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	<title>BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE &#187; Taleb</title>
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	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
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		<title>Follow-up zur Golfstrom Anomalie: Der Kipp-Punkt als Schwarzer Schwan</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 07:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Golfstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Beitrag vom vergangenen Sonntag über die Golfstrom Anomalie war der am häufigsten angeklickte Beitrag der Woche im Blick Log. Dabei will der Blick Log weder zum Klimablog mutieren, noch eine neue Verschwörungstheorie entwickeln. Aber passend für ein Follow up hat in dieser Woche Spiegel Online unter dem Titel Ökosysteme können ohne Warnzeichen kollabieren von einer Studie berichtet, nach der die Ökosysteme der Erde sich ab einem sogenannten Kipp-Punkt (“Tipping Point”) sehr schnell und dramatisch ändern können und vor allem ohne Vorwarnung. In dem Beitrag, der die Studie von Alan Hastings und Derin Wysham von der University of California zusammenfasst, heißt es u.a.: Unbedeutend erscheinende Einflüsse wie langsam steigende Temperaturen können zuweilen unwiderrufliche Kettenreaktionen auslösen: … Manche Ökosysteme gäben keine Vorwarnung, wenn sie nahe des Kollapses seien, … Welche Ökosysteme betroffen sind, lassen die Forscher offen. Ihre Modelle hätten lediglich gezeigt, dass die Natur nicht immer Warnung gebe, wenn sie vor einschneidenden Veränderungen stehe … Mehrere Ökosysteme von globaler Bedeutung könnten von Kipp-Punkten bedroht sein, berichteten Klimaforscher um Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vergangenes Jahr in einer Studie im Fachblatt &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221;: Die Eispanzer von Grönland und der Westantarktis etwa könnten kollabieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/follow-up-zur-golfstrom-anomalie-der-kipp-punkt-als-schwarzer-schwan/&title=Follow-up zur Golfstrom Anomalie: Der Kipp-Punkt als Schwarzer Schwan&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 384px"><a href=" http://weather.unisys.com/surface/sst_anom.html"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0pt none;" title="image" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/02/image_thumb.png" border="0" alt="image" width="374" height="285" align="left" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik: Abweichungen der Oberflächentemperatur des Meeres vom Durchschnitt am 11.2.2010 (Quelle: NOAA/Unisys</p></div>
<p>Der Beitrag vom vergangenen Sonntag über die <a href="http://www.blicklog.com/2010/02/07/golfstrom-anomalie-und-niemand-hrt-zu/">Golfstrom Anomalie</a> war der am häufigsten angeklickte Beitrag der Woche im <a href="http://www.blicklog.com/" target="_blank">Blick Log</a>. Dabei will der Blick Log weder zum Klimablog mutieren, noch eine neue Verschwörungstheorie entwickeln.</p>
<p>Aber passend für ein Follow up hat in dieser Woche Spiegel Online unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,677061,00.html">Ökosysteme können ohne Warnzeichen kollabieren</a> von einer Studie berichtet, nach der die Ökosysteme der Erde sich ab einem sogenannten Kipp-Punkt (“Tipping Point”) sehr schnell und dramatisch ändern können und vor allem ohne Vorwarnung. In dem Beitrag, der die Studie von Alan Hastings und Derin Wysham von der University of California zusammenfasst, heißt es u.a.:</p>
<blockquote><p>Unbedeutend erscheinende Einflüsse wie langsam steigende Temperaturen können zuweilen unwiderrufliche Kettenreaktionen auslösen: … Manche Ökosysteme gäben keine Vorwarnung, wenn sie nahe des Kollapses seien, … Welche Ökosysteme betroffen sind, lassen die Forscher offen. Ihre Modelle hätten lediglich gezeigt, dass die Natur nicht immer Warnung gebe, wenn sie vor einschneidenden Veränderungen stehe …</p>
<p>Mehrere Ökosysteme von globaler Bedeutung könnten von Kipp-Punkten bedroht sein, berichteten Klimaforscher um Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vergangenes Jahr in einer Studie im Fachblatt &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221;: Die Eispanzer von Grönland und der Westantarktis etwa könnten kollabieren und mit ihrem Schmelzwasser die Ozeane meterhoch anschwellen lassen. Auch der Amazonas-Regenwald, <span style="text-decoration: underline;">der Golfstrom</span> und das Klima rund um den Pazifik könnten binnen weniger Jahre in einen vollkommen anderen Zustand kippen &#8211; so die Theorie.</p></blockquote>
<p>Die Aussagen “einschneidende Veränderungen ohne Vorwarnung” erinnert deutlich an die Chaostheorie, die <a href="http://complexity.orconhosting.net.nz/tippingpoint.html" target="_blank">auch Tipping-Points kennt</a>, und vor allem an die Schwarzen Schwäne von Nassim Nicholas Taleb. Ein <a href="http://www.blicklog.com/2009/05/13/risikomanagement-mit-schwarzen-schwnen-talebs-zehn-prinzipien-zur-wirtschaftskrise/" target="_blank">Schwarzer Schwan</a> ist bekanntlich ein extrem unwahrscheinliches Ereignis mit erheblichen Auswirkungen. In der Wirtschaft haben wir einen solchen Tipping-Point übrigens mit dem Zusammenbruch der US-Investment-Bank Lehman Brothers erlebt.</p>
<p>In dem Artikel von Spiegel Online fehlt ein Hinweis, was die Studie eigentlich für die bisherigen Klimamodelle bedeutet. Wenn die Aussage, dass “einschneidende Veränderungen ohne Vorwarnung” möglich seien, richtig ist, dann folgt daraus, dass die bisher eingesetzten Klimamodelle solche Änderungen nicht oder nur unzureichend vorhersagen. Wenn die bisher eingesetzten Klimamodelle solche Tipping-Point-Ereignisse mit unabsehbaren Auswirkungen aber nicht abbilden, diese Auswirkungen jedoch die Dynamik des Klimas erheblich beeinflussen, dann sind eingesetzten Modelle wertlos. Die Klimaforschungsdebatte müsste ganz anders geführt werden.</p>
<p>Nun bin ich kein Klimawissenschaftler und will auf Basis eines Textes und einer <a href="http://weather.unisys.com/surface/sst_anom.html" target="_blank">Abbildung über die aktuellen Temperaturanomalien</a> weder spekulieren, noch mir anmaßen, die Klimaforschung in Frage zu stellen. Tatsächlich benötigt man viel mehr Hintergrundwissen, das uns aber die Fachleute vermitteln sollten.</p>
<p>_____</p>
<p>*Auch dieser<a href="http://www.blicklog.com/2010/02/13/follow-up-zur-golfstrom-anomalie-der-kipp-punkt-als-schwarzer-schwan/" target="_blank"> Beitrag ist ursprünglich im Blick Log </a>erschienen und wird hier in leicht überarbeiteter Fassung übernommen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Ffollow-up-zur-golfstrom-anomalie-der-kipp-punkt-als-schwarzer-schwan%2F&amp;title=Follow-up%20zur%20Golfstrom%20Anomalie%3A%20Der%20Kipp-Punkt%20als%20Schwarzer%20Schwan" id="wpa2a_2"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Es war Herdenverhalten beim Gold</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Taleb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat es den Goldpreis erwischt. Im November hat der Blick Log angesichts des Hypes um das Gold gefragt, ob sich hier eine Blase bildet und wir Herdenverhalten beobachten können. Damals schrieb ich in meinem Blog u.a.: “Mich erinnert der Hype um das Gold wieder an das typische Herdenverhalten. Viele Investoren haben scheinbar gleichzeitig einen Anreiz, in einen bestimmten Markt zu investieren und schaukeln sich gegenseitig hoch. Verstärkt wird dies durch eine ausgeprägte Berichterstattung (z.B. gestern auf der Homepage der FTD: Inflationsangst lässt Hedge-Fonds Gold horten) und Analysen (Argumente hier bei Zeitenwende und egghat), die die Investoren bestätigen. Beim Herdenverhalten kommt es zu starken Preisschwankungen, weil die Investoren, gleich einer Herde, einander folgen und dann alle in eine Anlagemöglichkeit hinein oder aus ihr heraus gehen. Christian Hott schreibt in seiner Dissertation (pdf) zum Herdenverhalten: “Hier richten die Anleger ihre Entscheidungen nach den Entscheidungen der anderen Anleger.” So kann der einzige Grund für Käufe einer Finanzanlage darin liegen, dass ihr Preis steigt.” Nun ist der Hype offenbar vorerst vorbei und der Goldpreis taumelt mit dem Euro nach unten. Den Höchstpreis erzielte das Edelmetall im Dezember mit 1.225 US$ je Feinunze. Interessant nun, dass “Experten” jetzt wieder einen Sturz unter die 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/es-war-herdenverhalten-beim-gold/&title=Es war Herdenverhalten beim Gold&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Nun hat es den Goldpreis erwischt. Im November hat der Blick Log angesichts des Hypes um das Gold gefragt, ob sich hier eine Blase bildet und wir Herdenverhalten beobachten können. Damals <a href="http://www.blicklog.com/2009/11/25/blasenbildung-und-herdenverhalten-beim-gold/" target="_blank">schrieb ich in meinem Blog u.a.:</a></p>
<blockquote><p>“Mich erinnert der Hype um das Gold wieder an das typische Herdenverhalten. Viele Investoren haben scheinbar gleichzeitig einen Anreiz, in einen bestimmten Markt zu investieren und schaukeln sich gegenseitig hoch. Verstärkt wird dies durch eine ausgeprägte Berichterstattung (z.B. gestern auf der Homepage der FTD: <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:schwenk-zum-edelmetall-inflationsangst-laesst-hedge-fonds-gold-horten/50041879.html" name="lid_50041879_lpos_2000000000499-L-COL-headline-989452044">Inflationsangst lässt Hedge-Fonds Gold horten) </a>und Analysen (Argumente hier bei <a href="http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/alles-spricht-von-gold/">Zeitenwende </a>und <a href="http://egghat.blogspot.com/2009/11/blog-post.html">egghat</a>), die die Investoren bestätigen. Beim Herdenverhalten kommt es zu starken Preisschwankungen, weil die Investoren, gleich einer Herde, einander folgen und dann alle in eine Anlagemöglichkeit hinein oder aus ihr heraus gehen. Christian Hott <a href="http://hsss.slub-dresden.de/documents/1050264938484-0698/1050264938484-0698.pdf">schreibt in seiner Dissertation (pdf)</a> zum Herdenverhalten: “Hier richten die Anleger ihre Entscheidungen nach den Entscheidungen der anderen Anleger.” So kann der einzige Grund für Käufe einer Finanzanlage darin liegen, dass ihr Preis steigt.”</p>
</blockquote>
<p>Nun ist der Hype offenbar vorerst vorbei und der Goldpreis taumelt mit dem Euro nach unten. Den Höchstpreis erzielte das Edelmetall im Dezember mit 1.225 US$ je Feinunze.</p>
<p> <span id="more-220"></span>Interessant nun, dass “Experten” jetzt wieder einen Sturz unter die 1 000-Dollar-Marke nicht auszuschließen. Dies sind vermutlich andere “Experten” als diejenigen, die das Gold bei 1,500 US$ oder gar 5.000 US$ gesehen haben. Es bestätigt sich nur wieder einmal, dass man für jede Kursbewegung einen “Experten” findet, der im Zweifel den gegenwärtigen Trend verlängert. Plötzlich ist Gold auch nicht mehr der sichere Hafen. “Fliehen Anleger aus riskanten Anlagen wie Aktien, dann auch aus Gold. Grund dafür ist, dass immer mehr spekulative Investoren Gold als Anlage entdecken,” schrieb in der vergangenen <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/kursrutsch-taumelnder-euro-zieht-goldpreis-mit-nach-unten;2525966" target="_blank">Woche das Handelsblatt</a>.
</p>
<p>Die auf Gold spezialisierten Blogs sind weiterhin optimistisch für die weitere Entwicklung der Edelmetalpreise. Der Goldblogger <a href="http://goldblogger.de/goldpreise/goldpreis-wieder-sehr-stabil.html" target="_blank">und schreibt</a>: “Anscheinend nutzen viele Investoren jede Schwächephase am Edelmetallmarkt konsequent zum Kauf.” Er würde jedenfalls, wenn er jetzt eine Millionen Euro anzulegen hätte, lieber Gold und Silber kaufen. Eine Kommentierung zu allerjüngsten Schwäche fehlt aber noch. Der <a href="http://www.gold-goldbarren.com/gold-kursrutsch-zum-goldkauf-nutzen/" target="_blank">Goldblog</a> sieht ebenfalls Einstiegskurse.</p>
<p>Bitte diese Zitate nicht als Anlageempfehlung verstehen. Im November habe ich lediglich einmal eine Strategie von Nassim Nikolas Taleb (Autor von “Der Schwarze Schwan”) anhand des Goldes geprüft. Der hätte wahrscheinlich beim damaligen Preis gesagt, er wisse nicht, wie Gold sich entwickele. Aber wenn man mit einem Schwarzen Schwan beim Goldpreis rechnet, dann sollte man Puts kaufen, die weit aus dem Geld sind. Diese Strategie erwies sich ex-post betrachtet als goldrichtig. Der damals willkürlich herausgesuchte Put der Commerzbank auf den Goldpreis (<a href="https://www.cortalconsors.de/Kurse-Maerkte/Hebelprodukte/Kurs-Snapshot/Kurs-Snapshot/DE000CB73VR6">ISIN DE000CB73VR6</a>), Basispreis 600 USD, Fälligkeit 4.12.2012, notierte damals bei 1,22. Aktueller <a href="http://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_detail,i,1632918,print,print,seite,os.html" target="_blank">Preis an der EUWAX 2,25</a>. Wer Taleb gelesen und verstanden hat, der weiß, dass Taleb oft über Jahre solche Strategien verfolgt bis sie irgendwann einen hohen Gewinn versprechen. Dass es hier so früh einen Gewinn gegeben hat, ist wohl … Zufall.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fes-war-herdenverhalten-beim-gold%2F&amp;title=Es%20war%20Herdenverhalten%20beim%20Gold" id="wpa2a_4"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Welchen Crash h&#228;tten Sie denn gern? Wirtschaftsuntergang zum Aussuchen</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/welchen-crash-htten-sie-denn-gern-wirtschaftsuntergang-zum-aussuchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 05:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Propheten]]></category>
		<category><![CDATA[Taleb]]></category>
		<category><![CDATA[Untergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es wieder so weit. Die europäische Schuldenkrise liefert den Finanzmärkten wieder düstere Schlagzeilen und sogleich haben die Untergangspropheten Konjunktur. Dabei interessiert gar nicht, was sie genau sagen und für welchen Markt dies gilt. Der Crash-Prophet Leuschel erwartet einen Anleihecrash, eine Hyperinflation und Massenunruhen. Unvermeidlich auch die düsteren Szenarien von Marc Faber alias Dr. Doom in einem Interview mit der NZZ. Nassim Nicholas Taleb, Autor des &#34;The Black Swan&#34; hat in einer Panel-Diskussion ein weiteres Mal betont haben, dass es zu einem Crash der US-Anleihen kommen wird. Einen Tag nach Talebs “Prognose” freut sich das Wall Street Journal, dass diese Prognose nicht eingetreten ist und missinterpretiert damit Taleb als Prognostiker für Daytrader. Der Deutschland-Chefvolkswirt von Barclays Capital warnt vor der Geldvermehrung durch die Notenbanken und in der Folge vor Inflation. Fredmund Malik skizziert in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt die Kausalkette einer Deflation und sieht in diesem Zusammenhang drastische Kursrückgänge. Inflation werde sich als Illusion erweisen. Die Inflation wiederum sieht das Manager Magazin im Anmarsch und versucht dies mit einer Reihe von Gründen zu belegen. Zur Griechenland Krise warnen einige Ökonomen vor dem Domino-Crash oder sehe den Euro gefährdet. Das Handelsblatt malt ungewohnt schwarz mit &#34;Ein geplünderter Staat vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/welchen-crash-htten-sie-denn-gern-wirtschaftsuntergang-zum-aussuchen/&title=Welchen Crash h&auml;tten Sie denn gern? Wirtschaftsuntergang zum Aussuchen&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Jetzt ist es wieder so weit. Die europäische Schuldenkrise liefert den Finanzmärkten wieder düstere Schlagzeilen und sogleich haben die Untergangspropheten Konjunktur. Dabei interessiert gar nicht, was sie genau sagen und für welchen Markt dies gilt. Der <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:optimist-mit-erfahrung-crash-prophet-leuschel-erwartet-anleihecrash-und-hyperinflation/50068796.html" name="lid_50068796_lpos_2000000000499-L-COL-headline-347733336">Crash-Prophet Leuschel erwartet einen Anleihecrash, eine Hyperinflation und Massenunruhen.</a> Unvermeidlich auch die düsteren Szenarien von Marc Faber alias <a href="http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_februar_2010_1.4756455.html?video=1.4743104" target="_blank">Dr. Doom in einem Interview mit der NZZ</a>.</p>
<p>Nassim Nicholas Taleb, Autor des &quot;The Black Swan&quot; <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&amp;sid=azLmks3BmQm4">hat in einer Panel-Diskussion</a> ein weiteres Mal betont haben, dass es zu einem Crash der US-Anleihen kommen wird. Einen Tag nach Talebs “Prognose” <a href="http://blogs.wsj.com/marketbeat/2010/02/05/treasurys-prove-taleb-wrong-for-now/" target="_blank">freut sich das Wall Street Journal</a>, dass diese Prognose nicht eingetreten ist und missinterpretiert damit Taleb als Prognostiker für Daytrader.</p>
<p>Der Deutschland-Chefvolkswirt von Barclays Capital <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/barclays-volkswirt-im-interview-das-geld-wird-weniger-wert-sein;2522215">warnt vor der Geldvermehrung</a> durch die Notenbanken und in der Folge vor Inflation. Fredmund Malik skizziert in einem <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitaege/oekonomischer-gastkommentar-wieso-bernanke-eher-als-mr-deflation-enden-wird;2521967">Gastbeitrag für das Handelsblatt</a> die Kausalkette einer Deflation und sieht in diesem Zusammenhang drastische Kursrückgänge. Inflation werde sich als Illusion erweisen. Die Inflation wiederum sieht das <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,676428,00.html" target="_blank">Manager Magazin im Anmarsch </a>und versucht dies mit einer Reihe von Gründen zu belegen.</p>
<p>Zur Griechenland Krise <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,674842,00.html" target="_blank">warnen einige Ökonomen vor dem Domino-Crash</a> oder sehe <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673577,00.html" target="_blank">den Euro gefährdet</a>. Das Handelsblatt malt ungewohnt schwarz mit &quot;<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-ein-gepluenderter-staat-vor-dem-bankrott;2525906" target="_blank">Ein geplünderter Staat vor dem Bankrott</a>&quot;. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger gibt <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/wirtschaftweiser-peter-bofinger-euro-verkraftet-auch-eine-griechische-staatspleite_aid_477230.html" target="_blank">sich dagegen entspannt</a> und meint, eine griechische Staatspleite würde der Euro zur Not verkraften. Der Deutschlandchef von Morgan Stanley, Dirk Notheis, sieht <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/schuldenangst-morgan-stanley-deutschlandchef-warnt-vor-staatsblase;2525902" target="_blank">im Gespräch mit dem Handelsblatt </a>die Gefahr, von der Finanzmarktblase in die Staatsblase hineinzuschlittern.</p>
<p>Der Informationsgehalt all dieser Meldungen erscheint mir ungefähr genau so hoch, wie die seit Jahren zu lesenden Berichte über die <a href="http://www.bild.de/BILD/news/kolumnen/2008/hollywood/09/26/angelina-jolie-und-brad-pitt/trouble-in-paradies" target="_blank">Trennungsabsichten von Angelina Jolie und Brad Pitt</a>: Der Mehrwert geht gegen Null. Tatsächlich kann nämlich in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren an den Märkte alles mögliche eintreten (ja auch Jolie und Pitt können sich trennen), was genau kann letztlich freilich niemand vorhersagen. Dafür sind die Abhängigkeiten, die Dynamik und die Psychologie der Marktteilnehmer viel zu unberechenbar.</p>
<p>Märkte treten bekanntlich nicht in völlig rationalen, gesitteten Mustern in Erscheinung, schreibt etwa Benoit Mandelbrot in seinem Buch Fraktale und Finanzen. Er schreibt weiter: [Märkte] sind als das zu erkennen, was sie sind, nämlich dynamische, vorhersagbare und manchmal gefährliche Systeme zur Übertragung von Reichtum und Macht.”</p>
<p>Mittlerweile findet man zu jeder möglichen wirtschaftlichen Entwicklung einen “ Experten”, der diese prognostiziert und entsprechend begründet [das eigentlich Kerngeschäft der professionellen Propheten: Die Begründung muss irgendwie professionell klingen]. In einer späteren ex-post-Betrachtung wird sich zum Erstaunen der Beobachter erweisen, dass einer der oben genannten oder ein anderer “Prophet” Recht hatte. Er wird dann als Guru gefeiert werden. Kaum einer schert sich freilich darum, was vor einem Jahr alles an düsteren Dingen prognostiziert wurde und bisher nicht eingetreten ist.</p>
<p>Ach ja und was Griechenland betrifft hält sich <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,676361,00.html" target="_blank">weiterhin hartnäckig das Gerücht</a>, dass hier internationale Investoren gezielt Gerüchte gestreut haben, um eine Spekulationswelle gegen Griechenland und den Euro anzuheizen.</p>
<p>Die Meldungen über die europäische Schuldenkrise erinnern an die <a href="http://www.blicklog.com/2010/01/04/dubai-lebt-und-erffnt-heute-den-burj-dubai/" target="_blank">Dubai-Krise</a> im November. Auch damals produzierte das Handelsblatt Schlagzeilen, die sich zumindest bisher als übertrieben erwiesen haben: <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/oekonomen-warnung-dubai-krise-koennte-neuen-globalen-crash-ausloesen;2490845" target="_blank">&quot;Ökonomen-Warnung: Dubai-Krise könnte neuen globalen Crash auslösen</a>&quot; titelte die Wirtschaftszeitung am 27.11.09. Nun sind medienerfahrene Ökonomen und Analysten immerhin so geschickt, dass sie ihre Vorhersagen nie mit einem Datum versehen. Daher lässt sich eigentlich alles vorhersagen.</p>
<h4><a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&amp;ct2=de%2F0_0_s_9_0_t&amp;usg=AFQjCNGDi0XhV-_YykaZpY5HR54ArPwvYw&amp;cid=8797495465721&amp;ei=m2FuS8jWBcPD_gb5lcC0AQ&amp;rt=SEARCH&amp;vm=STANDARD&amp;url=http%3A%2F%2Fblogs.wsj.com%2Fmarketbeat%2F2010%2F02%2F05%2Ftreasurys-prove-taleb-wrong-for-now%2F"></a></h4>
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