Steinbruch USA

25. März 2010
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Häuserverkäufe krachen auf neues Allzeit-Tief – Der US-Immobilienmarkt, Epizentrum und Ausgangspunkt der Finanzkrise die 2008 begann, kommt nicht aus seinem selbst geschaufelten Loch heraus. Im Februar erlitt der schwer angeschlagene Markt mit einem Minus von 2,2% beim Absatz neuer Häuser einen schweren Rückschlag.

Denn mit diesem neuerlichen Rückgang, dem vierten in Folge, ist der niedrigste Wert seit Erfassung der Branchenzahl erreicht.

Und das obwohl die US-Regierung den Markt massiv anschiebt, es zumindest ver-sucht. Darunter mit dem 75 Mrd. Dollar umfassenden HAMP-Programm – Home Affordable Modification Program – das Laufzeiten streckt und Zinsen reduziert; aber auch mit dem Aufkauf von Hypothekenforderungen.

So halten oder garantieren Fannie Mae und Freddie Mac inzwischen rund 80% der Hypotheken am Immobilienmarkt, quasi eine Verstaatlichung dieses Segmentes. Auch die steuerliche Begünstigung von Immobilienkäufen wurde ja bis April gestreckt.

Das Schlimme an den jüngsten Zahlen ist, dass sie rückläufige Verkäufe für alle US-Regionen außer dem Westen belegen. Und sie kommen nur einen Tag, nachdem die National Association of Realtors – der Maklerverband in den USA – auch einen sinken-den Absatz für existierende Häuser gemeldet hat.

Was den Markt unerbittlich am Boden hält sind die anhaltenden Jobverluste mit einer Arbeitslosenrate bei fast 10% sowie eine rasant wachsende Zahl von Zwangsverstei-gerungen, etwa 8.000 pro Tag im Land.

“Was ist die Story am Immobilienmarkt ?”, fragt der Analyst Michael D. Larson fast zynisch, “der Markt steckt weiter fest, das ist alles”.

Der ganze Beitrag mit Grafiken und Videos ist hier zu finden – http://tinyurl.com/yllvmsu

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