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	<title>BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE &#187; Blogosphäre</title>
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	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
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		<title>Bloggen bedroht die Existenz</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 14:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Korus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer wegen eines Blogeintrags schon einmal abgemahnt worden ist, weiß, wovon ich rede: Die angeblich durch Artikel V GG garantierte Meinungsreiheit ist in Deutschland keinen Pfifferling wert. Man muss gar nicht auf den Fall Sarrazin verweisen, der Blogger-Alltag alleine belegt die Behauptung. Die klassischen Mainstream-Medien interessieren sich meist einen feuchten Kehricht für die Bloggerszene (schon, weil die Blogosphäre bisherige Geschäftsmodelle bedroht) -  es sei denn, es geht darum, frühzeitig Nachrichten abzufischen, um mit der &#8220;eigenen&#8221; Story groß &#8216;rauszukommen. Allenfalls guckt man schadenfroh zu, wie ein Blogger sich mutig aus der Deckung wag, um sogleich im Abmahnungssturm umkartätscht zu werden. Das wäre eigentlich nicht weiter schlimm, gäbe es da nicht Gelichter und Geschäftemacher, die es mit der Transparenz so gar nicht haben. Seit ich selbst einmal kostenpflichtig abgemahnt wurde (das entsprechende Verfahren läuft noch vor dem Kammergericht Berlin), achte ich natürlich vermehrt darauf, wie manche Gschaftlhuber gegen einzelne Blogs bzw. Blogger vorgehen. Heute nun fällt mir nicht nur der Beitrag von Egghat positiv auf, der sich aus Solidarität mit investors-inside auf die Seite der Publizitätsfreunde stellt, nicht ohne aus gut begründeter Vorsicht deutlich zu machen: &#8220;Ich halte mich inhaltlich da genauso heraus wie bei der Diskussion pro/kontra ..&#8221; Der Tenor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</div><p>Wer wegen eines Blogeintrags schon einmal abgemahnt worden ist, weiß, wovon ich rede: Die angeblich durch Artikel V GG garantierte Meinungsreiheit ist in Deutschland keinen Pfifferling wert. Man muss gar nicht auf den Fall Sarrazin verweisen, der Blogger-Alltag alleine belegt die Behauptung. Die klassischen Mainstream-Medien interessieren sich meist einen feuchten Kehricht für die Bloggerszene (schon, weil die Blogosphäre bisherige Geschäftsmodelle bedroht) -  es sei denn, es geht darum, frühzeitig Nachrichten abzufischen, um mit der &#8220;eigenen&#8221; Story groß &#8216;rauszukommen. Allenfalls guckt man schadenfroh zu, wie ein Blogger sich mutig aus der Deckung wag, um sogleich im Abmahnungssturm umkartätscht zu werden.</p>
<p>Das wäre eigentlich nicht weiter schlimm, gäbe es da nicht Gelichter und Geschäftemacher, die es mit der Transparenz so gar nicht haben. Seit ich selbst einmal kostenpflichtig abgemahnt wurde (das entsprechende Verfahren läuft noch vor dem Kammergericht Berlin), achte ich natürlich vermehrt darauf, wie manche Gschaftlhuber gegen einzelne Blogs bzw. Blogger vorgehen. Heute nun fällt mir nicht nur der Beitrag von <strong><a title="Egghat's Blog" href="http://egghat.blogspot.com/2010/09/finanzblogger-investors-inside-wird.html" target="_blank">Egghat</a></strong> positiv auf, der sich aus Solidarität mit <strong><a title="Bloggen: existenzbedrohend für Blogger in Deutschland" href="http://www.investorsinside.de/shb-ag-anwaelte-und-die-pressefreiheit/" target="_blank">investors-inside</a></strong> auf die Seite der Publizitätsfreunde stellt, nicht ohne aus gut begründeter Vorsicht deutlich zu machen: &#8220;Ich halte mich inhaltlich da genauso heraus wie bei der Diskussion pro/kontra ..&#8221; Der Tenor der Debatte ist dabei immer auch sofort und sympathischerweise: &#8220;Ich finde es generell unverschämt, gegen kleine Blogger mit Abmahnungen  zu arbeiten. Wo bleibt da die Fairness? Das sind Leute, die  wahrscheinlich keine 1000 Leser haben. Sollte die Firma etwas zur  Aufklärung beitragen können, kann sie ihre Sicht der Dinge gerne  darstellen und der Blogger kann sicherstellen, dass diese Sicht der  Dinge auch von den Lesern zur Kenntnis genommen wird. Das wozu die  Gegendarstellung im Presserecht auch dienen sollte: Waffengleichheit.&#8221;</p>
<p>Um es ganz deutlich zu sagen: Ich schließe mich Egghat an, finde es aber nicht: unverschämt. Ich finde es: erbärmlich.</p>
<p>Nun könnte man ja &#8211; wg. der zitierten Waffengleichheit &#8211; das Argument bemühen: Die ans Licht gezerrte &#8220;Persönlichkeit&#8221; muss ja auch eine Chance haben, gegen die &#8220;Persönlichkeitsrechtsverletzung&#8221; im Netz (Blog o.ä.) vorzugehen. Also her mit der Abmahnung, da der &#8220;mutige&#8221; Blogger sich ja vielleicht sogar weigert, eilfertig die übermittelte &#8220;Unterlassungserklärung&#8221; zu unterzeichnen (was natürlich automatisch und sofort eine Zahlungsverpflichtung in mind. vierstelliger Höhe bedeutet). Konsequenz: Der Abmahner bemüht das Gericht, immerhin leben wir ja im &#8220;Rechtsstaat&#8221;. Doch was bedeutet das für den Blogger?</p>
<p>Zunächst einmal: Er muss sich einen Anwalt suchen, der ihn vertritt. Das bedeutet, neben dem Prozessrisiko, weitere Kosten, die ggf. sogar vorgestreckt weren müssen. Der o.g. Fall von investors-inside lässt zusätzlich erahnen, was ein derartiges Gefecht bedeutet: Weitere Abmahnungen, während Kopien des Ursprungsartikel durch&#8217;s Netz geistern und meist kaum noch rückholbar sind &#8211; weitere Schadenersatzansprüche, weitere Verfahren, weitere Kläger, die jetzt auch ggf. sich &#8220;an den Pranger gestellt&#8221; fühlen &#8211; wer hier nicht frühzeitig eine &#8220;Rechtsschutzversicherung&#8221; abgeschlossen hat, die explizit Prozessrisiken aus &#8220;Persönlichkeitsrechtsverletzungen&#8221; (ob fahrlässig oder vorsätzlich, einmal dahingestellt) abdeckt, der ist schnell auf der Verliererseite, selbst, wenn er am Ende obsiegt. Denn in der Regel bedeutet ein Rechtsstreit in Deutschland ein untragbares finanzielles Risiko für jeden: Je nachdem, vor welchem Gericht man am Ende landet (im ungünstigsten Fall vor der sogenannten &#8220;Pressezensur-Kammer&#8221; Hamburg), läuft man Gefahr, wg. eines einzigen falschen Worts in die Verschuldungsfalle zu tappen &#8211; oder seine Ersparnisse zu verfrühstücken. Und wenn es gerade mal nicht um &#8220;Persönlichkeitsrechtsverletzung&#8221; geht: Gerne genommen wird von zweifelhaften Anwälten auch der Vorwurf der &#8220;Urheberrechtsverletzung&#8221; (siehe Duisburg in Sachen &#8220;Love-Parade-Gutachten&#8221;).</p>
<p>Nun ist das alles prinzipiell nicht wirklich neu. Wer sich für Medienrecht interessiert, weiß, daß Prominente sich regelmäßig auch mit Großverlagen kloppen, nur weil halt mal wieder ein Foto &#8220;beim Pinkeln&#8221; oder &#8220;oben ohne&#8221; veröffentlicht worden ist. Und natürlich gilt auch für Blogger: Sorgfaltspflicht, wie sie jeden Journalisten trifft. Im Unterschied zum &#8211; meist juristisch via Verlagshaus oder Sender bestens abgesicherten &#8211; Journalisten muss der einzelne Blogger aber in jedem Fall eines dringend bedenken: Wem trete ich wann und wie mit welchen zu 100 % abgesicherten Fakten auf die Füße &#8211; und wenn es sich um einen Verdacht handelt (z.B. den gerne und schnell zitierten Betrugsvorwurf): Inwieweit ist die Verdachtsberichterstattung haltbar, gerichtsfest und vor allem: finanziert?</p>
<p>In einer Zeit, in der uns die hohe (meist von Juristen gesteuerte) Politik am Sonntag gerne vorbetet, wir alle sollten &#8220;Zivilcourage&#8221; zeigen, wird nämlich am Montag drauf gerne die Abmahnkeule geschwungen, wenn ein &#8220;armer Blogger-Idiot&#8221; sich doch tatsächlich aus der Deckung wagt. Merke: Pressefreiheit bzw. Meinungsfreiheit gilt in Deutschland in erster Linie für Leute, die es sich leisten können. Insoweit ist unsere ach so feine Gesellschaft nicht ein Iota weiter entwickelt als die mittelalterliche Feudalgesellschaft. Ok, ok, wir sind nicht China und auch nicht Iran. Hingerichtet wird hier keiner. Aber bis so ein armer Bloggerknilch im Zweifel tatsächlich mit seinem Fall vor dem Bundesverfassungsgericht landet, kann es sein, daß unsere systematisch Rechtswege beschneidende Justiz die &#8220;Nichtzulassungsbeschwerde&#8221; im vielfach nur noch zweizügigen Gerichtsverfahren gar nicht erst zugelassen hat. Wer das erfunden hat? Fragen Sie doch mal &#8220;Ihren Abgeordneten im Wahlkreis&#8221; oder Ihren Anwalt! Viel Spaß beim Prozessieren bis zum Europäischen Gerichtshof &#8211; das kann dann Jahre dauern &#8211; und die deutsche Justizindustrie finanzieren, die längst alle anderen Wirtschaftsbereiche unter ihre Fuchtel zu bekommen sucht.</p>
<p>Gibt es aber eine politische Initiative, die sich ernstlich darum bemüht, die oben zitierte &#8220;Waffengleichheit&#8221; herzustellen? Man komme mir bitte nicht mit den üblichen Verdächtigen wie &#8220;Journalistengewerkschaft&#8221; und ähnlichen, nun sagen wir: &#8220;traditionell Vernetzten&#8221;, die im Grunde gar kein Interesse an tatsächlicher &#8220;Pressefreiheit&#8221; haben, sondern nur daran, möglichst bestehende Oligopol-Strukturen zu verteidigen. Ich fände es viel spannender, wenn die deutsche Blogosphäre sich selber noch besser vernetzen würde, um irgendwann auch mal auf politischer Ebene ernst genommen zu werden. Und um den Anfang zu machen: Wenn auch Sie der Ansicht (oder Überzeugung) sind, daß vor einer kostenpflichtige Abmahnung gegen Blogs oder Blogbetreiber zwingend eine kostenfreie Aufforderung bzw. ein entsprechender Hinweis überstellt werden muss, damit Blogbetreiber sich ihre Äußerung noch einmal ernstlich überlegen können, dann freue ich mich hier über Ihren Kommentar oder Ihre Zuschrift.<a rel="attachment wp-att-1575" href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/bloggen-bedroht-die-existenz/abmahnung_nein_danke/"><img class="alignright size-full wp-image-1575" title="abmahnung_nein_danke" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/09/abmahnung_nein_danke.gif" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Übrigens: Wie die Abmahnwelle gegen Finanzblogger läuft, können Sie <a title="Abmahnwelle gegen Finanzblogger" href="http://www.investorsinside.de/fihm-ag-shb-ag-mitgrunder-sowie-ivag-starten-abmahnwelle-gegen-die-finanzblogger-szene/" target="_blank"><strong>hier nachlesen</strong>.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fbloggen-bedroht-die-existenz%2F&amp;title=Bloggen%20bedroht%20die%20Existenz" id="wpa2a_2"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ein Blog auch soll: &quot;Integrativen Pluralismus&quot; f&#246;rdern</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sommerpause ist seit einer Woche vorbei, schade eigentlich, denn in diesem Urlaub konnte ich endlich einmal wieder das tun, wozu sonst im Alltag und an Wochenenden zu wenig Zeit bleibt: Bücher lesen. Und das ist herrlich und frustrierend zugleich. Herrlich war es, weil ich die Ruhe hatte, Bücher komplett in einem Rutsch und nicht nur selektiv lesen zu können. Frustrierend ist die Lektüre, weil mir stets die Begrenztheit des eigenen Wissens deutlich wird, und das gilt erst recht, wenn man einmal in andere Wissensgebiete hinein schnuppert, was ich unbedingt allen an Wirtschaft interessierten Menschen empfehle. Nein, unter den verschlungenen Büchern war kein einziges Buch der Handelsblatt Bestsellerliste der am besten verkauften Wirtschaftsbücher. Von diesen auf Sensation und einfachen Erklärungen gepimpten Bücher halte ich wenig. Häufig sind sie sogar schädlich, weil sie reduktionistische Erklärungen für komplexe Sachverhalten bieten und daraus platonisch einfache Handlungsempfehlungen ableiten, die selten die Komplexität der ökonomischen Praxis wirklich ausleuchten. Meine Bücherliste hatte andere Schwerpunkte: Biologie, Physik, Komplexität, Risiko, Chaostheorie, Behavioral Economics und Zufall. Aber zurück zum Thema dieses Beitrags. Ich wurde einmal gefragt, warum ich einen Blog betreibe. Meine Antwort zeichnete sich nicht gerade durch Originalität und Tiefe aus. Ich wollte eine Art Gegengewicht zu der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</div><p>Die Sommerpause ist seit einer Woche vorbei, schade eigentlich, denn in diesem Urlaub konnte ich endlich einmal wieder das tun, wozu sonst im Alltag und an Wochenenden zu wenig Zeit bleibt: Bücher lesen. Und das ist herrlich und frustrierend zugleich.</p>
<p>Herrlich war es, weil ich die Ruhe hatte, Bücher komplett in einem Rutsch und nicht nur selektiv lesen zu können. Frustrierend ist die Lektüre, weil mir stets die Begrenztheit des eigenen Wissens deutlich wird, und das gilt erst recht, wenn man einmal in andere Wissensgebiete hinein schnuppert, was ich unbedingt allen an Wirtschaft interessierten Menschen empfehle.</p>
<p>Nein, unter den verschlungenen Büchern war kein einziges Buch der Handelsblatt Bestsellerliste der am besten verkauften Wirtschaftsbücher. Von diesen auf Sensation und einfachen Erklärungen gepimpten Bücher halte ich wenig. Häufig sind sie sogar schädlich, weil sie reduktionistische Erklärungen für komplexe Sachverhalten bieten und daraus platonisch einfache Handlungsempfehlungen ableiten, die selten die Komplexität der ökonomischen Praxis wirklich ausleuchten. Meine Bücherliste hatte andere Schwerpunkte: Biologie, Physik, Komplexität, Risiko, Chaostheorie, Behavioral Economics und Zufall.</p>
<p>Aber zurück zum Thema dieses Beitrags. Ich wurde einmal gefragt, warum ich einen Blog betreibe. Meine Antwort zeichnete sich nicht gerade durch Originalität und Tiefe aus. Ich wollte eine Art Gegengewicht zu der Mainstream-Darstellung über Wirtschaftsthemen in den Medien und Themen vertiefen können, die mich persönlich interessieren und daneben in Diskussion darüber mit interessierten Mitmenschen kommen. So oder ähnlich halten es im Prinzip viele Weblogs.</p>
<p> <span id="more-1444"></span>Nun hat mir meine Urlaubslektüre aber eine weitere Argumentation geliefert. Wenn wir unsere komplexe Welt auch nur ansatzweise verstehen wollen, dann brauchen wir eine viel pluralistischere Darstellung der Ökonomie, egal ob in der Wissenschaft oder in der Praxis. Und gerade Weblogs können hier vielleicht ein ausgezeichnetes Bindeglied darstellen zwischen der sich meist in engen Zirkeln bewegenden Wissenschaftlern, die vorwiegend für ihre Fachkollegen publizieren und der an einfachen und “populären” Erklärungen interessierten Tagespresse oder Publikumszeitschriften.
</p>
<p>Sandra Mitchell, die ein ganz herausragenden Buch über Komplexität geschrieben hat (Komplexitäten. Warum wir erst anfangen, die Welt zu verstehen, Frankfurt 2008.) hat mich in der Sicht bestärkt, dass niemand heute mehr allein in der Lage ist, komplexe Systeme und Sachverhalte &#8211; und dazu rechne ich die praktische Ökonomie &#8211; zu besetzen. Mitchell schreibt:</p>
<blockquote><p>“Komplexe Systeme entziehen sich einfachen Untersuchungsmethoden und einer einfachen Logik der Schlussfolgerungen. … In Wirklichkeit hat unsere Welt viele Formen und Größen, und ihre Strukturen unterscheiden sich im Ausmaß ihrer Stabilität, so dass sich mehr oder weniger kontingente Wahrheiten ergeben, die wir kennen und im Sinne unserer Ziele und Bestrebungen nutzen können.”</p>
</blockquote>
<p>Mitchell lehnt leidenschaftlich und mit tiefer Argumentation reduktionistische Betrachtungen ab. Zwar hält sie Reduktionismus nicht immer für falsch, jedoch dann wenn er zur einzig möglichen Strategie erklärt wird. Mitchel plädiert bei der Untersuchung komplexer Systeme für eine Betrachtungsweise, die sie integrativen Pluralismus nennt. Ohne dies jetzt im Detail zu vertiefen zeichnet sich ihre Erkenntnismethode durch folgende Merkmale aus (S. 22):</p>
<blockquote><ul>
<li><strong>Pluralismus</strong>: die Integration zahlreicher Erklärungen und Modelle auf vielen Erklärungsebenen anstelle der Erwartung, es müsse stes eine einzige, einfache, grundsätzliche Erklärung geben </li>
<li><strong>Pragmatismus</strong> anstelle des Absolutismus: die Erkenntnis, das es viele Weg zu einer zutreffenden, wenn auch nur teilweisen Darstellung der Natur gibt, zu der verschiedene Grade der Verallgemeinerung und unterschiedliche Abstraktionsebenen gehören. Welche Abbildung am besten “funktioniert”, hängt von unseren Interessen und Fähigkeiten ab. </li>
<li>Schließlich die <strong>Dynamik des Wissens</strong>, das sich immer weiter entwickelt, anstelle eines statischen Universalismus. Diese Eigenschaft nötigt uns, neue Wege zur Erforschung der Natur zu finden und entsprechend den dabei gewonnenen Erkenntnissen zu handel. </li>
</ul>
</blockquote>
<p>Dieses Zitat soll jetzt nicht abgehoben klingen. Ich verstehe es eher als ein Plädoyer dafür, sich intensiver auszutauschen über Phänomene, für die wir Erklärungen suchen, was den Blick Log betrifft über Phänomene der praktischen Wirtschaft. Viel zu häufig geben wir uns mit einfachen und oberflächlichen Erklärungen zufrieden und übersehen dabei, wie aufregend komplex eigentlich die Wirtschaftspraxis ist.</p>
<p>Weblogs können kleine Beiträge dazu leisten, den von Mitchell geforderten Pluralismus zu fördern, in dem sie für ihre Spezialgebiete etwa versuchen,</p>
<ul>
<li>alternative Erklärungen anzubieten, </li>
<li>zu reduktionistische Argumentationen des Mainstreams zu entlarven oder </li>
<li>wissenschaftliches Spezialwissen praxisnah übersetzen. </li>
</ul>
<p>Allein dies sind bereits hohe Ansprüche, von denen ich weiß, dass nur wenige Beiträge des Blick Logs diese hohe Hürde erreichen können. Klar ist aber, dass kein Weblog dies allein leisten kann. Aber in der Summe ist, wie ich finde, mit den Wirtschaftblogs ein kulturelles Milieu entstanden, dass zwischen Medien, Wirtschaftspraxis und Wissenschaft eine integrierende und pluralistischere Sichtweise auf wirtschaftliche Phänomene in einer Weise in die Öffentlichkeit tragen kann, wie Mitchell sie vorschlägt.</p>
<p>Wollen wir die Komplexität der Wirtschaftspraxis wirklich besser verstehen und daraus Nutzen für unsere Praxis ziehen, dann hilft es außerdem wenig, sein Wissen nur für sich zu behalten, denn die Halbwertzeit unseres Wissens für die Wirtschaftspraxis ist äußerst kurz. Wir können diese Halbwertzeit mit etwas Mühe erhöhen, wenn wir uns z.B. über Weblogs oder andere Plattformen über Erklärungen und Erkenntnisse austauschen, die andere Personen für sich entdeckt haben.</p>
<p>Was noch viel wichtiger ist, wir dürfen das “öffentliche Denken” nicht nur einigen wenigen Personen aus Wissenschaft, Medien, Politik und ausgewählten Unternehmensvertretern überlassen. Wie schrieb Kant dazu treffen in einem Aufsatz zur Aufklärung: “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude" target="_blank">Sapere aude</a>.” Traue Dich, selbst zu denken.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fwas-ein-blog-auch-soll-integrativen-pluralismus-frdern%2F&amp;title=Was%20ein%20Blog%20auch%20soll%3A%20%26quot%3BIntegrativen%20Pluralismus%26quot%3B%20f%26ouml%3Brdern" id="wpa2a_4"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap)</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/blick-in-die-welt-der-wirtschaftsblogs-die-sich-nicht-rechnen-update-mindmap/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 19:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[21]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es tut sich viel in der (Wirtschafts-)Blogwelt und ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich in den letzten Wochen den Blogkollegen nicht beigesprungen bin, weil es mal wieder eine an- und aufgeregte Debatte gegeben hat etwa beim Pixelökonom, Carta, Social Banking und anderen (Links auf Beiträge unten). Wolfang Michael etwa hat in Carta zu Recht die FAZ aufs Korn genommen, die mit einem folkloristischem Beitrag eine Blogszene skizziert, die ich nicht kenne. So hat die FAZ (trotz einer eigentlich guten Bloganbindung mit Weissgarnix) offenbar immer noch nicht verstanden, dass es Die Blogger gar nicht gibt. Die Blogszene und die Interessen der Blogger sind genau so unterschiedlich wie der Querschnitt dieses Landes. Bei einer Medienbetrachtung werfe ich ja auch nicht FAZ, Bild und die St. Pauli Nachrichten in einen Topf. Unter 8.000 Blogs in Deutschland findet man natürlich auch Dilettantismus, wie übrigens auch in der FAZ, dem Blick Log und so gut wie allen anderen (Hobby-)Publizierenden. “Thats 2.0. Try and find out,” sage ich da nur. Das mag in unserem Land, in dem man entweder nur wissenschaftlich abgesichert publiziert oder gar nicht, noch ungewöhnlich sein. Aber gerade das zeichnet die Webwelt aus: Wissen und Ideen teilen und gemeinsam weiterentwickeln. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Es tut sich viel in der (Wirtschafts-)Blogwelt und ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich in den letzten Wochen den Blogkollegen nicht beigesprungen bin, weil es mal wieder eine an- und aufgeregte Debatte gegeben hat etwa beim Pixelökonom, Carta, Social Banking und anderen (Links auf Beiträge unten).</p>
<p><iframe style="overflow: hidden" height="250" src="http://www.mindmeister.com/maps/public_map_shell/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com?width=500&amp;height=250&amp;zoom=0" frameborder="0" width="500" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Wolfang Michael etwa hat in Carta zu Recht die FAZ aufs Korn genommen, die mit <a href="http://carta.info/25643/deutsche-blogger-besetzen-die-faz/">einem folkloristischem Beitrag</a> eine Blogszene skizziert, die ich nicht kenne. So hat die FAZ (trotz einer eigentlich guten Bloganbindung mit Weissgarnix) offenbar immer noch nicht verstanden, dass es <u>Die Blogger </u>gar nicht gibt. Die Blogszene und die Interessen der Blogger sind genau so unterschiedlich wie der Querschnitt dieses Landes. Bei einer Medienbetrachtung werfe ich ja auch nicht FAZ, Bild und die St. Pauli Nachrichten in einen Topf.</p>
<p>Unter 8.000 Blogs in Deutschland findet man natürlich auch Dilettantismus, wie übrigens auch in der FAZ, dem Blick Log und so gut wie allen anderen (Hobby-)Publizierenden. “Thats 2.0. Try and find out,” sage ich da nur. Das mag in unserem Land, in dem man entweder nur wissenschaftlich abgesichert publiziert oder gar nicht, noch ungewöhnlich sein. Aber gerade das zeichnet die Webwelt aus: Wissen und Ideen teilen und gemeinsam weiterentwickeln. Ich halte das sogar angesichts der Komplexität unserer Welt für notwendig, um zu besseren Lösungen zu kommen.</p>
</p>
<p> <span id="more-650"></span>
</p>
<p>Viele Blogs, dazu zähle ich auch den Blick Log, wollen außerdem gar nicht mit den etablierten Medien konkurrieren, sondern einfach nur über Dinge schreiben, die sie in den Medien vermissen und für die sie sich interessieren. Es muss ja keiner mitlesen. Und wenn Frank Schirrmacher nur durch Blogs browst, die ihre Ausführungen mit Sloterdijk, Luhmann oder Heinsohn fundieren, dann mag das sein Qualitätsmerkmal sein, interessiert aber sonst nur die Feuilletonleser der Zeit.</p>
<p>Mir jedenfalls gefällt die Wirtschaftsblogszene von Tag zu Tag besser. Klar, der deutschen Szene fehlt die Professionalisierung der US-Blogs. Das liegt aber vor allem daran, dass niemand (jedenfalls soweit mir bekannt) heute in der Lage ist, von seinem Blogbetrieb allein zu leben. Um ein, wie ich finde, erstklassiges Projekt wie <a href="http://www.zerohedge.com/" target="_blank">Zero Hedge</a> zu realisieren, muss man aus dem Bloggen einen Fulltime-Job machen und in Deutschland im Zweifel einen sehr langen Atem haben, damit sich das Projekt um eventuell rechnen kann.</p>
<p>Auch wenn <em>Sascha Pallenberg</em> behauptet, man <a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/22/sascha-pallenberg-du-kannst-jedes-blog-monetarisieren/" target="_blank">können vom Bloggen leben</a>, so sind seine Empfehlungen für 95% der Blogbetreiber derzeit einfach nicht realistisch. Niemand, der nicht aus anderen Gründen privatisiert hat, ist ernsthaft bereit, seinen Beruf an den Nagel zu hängen, um mit dem mageren Einkommensstrom aus einem Blog dann Harz IV-Satz zu beantragen (siehe als Beispiel <b><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/04/12/blogs/einnahmen-von-13-deutschsprachigen-blogs-im-maerz-2010/">Einnahmen von 13 deutschsprachigen Blogs im März 2010</a></b>). Viele Blogbetreiber haben daraus die aus meiner Sicht logische Konsequenz gezogen und verzichten, wie auch der Blick Log, ganz auf Einnahmen, weil allein der administrative Aufwand (incl. Steuererklärung) viel höher ist, als die Vorteile einer Monetisierung.</p>
<p>Genug philosophiert. Abschließend noch ein Service des Blick Logs, der aus reiner Bequemlichkeit entstanden ist. Die beiden folgenden Links bieten einen über Yahoo-Pipes generierten RSS-Feed der in der Blogroll des Blick Logs gelisteten Wirtschaftsblogs. Da hat man alle News dieser Blogs auf einen Blick. Man kann diese Pipes, die <a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/person.info?display=pipes&amp;guid=RCBXEO5X3Z2THAFU2VG637MAAU" target="_blank">hier abzurufen sind</a>, klonen und dann mit seinen eigenen Blogs und natürlich beliebigen anderen Seiten bestücken. Vielleicht hat ja der eine oder andere Spezialblogger Interesse etwa einen solchen Feed für Börsenblogs oder Projektblogs zu realisieren.</p>
<p><a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.run?_id=47ee80ed1c0da093d92482ca1218aee3&amp;_render=rss"></a></p>
<ul>
<li>
<h5><a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.run?_id=47ee80ed1c0da093d92482ca1218aee3&amp;_render=rss">RSS-Feed: Wirtschaftsblogs (deutschsprachig)</a></h5>
</li>
<li>
<h5><a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.run?_id=d71d5035406497fc61b30fef64a39d04&amp;_render=rss">RSS-Feed: Wirtschaftsblogs (englisch)</a></h5>
</li>
</ul>
<h5>Beiträge der letzten Wochen zur Blogszene </h5>
<h5></h5>
<p>Pixelökonom: <a href="http://pixeloekonom.wordpress.com/2010/04/10/13-des-medienangebots-durch-blogger-erstellt/">1/3 des Medienangebots durch Blogger erstellt</a></p>
<p>Pixelökonom: <a href="http://pixeloekonom.wordpress.com/2010/04/07/die-zahl-der-wirtschaftsblogs-nimmt-stetig-zu-jetzt-mussten-sie-nur-noch-gelesen-werden/">Die Zahl der Wirtschaftsblogs nimmt stetig zu – Jetzt müssten sie nur noch gelesen werden</a></p>
<p>Carta: <a href="http://carta.info/25643/deutsche-blogger-besetzen-die-faz/">Deutsche Blogger besetzen die FAZ</a></p>
<p>SB 2.0: <a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/04/22/nzz-blog-beleuchtet-social-banking-und-nimmt-blogosphare-ernst/">NZZ-Blog beleuchtet Social Banking – und nimmt Blogosphäre ernst</a></p>
<p>Carta: <a href="http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/" target="_blank">Carta: Bürgerjournalismus? Aber ja doch!</a></p>
<p>Pixelökonom: <a href="http://pixeloekonom.wordpress.com/2010/04/15/in-deutschland-gibt-es-weder-eine-gute-w/">“Niemand setzt ihnen ein gutes Blog entgegen”</a></p>
<p>Indiskretion Ehrensache: <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/">Re-publica 10: der Neidfaktor</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fblick-in-die-welt-der-wirtschaftsblogs-die-sich-nicht-rechnen-update-mindmap%2F&amp;title=Blick%20in%20die%20Welt%20der%20Wirtschaftsblogs%2C%20die%20sich%20nicht%20rechnen%20%28%2B%20Update%20Mindmap%29" id="wpa2a_6"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Update Mindmap der Wirtschaftsblogs und ein Blick in die Szene</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/update-mindmap-der-wirtschaftsblogs-und-ein-blick-in-die-szene/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit meinen Gedanken zur Wirtschaftsblogs vor zwei Wochen ist erfreulich viel Bewegung in die Szene gekommen. Gefördert wurde die Vernetzung auch durch die Diskussion um den Finanzblogwettbewerb von Smava. Smava hat damit die Selbstwahrnehmung deutlich erhöht und einen wichtigen Beitrag für die Vernetzung der Szene geleistet. Ein beliebtes Thema in Kommentaren und Mails war das Thema Verlinkung der Blogs untereinander. Hier habe ich viel Zustimmung gehört, die Verlinkung untereinander zu stärken. Auch finde ich den Ansatz vielversprechend, im Zweifel lieber untereinander als auf die klassischen Medien zu verlinken. Mittlerweile findet man in der Summe so viele gute Beiträge, dass dies eine gute Alternative ist. Das Problem dabei ist allerdings das Finden der Beiträge etwa über eine Suchmaschine. Längst nicht alle Blogbeiträge werden über die Google Blogsuche angezeigt. Bei tagesaktuellen Themen liegen die professionellen Medien natürlich weiter vorn. Aber muss man wirklich jedes Kurzzitat dorthin mit einem Link versehen? Wohl nicht. Als das Handelsblatt Anfang dieser Woche den US Blog Zero Hedge zitierte, hat es wie selbstverständlich nicht dorthin verlinkt. Dabei hat sich Handelsblatt-Online gerade dadurch ausgezeichnet, dass es mit der Twingly Blog-Suche auch Traffic an die Blogs zurückgeben wollte. Das fand ich damals sehr erfreulich und fortschrittlich. Mittlerweile erscheinen diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/update-mindmap-der-wirtschaftsblogs-und-ein-blick-in-die-szene/&title=Update Mindmap der Wirtschaftsblogs und ein Blick in die Szene&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Seit meinen <a href="http://www.blicklog.com/2010/02/21/gedanken-zur-wirtschaftsblogszene-in-deutschland/" target="_blank">Gedanken zur Wirtschaftsblogs</a> vor zwei Wochen ist erfreulich viel Bewegung in die Szene gekommen. Gefördert wurde die Vernetzung auch durch die <a href="http://www.smava-blog.de/2010/03/01/finance-blog-of-the-year-geht-in-den-endspurt/" target="_blank">Diskussion um den Finanzblogwettbewerb von Smava</a>. Smava hat damit die Selbstwahrnehmung deutlich erhöht und einen wichtigen Beitrag für die Vernetzung der Szene geleistet.</p>
<p>Ein beliebtes Thema in Kommentaren und Mails war das Thema Verlinkung der Blogs untereinander. Hier habe ich viel Zustimmung gehört, die Verlinkung untereinander zu stärken. Auch finde ich den Ansatz vielversprechend, im Zweifel lieber untereinander als auf die klassischen Medien zu verlinken. Mittlerweile findet man in der Summe so viele gute Beiträge, dass dies eine gute Alternative ist. Das Problem dabei ist allerdings das Finden der Beiträge etwa über eine Suchmaschine. Längst nicht alle Blogbeiträge werden über die <a href="http://blogsearch.google.de/?hl=de&amp;tab=wb" target="_blank">Google Blogsuche</a> angezeigt. </p>
<p>Bei tagesaktuellen Themen liegen die professionellen Medien natürlich weiter vorn. Aber muss man wirklich jedes Kurzzitat dorthin mit einem Link versehen? Wohl nicht. Als das Handelsblatt Anfang dieser Woche den US Blog Zero Hedge zitierte, hat es wie selbstverständlich nicht dorthin verlinkt. </p>
<p>Dabei hat sich Handelsblatt-Online gerade dadurch ausgezeichnet, dass es mit der Twingly Blog-Suche auch Traffic an die Blogs zurückgeben wollte. Das fand ich damals sehr erfreulich und fortschrittlich. Mittlerweile erscheinen diese Links kaum noch, was u.a. daran liegt, dass bei aktuellen Ereignissen häufig die Überschriften geändert werden. Mit den Änderungen fallen auch die Backlinks weg. Kein Blogger hat hier die Zeit, diese Änderungen nachzupflegen. Beim Blick Log hat das die Folge, dass kaum noch Besucher vom Handelsblatt kommen. Die Aufmerksamkeit der Leser würde es außerdem erhöhen, wenn die Bloglinks dort prominenter platziert würden und nicht in blasser 8-Punkt-Schrift erscheinen. </p>
<p>Nach diesen Impressionen, hier jetzt <a href="http://www.mindmeister.com/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com" target="_blank">wieder die Mindmap</a>. Ich will die Methodik nicht erneut erläutern (<a href="http://www.blicklog.com/2010/02/14/deutsche-wirtschaftsblogs-100er-marke-geknackt-update-der-mindmap/" target="_blank">siehe dazu hier</a>) aber noch einmal betonen, dass ich keine Definitionshoheit dafür beanspruche, was ein Wirtschaftsblog ist. Die Anzahl der Blogs ist mittlerweile auf 133 gewachsen. Eigentlich müssten aber einige Blogs entfernt werden, weil sie seit längerer Zeit nicht aktualisiert sind. So bedaure ich sehr, dass <a href="http://zeitenwende.ch/" target="_blank">Zeitenwende offenbar</a> wieder eine längere Pause macht und sich <a href="http://econo-matrix.blogspot.com/2010/02/da-ich-es-nicht-in-eigene-worte-fassen.html" target="_blank">Econo-Matrix verabschiedet</a> hat. Ich habe die Blogs, die seit mehr als einem Monat nicht aktiv sind, kursiv makiert, werde sie aber nach zwei Monaten Inaktivität entfernen. </p>
<p> <iframe style="overflow: hidden" height="400" src="http://www.mindmeister.com/maps/public_map_shell/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com?width=600&amp;height=400&amp;zoom=0" frameborder="0" width="600" scrolling="no"></iframe>
<p>Für die Navigation in der Mindmap: Auf das Symbol <a href="file:///C:/Users/dirk/AppData/Local/Temp/WindowsLiveWriter-429641856/supfiles1FA0113/image2.png"><img title="image_thumb" border="0" alt="image_thumb" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/d348019fcea0_14F81/image_thumb.png" width="24" height="20" /></a> klicken, um die Ansicht zu vergrößern. Durch Drücken der linken Maustaste kann man in der Mindmap navigieren, die entsprechenden Links sind natürlich anklickbar. </p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fupdate-mindmap-der-wirtschaftsblogs-und-ein-blick-in-die-szene%2F&amp;title=Update%20Mindmap%20der%20Wirtschaftsblogs%20und%20ein%20Blick%20in%20die%20Szene" id="wpa2a_8"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zur Wirtschaftsblogszene in Deutschland</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/gedanken-zur-wirtschaftsblogszene-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 07:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Log]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Peer2Peer-Kreditbörse Smava ist gerade dabei den Finance Blog of the Year zu küren. Natürlich ist dies vor allem eine PR-Aktion für Smava. Gleichwohl ist die ein willkommener Anlass, sich ein paar Gedanken zum Stand der Wirtschaftsblogszene in Deutschland zu machen. Gute Qualität, mangelnde Wahrnehmung? Über die Qualität der deutschen Wirtschaftsblogszene hat es bisher nur wenige Reflektionen gegeben. Die einzige Debatte, die ich kenne, haben ausgerechnet zwei US-Blogger, nämlich Felix Salmon und Edward Harrison gestartet. Meinen Beitrag dazu habe ich “Bloggerstreit mit Süddeutscher und Spiegel Online” gegeben. Von meiner damals geäußerten Auffassung brauche ich nicht abrücken: Die deutschsprachigen Wirtschaftsblogs haben weniger ein Qualitätsproblem als ein Wahrnehmungsproblem. Sie werden von den etablierten Medien weitestgehend ignoriert. Das ist bedauerlich und auch erstaunlich, weil sicher ein Teil des “Linkgewichts” der Webseiten von Handelsblatt, FTD, FAZ und vielen weiteren Sites durch Wirtschaftsblogs recht umfangreich gespeist wird. Aber bevor mit jetzt jemand ein Taschentuch reichen möchte, so wild ist das nicht. Wirtschaftsblogs tun nämlich gut daran, die eigene Bedeutung nicht an der Resonanz in etablierten Medien zu messen. Immerhin lesen doch viele Vertreter der Medienzunft in Wirtschaftsblogs (siehe dazu diese Untersuchung), um Anregungen für Themen zu erhalten und Hintergründe zu recherchieren. Warum sie dennoch Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/gedanken-zur-wirtschaftsblogszene-in-deutschland/&title=Gedanken zur Wirtschaftsblogszene in Deutschland&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Die Peer2Peer-Kreditbörse Smava ist gerade dabei den Finance Blog of the Year zu küren. Natürlich ist dies vor allem eine PR-Aktion für Smava. Gleichwohl ist die ein willkommener Anlass, sich ein paar Gedanken zum Stand der Wirtschaftsblogszene in Deutschland zu machen.</p>
<h5>Gute Qualität, mangelnde Wahrnehmung?</h5>
<p>Über die Qualität der deutschen Wirtschaftsblogszene hat es bisher nur wenige Reflektionen gegeben. Die einzige Debatte, die ich kenne, haben ausgerechnet zwei US-Blogger, nämlich <a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2009/04/19/10-reasons-for-the-lack-of-german-econobloggers/" target="_blank">Felix Salmon</a> und <a href="http://www.creditwritedowns.com/2009/04/the-german-econblogger-space-is-just-fine.html" target="_blank">Edward Harrison</a> gestartet. Meinen Beitrag dazu habe ich “<a href="http://www.blicklog.com/2009/05/10/putziger-bloggerstreit-mit-sddeutscher-und-spiegel-online/" target="_blank">Bloggerstreit mit Süddeutscher und Spiegel Online</a>” gegeben.</p>
<p>Von meiner damals geäußerten Auffassung brauche ich nicht abrücken: Die deutschsprachigen Wirtschaftsblogs haben weniger ein Qualitätsproblem als ein Wahrnehmungsproblem. Sie werden von den etablierten Medien weitestgehend ignoriert. Das ist bedauerlich und auch erstaunlich, weil sicher ein Teil des “Linkgewichts” der Webseiten von Handelsblatt, FTD, FAZ und vielen weiteren Sites durch Wirtschaftsblogs recht umfangreich gespeist wird. </p>
<p>Aber bevor mit jetzt jemand ein Taschentuch reichen möchte, so wild ist das nicht. Wirtschaftsblogs tun nämlich gut daran, die eigene Bedeutung nicht an der Resonanz in etablierten Medien zu messen. Immerhin lesen doch viele Vertreter der Medienzunft in Wirtschaftsblogs (siehe dazu <a href="http://www.wp-online.de/snippet/09/07.pdf" target="_blank">diese Untersuchung</a>), um Anregungen für Themen zu erhalten und Hintergründe zu recherchieren. Warum sie dennoch Blogs nicht ab und zu einmal zitieren, weiß nur der Abendwind.</p>
<p>Es könnte gar an dem typisch deutschen “Renommier-Komplex” liegen, der fast täglich bei der Zeitungslektüre auffällt. Man zitiert gern “renommierte Quellen”, “anerkannte Fachleute”, “ausgewiesene Experten” oder “prominente Kenner”. Wenn man nicht durch Zufall, die Bild, die FAZ (dazu <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/02/wie-frank-schirrmacher-sich-seine-experten-aufblast/" target="_blank">Knüwers lesenswerter Beitrag: Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst</a>) oder ein anderes Leitmedium dazu “gemacht” wird, dann hat man es schwer, diesen Status zu erreichen. Sich auf einen Wirtschaftsblog zu berufen, ist in Deutschland (noch?) nicht angesagt. Von der in den USA zu beobachtende sich gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsblogs und Medien ist hier leider weit und breit nichts zu sehen (Ausnahme Weissgarnix).</p>
<p>Ich bleibe dennoch bei meiner Auffassung, dass die inhaltliche Qualität vieler nationaler und internationaler Blogs mittlerweile ausgesprochen hoch ist. Möglicherweise liegt aber aber genau darin die Ursache des Wahrnehmungsproblems der Wirtschaftsblogs. Viele schreiben nicht in leicht konsumierbaren Häppchen, sondern holen manchen schwer verdaulichen Brocken an die Oberfläche und bohren an vielen Stellen deutlich tiefer als dies etablierte Medien tun, die meist auch Nichtfachleute adressieren müssen.</p>
<h5>Mangelnde Verlinkung und Vertweetung<span id="more-250"></span></h5>
<p>Der etablierte Wirtschaftsblogger <a href="http://egghat.blogspot.com">egghat</a> wies in einem Kommentar zum <a href="http://www.blicklog.com/2010/01/29/zum-start-des-bloggerforums-wirtschaft-gedanken-zu-deutschen-wirtschaftsblogs/" target="_blank">Start des Bloggerforums Wirtschaft</a> auf das Problem der mangelnde Verlinkung der Wirtschaftsblogs hin. Der anonym schreibende Egghat liegt hier richtig und spricht damit ein Thema an, an dem die Wirtschaftsblogs selbst schuld sind. Sie nehmen sich nämlich gegenseitig kaum wahr und führen, anders als etwa die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de" target="_blank">Top 100 Blogger</a>, viel seltener Diskussionen mit- oder gegeneinander (siehe auch “<a href="http://www.blicklog.com/2009/01/23/erfahrungen-eines-neulings-unter-den-wirtschaftsbloggern/" target="_blank">Erfahrungen eines neuen Wirtschaftsblogs</a>”). Viele verlinken eher auf die etablierte Wirtschaftspresse, auf US-Blogs oder am liebsten gar nicht, als auf themenähnliche Blogs im deutschsprachigen Raum. </p>
<p>Die mangelnde Verlinkung der Wirtschaftsblogs gilt übrigens auch für deren Blogrolls. Es sind doch diverse Sites in der <a href="http://www.mindmeister.com/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com" target="_blank">Mindmap deutscher Wirtschaftsblogs</a> zu finden, die gar keine Blogs auf ihren Empfehlungslisten haben.</p>
<h5>Und was macht jetzt einen guten Wirtschaftblog aus?</h5>
<p>Eigentlich wollte ich dieser Frage ausweichen, fand aber den Beitrag ohne einen Streifzug zur Qualität unvollständig. Objektiv lässt sich die Frage kaum beantworten, daher kann ich hier nur meine persönlichen Geschmacksnerven sprechen lassen.</p>
<p>Wirtschaftsblogs befassen sich inhaltlich etwa mit Themen aus der Ökonomie, dem betrieblichen Alltag, der Managementpraxis oder verschiedensten Märkten. Die Vielfalt der Themengebiete, wie sie etwa in der Mindmap <a href="http://www.mindmeister.com/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com">Deutsche Wirtschaftsblogs</a> zum Ausdruck kommt, ist erstaunlich hoch. Die Inhalte selbst lassen sich kaum noch ordnen. </p>
<p>Ich mag Blogbeiträge, wenn sie kein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/09/11/online-news-reines-copy-paste/">Copy und Paste</a> anderer Medien sind und entweder neue Themen hervorholen, bekannte Sachverhalte neu belichten oder eine kritische Position zum Mainstream einnehmen. Häufig freue ich mich schon, wenn bestehende News mit zusätzlichen Hintergrundinformationen und Links auf Primärquellen versehen sind (übrigens eine große Schwäche der etablierten Medien) oder sie über Themen berichten, die bisher nicht den Weg in deutsche (Online-) Medien gefunden haben.</p>
<p>Natürlich wird mir jemand, dem bei meinen Lobeshymnen die Hutschnurr platzt, mich ebenfalls mit Beispielen qualitativ schlechter Beiträge zuschütten können. Aber ich bezweifele gar nicht, dass es auch jede Menge schlechte Beiträge und Blogs gibt. Wie bei Autos, Banken, klassischen Medienseiten oder Politikern, gibt es halt auch Wirtschaftsblogs unterschiedlichste Qualitäten. Und am ende entscheidet der Leser, was er lesen will. </p>
<p>Einen letzten wichtigen Gedanken zu Wirtschaftsblogs hebe ich für einen späteren Beitrag auf, in dem es um die (nicht vorhandene) Kultur in Deutschland geht, Wissen mit anderen zu teilen. Ich glaube nämlich, hier liegt noch ein Hemmschuh für Wirtschaftsblogs. </p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.bloggerforum-wirtschaft.de%2Findex.php%2Fgedanken-zur-wirtschaftsblogszene-in-deutschland%2F&amp;title=Gedanken%20zur%20Wirtschaftsblogszene%20in%20Deutschland" id="wpa2a_10"><img src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Wirtschaftsblogs: 100er- Marke deutlich geknackt &#8211; Update der Mindmap</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/deutsche-wirtschaftsblogs-100er-marke-geknackt-update-der-mindmap/</link>
		<comments>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/deutsche-wirtschaftsblogs-100er-marke-geknackt-update-der-mindmap/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Smava startet gerade die Wahl des “Finance Blog of the Year 2010”. Um die Qual der Wahl zu erhöhen, hier die Übersicht mit der “Mindmap deutscher Wirtschaftsblogs”. Diese wächst zur Zeit sehr dynamisch. Am vorvergangenen Wochenende habe ich den Blog Nigecus als Nummer 100 zugefügt. ____ Für die Navigation in der Mindmap: Auf das Symbol klicken, um die Ansicht zu vergrößern. Durch Drücken der linken Maustaste kann man in der Mindmap navigieren, die entsprechenden Links sind natürlich anklickbar. Erläuterung zur Methodik In Deutschland wird häufig eine Methodik verlangt, gefolgt von einer Definition und dann erst kann die Zuordnung zu erfolgen. Sorry, aber das gibt es hier nicht. Der Begriff Wirtschaftsblog ist und bleibt unscharf. Ich beanspruche keine Definitionshoheit und folge pragmatischen Gesichtspunkten. Andernfalls könnte man gleich etwa auf die Bloggerei verweisen, die derzeit 484 Webseiten unter der Kategorie Wirtschaftsblogs listet. Darunter sind viele Verbraucher- oder Ratgeberblogs (Motto: “So verhalten Sie sich richtig.”), die ich persönlich genau so wenig zu den Wirtschaftsblogs rechne, wie Blogs, die ihren Besuchern wie auch immer geartete (Dienst-)Leistung vermitteln oder lediglich Beiträge oder Pressemeldungen wiederholen respektive verlinken und die Besucher mit Werbung zupflastern. Nach meinem Verständnis berichten oder kommentieren Wirtschaftsblogs ökonomische Sachverhalte. Dazu gehören etwa Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/deutsche-wirtschaftsblogs-100er-marke-geknackt-update-der-mindmap/&title=Deutsche Wirtschaftsblogs: 100er- Marke deutlich geknackt &#8211; Update der Mindmap&srcURL=http://worpdressapi.com/">
<img width="50" height="58" alt="" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/plugins/google-buzz-button//images/google-buzz.png" original="http://wordpressapi.com/wp-content/plugins/google-buzz/google-buzz.png" style="display: inline;"/>
</a>
</div><p>Smava startet gerade die Wahl des “<a href="http://www.smava-blog.de/2010/01/25/finance-blog-of-the-year-2010/">Finance Blog of the Year 2010</a>”. Um die Qual der Wahl zu erhöhen, hier die Übersicht mit der <a href="http://www.mindmeister.com/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com">“Mindmap deutscher Wirtschaftsblogs</a>”. Diese wächst zur Zeit sehr dynamisch. Am vorvergangenen Wochenende habe ich den <a href="http://techinno.wordpress.com/">Blog Nigecus</a> als Nummer 100 zugefügt.     <br />____     <br /><iframe style="overflow: hidden" height="400" src="http://www.mindmeister.com/maps/public_map_shell/35349483/mindmap-der-deutschsprachigen-wirtschaftsblogs-by-http-www-blicklog-com?width=600&amp;height=400&amp;zoom=0" frameborder="0" width="600" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Für die Navigation in der Mindmap: Auf das Symbol <a href="file:///C:/Users/dirk/AppData/Local/Temp/WindowsLiveWriter-429641856/supfiles1FA0113/image2.png"><img title="image_thumb" border="0" alt="image_thumb" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/d348019fcea0_14F81/image_thumb.png" width="24" height="20" /></a> klicken, um die Ansicht zu vergrößern. Durch Drücken der linken Maustaste kann man in der Mindmap navigieren, die entsprechenden Links sind natürlich anklickbar.</p>
<p> <span id="more-226"></span>
</p>
<h5>Erläuterung zur Methodik</h5>
<p>In Deutschland wird häufig eine Methodik verlangt, gefolgt von einer Definition und dann erst kann die Zuordnung zu erfolgen. Sorry, aber das gibt es hier nicht. Der Begriff Wirtschaftsblog ist und bleibt unscharf. Ich beanspruche keine Definitionshoheit und folge pragmatischen Gesichtspunkten. Andernfalls könnte man gleich etwa auf die Bloggerei verweisen, die derzeit 484 Webseiten unter der <a href="http://www.bloggerei.de/rubrik_1_Wirtschaftsblogs">Kategorie Wirtschaftsblogs</a> listet.</p>
<p>Darunter sind viele Verbraucher- oder Ratgeberblogs (Motto: “So verhalten Sie sich richtig.”), die ich persönlich genau so wenig zu den Wirtschaftsblogs rechne, wie Blogs, die ihren Besuchern wie auch immer geartete (Dienst-)Leistung vermitteln oder lediglich Beiträge oder Pressemeldungen wiederholen respektive verlinken und die Besucher mit Werbung zupflastern.</p>
<p>Nach meinem Verständnis berichten oder kommentieren Wirtschaftsblogs ökonomische Sachverhalte. Dazu gehören etwa Themen über Markt- oder Konjunkturentwicklungen, Beiträge aus dem Alltag finanz- und betriebswirtschaftlicher Fragen sowie zum Management von Unternehmen. Nicht berücksichtigt sind außerdem Unternehmensblogs, die vorwiegend PR machen sowie Blogs, die nur sehr unregelmäßig aktualisiert werden oder seit Wochen “verwaist” sind.</p>
<p>Aufgenommen sind mittlerweile auch die Wirtschaftsblogs der Medien, wie etwa <a href="http://www.wiwo.de/blogs/chefsache/2010/02/12/kampf-um-den-euro/" target="_blank">Chefsache der Wirtschaftswoche</a>. Sie sind in der Mindmap rot gefärbt. Ob man diese jeweils als eigenständige Blogs bezeichnen sollte, wäre durchaus zu diskutieren. So fehlen ihnen meist typische Blogmerkmale, wie etwa Verlinkungen in den Artikeln und eine Blogroll. Und für die Blogosphäre selbst interessieren sich diese Wirtschaftspresseblogs schon gar nicht.</p>
<h5>Hinweise und Anregungen</h5>
<p>Die Sammlung ist natürlich unvollständig. Die deutsche Blogszene ist sehr dynamisch und ständig entstehen neue Seiten. Bedauerlich ist, dass ebenfalls viele Seiten (so etwa die <a href="http://oekonomised.blogspot.com/" target="_blank">Ökonomische Nackenstütze</a>) wieder eingestellt werden (und was macht eigentlich Zeitenwende.ch?). Ich freue mich natürlich auf Hinweise zu weiteren Wirtschaftsblogs und sagen &quot;Vielen Dank für die Infos zu Blogs, die sich mit Wirtschaftsthemen befassen.</p>
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