<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE &#187; New York Times</title>
	<atom:link href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/tag/new-york-times/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de</link>
	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 16:21:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Bilanzen, Blödsinn und Bernanke</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/bilanzen-blodsinn-und-bernanke/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/bilanzen-blodsinn-und-bernanke/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mgaertner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke Bilanzen Blödsinn]]></category>
		<category><![CDATA[CPI]]></category>
		<category><![CDATA[Econchart]]></category>
		<category><![CDATA[Gaertner´s Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gapa News]]></category>
		<category><![CDATA[Geithner]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationszahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Krugman]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Same Store Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Vancouver]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/?p=1425</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe heute morgen die jüngsten Quartalszahlen der kanadischen Banken für die Börsenzeitung kommentiert. Dabei wurde mir einmal mehr klar, wie verworren und manipuliert unsere Wahrnehmung geworden ist. Ergebnisse von Publikumsfirmen werden nicht mehr am Vorquartal gemessen, oder am selben Zeitraum des Vorjahres, sondern an den Prognosen, die Analysten gestellt haben, jene Analysten, die zuvor von den Investor Relations-Leuten in jenen Firmen gefüttert wurden, die sie nun bewerten sollen. Im Klartext: Um die wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens abzubilden, betrachten wir nicht mehr einfach den Zeitverlauf der Kennziffern im Lichte des Marktumfeldes. Nein, wir überlassen die Vermessung der Performance einer kleinen, manipulierten Gilde. Die wird von den Unternehmen kräftig massiert, und natürlich schön zu Ausflügen eingeladen. Währenddessen sitzen ungezählte Journalisten in ihren Newsräumen und Korrespondenten-Büros und wiederkäuen dieselben Zahlen, weil Dienstreisen zu teuer geworden sind. Dieser Stubenhocker-Journalismus endet dann damit &#8211; Verzeihung für den etwas lokalen und nicht in der Finanzwelt angesiedelten Vergleich &#8211; dass die Lokalreporter der Vancouver Sun an meinem &#8220;Dienstort&#8221; plötzlich &#8220;hören&#8221;, dass die oberen sieben von elf Stockwerken des Rathauses der Stadt seit einem Jahr leerstehen, während die Engineering-Abteilung sich für 48 Mill. Dollar in ein externes Gebäude eingemietet hat. Wo haben die eigentlich die ganze Zeit &#8220;recherchiert&#8221;, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/bilanzen-blodsinn-und-bernanke/&title=Bilanzen, Blödsinn und Bernanke&srcURL=http://worpdressapi.com/">
<img width="50" height="58" alt="" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/google-buzz-button//images/google-buzz.png" original="http://wordpressapi.com/wp-content/plugins/google-buzz/google-buzz.png" style="display: inline;"/>
</a>
</div><div>
<p>Ich habe heute morgen die jüngsten Quartalszahlen der kanadischen Banken für die Börsenzeitung kommentiert. Dabei wurde mir einmal mehr klar, wie verworren und manipuliert unsere Wahrnehmung geworden ist. Ergebnisse von Publikumsfirmen werden nicht mehr am Vorquartal gemessen, oder am selben Zeitraum des Vorjahres, sondern an den Prognosen, die Analysten gestellt haben, jene Analysten, die zuvor von den Investor Relations-Leuten in jenen Firmen gefüttert wurden, die sie nun bewerten sollen.</p>
<p>Im Klartext: Um die wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens abzubilden, betrachten wir nicht mehr einfach den Zeitverlauf der Kennziffern im Lichte des Marktumfeldes. Nein, wir überlassen die Vermessung der Performance einer kleinen, manipulierten Gilde. Die wird von den Unternehmen kräftig massiert, und natürlich schön zu Ausflügen eingeladen. Währenddessen sitzen ungezählte Journalisten in ihren Newsräumen und Korrespondenten-Büros und wiederkäuen dieselben Zahlen, weil Dienstreisen zu teuer geworden sind.</p>
<p>Dieser Stubenhocker-Journalismus endet dann damit &#8211; Verzeihung für den etwas lokalen und nicht in der Finanzwelt angesiedelten Vergleich &#8211; dass die Lokalreporter der Vancouver Sun an meinem &#8220;Dienstort&#8221; plötzlich &#8220;hören&#8221;, dass die oberen sieben von elf Stockwerken des Rathauses der Stadt <a href="http://www.vancouversun.com/sports/Vancouver+city+hall+houses+seven+empty+floors/3430185/story.html">seit einem Jahr leerstehen</a>, während die Engineering-Abteilung sich für 48 Mill. Dollar in ein externes Gebäude eingemietet hat. Wo haben die eigentlich die ganze Zeit &#8220;recherchiert&#8221;, wenn keiner von ihnen 12 Monate lang im Rathaus über den vierten Stock hinauskam ?</p>
<p><a href="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-27_1040.png"><img title="2010-08-27_1040" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-27_1040.png" alt="" width="650" height="550" /></a></p>
<p>Dass Beobachtungen leicht verfügbar sind, aber in Mogelpackungen verkleidet oder durch sträfliche Nachlässigtkeit überhaupt nicht an die Leser weiter gereicht werden, haben wir auch in der Finanzwelt, beziehungsweise im Finanzjournalismus, oft genug beobachtet. Als ich Anfang 1997 meinen Job als Finanzkorrespondent der ARD in Frankfurt aufgab um auf eigene Faust nach Südostasien umzusiedeln und das Geheimrezept der wachstumswütigen Tigerstaaten zu ergründen, fand ich ein Kartenhaus vor. Acht Wochen bevor Thailand am 1. Juli 1997 schlagartig den Baht abwertete und damit die asiatische Finanzkrise einleitete &#8211; wir waren erst zwei Monate im Land &#8211; bot ich der ARD Berichte über das heraufziehende Gewitter an.</p>
<p><img title="2010-01-22_1225" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-01-22_1225.png" alt="" width="500" height="500" /></p>
<p>Niemand wollte ein Stück haben. Keine Nachrichtenagentur hatte darüber berichtet, also war es noch kein Thema. Es hatte auch kein aufgeregter Analyst in den Newsräumen in Deutschland angerufen. Und die gesamte ARD hatte in Südostasien nur einen fest angestellten Korrespondenten sitzen, das war ein Politikjournalist. Freunde in den Redaktionen des Bayerischen Rundfunks erzählten mir später, dass man in den Redaktionskonferenzen in großer Runde herzlich lachte, als Markus Gärtner von Kuala Lumpur aus Berichte über eine nahende Katastrophe anbot. Nach dem Motto: Jetzt ist er frei dort unten tätig und muss die Nachrichten &#8220;ein bisschen aufbocken&#8221;, um Aufträge zu bekommen.</p>
<p>Kurz darauf krachte es. Der Rest ist bekannt.</p>
<p>Seitdem &#8211; und auch davor &#8211; hat meine Zunft viele Finanzkatastrophen nicht kommen sehen. Auch die jetzige nicht, da sie ja kein Fed-Chairman, keine Nachrichtenagentur und kein Analyst annoncierte.</p>
<p>Warum schauen wir nicht öfter hinter den Zaun ?</p>
<p><a href="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-04-10_1801.png"><img title="2010-04-10_1801" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-04-10_1801.png" alt="" width="397" height="450" /></a></p>
<p>Das hat vor allem damit zu tun, wie wir &#8211; und damit komme ich zum Ausgangspunkt &#8211; mit Zahlen umgehen. Wir lassen uns von Ämtern, Investmentbanken und Lobbyorganisationen wie Verbänden mieses Zahlenmaterial andrehen und nehmen es für bare Münze. Wir haben auch keine Zeit, tiefer in dicken Quartals- und Jahresberichten zu graben. Das habe ich erst richtig gemerkt, als ich anfing diesen Blog aufzubauen und Themen zu recherchieren, für die Zeitungen keine Zeit haben.</p>
<p>Weitere Beispiele: Wir alle kauen regelmäßig die Konsum- und Einzelhandelszahlen aus den USA wieder, vor allem die &#8220;Same Store Sales&#8221;, die den privaten Konsum in jenen Läden und Supermärkten messen, die es seit mindestens einem Jahr gibt. Das suggeriert verlässliche Zahlenreihen. Richtig ? Blödsinn ! Diese Betrachtungsweise berücksichtigt nämlich nur jene Umsätze im Einzelhandel, die in den noch existierenden Läden getätigt werden. Natürlich sind das mehr als vor einem Jahr, wenn inzwischen einige andere Läden &#8211; die damit aus der Statistik herausfallen &#8211; von den Kunden nicht mehr frequentiert werden.</p>
<p>Genauso lassen wir uns von der Fed einfach die M3-Zahlen stehlen, die wichtige Aufschlüsse über die wirtschaftliche Aktivität erlauben. Genauso schlucken wir regelmäßig &#8220;annualisierte&#8221; &#8211; also geglättete &#8211; Zahlen, die einfach schöner aussehen sollen als die nackten und oft unappetitlichen Monatszahlen. Genauso nehmen wir auch &#8211; manchmal mit Murren &#8211; Inflationszahlen hin, obwohl die von allen genutzte Messlatte CPI &#8211; Kerninflation &#8211; wichtige Ausgabenposten der privaten Haushalte gar nicht enthält. Nahrung, Energie, Immobilienpreise und Wertpapiere werden völlig unzulänglich oder gar nicht abgebildet.</p>
<p>Als ich kurz nach der Währungsumstellung auf den Euro ein Interview mit dem damaligen Chefvolkswirt der Deutsche Bank &#8211; Norbert Walter (der hier auch schon geschrieben hat) &#8211; führte, hatten wir ein Streitgespräch über die meiner Ansicht nach versteckte Inflation, die mich damals sehr aufregte. Walter legte mir mit &#8220;seinen&#8221; Statistiken dar, dass ich völlig danebenlag. Er räumte aber ein, dass seine Frau ihm immer nach dem Einkaufen eine Vorlesung über die erneut gestiegenen Preise hielt.</p>
<p>&#8230; es war doch eine Bubble.</p>
<p><a href="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-05-19_17361.png"><img title="2010-05-19_1736" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-05-19_17361.png" alt="" width="511" height="356" /></a></p>
<p>Sehr oft betrügen wir uns auch mit verquerem Denken selbst. So wie heute Bloomberg bei der Meldung über die revidierte Quartalszahl für das Vierteljahr bis Juni. Es ging um das BIP-Wachstum in den USA, ursprünglich mit 2,4% gemeldet, jetzt auf 1,6% nach unten revidiert. Eine ziemlich deprimierende Korrektur, wie ich finde. Doch Bloomberg meldete, &#8220;das Wirtschaftswachstum verlangsamte sich im zweiten Quartal weniger als erwartet&#8221;. Wow, so leicht macht man daraus eine positive Nachricht.</p>
<p>Als Oberpriester der Verdrehung und Volkspropaganda entpuppen sich dabei immer wieder Fedchef Ben Bernanke und Finanzminister Timothy Geithner. Geithner sieht die US-Wirtschaft &#8220;auf dem Wege der Erholung&#8221;. &#8220;Nein, da sind wir nicht&#8221;, schrieb ihm dafür Nobelpreisträger Paul Krugman am Donnerstag per New York Times-Kommentar ins Protokoll.</p>
<p>Krugman greift in dem Meinungsstück &#8211; Titel: &#8220;Dies ist keine Erholung&#8221; &#8211; beherzt in die Tasten: &#8220;Warum überziehen Leute, die es besser wissen müssen, die ökonomische Realität mit einem Zuckerguss ?&#8221;. Krugman macht sich in dem lesenswerten Stück auch über die Diskussion zum &#8220;Double Dip&#8221; lustig: &#8220;Wird das BIP infolge eines Double Dip wirklich schrumpfen ? Wen interessiert das ? Wenn die Arbeitslosigkeit für den Rest des Jahres zunimmt, was wahrscheinlich ist, dann ist es doch völlig egal, ob die BIP-Zahlen leicht im Plus oder leicht im Minus sind&#8221;.</p>
<p>Und Bennyboy hielt am Freitag seine viel beachtete Rede in Jackson Hole, dem Shangri-La für Noten-banker aus aller Welt: Schöne Berge, herrliche Golfplätze, dicke Steaks und viele brave Wirtschaftsjournalisten, die begierig zuhören. Das Wirtschaftswachstum, so ließ sich Bernanke in Wyoming vernehmen, sei &#8220;in der jüngsten Zeit irgendwie etwas weniger lebhaft&#8221;. Besser hätte das kein chinesischer Propaganda-Minister verdrehen können. Der Unterschied ist: Alle Chinesen wissen, dass sie einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Viele Finanzmedien und deren Leser im Westen sind ahnungslos oder zumindest schwer von Verdrängung geplagt.</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fbilanzen-blodsinn-und-bernanke%2F&amp;title=Bilanzen%2C%20Bl%C3%B6dsinn%20und%20Bernanke" id="wpa2a_2"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/bilanzen-blodsinn-und-bernanke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iSenf zum iPad oder Paid Content wird iContent</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/isenf-zum-ipad-oder-paid-content-wird-icontent/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/isenf-zum-ipad-oder-paid-content-wird-icontent/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 05:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[ebook]]></category>
		<category><![CDATA[iBook]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/?p=104</guid>
		<description><![CDATA[Natürlich muss auch der Blick Log seinen iSenf zum iHype geben. Wohl noch kein Gadget hat je so enorme Aufmerksamkeit erhalten, wie das gestern präsentierte iPad. Steve Jobs hat mit dieser Ankündigungskampagne, die Apple kein Geld gekostet hat, alle PR- und Marketingmanager neidisch gemacht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit diesem Gerät dem e-reading, das nun in i-reading umbenannt werden muss, der Durchbruch gelingen wird. Dazu wird die Medienwelt die Zusammenarbeit zwischen Apple und der New York Times intensiv beobachten. Über diesen Feldversuch schreibt die FAZ: “Wie zu erwarten, hat sich Apple mit der „New York Times“ zusammen getan. Der Verlag hat seine iPhone-App den Ansprüchen des iPads angepasst. Martin Nisenholtz von der NYT spricht von der „nächsten Generation des digitalen Journalismus“. So habe man die letzten drei Wochen bei Apple in Cupertino verbracht. Wer im Vorfeld das Youtube-Video gesehen hat, in dem die Multimedia-Version der Zeitschrift „Sports Illustrated“ zu sehen ist, kann sich in etwa vorstellen, wie die NYT auf dem iPad aussehen könnte. Videos sind in die Zeitung eingebettet und direkt abspielbar. Damit dürfte es bald digitale Verlagsprodukte geben, die zwar statischer als eine Webseite sind, dafür aber multimedialer als ihre Print-Vorlagen.” Und sicher ist das Medienecho deswegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/isenf-zum-ipad-oder-paid-content-wird-icontent/&title=iSenf zum iPad oder Paid Content wird iContent&srcURL=http://worpdressapi.com/">
<img width="50" height="58" alt="" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/google-buzz-button//images/google-buzz.png" original="http://wordpressapi.com/wp-content/plugins/google-buzz/google-buzz.png" style="display: inline;"/>
</a>
</div><p><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/01/image1.png"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="left" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/01/image_thumb1.png" width="365" height="249" /></a> Natürlich muss auch der Blick Log seinen iSenf zum <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E92DCA6983C4D494094A00FC372750B8F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">iHype</a> geben. Wohl noch kein Gadget hat je so enorme Aufmerksamkeit erhalten, wie das gestern <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/neuer-tablet-computer-apple-laesst-das-ipad-aus-dem-sack;2520172" target="_blank">präsentierte iPad</a>. Steve Jobs hat mit dieser Ankündigungskampagne, die Apple kein Geld gekostet hat, alle PR- und Marketingmanager neidisch gemacht.</p>
<p>Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit diesem Gerät dem e-reading, das nun in i-reading umbenannt werden muss, der Durchbruch gelingen wird. Dazu wird die Medienwelt die Zusammenarbeit zwischen <a href="http://www.nytimes.com/2010/01/28/technology/companies/28apple.html?hp" target="_blank">Apple und der New York Times</a> intensiv beobachten. Über diesen Feldversuch schreibt <a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EFF2582CC47E845C3BB39B3C3493008B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">die FAZ</a>:</p>
<blockquote><p>“Wie zu erwarten, hat sich Apple mit der „New York Times“ zusammen getan. Der Verlag hat seine iPhone-App den Ansprüchen des iPads angepasst. Martin Nisenholtz von der NYT spricht von der „nächsten Generation des digitalen Journalismus“. So habe man die letzten drei Wochen bei Apple in Cupertino verbracht. Wer im Vorfeld das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ntyXvLnxyXk">Youtube-Video</a> gesehen hat, in dem die Multimedia-Version der Zeitschrift „Sports Illustrated“ zu sehen ist, kann sich in etwa vorstellen, wie die NYT auf dem iPad aussehen könnte. Videos sind in die Zeitung eingebettet und direkt abspielbar. Damit dürfte es bald digitale Verlagsprodukte geben, die zwar statischer als eine Webseite sind, dafür aber multimedialer als ihre Print-Vorlagen.”</p>
</blockquote>
<p>Und sicher ist das Medienecho deswegen so überwältigend, weil die Verlage nun endlich Morgenluft beim Paid Content wittern. Die hochgejazzte Berichterstattung fällt schon unangenehm auf, vor allem weil es niemand wagt, Steve Jobs in seine i-Suppe zu spucken. Ok, vermutlich ist das Teil besser als die bisherigen ebook-Reader, die <a href="http://www.blicklog.com/2009/10/25/warum-e-books-in-deutschland-noch-nicht-akzeptiert-werden/">in Deutschland bisher nicht akzeptiert wurden.</a> Aber hätte nicht mal wenigstens jemand schreiben können, dass das Gadget viel zu dünn aussieht und in der vollen Subway in New York schnell zu Bruch gehen wird (Geschäftsidee iVersicherung, Mist Domain schon reserviert).</p>
<p>Für Vielleser wird der „iBook-Store” dennoch mindestens ebenso interessant, wie <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/wunderwaffe-itunes-bleibt-das-mass-aller-dinge;2520015" target="_blank">iTunes für die Musikfans</a>. Ob damit ein frontaler Angriff gegen Amazon gelingt, muss sich noch zeigen. Der Amazon-Kurs jedenfalls ist am Mittwoch nicht eingebrochen. Die Aktie stieg sogar stärker als die von <a href="http://www.handelsblatt.com/media/apple-aktie/" target="_blank">iApple</a>.</p>
<p>Ich rechne jetzt mit einem Durchbruch bei den ebooks. Das Thema Paid Content wird wie vielfach erwartet zusätzlichen Auftrieb erhalten. Die Verlage dürfen den Zug aber nicht verpassen und tun gut daran, ihre Premium-Angebote auch i-fähig zu machen. Gerade die deutschen Verlagshäuser sind hier noch ganz weit hinten. Apple und die New York Times haben dagegen damit begonnen, meine “Wunschliste” (siehe in der Mindmap) abzuarbeiten. Den sperrigen Begriff Paid Content werden wir wohl bald ersetzen können durch iContent.</p>
<p>Zum Abschluss das Update der Mindmap zum Paid Content. Vielleicht wird sie ja in einigen Monaten etwas übersichtlicher, weil sich die Zahl der Modelle deutlich reduziert. Noch ist es aber nicht so weit, denn auch das iPad muss sich erst im Alltag beweisen und seine Kinderkrankheiten ausmerzen.</p>
<h5>PS</h5>
<p>Schade für Apple, dass die Domains ipad.com und ibook.com schon vergriffen sind. <a href="http://www.ipad.com/" target="_blank">Ipad.com</a> hat sich übrigens eine Krebsstiftung reserviert. Die Marke iPad soll sich nach Informationen des <a href="http://blogs.wsj.com/law/2010/01/28/does-apples-ipad-have-an-ip-iproblem/?mod=e2tw" target="_blank">Blogs des Wall Street Journal Fujitsu </a>gesichert haben.</p>
<p> <span id="more-104"></span>
</p>
<h5>Weitere Berichte zum iHype und Blogreaktionen</h5>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/ipad/" target="_blank">Ipad – Coffeetable-Gagdet und iKlickhuren</a></p>
<p><a href="http://carta.info/22324/apple-ipad-tablet/" target="_blank">Carta: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad</a></p>
<p>Netzwertig: <a href="http://netzwertig.com/2010/01/27/apple-ipad-die-neue-alte-computing-aera/">Die neue, alte Computing-Ära</a></p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/2010/01/27/ipad/" target="_blank">Spreeblick: iPad</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/alltag/1004-apple-ipad-ereader-jobs" target="_blank">Freitag: Es ist ein iPad!</a></p>
<p>Wiwo: <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/zwischen-iphone-und-laptop-apples-ipad-420466/"><small>Computer</small> Zwischen iPhone und Laptop: Apples </a></p>
<p>Focus: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/apple/ipad-apples-neuer-tablet-computer_did_27015.html">Apples neuer Tablet-Computer</a></p>
<p>SZ: <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/210/501465/text/">&quot;Wir nennen ihn iPad&quot;</a></p>
<p>Wired: <a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/01/apple-tablet-content/">Apple Event to Focus on Reinventing Content, Not Tablets</a></p>
<p>Techcrunch: <a href="http://www.techcrunch.com/2010/01/27/ipad-video-demo/">Video: The iPad In Action</a></p>
<p>Techcrunch: <a href="http://www.crunchgear.com/2010/01/27/the-ipad-our-take/">The iPad: CrunchGear’s Take</a></p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/2010/01/27/ipad/" target="_blank"></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fisenf-zum-ipad-oder-paid-content-wird-icontent%2F&amp;title=iSenf%20zum%20iPad%20oder%20Paid%20Content%20wird%20iContent" id="wpa2a_4"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/isenf-zum-ipad-oder-paid-content-wird-icontent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

