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/5241/deutz2.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="bilanz"><strong>GESUNDETE BILANZ, DIVIDENDENHOFFNUNG 2012</strong></p>
<p>Trotz der zurückliegenden schweren Zeiten ist die Bilanz gut aufgestellt. Bei etwas über einer Milliarde Euro Umsatz ist die Nettoverschuldung von 100 Mio. Euro verhältnismäßig überschaubar. Im laufenden Jahr soll das USA-Geschäft ausgebaut werden, sogar eine Fabrik soll dort gebaut werden. So steigt die Verschuldung nochmals leicht an. Ab 2012 wird dann ein deutlicher Rückgang der Verschuldung erwartet, was sodann den Weg für eine Dividendenzahlung frei machen würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="bewertungsniveau"><strong>BEWERTUNGSNIVEAU GÜNSTIG</strong></p>
<p>Das KGV 2011e liegt bei 14. Der Umsatz soll im laufenden Jahr um 22% anwachsen, im Jahr 2012 nochmals um 9%. So erreicht das Unternehmen wieder das Umsatzniveau der Vorkrisenzeit von 2007. Viel bedeutender als diese Umsatzentwicklung ist jedoch die Ertragsentwicklung. Das EBIT soll sich Analystenschätzungen zufolge im laufenden Jahr auf 82 Mio. Euro verdoppeln. 2012 wird nochmals ein Anstieg um 25% erwartet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erscheint das KGV von 14 günstig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="einstiegschance"><strong>POLITISCHE WIRREN DER ARABISCHEN WELT KÖNNTEN GUTE EINSTIEGSGELEGENHEIT ERÖFFNEN</strong></p>
<p>Fast wöchentlich erreicht uns derzeit die Meldung über ein weiteres Regime der arabischen Welt, dessen Bevölkerung den Aufstand probt. Da wir aus dieser Region sehr viel Öl beziehen ist der Ölpreis durch die Decke gegangen (Decke = 100 USD/Fass). Nun fürchtet man, dass der hohe Ölpreis die Konjunktur bremsen könnte und so befinden sich die Aktienmärkte weltweit in Warteposition mit der Tendenz, bei der nächsten Hiobsbotschaft auszuverkaufen.</p>
<p>Zu Recht, wie ich meine, denn die Auswirkungen der politischen Wirren kann man derzeit bei weitem noch nicht abschätzen. Und so tut der Ölpreis das, was er tun sollte: Er reagiert über. Er steigt durch die Decke, bis die Unruhen sich beruhigen. Sodann wird der Ölpreis meines Erachtens wieder unter 100 USD/Fass sinken.</p>
<p>Doch bis dahin kann auch der Aktienmarkt weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Aktie von Deutz ist seit Anfang Februar von 6,35 Euro auf nunmehr 5,81 Euro gefallen (-8,5%). Ich kann mir gut vorstellen, dass der Kurs ohne eine weitere Dramatisierung der Unruhen das Minus noch auf 10-15% ausbaut. Ich würde mir daher ggfs. mit einem Kauf noch ein wenig Zeit lassen.</p>
<p>Doch sollte sich eine Beruhigung abzeichnen, eine Lösung, die zu einer stabilen Ölversorgung führt – egal zu welchem Preis – dann würde ich einsteigen. Aus heutiger Sicht ist das Unternehmen vielleicht günstig bis fair bewertet. Doch die Entwicklungen, die ich oben aufgezeigt habe, werden meines Erachtens dazu führen, dass sich in den kommenden Monaten sowohl die Umsatz- als auch Gewinnprognosen als zu konservativ herausstellen werden und somit ein deutlich höheres Kursniveau gerechtfertigt werden kann. Diese für Deutz günstigen Entwicklungen werden durch die Unruhen zwar verzögert, aber nicht umgekehrt, sofern das arabische Pulverfass nicht völlig unkontrolliert detoniert.</p>
<p>Es lohnt sich also, ein Auge auf die politischen Entwicklungen zu haben. Doch für die Zeit danach ist Deutz in meinen Augen eine gute Spekulation auf den anhaltenden weltweiten Wirtschaftsaufschwung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="charttec"><strong>CHARTTECHNIK</strong></p>
<p><a title="Hier finden Sie eine ausführliche charttechnische Analyse der Aktie der Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/finanznachrichten/35128-Chartanalyse-Deutz_AG-LRT-Finanzresearch"><strong>Hier finden Sie eine ausführliche charttechnische Analyse der Aktie der Deutz AG</strong></a> von unserem Kooperationspartner in Sachen Charttechnik, <a title="LRT-Finanzresearch.de" href="http://www.lrt-finanzresearch.de">LRT-Finanzresearch.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="fazit"><strong>FAZIT: SCHRITTWEISE KAUFEN UNTER 5,70 EURO</strong></p>
<p>Dieselmotoren werden in der Agrarindustrie, in der Logistikbranche sowie in der Bauindustrie eingesetzt. Drei Branchen, die sich derzeit in einem Aufschwung befinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <a title="Deutz AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006305006-deutz/analysen-empfehlungen">Deutz AG</a> ist ein stark konjunkturabhängiges Unternehmen. Sofern der aktuelle Aufschwung durch die Entwicklungen in der arabischen Welt nicht zum Erliegen gebracht wird dürfte das Unternehmen in den kommenden Monaten einen kräftigen Nachfrageschub erfahren, was zu einem „überraschenden“ Gewinnanstieg führen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als zyklische Aktie halte ich ein KGV von 17 für gerechtfertigt. Bis Ende 2011 würde das einem Kurs von 7 Euro entsprechen. Bis Ende 2012 würde ich sogar einen Kurs über 9 Euro für realistisch halten. Zusätzlich könnte die Aussicht auf eine Dividende bereits früher für einen Kursanstieg sorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="green">Über den Autor</h3>
<p>Stephan Heibel ist Autor und Herausgeber         des Heibel-Ticker         Börsenbriefes, der wöchentlich kostenfrei per       E-Mail       verschickt     wird. Darin werden die Hintergründe zu           Kursbewegungen an  den      Finanzmärkten aufgezeigt und erklärt.           Interessante  Tradingideen     werden  daraus abgeleitet. Sie können     sich       unter:</p>
<p><a href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">http://www.heibel-ticker.de</a></p>
<p>unverbindlich eintragen.</p>
<p>Take Share,</p>
<p>Stephan Heibel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haftungsausschluss:</strong> Die         Inhalte des         Newsletters sind sorgfältig recherchiert. Dennoch  ist      eine           Haftung ausgeschlossen. Der Autor sowie Sharewise  übernimmt              keinerlei   Gewähr für die Aktualität, Korrektheit,  Vollständigkeit           oder    Qualität   der bereitgestellten Informationen.   Zwischen  dem         Leser und    den Autoren   bzw. der Sharewise GmbH  kommt   durch    diesen      Newsletter   kein    Beratungsvertrag  zustande, da  sich     unsere      Empfehlungen auf das    jeweilige    Unternehmen,  aber nicht    auf  Ihre      Anlageentscheidung  bezieht.       Vervielfältigungen   jeder  Art   bedürfen     vorheriger   schriftlicher      Genehmigung   durch den  Autor   oder die      Sharewise GmbH.</p>
<p>Dieses Mailing dient ausschließlich Informationszwecken und stellt        kein  Angebot, keine Empfehlung und keine Aufforderung zum Kauf des   in      diesem  Mailing angesprochenen Wertpapiers dar.  Die verlinkten     Seiten wurden zum Zeitpunkt der Erstellung    dieser eMail  auf   mögliche   Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige    Inhalte waren   dabei  nicht   erkennbar. Die Allgemeine Nutzungsbedingung    Nr. 13   (&#8220;Links&#8221;) von    Sharewise in der Fassung vom 10.12.2008 soll auch      für diese Links    gelten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>NÄCHSTES MAL: HIGHFLYER &#8211; WIE GEHTS WEITER?</h2>
<p>Es gab und gibt zu jeder Zeit Aktien, die von einem Hoch zum nächsten steigen. So stieg die Aktie des Online-Auktionshaus eBay Inc. trotz Platzen der &#8220;Dotcom Bubble&#8221; noch bis ins Jahr 2004 weiter und weiter. Oder in den letzten Jahren die Aktie von Apple Inc, der Finanzkrise zum Trotz. Zuletzt machte im DAX eine Infineon Aktie auf sich aufmerksam. Heute haben wir daher fünf Highflyer Aktien der letzten Jahre, auch &#8220;Momentum Plays&#8221; genannt, für Sie herausgesucht und bieten Ihnen an, eine dieser Highflyer Aktien ausführlich für Sie zu analysieren.</p>
<p>Stimmen Sie daher hier und heute  ab, welche der fünf folgenden  Highflyer Aktien der letzten Zeit unser  Sharewise Experte Sascha  Huber für Sie am 16. März 2011 an dieser  Stelle genauer unter die  Lupe nehmen soll:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a title="51job Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US3168271043-51jobs/analysen-empfehlungen">51job Inc.</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Baidu.com Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0567521085-baidu/analysen-empfehlungen">Baidu.com Inc.</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Chipotle Mexican Grill" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US1696561059-chipotle-mex-gr/analysen-empfehlungen">Chipotle Mexican Grill</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Netflix.com" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US64110L1061-netflix/analysen-empfehlungen">Netflix Inc.</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Priceline.com" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US7415034039-priceline-com/analysen-empfehlungen">Priceline.com</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.sharewise.com/polls/155"><img src="http://www.sharewise.com/images/mail/vote.png" alt="" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwunschanalyse-deutz-ag%2F&amp;title=Wunschanalyse%20Deutz%20AG" id="wpa2a_20"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wunschanalyse-deutz-ag/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
</rss>

