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	<description>1. Netzwerk deutschsprachiger Business-Blogger</description>
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		<title>&#8220;Briefkastenfirmen &#8211; Diese Firmen bunkern ihr Geld in der Schweiz&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 15:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Korus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer mit der Schweiz Geschäfte macht, kennt meist auch die Auskunftei Moneyhouse . Praktischerweise kann man hier Firmen und Einzelpersonen nicht nur &#8220;ins Visier nehmen&#8221;, sondern auch im Auge behalten: Jede neue Meldung, die im Schweizer Handelsregister veröffentlicht wird, landet damit automatisch im eigenen E-Mail-Fach. Vergleichbares wünscht man sich natürlich mit ähnlich bequemer Funktionalität auch in Deutschland &#8211; allein: Handling und Preise für einen ähnlich vergleichbaren und luxuriösen Service sucht man hierzulande vergeblich. Bei Moneyhouse lassen sich per Mausklick alle möglichen Netzwerkverbindungen von Einzelpersonen und Firmen als Netzplan-Grafik darstellen &#8211; was die Zu- und Einordnung möglicher Geschäftspartner doch sehr übersichtlich macht. Mit derlei Service wartet hier kaum eine Firma auf, zu sehr scheint hier das Prinzip &#8220;Schweigen ist Gold&#8221; zu gelten. In einem Land, in dem permanent neiderfüllte Wettbewerber lieber mehr oder weniger windige Rechtsanwälte loshetzen lassen, statt ihre Hausaufgaben in Sachen Innovation, Kundenfreundlichkeit, Produktnutzen und Kommunikation zu erledigen, jedwede Vertriebsaktivität  zusätzlich von einem übereifrig-aufgeblasenen Staatsaapparat mit überbürokratischen Wettbewerbsvorschriften abgewürgt wird, überrascht denn auch nicht, daß immer mehr Firmen ihr Heil lieber da suchen, wo der häßliche Giervater Staat nicht ganz so brutal die Umverteilungskralle ausfahren mag. Und auch, wenn dieser Staatsapparat immer wieder die Propagandatrommel anwirft, um Indianer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/briefkastenfirmen-diese-firmen-bunkern-ihr-geld-in-der-schweiz/&title=&#8220;Briefkastenfirmen &#8211; Diese Firmen bunkern ihr Geld in der Schweiz&#8221;&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</div><div id="attachment_1467" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a rel="attachment wp-att-1467" href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/briefkastenfirmen-diese-firmen-bunkern-ihr-geld-in-der-schweiz/bundesadler_gerupft/"><img class="size-medium wp-image-1467" title="bundesadler_gerupft" src="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2010/09/bundesadler_gerupft-238x300.jpg" alt="" width="238" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gerupfter Adler, Quelle http://hartgeld.com</p></div>
<p>Wer mit der Schweiz Geschäfte macht, kennt meist auch die Auskunftei <a title="Moneyhouse - Schweizer Wirtschaftsauskunft" href="http://moneyhouse.ch" target="_blank">Moneyhouse</a> . Praktischerweise kann man hier Firmen und Einzelpersonen nicht nur &#8220;ins Visier nehmen&#8221;, sondern auch im Auge behalten: Jede neue Meldung, die im Schweizer Handelsregister veröffentlicht wird, landet damit automatisch im eigenen E-Mail-Fach. Vergleichbares wünscht man sich natürlich mit ähnlich bequemer Funktionalität auch in Deutschland &#8211; allein: Handling und Preise für einen ähnlich vergleichbaren und luxuriösen Service sucht man hierzulande vergeblich. Bei Moneyhouse lassen sich per Mausklick alle möglichen Netzwerkverbindungen von Einzelpersonen und Firmen als Netzplan-Grafik darstellen &#8211; was die Zu- und Einordnung möglicher Geschäftspartner doch sehr übersichtlich macht. Mit derlei Service wartet hier kaum eine Firma auf, zu sehr scheint hier das Prinzip &#8220;Schweigen ist Gold&#8221; zu gelten. In einem Land, in dem permanent neiderfüllte Wettbewerber lieber mehr oder weniger windige Rechtsanwälte loshetzen lassen, statt ihre Hausaufgaben in Sachen Innovation, Kundenfreundlichkeit, Produktnutzen und Kommunikation zu erledigen, jedwede Vertriebsaktivität  zusätzlich von einem übereifrig-aufgeblasenen Staatsaapparat mit überbürokratischen Wettbewerbsvorschriften abgewürgt wird, überrascht denn auch nicht, daß immer mehr Firmen ihr Heil lieber da suchen, wo der häßliche Giervater Staat nicht ganz so brutal die Umverteilungskralle ausfahren mag.</p>
<p>Und auch, wenn dieser Staatsapparat immer wieder die Propagandatrommel anwirft, um Indianer in &#8220;Steueroasen&#8221; mit deutscher Kavallerie niederzukartätschen: Tatsache ist, daß genau dieser großmäulige Staat problemlos wegsieht, wenn sich die allergrößten Firmen und Grosskonzerne bequem davonstehlen, um ihre steuerliche Belastung zu &#8220;optimieren&#8221;. Nun weiß davon jeder anständige Mittelständler, der noch Arbeitsplätze hierzulande schafft, davon schon lange ein Lied zu singen. Nett ist aber, wenn dann doch einmal Ross und Reiter genannt werden, wie Moneyhouse es mit <a title="Diese Firmen bunkern ihr Geld in der Schweiz" href="http://www.moneyhouse.ch/wirtschaft/top_firmen/briefkastenfirmen_diese_firmen_bunkern_ihr_geld_in_der_schweiz-623609.htm" target="_blank">heutiger Veröffentlichung</a> getan hat. Die Plattform präsentiert dabei die 100 bekanntesten Firmen, die mit einer Firma in der Schweiz ihre Steuern &#8220;optimieren&#8221;. Die Aufzählung liest sich wie das Who-is-Who der deutschen Wirtschaft, darunter die Adolf Würth <a class="zem_slink" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_mit_beschr%C3%A4nkter_Haftung">GmbH</a> &amp; Co. KG, die Allianz, <a class="zem_slink" title="B. Braun Melsungen" rel="homepage" href="http://www.bbraun.com/">B. Braun Melsungen</a> AG, <a class="zem_slink" title="Pink Quote: BASFY" rel="yahoofinance" href="http://finance.yahoo.com/q?s=BASFY.PK">BASF</a>, <a class="zem_slink" title="Xetra: BAYN" rel="yahoofinance" href="http://finance.yahoo.com/q?s=BAYN.DE">Bayer</a>, Boehringer Ingelheim, die Dachser GmbH &amp; Co. KG Oberwang-Kempten/Allgäu, die <a class="zem_slink" title="NYSE: DB" rel="yahoofinance" href="http://finance.yahoo.com/q?s=DB">Deutsche Bank</a>, Telekom, Dr. August Oetker KG, <a class="zem_slink" title="NYSE: EON" rel="yahoofinance" href="http://finance.yahoo.com/q?s=EON">E.ON</a>, Fresenius AG, Liebherr-International Deutschland GmbH, <a class="zem_slink" title="Robert Bosch GmbH" rel="homepage" href="http://www.bosch.com">Robert Bosch</a> AG oder <a class="zem_slink" title="Tchibo" rel="homepage" href="http://www.tchibo.com/">Tchibo</a>.</p>
<p>Moneyhouse zitiert aber nicht nur die großen Namen herbei, sondern bemerkt auch erstaunt: &#8220;Keiner redet von diesen Grossunternehmen oder stört sich daran. Nicht einmal die Politiker in deren Heimatländern&#8221;. Gut gebrüllt, Löwe! Nun, spannend wäre natürlich die Frage an die Länderfinanzminister &#8211; oder gar den <a class="zem_slink" title="Federal Ministry of Finance (Germany)" rel="homepage" href="http://www.bundesfinanzministerium.de">Bundesminister der Finanzen</a>, <a class="zem_slink" title="Wolfgang Schäuble" rel="homepage" href="http://www.wolfgang-schaeuble.de/">Wolfgang Schäuble</a>: Gehört es denn zur offiziellen Politik nahezu aller etablierten Parteien, am Sonntag mit dem Zeigefinger zu drohen und Montag bis Freitag doch lieber wieder den Vollstrecker zu den KMU zu schicken, weil die seit Jahren zu schwach &#8211; oder charakterstark (oder doof?) sind, sich genauso davon zu stehlen? Vor diesem Hintergrund erweist sich manche Scheindebatte in diesem Land, zum Beispiel die, ob Sarrazin recht hat oder nicht, als plumpes, aber doch durchschaubares Ablenkmanöver.</p>
<p>Umgekehrt formuliert: Wenn es aber richtig ist, wie Großkonzerne sich hierzulande verhalten &#8211; dürfen wir dies dann als Aufforderung der Politik verstehen, es den Großen schnellstmöglich nachzutun? Ich meine: Höchste Zeit, endlich mit ein paar schizophrenen Haltungen hierzulande aufzuräumen. Entweder führen die Parteien bald wieder ernsthafte Diskussionen, die dem ganzen Land dienen. Und die genannten Großunternehmen quatschen nicht permanent über Corporate Governance und sonstige Leerfloskeln, sondern beweisen, wo und wieviel mehr sie an Verantwortung mittragen, mischen sich vielleicht auch einmal mehr in öffentliche Debatten zum Standort ein und überlegen, wie sie bei aller Steueroptimierung noch als Vorbild dienen können? Oder wir alle müssen uns überlegen, ob &#8220;etablierte Pfeifen&#8221; immer noch die Meinungshoheit in diesem Land behalten sollten. Gerade für sogenannte bürgerliche Parteien gilt hier eine deutlich höhere Bringschuld, wenn sie nicht wollen, daß immer mehr Menschen mit Spaß an Hochleistung sich mit Grausen abwenden, um so früh wie möglich, dann aber konsequent Richtung Steueroasen, zum Beispiel Schweiz, zu flüchten.</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Enhanced by Zemanta" href="http://www.zemanta.com/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: medium none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/zemified_e.png?x-id=af9180d6-0635-464d-b396-d326a1ce3a0f" alt="Enhanced by Zemanta" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Wunschanalyse Alcoa Inc.</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 12:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Terrell Trowbridge von LRT-Finanzresearch.de. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Aluminiumkonzerns Alcoa Inc. (Aluminium Corp. of America Inc.) gewünscht. Alcoa Inc. laut Sharewise.com: Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen 12 Mitglieder Ø 12,00 € (ca. 15,30 US$) 11 - 1 3 Analysten Ø 17,00 US$ (ca. 13,35 €) 1 2 0 Alcoa Inc. (WKN 850 206, ISIN US0138171014 88160R1014, Marktkapitalisierung: ca. 11,30 Mrd. US$, ca. 8,88 Mrd. Euro) Firmenlogo Alcoa Inc. Die heutige Wunschanalyse beschäftigt sich mit der Aktie des Aluminiumkonzerns Alcoa Inc. Alcoa Inc. wurde bereits im Jahr 1888 gegründet und befindet sich seit 1959 im amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Averages. Schauen wir uns heute also genauer an, wie der Konzern aufgestellt und ob die Aktie kaufenswert ist. 1.) Fundamentale Analyse Alcoa Inc. &#8211; von der Gründung bis heute Alcoa wurd im Jahr 1888 unter dem Namen Pittsburgh Reduction Company von Charles Martin Hall, dem Erfinder einer kostengünstigen Methode zur Herstellung von Aluminium, gegründet. Im Jahr 1907 wurde der Konzern dann in Aluminium Corp. of America Inc. umbenannt und ab 1910 dann die Abkürzung Alcoa benutzt. Die Aufnahme in den amerikanischen Standardwerteindex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/wunschanalyse-alcoa-inc/&title=Wunschanalyse Alcoa Inc.&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</a>
</div><p>Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse  von Sharewise in  Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom <a title="Heibel Ticker.de Börsenbrief" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">Heibel-Ticker.de   Börsenbrief</a> (<a title="www.heibel-ticker.de" href="http://www.heibel-ticker.de/empfehlung.php?id=49&amp;refID=17">www.heibel-ticker.de</a>) und Terrell Trowbridge von <a title="LRT-Finanzresearch.de" href="http://www.LRT-Finanzresearch.de">LRT-Finanzresearch.de</a>. Unsere  Mitglieder haben sich diese  Woche eine Analyse des Aluminiumkonzerns <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> (Aluminium Corp. of America Inc.) gewünscht.</p>
<p>Alcoa Inc. laut Sharewise.com:<a title="Alcoa" href="www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen"></p>
<p></a></p>
<table style="width: 506px; height: 73px; text-align: left;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;">Prognostiziertes Kursziel</td>
<td style="text-align: center;">kaufen</td>
<td style="text-align: center;">halten</td>
<td style="text-align: center;">verkaufen</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">12 Mitglieder</td>
<td style="text-align: center;">Ø<span class="plus nobreak             bold"> </span>12,00 € (ca. 15,30 US$)</td>
<td style="text-align: center;">11</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
<td style="text-align: center;">1</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">3 Analysten</td>
<td style="text-align: center;">Ø 17,00 US$ (ca. 13,35 €)</td>
<td style="text-align: center;">1</td>
<td style="text-align: center;">2</td>
<td style="text-align: center;">0</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen"><strong>Alcoa Inc.</strong></a> (WKN <strong>850 206</strong>, ISIN <strong>US0138171014 88160R1014</strong>,   Marktkapitalisierung: ca. <strong>11,30 Mrd. US$</strong>, ca. <strong>8,88 Mrd.</strong> <strong>Euro</strong>)</p>
<p><a title="Alcoa Inc. - Homepage" href="http://www.alcoa.com"><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4041/alcoa_logo.jpg" alt="" /></a></p>
<p><em>Firmenlogo Alcoa Inc.</p>
<p></em></p>
<p>Die heutige Wunschanalyse beschäftigt sich mit der Aktie des Aluminiumkonzerns <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> wurde bereits im Jahr 1888 gegründet und befindet sich seit 1959 im amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Averages. Schauen wir uns heute also genauer an, wie der Konzern aufgestellt und ob die Aktie kaufenswert ist.</p>
<h3 id="fundamental" class="green">1.) Fundamentale Analyse</h3>
<p><strong>Alcoa Inc. &#8211; von der Gründung bis heute</p>
<p></strong></p>
<p><a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> wurd im Jahr 1888 unter dem Namen Pittsburgh Reduction Company von Charles Martin Hall, dem Erfinder einer kostengünstigen Methode zur Herstellung von Aluminium, gegründet. Im Jahr 1907 wurde der Konzern dann in Aluminium Corp. of America Inc. umbenannt und ab 1910 dann die Abkürzung Alcoa benutzt. Die Aufnahme in den amerikanischen Standardwerteindex Dow Jones Industrial Averages erfolgte im Jahr 1959. Ab dem Jahr 1999 wurde <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> zum offiziellen Unternehmensnamen, um so der zunehmenden Internationalisierung gerecht zu werden. Heute ist <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> hinter dem russischen Weltmarktführer RUSAL und der australisch-britisch-kanadischen Rio Tinto Alcan die Nummer 3 im weltweiten Aluminiummarkt. Als weltweit drittgrößter Aluminiumhersteller bedient das Unternehmen in erster Linie die Märkte Aerospace (Flugzeuge), Automotive (Automobile), Packaging (Verpackungen), Building Construction (Baugewerbe), Commercial Transportation (Transportwesen) sowie B2B (Geschäfte zwischen Unternehmen). Das Kompetenzspektrum des Unternehmens reicht dabei vom Design über die Konstruktion bis hin zur Produktion, so dass <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> den Kunden auf den Aluminiummärkten alle relevanten Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand anbieten kann. Geführt wird das Unternehmen dabei vom ehemaligen Vorstandschef der deutschen Siemens AG, Herrn Klaus Kleinfeld.</p>
<p><strong>Die Preisentwicklung von Alumnium vom Jahr 2000 bis heute</p>
<p></strong></p>
<p>Der Aluminiumpreis fiel bis September 2001 bis auf unter 1.300 US$ je Tonne, stieg dann jedoch (mit Ausnahme einer Korrektur im Jahr 2005) bis ins Jahr 2006 bis auf rund 3.300 US$ je Tonne. Danach folgte eine Korrektur auf ca. 2.400 US$ je Tonne und in der Folge pendelte der Aluminiumpreis rund 2 Jahre lang zwischen 2.400 US$ je Tonne und 3.000 US$ je Tonne. Anfang 2008 startete der Aluminiumpreis dann erneut durch und stieg innerhalb weniger Monate, bis Mitte des Jahres 2008, wieder auf das alte Hoch von 3.300 US$ je Tonne. Im Zuge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise fiel der Aluminiumpreis dann zwischen Mitte 2008 und Ende 2008 wieder auf das alte Tief des Jahres 2000 von ca. 1.300 US$ je Tonne zurück. Zwischen Anfang 2009 und Mitte 2010 erfolgte dann eine erneute Kursrallye bis auf etwa 2.400 US$ je Tonne. Wieder folgte eine Korrekturbewegung auf knapp unter 2.000 US$ je Tonne und aktuell befinden wir uns in einer Seitwärtsbewegung. Mit einem Preis von 2.120 US$ je Tonne befindet sich der Preis etwa in der Mitte zwischen den Tiefstständen von ca. 1.300 US$ je Tonne sowie 3.300 US$ je Tonne. Da sich das Angebot und die Nachfrage nach Aluminium derzeit einigermaßen im Gleichgewicht befinden, glauben wir auf absehbare Zeit an stabile Preise im Bereich von 2.200 US$ je Tonne und 2.400 US$ je Tonne. Daher haben wir die Umsatz- und Gewinnschätzungen für <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> auf Basis dieser Annahme getroffen.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4049/aluminium.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Unsere (konservativen) Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2010e bis 2012e</p>
<p></strong></p>
<p>Die 59.000 Mitarbeiter von <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> sollen im laufenden Geschäftsjahr 2010e einen Umsatz in Höhe von 20,2 Mrd. US$ sowie einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,49 US$ erzielen. Im kommenden Geschäftsjahr 2011e dürfte der Konzern dann den Umsatz um ca. 12% auf 22,6 Mrd. US$ sowie den Gewinn je Aktie auf 0,72 US$ steigern. Für 2012e erwarten wir dann eine weitere Umsatzsteigerung um ca. 6% auf 24 Mrd. US$ sowie einen Gewinn je Aktie von 0,85 US$. Damit liegen wir zwar deutlich über den pessimistischsten Umsatz- und Gewinnschätzungen der Analysten, aber immer noch deutlich unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Denn diese sehen beispielsweise für 2011e einen Umsatz in Höhe von 22,56 Mrd. US$ sowie einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,01 US$ vor.</p>
<p><strong>Alcoa Inc. &#8211; fundamentale Bewertung</strong></p>
<p>Auf Basis der Umsatz- und Gewinnschätzungen für das laufende Geschäftsjahr 2010 wird <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> mit einem KUV von 0,56 sowie einem KGV von knapp 23 bewertet, was teuer wäre. Allerdings neigt sich das Geschäftsjahr 2010 langsam dem Ende zu, so dass wir die Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2011e zur Bewertung der Aktie heranziehen. Daraus errechnet sich dann ein KUV 2011e von 0,5 sowie ein KGV 2011e von ca. 15, was schon eine realistischere Bewertung ist. Auf Basis der Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2012e sinkt das KUV dann auf 0,47 und das KGV 2012e auf 13.</p>
<p>Alles in allem halten wir ein KUV von 0,5 und ein KGV von 15 für die Aktie der <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> für angemessen. Wie schon beim Aluminiumpreis selbst, sehen wir weder großes Aufwärtspotenzial noch ein großes Abwärtsrisiko. Im Bereich von 11,00/12,00 US$ ist die Alcoa Aktie somit aus unserer Sicht fair bewertet, so dass unsere Empfehlung auf SHORT TERM HOLD und LONG TERM HOLD lautet. Eine schlichte Halteempfehlung also, sowohl kurz- als auch langfristig. Einzig und allein ein stark anziehender Aluminiumpreis könnte ein Treiber für die Alcoa Aktie werden bzw. sein.</p>
<h3 id="charttec" class="green">2.) Charttechnische Analyse</h3>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4042/tageschart_alcoa1.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Tageschart, Alcoa Inc.</strong></p>
<p>Auffällig bei der Alcoa Aktie ist, dass die Hauptbewegung im Jahr 2010 überwiegend negativ war, bzw. seitwärts konsolidierte. Es gab nur wenige Tage infolge an denen die Aktie profitieren konnte.</p>
<p>Zu Jahresanfang notierte der Wert bei 17,60 US$ und fiel bis auf knapp unter 10,00 US$ &#8211; ein Verlust von über 43%.</p>
<p>Zuletzt notierte der Wert bei ungefähr 11 US$ &#8211; immer noch ein Verlust von über 37%.</p>
<p>Der Wert konsolidiert auffällig oft, in diesem Jahr bildete der Wert mehrere kleinere Konsolidierungszonen, wobei die letzte eine ausgedehnte Konsolidierungszone ist (Konsolidierungszone: Bewegung mehrerer Tage (Stäbe) findet in einem engen begrenzten Bereich statt).</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4043/tageschart_s_p5002.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Tageschart, S&amp;P 500</strong></p>
<p>Im direkten Vergleich von Markt und Aktie sieht man, dass der S&amp;P 500 im Zeitraum von Februar 2010 bis April 2010 deutlich profitieren konnte, die Aktie von <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> jedoch kaum.</p>
<p>Abgesehen von dieser Bewegung im Frühjahr 2010 ist aber auch beim S&amp;P 500 Index nicht viel passiert. Seit dem &#8220;Flash-Crash&#8221; vom 6. Mai 2010 befindet sich der Markt in einer ausgedehnten Konsolidierungszone &#8211; gegenwärtig notiert der Index unter dem Niveau vom Jahresanfang.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4044/wochenchart_alcoa3.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Wochenchart, Alcoa Inc.</strong></p>
<p>Wie fast alle Aktien konnte auch <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> im Frühjahr 2009 &#8211; getrieben von einer besser als erwarteten US-amerikanischen Earnings Season und einer daraus resultierenden positiven Marktdynamik &#8211; deutlich steigen.</p>
<p>Mit Ausnahme eines kurzen Ausreißers nach oben, konsolidierte <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> anschließend von Mitte 2009 bis Mitte 2010. Seit Mai 2010 ist die Aktie von <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> schwächer und konsolidiert in letzter Zeit in einem engen Bereich ohne große Dynamik.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4045/wochenchart_s_p5004.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Wochenchart, S&amp;P 500</strong></p>
<p>Beim S&amp;P 500 sieht man, dass die Aufwärtsbewegung im Frühjahr 2009 deutlich stärker war als bei <a title="Alcoa Inc." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa Inc.</a> Danach fehlten dem Markt Impulse und es kam nicht mehr zu einer großen Bewegung. Der Markt befindet sich weiter in einer Konsolidierungszone auf dem Niveau, auf dem er bereits letztes Jahr konsolidierte.</p>
<p>Insgesamt ist die Aktie von <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> schwächer als der Markt gelaufen, konnte weniger von positiven Bewegungen profitieren und verlor bei negativen Bewegungen stärker als der Markt.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4046/monatschart_alcoa5.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Monatschart, Alcoa Inc.</strong></p>
<p>Bei der Betrachtung des Monatscharts sieht man deutlich, wie stark die Aktie von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. In der Spitze notierte sie bei knapp 50,00 US$ und fiel rapide bis auf 5,00 US$.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4047/monatschart_s_p5006.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Monatschart, S&amp;P 500</strong></p>
<p>Bei der Betrachtung des Monatscharts vom S&amp;P 500 sieht man, wie stark der Index von der Krise betroffen war.</p>
<p>Im Gegensatz zur Aktie hat der S&amp;P 500 aber schon etwa 50% des Verlustes wieder ausgeglichen.</p>
<p>Die Aktie war vom Absturz ähnlich betroffen, konnte aber viel weniger von der darauffolgenden positiven Bewegung profitieren und hinkt dem Markt hinterher. Die Gründe hierfür sind natürlich auch fundamentaler Natur.</p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4048/tagescharts_alcoa7.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Tagescharts, Alcoa Inc.</strong></p>
<p>Bei der Betrachtung der Entwicklung der Alcoa Aktie innerhalb der letzten 14 Monate fällt sofort auf, dass die Aktie in einem Bereich von 12,00 US$ bis 15,00 US$ sehr oft Konsolidierungszonen gebildet hat.</p>
<p>Die Aktie ist 2010 schlechter als der Markt (S&amp;P 500) gelaufen.</p>
<p>Hier haben viele Faktoren mit hineingespielt und die Aktie ist aufgrund des Tätigkeitsschwerpunkts des Unternehmens überdurchschnittlich vom Abschwung betroffen gewesen. Des Weiteren ist die Aktie von <a title="Alcoa" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen">Alcoa</a> im Vergleich zu den Peers aus ihrem Sektor schwächer.</p>
<p><strong>Ausblick &amp; Einschätzung</strong></p>
<p>Langfristig hat der Wert Potenzial, jedoch ist mit Konsolidierungsbewegungen &#8211; gerade im Bereich von 12,00 US$ bis 15,00 US$ &#8211; zu rechnen. Einstiege sind unserer Meinung nach nur sinnvoll, wenn sowohl der Gesamtmarkt wieder positiver läuft als auch die Aktie eine positive Dynamik entwickeln kann.</p>
<h3 id="sentiment" class="green">3.) Sentimenttechnische Analyse</h3>
<p>Schauen wir uns nun die Stimmung gegenüber der Alcoa Aktie auf Basis der Daten aus der Sharewise Datenbank an. Derzeit gibt es insgesamt 15 Empfehlungen zu der Aktie, 12 von privaten Sharewise Mitgliedern sowie drei von professionellen Analysten. Wenngleich die Datenbasis in Sachen professioneller Analysten damit etwas dünn ist, erhalten wir trotzdem recht überraschende Ergebnisse.</p>
<p>Denn unter den insgesamt 12 Empfehlungen unserer privaten Sharewise Mitglieder sind 11 Kaufempfehlungen und nur eine einzige Verkaufsempfehlung, so dass man von einem sehr positiven Sentiment sprechen muss. Allerdings sind die privaten Sharewise Mitglieder bei ihren Kurszielen trotz der Kaufempfehlungen eher vorsichtig, denn anders ist nicht zu erklären, dass das durchschnittliche Kursziel nur bei 12,00 Euro (ca. 15,30 US$) liegt.</p>
<p>Genau anders herum sieht es bei den professionellen Analysten aus. Hier gibt es insgesamt ganze drei Empfehlungen, darunter jedoch nur eine einzige Kaufempfehlung und zwei Halteempfehlungen. Trotzdem liegt das durchschnittliche Kursziel der Profis mit 17,00 US$ (oder umgerechnet ca. 13,35 Euro) mehr als 10% über dem durchschnittlichen Kursziel unserer privaten Mitglieder.</p>
<p>Alles in allem muss man aber konstatieren: Die Alcoa Aktie hat sich in den letzten Monaten eher schwach präsentiert und mehr als 25% an Wert verloren. Dies ist eine deutliche Underperformance gegenüber dem Dow Jones Industrial sowie dem S&amp;P 500. Trotz dieser äußerst schwachen Kursentwicklung sind aber insbesondere die privaten Sharewise Mitglieder eher positiv gegenüber der Aktie gestimmt. Und auch die professionellen Analysten sind nicht gerade sehr pessimistisch gestimmt.</p>
<p>Damit haben wir hier wieder einmal den klassischen Fall, dass die Relation zwischen einer sehr, sehr schwachen Kursentwicklung der Aktie und der eher positiven Stimmung der Marktteilnehmer, egal ob wir nun die privaten Kleinanleger oder die professionellen Analysten betrachten, nicht passt. Insofern ist die positive Stimmung gegenüber der Alcoa Aktie kontraindikativ eher negativ zu werten, so dass auch die Sentimentanalyse in das eher negative Bild der Fundamenalanalyse sowie der Chartanalyse passt.</p>
<h3 id="zusammenfassung" class="green">4.) Zusammenfassung</h3>
<p>Das Ergebnis der Fundamentalanalyse war eine sowohl kurzfristige als auch langfristige Halteempfehlung, da die Aktie mit einem KUV von 0,5 und einem KGV von 15 ausreichend hoch bewertet zu sein scheint. Die Chartanalyse bestätitgte diese Einschätzung dann, denn im Bereich von 12,00 US$ bis 15,00 US$ befindet sich eine starke Widerstandszone auf dem Weg nach oben, so dass aus charttechnischer Sicht nicht mit einem schnellen Anstieg (auf über 15,00 US$) zu rechnen ist. Und die eher positive Stimmung gegenüber der Alcoa Aktie passt absolut nicht zur zuletzt sehr schwachen Kursentwicklung, so dass die Sentimentanalyse im Großen und Ganzen eher sogar negativ ausfällt, sprich kurzfristig eher fallende Kurse erwarten lässt.</p>
<p>Der einzige Treiber, den wir für die Aktie sehen, wäre ein stark steigender Aluminiumpreis, aber am Aluminiummarkt halten sich derzeit Angebot und Nachfrage in etwa die Waage, so dass der Markt derartig im Gleichgewicht scheint, dass wir weder stark fallende noch stark steigende Preise erwarten können. Nur wenn sich diese Einschätzung als falsch herausstellen sollte und der Aluminiumpreis eine Kursrallye aufs Parkett legen könnte, müssten wir unsere eher skeptische Haltung gegenüber der Alcoa Aktie aufgeben. Derzeit sehen wir jedoch (noch) keinen Anlass dazu.</p>
<p>Daher deckt sich unser Fazit mit dem Ergebnis unserer Fundamentalanalyse und wir vergeben auch insgesamt ein <strong>SHORT TERM HOLD</strong> sowie ein <strong>LONG TERM HOLD</strong> für die Alcoa Aktie. Das Kursziel sehen wir bei <strong>12,00 US$</strong> oder umgerechnet ca. <strong>9,45 Euro</strong>. Investierte Anleger sollten zudem einen Stoppkurs knapp unter der Marke von <strong>10,00 US$</strong> (umgerechnet ca. <strong>7,85 Euro</strong>) platzieren, wir raten hier konkret zu einem <strong>Stoppkurs bei 9,68 US$</strong> bzw. <strong>7,58 Euro</strong>, um sich gegen durchaus mögliche fallende Kurse abzusichern.</p>
<h3 class="green">Über den Autor</h3>
<p>Sascha Huber, Jahrgang 1978 und wohnhaft  in Trier, ist schon seit   Zeiten des damaligen Neuen Marktes als intimer  Kenner der   Hightechbranche bekannt. Er betrieb in den Jahren 1998 bis  2001   zusammen mit einem Partner eine der damals führenden Börsenhotlines    sowie eines der damals führenden Börsenportale und gehörte damit zu den    Ersten, die das Potential von Aktien wie Amazon.com, eBay oder    Intershop Communications erkannten. Im Gegensatz zu vielen anderen    Experten riet er allerdings rechtzeitig im März 2000 zum Ausstieg aus    dem Neuen Markt und warnte sehr frühzeitig vor Luftnummern wie ComROAD,    Gigabell oder Infomatec. Mittlerweile gehört er zu den aktivsten    Sharewise Mitgliedern und zeichnet sich dabei durch exzellentes Börsen    Know How aus. Dabei liegt seine Spezialität unverändert im    Hightechsektor, den er aufgrund eines Informatikstudiums auch bestens    einschätzen kann.</p>
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		<title>Jetzt werden die ersten US-Industrien beerdigt</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 04:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mgaertner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[10 Industrien die sterben oder nicht wiederkommen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von mir viel geschätzte Huffington Post bringt heute ein Stück, in dem sie 10 Industrien in den USA aufzählt, die als schlicht verloren eingestuft werden. Darunter sind Auto, Bau, Pharmazie, Makler – und auch Zeitungen. Ich geh´ jetzt einen neuen Job suchen …]]></description>
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</div><p>Die von mir viel geschätzte <a href="http://www.huffingtonpost.com/2010/09/09/10-american-industries-wh_n_709954.html#s136639">Huffington Post</a> bringt heute ein Stück, in dem sie 10 Industrien in den USA aufzählt, die als schlicht verloren eingestuft werden. Darunter sind Auto, Bau, Pharmazie, Makler – und auch Zeitungen. Ich geh´ jetzt einen neuen Job suchen …</p>
<p><a href="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-09_1504.png"><img title="2010-09-09_1504" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-09_1504.png" alt="" width="650" height="550" /></a></p>
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		<title>OECD: Alles anschnallen zur unsanften Bremsung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 04:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mgaertner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Interim Economic Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Leading Indicators]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[Padoan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fed sieht einen Verlust der wirtschaftlichen Dynamik auf breiter Front. Jetzt schenkt uns auch die OECD im jüngsten Zwischenbericht rein(er)en Wein ein. “Die Weltwirtschaft verliert angesichts gewachsener Unsicherheit an Schwung”, lautet die Überschrift über dem am Donnerstag publizierten “Interim Economic Assessment”. Die OECD korrigiert ihre Wachstumsprognose für die globale Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010 von 1,75% (gestellt im Mai) auf jetzt 1,5% herunter. Der gebremste Schwung sei temporär, heißt es in dem Papier – und – “es ist unwahrscheinlich, dass wir einen weiteren Abschwung erleben”. Hier ein Zitat aus der Pressemeldung der OECD zu dem Bericht: “While consumer spending is set to remain weak, a combination of robust corporate profits and low business investment suggest that capital spending is unlikely to weaken further. Because inventories are now close to desired levels, a renewed depletion of stocks is also unlikely”. In einem begleitenden Vortrag (aus dem die beiden Grafiken hier stammen) illustriert der Chefvolkswirt der OECD, Pier Carlo Padoan, die Lage der Weltwirtschaft. Demnach lässt in den wichtigsten Wirtschaftsräumen nicht nur die Zuversicht der Einkaufsmanager nach, auch die Industrieproduktion und die Immobilienmärkte verlieren in den meisten Ländern der Organisation an Schwung. Zudem hätten sich die öffentlichen Finanzen “signifikant” verschlechtert. Padoans Vortrag enthält auch gute Nachrichten. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Die Fed sieht einen Verlust der wirtschaftlichen Dynamik auf breiter Front. Jetzt schenkt uns auch die OECD im <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/32/24/45968339.pdf">jüngsten Zwischenbericht </a>rein(er)en Wein ein. “Die Weltwirtschaft verliert angesichts gewachsener Unsicherheit an Schwung”, lautet die Überschrift über dem am Donnerstag publizierten “Interim Economic Assessment”.</p>
<p><img title="2010-09-09_1802" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-09_1802.png" alt="" width="650" height="500" /></p>
<p>Die OECD korrigiert ihre Wachstumsprognose für die globale Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010 von 1,75% (gestellt im Mai) auf jetzt 1,5% herunter. Der gebremste Schwung sei temporär, heißt es in dem Papier – und – “es ist unwahrscheinlich, dass wir einen weiteren Abschwung erleben”.</p>
<p>Hier ein Zitat <a href="http://www.oecd.org/document/60/0,3343,en_2649_34109_45967548_1_1_1_37443,00.html">aus der Pressemeldung</a> der OECD zu dem Bericht:</p>
<blockquote><p>“While consumer spending is set to remain weak, a combination of robust corporate profits and low business investment suggest that capital spending is unlikely to weaken further. Because inventories are now close to desired levels, a renewed depletion of stocks is also unlikely”.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-09_1806.png"><img title="2010-09-09_1806" src="http://blog.markusgaertner.com/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-09_1806.png" alt="" width="650" height="500" /></a></p>
<p>In einem <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/22/10/45971907.pdf">begleitenden Vortrag</a> (aus dem die beiden Grafiken hier stammen) illustriert der Chefvolkswirt der OECD, Pier Carlo Padoan, die Lage der Weltwirtschaft. Demnach lässt in den wichtigsten Wirtschaftsräumen nicht nur die Zuversicht der Einkaufsmanager nach, auch die Industrieproduktion und die Immobilienmärkte verlieren in den meisten Ländern der Organisation an Schwung. Zudem hätten sich die öffentlichen Finanzen “signifikant” verschlechtert.</p>
<p>Padoans Vortrag enthält auch gute Nachrichten. So nimmt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau nicht weiter zu, die Firmengewinne sind stark angestiegen und die Vorratslager der Firmen wurden im gewünschten Umfang abgebaut. Auch die Finanzsysteme hätten sich stabilisiert und die Inflation bleibe gering.</p>
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		</item>
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		<title>Blogger goes Media-Mainstream: AFP zitiert „augmented humanity“</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die ganze Medienwelt bis hin zur Wirtschaftspresse  vorgestern gebannt auf die IFA Berlin blickte, und live im Netz den Ausführungen von Google-Chef Eric Schmidt zur &#8220;augmented humanity&#8221; folgte, arbeitete ich gerade an meiner eigenen Definition zu diesem Begriff. de-bug hat die Debatte so aufgegriffen: Niemals verloren, niemals einsam, niemals gelangweilt.     Greifen wir dieses Buzzword der &#8221;augmented humanity&#8221; jenseits der Schirrmachers und Co. mal auf. Früher mussten junge kreative Schreiberlinge bei einer Lokalzeitung nachfragen, ob der Chef ihnen erlaubte, mal einen Artikel zu schreiben. Heute kann man Inhalte einfach ins Netz stellen, es muss sich nur wer dafür interessieren.  Die Nachrichtenagentur AFP, die auch schon durch eher harsche Maßnahmen gegen die Meinungsfreiheit und Netzvielfalt auffiel, kündigt jetzt aber folgendes an: Wir zitieren künftig die Blogosphäre als Nachrichtenquelle, berichtet thenextweb. Das klingt revolutionär, ging aber im allgemeinen Medientaumel unter. Ob es der Durchbruch für kreative und fleißige Blogger unterschiedlicher Genres sein wird, ist schwer zu beurteilen. Es ist aber ein logischer Schritt in die richtige Richtung.  Das klingt interessant. Ist es das auch? Die Leserkommentare zeigen noch eine vorsichtige Erwartungshaltung. Zu oft  wurden kreative Himmelsstürmer enttäuscht,  von sich oder von dem Rest der Welt. Im Netz bleibt nicht viel übrig, außer ein paar Sekunden geteilte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Während die ganze Medienwelt bis hin zur<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/google-chef-eric-schmidt-auf-goodwill-tour-im-land-der-street-view-gegner;2650239"> Wirtschaftspresse </a> vorgestern gebannt auf die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,716247,00.html">IFA Berlin </a>blickte, und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/07/google-chef-auf-der-ifa-pr-auftritt-im-feindesland/">live im Netz </a>den Ausführungen von Google-Chef Eric Schmidt zur &#8220;<strong>augmented humanity</strong>&#8221; folgte, arbeitete ich gerade an meiner eigenen Definition zu diesem Begriff. <a href="http://de-bug.de/medien/archives/eric-schmidt-augmented-humanity.html">de-bug </a>hat die Debatte so aufgegriffen: Niemals verloren, niemals einsam, niemals gelangweilt.    </p>
<p>Greifen wir dieses Buzzword der &#8221;augmented humanity&#8221; jenseits der Schirrmachers und Co. mal auf. Früher mussten junge kreative Schreiberlinge bei einer Lokalzeitung nachfragen, ob der Chef ihnen erlaubte, mal einen Artikel zu schreiben. Heute kann man Inhalte einfach ins Netz stellen, es muss sich nur wer dafür interessieren. </p>
<p>Die Nachrichtenagentur AFP, die auch schon durch eher harsche Maßnahmen gegen die Meinungsfreiheit und Netzvielfalt auffiel, kündigt jetzt aber folgendes an: Wir zitieren künftig die Blogosphäre als Nachrichtenquelle, <a href="http://thenextweb.com/socialmedia/2010/09/07/ap-begins-crediting-bloggers-as-news-sources/">berichtet thenextweb</a>. Das klingt revolutionär, ging aber im allgemeinen Medientaumel unter.</p>
<p>Ob es der Durchbruch für kreative und fleißige Blogger unterschiedlicher Genres sein wird, ist schwer zu beurteilen. Es ist aber ein logischer Schritt in die richtige Richtung.  Das klingt interessant. Ist es das auch?</p>
<p>Die Leserkommentare zeigen noch eine vorsichtige Erwartungshaltung. Zu oft  wurden kreative Himmelsstürmer enttäuscht,  von sich oder von dem Rest der Welt. Im Netz bleibt nicht viel übrig, außer ein paar Sekunden geteilte Aufmerksamkeit nebenbei. Blicklogger Dirk Elsner hat in seinem Beitrag die mentalen Aufs und Abs eines Tagebuchschreibers bereits beleuchtet, und kommt zu dem Ergebnis, es soll den <a href="http://www.blicklog.com/2010/09/05/was-ein-blog-auch-soll-integrativen-pluralismus-frdern/">integrativen Pluralismus befördern</a>.</p>
<p>Wie schwierig es ist, einen alternativen professionellen Rahmen und Infrastruktur mit neuen Sender-Empfänger-Modellen auf die Beine zu stellen, zeigt sich etwa an <a href="http://blog.buzzriders.com/">Buzzrider</a>s, einem ambitionierten Lokalzeitungsprojekt 2.0, das aus der Sondierungsphase bislang nicht hinaus gekommen ist. Aber was nicht ist, das kann noch werden, <a href="http://www.foerderland.de/419+M5eddd19a3c4.0.html">berichtet förderland.de</a> über den neuen Bürgerjournalismus und seine Protagonisten.</p>
<p>Was bedeutet diese Nachricht nun für die Wirtschaftsblogger, die ja nicht ohne weiteres rund um die Uhr einen hochwertigen oder bunt unterhaltsamen Nachrichtenstrauß produzieren können, weil sie nicht in der ersten Riege der asymetrischen Informationspyramide sitzen. Zweifellos: Wer das Ganze nur ziellos, hobbymäßig und mit mäßigem Aufwand betreibt, der wird kaum mit einem professionellen Nachrichtenstab konkurrieren können. </p>
<p>Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Ganze Heerscharen von Wissenschaftlern, Unternehmen, Medien und Auguren ziehen nämlich umsonst-und-kostenlos ihr professionelles &#8220;Datamining&#8221; aus dem Web, und verkaufen es dann. Mir ist das klar, dass ich und andere all diesen stillen Wortverköstern kostenlose Steilvorlagen liefere. Aber die Freude an der Arbeit trübt es mir trotzdem nicht. Ich sehe die Herausforderung sportlich.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/private-geldanlage-die-gier-der-kunden-ist-zurueck;2650944">Beispiel Noa Bank</a>, leider ein Fazit aus traurigem Anlass : Ich war der erste deutsche Berichterstatter, der bereits vor der Gründung differenziert über das Geschäftsmodell berichtet hatte. Und ich war vor Spiegel online und allen anderen auch der erste Berichterstatter, der seine Leser auf Social Banking 2.0 über das eingeleitet Insolvenzverfahren informiert hat.</p>
<p>Auch sonst gab es hier immer wieder was zu lesen, was anderswo vielleicht so nicht zu erfahren war. Das gilt auch für viele andere Blogs aus Wirtschaft und Finanzen, mit denen man zwar nicht unbedingt reich, aber erkenntnisreich wird. Als professioneller Journalist bin ich es natürlich gewohnt, rasch zu recherchieren, verdichten und zu schreiben. Dennoch könnte die Außenwahrnehmung für die Blogosphäre im Land der Bedenkenträger besser sein.</p>
<p>Es sind ja nicht nur Journalisten und PR-Leute aktiv. Da reifen unglaubliche Talente aus dem Nichts heran. Habe gestern zufällig mal auf dem <a href="http://www.zementblog.de/">Zementblog </a>gestöbert, wo ein Hamburger Schüler aus der gymnasialen Oberstufe durchaus interessante Inhalte wie ein Praktikum in einem Beerdigungsinstitut postet. Vieles dort ist kurzweiliger, als den immer wieder gleichen Experten in den hierarchisch vordefinierten Lesezirkeln zu lauschen. </p>
<p>Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Nicht alles ist Gold, was glänzt, manchmal sind Postings auf den Blogs vorschnell und hibbelig, einmal mehr Nachdenken wäre oftmals gut. Aber die sozialen Klischees gegen die Blogosphäre sind längst verbraucht. Neues bricht sich seine Bahn.</p>
<p>Gerade in Deutschland denken viele immer noch: Hat der Blogger mit seiner kostbaren Zeit nichts besseres zu tun, also keinen ordentlichen Beruf erlernt oder eine Familie, um die er sich kümmern muss &#8211; oder ein Haus, dessen Dach heute noch in Ordnung gebracht werden müsste. Oder den Hund Gassi führen und dann vor der Glotze einschlafen. </p>
<p>Doch, das haben viele, aber sie bloggen trotzdem mit hohem sozialen Kapitaleinsatz aus Leidenschaft, Offenheit und Neugier.  Natürlich verdienen die meisten ihr Geld anderswo. Der Traum vom schnellen Geld mit digitalen Inhalten erfüllt sich gerade jenseits des medialen Mainstreams für die meisten Blogger kaum. </p>
<p>Aber es gibt ein wachsendes Publikum für andere Sichtweisen. Die Blogger wiederum können sich nur etablieren, wenn sie die Mentalität eines Leistungssportlers mit dem Herz eines Langstreckenläufers kombinieren, der sich seine Rennen immer wieder gut einteilen muss.</p>
<p>Ich selbst finde es neben dem Brot-und-Butter-Geschäft spannend, neue professionelle Wege jenseits der Einbahnstraßenkommunikation zu erkunden. Und das geht nun mal nur, indem man vom Empfänger zum Sender wird. Man oder frau (auch da gibt es viel Neues) muss nur seinem eigenen inneren Kompass vertrauen.</p>
<p>Was könnte sich für die hiesigen Wirtschafts- und Finanzblogger ändern, wenn sie sukzessive in die Nachrichtenkanäle der arrivierten Medienindustrie eingebunden würden?</p>
<p>Zum einen wird der Trend, dass Blogger  mit dem Medienmainstream kooperieren, kein Selbstläufer, denn man muss spannende Inhalte präsentieren, aber auch spezifische Themen posten, um von den relevanten Distributoren überhaupt wahr genommen zu werden.</p>
<p>Und wenn man oder frau einmal etabliert ist, besteht das Risiko, selbst als medialer Mainstream von der schnellebigen Community rasch wieder ins Nirwana ausgespuckt zu werden. </p>
<p>Es gibt viele Gräben in oftmals ideologisch fundamentierten Weltbildern, die sich dem Schwarz-Weiß-Fernsehen verschrieben haben. Ich selbst habe gute Erfahrungen gemacht, die meisten Blogger im Bereich Wirtschaft und Finanzen sind sehr offen und undogmatisch. Das bereichert den Dialog, schafft kreative Reibung für neue Erkenntnisse.</p>
<p>Das <a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/">Bloggerforum Wirtschaft</a>, auf dem ich ja auch selbst aktiv bin, ist ein derartiges Netzwerk, das versucht, die unterschiedlichen Blickwinkel auf die jeweilige Nachrichtenlage in der Finanzwelt oder Wirtschaft auf hintergründige Art und Weise über eine zentrale Einstiegsseite zu präsentieren.</p>
<p>Das Sammelsurium der dort vertretenen Spezialisierungen ist groß. Aber, immerhin, es ist ein Anfang, der zeigt, dass die Schlagkraft der Blogosphäre wächst. Trotzdem braucht es keine Grüppchenbildung, von welcher Seite auch immer, um als Einzelner einen kreativen Sprengsatz zu zünden.</p>
<p>Es werden noch viele Menschen in der nachwachsenden digitalen Rohstoffgeneration derartige Konzepte entwickeln, die sich nach und nach in ihre Zielgruppen hinein tasten &#8211; und versuchen, diese mit spannenden Themen an sich zu binden.</p>
<p>Im Blogoscop sieht man mindestens so gut, wie in jener ersten Reihe, wo alle Plätze vorne schon besetzt sind, und klar ist, wer diese einnimmt.</p>
<p>Klar: Jeder kämpft im Social Network um ein Häppchen Aufmerksamkeit, wodurch nur die schnellsten, fundiertesten und besten überhaupt eine Chance auf öffentliche Wahrnehmung haben. Es herrscht ein knallharter Verdrängungswettbewerb, horizontal wie vertikal.</p>
<p>Aber dass einzelne Personen oder lose Social Media Formationen aus der bunten weiten Welt der Blogosphäre jetzt von Nachrichtenagenturen als kleine &#8220;Ich-AG-Ergänzungsverlage&#8221; zu den klassischen Nachrichtenströmen wahr genommen werden und sich entfalten können, das ist die logische Folge eines viralen Evolutionsprogramms.</p>
<p>Die Ankündigung von AFP ist also zweifellos eine gute Nachricht, die in der Welt der großen Newsdesk sicherlich untergeht, aber doch ein Nährboden für das künftige Wachstum von alternativen Sichtweisen auf die volatile Welt darstellt.</p>
<p>Vielleicht landen ja irgendwann sogar Videos auf dem <a href="http://www.youtube.com/user/afp?blend=1&amp;ob=4">Youtube-Kanal von AFP</a>, worüber sich Google-Chef Eric Schmidt freuen würde. Und dann hätte er aus Nutzersicht deutlich mehr zu erzählen auf der nächsten IFA, als sich die immer neuen Vorwürfe anzuhören, es handle sich bei dem Suchmaschinenkonzern am Ende doch nur um eine Datenkrake.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/be39304acbe54106ba7d12c3c94a3051" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Banking Club und die Preisfrage: Was ist Social Banking?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es Geld dafür gäbe, diese Frage zu beantworten, wer würde dann den Preis einstreichen? Nun ja, gar nicht so einfach, denn die eine Definition von Social Banking gibt es nicht. Überhaupt &#8211; Gewinn und Ethik &#8211; wer vermag diesen konzeptionellen Gegensatz in einer stimmigen These aufzubrechen, die in der Praxis funktionieren könnte. Dankenswerterweise haben auch andere Blogger über diese Frage aus systemtheoretischer Sicht schon nachgedacht, und empfehlen wie Eric Schreyer in Anlehnung an mein Buch &#8220;Die Bank sind wir&#8221; zurecht eine gründliche Auseinandersetzung. Dabei muss man phänomenologische Analyse und die Erscheinungsformen auf dem Markt genau untersuchen und trennen. Social Banking 1.0 und 2.0 sind mehr als Reaktionen auf zu viel Kapitalismus, oder zu wenig Sozialismus, oder umgekehrt.  Die intellektuellen Grundlinien sind indes kaum mehr auszumachen. Das oberflächliche Abarbeiten von Schlagwörtern hat mittlerweile die ganze Gesellschaft erreicht. Man gleitet nur noch im kurzen Sichtflug über ein Thema, das kurze Zeit später wieder durch das nächste abgelöst wird. Nun hat sich der Banking Club vorsichtig dem komplexen Thema angenähert, der nach eigenen Angaben &#8221;führende Branchenclub für Mitarbeiter von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern&#8221;. Aufgerüttelt sind die Insider weniger durch den Bedarf nach mehr Transparenz in der Branche, dem man vordergründig immer wieder Rechnung trägt.  So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
<a rel="nofollow external" target="_blank" href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/banking-club-und-die-preisfrage-was-ist-social-banking/&title=Banking Club und die Preisfrage: Was ist Social Banking?&srcURL=http://worpdressapi.com/">
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</div><p>Wenn es Geld dafür gäbe, diese Frage zu beantworten, wer würde dann den Preis einstreichen? Nun ja, gar nicht so einfach, denn die eine Definition von Social Banking gibt es nicht. Überhaupt &#8211; Gewinn und Ethik &#8211; wer vermag diesen konzeptionellen Gegensatz in einer stimmigen These aufzubrechen, die in der Praxis funktionieren könnte.</p>
<p>Dankenswerterweise haben auch andere Blogger über diese Frage aus systemtheoretischer Sicht schon nachgedacht, und empfehlen wie <a href="http://valuation-in-germany.blogspot.com/2010/06/die-bank-sind-wir.html">Eric Schreyer </a>in Anlehnung an mein Buch &#8220;Die Bank sind wir&#8221; zurecht eine gründliche Auseinandersetzung. Dabei muss man phänomenologische Analyse und die Erscheinungsformen auf dem Markt genau untersuchen und trennen. Social Banking 1.0 und 2.0 sind mehr als Reaktionen auf zu viel Kapitalismus, oder zu wenig Sozialismus, oder umgekehrt. </p>
<p>Die intellektuellen Grundlinien sind indes kaum mehr auszumachen. Das oberflächliche Abarbeiten von Schlagwörtern hat mittlerweile die ganze Gesellschaft erreicht. Man gleitet nur noch im kurzen Sichtflug über ein Thema, das kurze Zeit später wieder durch das nächste abgelöst wird.</p>
<p>Nun hat sich der <a href="http://www.bankingclub.de/">Banking Club </a>vorsichtig dem komplexen Thema angenähert, der nach eigenen Angaben &#8221;führende Branchenclub für Mitarbeiter von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern&#8221;.</p>
<p>Aufgerüttelt sind die Insider weniger durch den Bedarf nach mehr Transparenz in der Branche, dem man vordergründig immer wieder Rechnung trägt.  So richtig auf den Magen geschlagen hat vielen jetzt die heftige öffentliche Diskussion, die das <a href="http://www.bankingclub.de/news/Francois-Jozic/">Ende der Noa Bank </a>aufgeworfen hat, von vielen Medienleuten wurden die Noa Banker ja als einer der Vorreiter in diesem sensiblen Metier angesehen, und jetzt feiern die Medien den Abgesang von &#8220;Social Banking&#8221;. </p>
<p>Totgesagte (Ideen) haben schon oft lange gelebt. Und einige aus der Branche, denen man dies bislang kaum zugetraut hätte, stilisieren sich nun als die neue Original. Motto, bei dem jeder mitmachen darf: <a href="http://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/08/28/bafin-schliest-noa-bank/">Die einzig wa(h)ren Social Banker, das sind doch wir</a>. Viele versuchen nun sich materiell und ideell am Untergang der Noa Bank zu bereichern, und dieses Schicksal zu ihren eigenen Gunsten auszunutzen.</p>
<p>Also: Das zwischen Social Banking 1.0 und 2.0 angesiedelte Vorzeigeinstitut <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/noa-bank-hat-zu-viel-versprochen/">Noa Bank geschlossen, Idee tot?</a>  Nein, aber natürlich will jetzt keiner, der im Umfeld dieses Marktsegments arbeitet, in den Abwärtssog hinein gezogen werden. Die Argumente werden jedoch teilweise ziemlich unsortiert vorgetragen, von der Presse, allen voran die Wirtschaftsblätter, teilweise auch von anderen selbst ernannten Experten.</p>
<p>Horchen wir mal, was das Stimmungsorgan der Branche Banking Club <a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/02/25/smava-reagiert-auf-kritik-zum-finance-weblog-2010/">mit Thorsten Hahn </a>an der Spitze zu sagen hat, denn er stellt aufgrund der medialen Kakophonie zurecht die folgende leicht Nobelpreis verdächtige Frage &#8211; Was ist eigentlich Social Banking?  </p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YQNRR7XF88s&amp;fs=1&amp;hl=de_DE]</p>
<p>Aufgegriffen wurde das Thema vom Banking Club zumindest rasch &#8211; gute Reaktion. <a href="http://www.bankingclub.de/news/Social-Banking-ist-nicht-gleich-Social-Banking/">Hier erklärt zunächst Matthias Kröner </a>von Fidor im Interview mit dem Bankingclub die Unterschiede zwischen Social Banking 1.0 und 2.0. Und dann kommt die Ursprungsvariante 1.0 anhand eines Interviews mit dem Geschäftsführer der Triodos Bank Deutschland <a href="http://www.bankingclub.de/news/Nachhaltigkeit-ist-unser-Kerngeschaeft-und-nicht-nur-ein-Randbereich/">Georg Schürmann zu Wort</a>.</p>
<p>Die Konfliktlinien sind somit gesetzt. Aber, Ihr werdet die Antworten nicht finden, wenn Ihr Euch die Widersprüche und Unterschiede der einzelnen alten und neuen Ansätze nicht bewusst macht&#8230;   </p>
<p>Also, liebe Banker, Wirtschaftsjournalisten und Social Media Evangelisten: Was mir auffällt ist, dass bislang kaum jemand &#8211; so auch der Bankingclub &#8211; im Zuge der aktuellen Diskussion rund um die Noa Bank sich mein Buch <a href="http://www.amazon.de/Die-Bank-sind-wir-Perspektiven/dp/393693164X">Die Bank sind wir </a> genauer angeschaut hat  &#8211; da geht es jetzt mal um eine klare Werbeeinblendung in eigener Sache.</p>
<p>Bin zwar leider oder glücklicherweise, das mag jeder nach seinem Gusto entscheiden, kein zweiter Thilo Sarrazin. Was nicht ist, das kann ja noch werden. Aber mal ganz im Ernst: &#8220;<a href="http://dpunkt.de/buecher/3270.html">Die Bank sind wir</a>&#8221; ist die in Deutschland bisher einzig existente fundierte Bestandsaufnahme zu diesem Thema, und sie dürfte zumindest den aufmerksamen Lesern dieses Weblogs hinreichend bekannt sein.</p>
<p>In dem Werk kann man sich die Zielgruppensegmentierung zum Social Banking 1.0 und 2.0 &#8211; mit von mir heraus gearbeiteten Untergruppen inkl. der Kundenansprache bzw. -motivationen - genauer anschauen, die weit über allgemeine Definitionsfragen hinaus reichen.</p>
<p>Jetzt aber wird gerade mit dem Begriff &#8220;Social Banking&#8221; derart im Nebel herumgestöchert, dass man sich nur wundern und zurücklehnen kann. Kurzum: Das Buch zu den Chancen und Perspektiven von Social Banking ist ein &#8220;must read&#8221; für jeden Bankmanager, der finanziell noch nicht ausgesorgt hat.</p>
<p>Und das treibt mich jetzt mal ganz massiv zur persönlichen Unbescheidenheit. Denn mich verwundert es, dass hier zentrale Quellen und Referenzen von vielen einfach ignoriert werden. Ich weiß, Ignoranz ist die höchste Daseinsform der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4nit%C3%A4t"> Souveränität </a>. </p>
<p>Oder hat etwa der von Insidern so kuschelig umgarnte Bankingclub das Recht auf eine exklusive Definition jenseits der Detailgenauigkeit und ein bisschen forschender Neugier nur für sich reserviert?</p>
<p>Oder, um im Bild zu bleiben, Social Banking ist ebenso widersprüchlich wie das Etikett Honorarberatung. Es ist die Quadratur des Geldkreislaufes. Aber man sollte die Potenziale andererseits differenziert beleuchten und wahr nehmen.</p>
<p>Nirgendwo sonst hat eine derart intensive Auseinanderung statt gefunden, über die aktuellen Trends im Social Banking sowie speziell zur Noa Bank, wie auf meinem Weblog Social Banking 2.0 der Fall. Ich weiß, liebe Leser, nachdenken ist anstrengender als etwas zu posten. Die relevanten Diskussionsstränge jenseits von Schwarz-Weiß-Malerei zum Social Banking 1.0 und 2.0, die sollte man schon mal über das reine &#8220;Bunti-Klicki-Verhalten&#8221; im Netz hinaus zur Kenntnis nehmen, und sich selbst nicht immer für den Nabel der Welt halten.</p>
<p>Also, liebe Banker, Wirtschaftsjournalisten und Social Media Evangelisten, beschäftigt Euch erstmal intensiv mit dem Gedankengut und Basismaterial, das bereits vorliegt, bevor ihr anfangt, wild drauflos zu spekulieren, was der &#8220;Kunde&#8221; will und was nicht, oder was Social Banking ist und nicht sein sollte. </p>
<p>Sonst gibt es wieder wie vor der letzten Finanzkrise den nächsten Megaoutput an Optionsscheinen, bei denen mental wild nach &#8220;call&#8221; und &#8220;put&#8221; hantiert wird, und bei denen am Ende keiner mehr weiß, welches Basisprodukt der mentalen Spekulation im Social Banking überhaupt zugrunde gelegen hat.</p>
<p>Die nächste Finanzkrise, sie wird kommen, weil sie schon da ist. Dazu braucht man kein Banken-Basher zu sein. Also, für eine fundierte Auseinandersetzung zu diesem Thema braucht man mehr Zeit, als ein &#8220;Bunti-Klicki-Erlebnis&#8221; auf Xing und sonstigen Business-Gedönsmaschinen, wo man in einer Minute mal ganz sorgenfrei seine Gedanken in die Tastatur hinein postet.</p>
<p>Liebe Banker und Finanzberater, Reden ist Silber, Schweigen übers Social Banking wäre manchmal einen ganzen Goldbarren wert, vor allem dann, wenn man selbst keinen substanziellen Beitrag dazu leisten möchte. </p>
<p>Liebe Wirtschaftsjournalisten, trotz Stellenstreichungen und News Desks, setzt Euch fundierter mit Schlagworten wie Social Banking auseinander, verwechselt nicht Äpfel mit Birnen, und schreibt nicht nur billig voneinander ab.</p>
<p>Liebe Social Media Evangelisten, glaubt Ihr selbst wirklich das, was Ihr Euren Kunden erzählt? Wenn Ihr vom Kerngeschäft der Banken nichts versteht, nützen auch Bunti-Klicki-Präsentationen wenig.</p>
<p>Abschließend das Wort zum Montag: Hättet Ihr mein Buch und dieses Weblog regelmäßig gelesen, wäre dieser Artikel überflüssig. Dann könnte ich mich Wichtigerem zuwenden, nämlich der fundierten Trendanalyse von Social Banking jenseits von Schwarz-Weiß-Malerei.</p>
<p>In der Fachzeitschrift &#8220;die bank&#8221; werde ich demnächst aus Sicht der Personalabteilung (Human Ressources) die notwendigen Qualifikationsprofile in diesem Themenfeld genauer beleuchten. Für alle anderen empfehle ich zur Einführung meinen Artikel <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/03-2010/Lochmaier-Social_Banking.pdf">Was ist Social Banking?</a> in der Märzausgabe von Humane Wirtschaft.</p>
<p>Zur fundierten Auseinandersetzung ist jeder gerne willkommen und eingeladen.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/54427e2d032249ddb04fbc84236eaa1f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Finanzmarktsteuer kommt nicht und ist im Gegensatz zur Bankenabgabe nicht sinnvoll</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/finanzmarktsteuer-kommt-nicht-und-ist-im-gegensatz-zur-bankenabgabe-nicht-sinnvoll/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 19:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast zwei Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman wird immer noch über die Konsequenzen der Finanzkrise für die Regulierung geredet. Viele würden gern sehen, wenn die Finanzindustrie bzw. die Nutznießer ihrer Leistungen mit einer wie auch immer gestalteten Finanzmarktsteuer in die Pflicht genommen wird. Ich sehe das etwas differenzierter. Richtig wäre es, die Finanzhäuser, die explizit oder implizit von einer quasi staatlichen Garantie profitieren, für diese Garantie einen marktgerechten Preis zahlen zu lassen. Diese Garantie ist prinzipiell nichts anderes ist als eine Bürgschaftsprämie, für die jedes andere Unternehmen in einer Marktwirtschaft einen risikogerechten Preis zahlen müsste. In Deutschland soll dies durch die Bankenabgabe erfolgen, deren Höhe nach meiner Schätzung nicht marktgerecht, sondern vermutlich viel zu niedrig ausfällt. Während die Bankenabgabe aber in einen Fonds fließen soll, der für die Rettung von Banken sein Kapital zur Verfügung stellt, soll mit einer Finanzmarktsteuer (oder auch Finanzmarkttransaktionsteuer) zu Gunsten der Staatskasse Geld eingesammelt werden. Dies ist eine Art Strafsteuer, die eher populistische Bedürfnisse befriedigt, ökonomisch aber unsinnig wirkt. Die EU-Kommission in Person von Steuer-Kommissar Algirdas Semeta hat sich nun gegen eine solche Steuer ausgesprochen. Das Handelsblatt zitiert dazu aus einem Gutachten der EU-Kommission: “Die Steuer drohe die Finanzierungskosten für Unternehmen und Regierungen in [...]]]></description>
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</a>
</div><p>Fast zwei Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman wird immer noch über die Konsequenzen der Finanzkrise für die Regulierung geredet. Viele würden gern sehen, wenn die Finanzindustrie bzw. die Nutznießer ihrer Leistungen mit einer wie auch immer gestalteten Finanzmarktsteuer in die Pflicht genommen wird. Ich sehe das etwas differenzierter.</p>
<p>Richtig wäre es, die Finanzhäuser, die explizit oder implizit von einer quasi staatlichen Garantie profitieren, für diese Garantie einen marktgerechten Preis zahlen zu lassen. Diese Garantie ist prinzipiell nichts anderes ist als eine Bürgschaftsprämie, für die jedes andere Unternehmen in einer Marktwirtschaft einen risikogerechten Preis zahlen müsste.</p>
<p>In Deutschland soll dies durch die Bankenabgabe erfolgen, deren Höhe nach meiner Schätzung nicht marktgerecht, sondern vermutlich viel zu niedrig ausfällt. Während die Bankenabgabe aber in einen Fonds fließen soll, der für die Rettung von Banken sein Kapital zur Verfügung stellt, soll mit einer Finanzmarktsteuer (oder auch Finanzmarkttransaktionsteuer) zu Gunsten der Staatskasse Geld eingesammelt werden. Dies ist eine Art Strafsteuer, die eher populistische Bedürfnisse befriedigt, ökonomisch aber unsinnig wirkt.</p>
<p>Die EU-Kommission in Person von Steuer-Kommissar Algirdas Semeta hat sich nun gegen eine solche Steuer ausgesprochen. Das <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-steuerkommissar-bruessel-haelt-nicht-viel-von-der-finanzmarktsteuer;2645642" target="_blank">Handelsblatt zitiert dazu</a> aus einem Gutachten der EU-Kommission:</p>
</p>
<p> <span id="more-1445"></span>
</p>
<blockquote><p>“Die Steuer drohe die Finanzierungskosten für Unternehmen und Regierungen in die Höhe zu treiben, warnt der Kommissar. Außerdem könne die Aktivität an den Finanzmärkten zurückgehen. Eine sinkende Zahl von Finanzmarktgeschäften mache es für die Akteure an den Börsen schwieriger, Abnehmer für ihre Produkte zu finden, und dies führe letztlich „zu mehr Kursvolatilität“, fürchtet Semeta.</p>
<p>Die Steuer stoße auch auf technische Probleme. Beispielsweise könnten Anleger auf innovative Finanzprodukte ausweichen, um die Abgabe zu umgehen. Zudem treffe die Steuer Finanzpapiere um so härter, je häufiger sie gehandelt würden. Deshalb hätten „zum Beispiel Aktien großer Unternehmen mit vielen Anteilseignern eine höhere Steuerlast zu tragen“ als andere Wertpapiere. Zudem sei keineswegs garantiert, dass die Steuer nur wohlhabende Anleger und Spekulanten treffe, meint die Kommission. Schließlich müsse die Abgabe auch von Pensionsfonds oder Lebensversicherungen entrichtet werden. Die wiederum könnten die Kosten an ihre Kunden aus den mittleren und unteren Einkommensschichten weitergeben.”</p>
</blockquote>
<p>Zumindest der Beitrag geht nicht darauf ein, wie aufwendig die Umsetzung einer solchen Steuer ist. In Deutschland sind aber noch die Probleme mit der Umsetzung der Abgeltungsteuer in frischer Erinnerung. Es ist kaum anzunehmen, dass eine Finanzmarkt- bzw. Finanzmarkttransaktionsteuer in der Umsetzung weniger komplex ist. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.</p>
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		<item>
		<title>Was ein Blog auch soll: &quot;Integrativen Pluralismus&quot; f&#246;rdern</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sommerpause ist seit einer Woche vorbei, schade eigentlich, denn in diesem Urlaub konnte ich endlich einmal wieder das tun, wozu sonst im Alltag und an Wochenenden zu wenig Zeit bleibt: Bücher lesen. Und das ist herrlich und frustrierend zugleich. Herrlich war es, weil ich die Ruhe hatte, Bücher komplett in einem Rutsch und nicht nur selektiv lesen zu können. Frustrierend ist die Lektüre, weil mir stets die Begrenztheit des eigenen Wissens deutlich wird, und das gilt erst recht, wenn man einmal in andere Wissensgebiete hinein schnuppert, was ich unbedingt allen an Wirtschaft interessierten Menschen empfehle. Nein, unter den verschlungenen Büchern war kein einziges Buch der Handelsblatt Bestsellerliste der am besten verkauften Wirtschaftsbücher. Von diesen auf Sensation und einfachen Erklärungen gepimpten Bücher halte ich wenig. Häufig sind sie sogar schädlich, weil sie reduktionistische Erklärungen für komplexe Sachverhalten bieten und daraus platonisch einfache Handlungsempfehlungen ableiten, die selten die Komplexität der ökonomischen Praxis wirklich ausleuchten. Meine Bücherliste hatte andere Schwerpunkte: Biologie, Physik, Komplexität, Risiko, Chaostheorie, Behavioral Economics und Zufall. Aber zurück zum Thema dieses Beitrags. Ich wurde einmal gefragt, warum ich einen Blog betreibe. Meine Antwort zeichnete sich nicht gerade durch Originalität und Tiefe aus. Ich wollte eine Art Gegengewicht zu der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Die Sommerpause ist seit einer Woche vorbei, schade eigentlich, denn in diesem Urlaub konnte ich endlich einmal wieder das tun, wozu sonst im Alltag und an Wochenenden zu wenig Zeit bleibt: Bücher lesen. Und das ist herrlich und frustrierend zugleich.</p>
<p>Herrlich war es, weil ich die Ruhe hatte, Bücher komplett in einem Rutsch und nicht nur selektiv lesen zu können. Frustrierend ist die Lektüre, weil mir stets die Begrenztheit des eigenen Wissens deutlich wird, und das gilt erst recht, wenn man einmal in andere Wissensgebiete hinein schnuppert, was ich unbedingt allen an Wirtschaft interessierten Menschen empfehle.</p>
<p>Nein, unter den verschlungenen Büchern war kein einziges Buch der Handelsblatt Bestsellerliste der am besten verkauften Wirtschaftsbücher. Von diesen auf Sensation und einfachen Erklärungen gepimpten Bücher halte ich wenig. Häufig sind sie sogar schädlich, weil sie reduktionistische Erklärungen für komplexe Sachverhalten bieten und daraus platonisch einfache Handlungsempfehlungen ableiten, die selten die Komplexität der ökonomischen Praxis wirklich ausleuchten. Meine Bücherliste hatte andere Schwerpunkte: Biologie, Physik, Komplexität, Risiko, Chaostheorie, Behavioral Economics und Zufall.</p>
<p>Aber zurück zum Thema dieses Beitrags. Ich wurde einmal gefragt, warum ich einen Blog betreibe. Meine Antwort zeichnete sich nicht gerade durch Originalität und Tiefe aus. Ich wollte eine Art Gegengewicht zu der Mainstream-Darstellung über Wirtschaftsthemen in den Medien und Themen vertiefen können, die mich persönlich interessieren und daneben in Diskussion darüber mit interessierten Mitmenschen kommen. So oder ähnlich halten es im Prinzip viele Weblogs.</p>
<p> <span id="more-1444"></span>Nun hat mir meine Urlaubslektüre aber eine weitere Argumentation geliefert. Wenn wir unsere komplexe Welt auch nur ansatzweise verstehen wollen, dann brauchen wir eine viel pluralistischere Darstellung der Ökonomie, egal ob in der Wissenschaft oder in der Praxis. Und gerade Weblogs können hier vielleicht ein ausgezeichnetes Bindeglied darstellen zwischen der sich meist in engen Zirkeln bewegenden Wissenschaftlern, die vorwiegend für ihre Fachkollegen publizieren und der an einfachen und “populären” Erklärungen interessierten Tagespresse oder Publikumszeitschriften.
</p>
<p>Sandra Mitchell, die ein ganz herausragenden Buch über Komplexität geschrieben hat (Komplexitäten. Warum wir erst anfangen, die Welt zu verstehen, Frankfurt 2008.) hat mich in der Sicht bestärkt, dass niemand heute mehr allein in der Lage ist, komplexe Systeme und Sachverhalte &#8211; und dazu rechne ich die praktische Ökonomie &#8211; zu besetzen. Mitchell schreibt:</p>
<blockquote><p>“Komplexe Systeme entziehen sich einfachen Untersuchungsmethoden und einer einfachen Logik der Schlussfolgerungen. … In Wirklichkeit hat unsere Welt viele Formen und Größen, und ihre Strukturen unterscheiden sich im Ausmaß ihrer Stabilität, so dass sich mehr oder weniger kontingente Wahrheiten ergeben, die wir kennen und im Sinne unserer Ziele und Bestrebungen nutzen können.”</p>
</blockquote>
<p>Mitchell lehnt leidenschaftlich und mit tiefer Argumentation reduktionistische Betrachtungen ab. Zwar hält sie Reduktionismus nicht immer für falsch, jedoch dann wenn er zur einzig möglichen Strategie erklärt wird. Mitchel plädiert bei der Untersuchung komplexer Systeme für eine Betrachtungsweise, die sie integrativen Pluralismus nennt. Ohne dies jetzt im Detail zu vertiefen zeichnet sich ihre Erkenntnismethode durch folgende Merkmale aus (S. 22):</p>
<blockquote><ul>
<li><strong>Pluralismus</strong>: die Integration zahlreicher Erklärungen und Modelle auf vielen Erklärungsebenen anstelle der Erwartung, es müsse stes eine einzige, einfache, grundsätzliche Erklärung geben </li>
<li><strong>Pragmatismus</strong> anstelle des Absolutismus: die Erkenntnis, das es viele Weg zu einer zutreffenden, wenn auch nur teilweisen Darstellung der Natur gibt, zu der verschiedene Grade der Verallgemeinerung und unterschiedliche Abstraktionsebenen gehören. Welche Abbildung am besten “funktioniert”, hängt von unseren Interessen und Fähigkeiten ab. </li>
<li>Schließlich die <strong>Dynamik des Wissens</strong>, das sich immer weiter entwickelt, anstelle eines statischen Universalismus. Diese Eigenschaft nötigt uns, neue Wege zur Erforschung der Natur zu finden und entsprechend den dabei gewonnenen Erkenntnissen zu handel. </li>
</ul>
</blockquote>
<p>Dieses Zitat soll jetzt nicht abgehoben klingen. Ich verstehe es eher als ein Plädoyer dafür, sich intensiver auszutauschen über Phänomene, für die wir Erklärungen suchen, was den Blick Log betrifft über Phänomene der praktischen Wirtschaft. Viel zu häufig geben wir uns mit einfachen und oberflächlichen Erklärungen zufrieden und übersehen dabei, wie aufregend komplex eigentlich die Wirtschaftspraxis ist.</p>
<p>Weblogs können kleine Beiträge dazu leisten, den von Mitchell geforderten Pluralismus zu fördern, in dem sie für ihre Spezialgebiete etwa versuchen,</p>
<ul>
<li>alternative Erklärungen anzubieten, </li>
<li>zu reduktionistische Argumentationen des Mainstreams zu entlarven oder </li>
<li>wissenschaftliches Spezialwissen praxisnah übersetzen. </li>
</ul>
<p>Allein dies sind bereits hohe Ansprüche, von denen ich weiß, dass nur wenige Beiträge des Blick Logs diese hohe Hürde erreichen können. Klar ist aber, dass kein Weblog dies allein leisten kann. Aber in der Summe ist, wie ich finde, mit den Wirtschaftblogs ein kulturelles Milieu entstanden, dass zwischen Medien, Wirtschaftspraxis und Wissenschaft eine integrierende und pluralistischere Sichtweise auf wirtschaftliche Phänomene in einer Weise in die Öffentlichkeit tragen kann, wie Mitchell sie vorschlägt.</p>
<p>Wollen wir die Komplexität der Wirtschaftspraxis wirklich besser verstehen und daraus Nutzen für unsere Praxis ziehen, dann hilft es außerdem wenig, sein Wissen nur für sich zu behalten, denn die Halbwertzeit unseres Wissens für die Wirtschaftspraxis ist äußerst kurz. Wir können diese Halbwertzeit mit etwas Mühe erhöhen, wenn wir uns z.B. über Weblogs oder andere Plattformen über Erklärungen und Erkenntnisse austauschen, die andere Personen für sich entdeckt haben.</p>
<p>Was noch viel wichtiger ist, wir dürfen das “öffentliche Denken” nicht nur einigen wenigen Personen aus Wissenschaft, Medien, Politik und ausgewählten Unternehmensvertretern überlassen. Wie schrieb Kant dazu treffen in einem Aufsatz zur Aufklärung: “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude" target="_blank">Sapere aude</a>.” Traue Dich, selbst zu denken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche SDAX Aktien haben das größte Potenzial?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor zwei Wochen begannen wir unseren Marktüberblick mit folgendem Satz: "Unser bisheriges Szenario ist weiterhin voll intakt." und das gilt so weiterhin. Wie unsere Abonnenten im aktuellen Sharewise Börsenbrief schon wissen, war eine Korrektur des DAX unter die Marke von 6.000 Punkten unser Wunschszenario, da an solch runden, psychologisch wichtigen Marken meist eine Menge Stoppkurse liegen und diese im Rahmen des sogenannten "Stoppfishing" sehr gerne von instituionellen Großanleger ausgelöst werden, um so noch einmal billig einkaufen zu können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p><span style="font-size: larger;">Sehr geehrte Damen und Herren,</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Sharewise verfügt mittlerweile über mehr     als 61.000 registrierte  Mitglieder aus aller Welt, die unsere    Plattform  sehr rege und intensiv  nutzen. Dabei geben unsere Mitglieder    konkrete  Kauf- und  Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu    einzelnen Aktien  ab. Sharewise wertet  diese Daten aus, um so einerseits die    besten Tippgeber  zu  identifizieren und andererseits die besten  Aktien   zu ermitteln. Das   Ergebnis dieses quantitativen Systems ist  die   Sharewise Aktienrangliste, welche als Basis für den </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11" target="_blank"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> dient.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Einen Teil des quantitativen Systems     wollen wir nun regelmäßig  kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung     stellen. Dazu werten wir aus,  welche Aktien das größte Potenzial     besitzen. Diese Auswertung basiert  auf den Einschätzungen aller 61.000 Mitgliedern und     liefert Ihnen eine gute Basis,  unterbewertete Aktien zu  identifizieren.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Beginnen möchten wir heute mit einem     Marktüberblick und anschließend  gehen wir detailliert auf jene SDAX-Aktien ein, die das größte Potenzial  aufweisen. Am Ende gehen wir noch auf die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten 2 Wochen ein.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Marktüberblick</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Schon vor zwei Wochen begannen wir unseren Marktüberblick mit folgendem Satz: &#8220;Unser bisheriges Szenario ist    weiterhin voll intakt.&#8221; und das gilt so weiterhin. Wie unsere Abonnenten im aktuellen </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11" target="_blank"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> schon wissen, war eine Korrektur des DAX unter die Marke von 6.000 Punkten unser Wunschszenario, da an solch runden, psychologisch wichtigen Marken meist eine Menge Stoppkurse liegen und diese im Rahmen des sogenannten &#8220;Stoppfishing&#8221; sehr gerne von instituionellen Großanleger ausgelöst werden, um so noch einmal billig einkaufen zu können. Oder um mit Börsenaltmeister André Kostolany zu sprechen: Im Rahmen einer solchen Bewegung wechseln Aktien von den schwachen Händen in die starken Hände! Genau darum hatten wir Ihnen auch eine schwierigen und turbulenten August angekündigt, was sich genau so auch gezeigt hat, denn immerhin war der August 2010 der schlechteste August seit Platzen der Technologieblase anno 2001.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Im Rahmen des Anfang/Mitte August gesehenen &#8220;False Break&#8221; nach oben sowie der danach erfolgten heftigen Korrekturbewegung hat sich die Stimmung an den Aktienmärkten nun genau so verschlechtert, wie wir es für den Start einer Jahresendrallye brauchen. Der schwierige August zusammen mit der Angst vor dem ja traditionell schwierigen September hat nämlich zuletzt dafür gesorgt, dass insbesondere die Stimmungsindikatoren in den USA auf den niedrigsten Stand seit März 2009 gesunken sind &#8211; und damals begann der aktuell immer noch voll intakte neue Bullenmarkt nach der Finanz- und Weltwirtschaftskrise. Natürlich wird der DAX auch jetzt nicht in einem Zug von 6.000 auf 7.000 Punkte steigen, aber wir rechnen spätestens Mitte/Ende September mit einem neuen Jahreshoch und einer anschließenden Kursrallye bis auf mindestens 6.800 Punkte.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Diese &#8220;Jahresendrallye&#8221; sollte dann Anfang 2011 nahtlos in eine &#8220;Jahresanfangsrallye&#8221; münden und den DAX im Zuge dieser Bewegung auf 7.000 bis 7.200 Punkte bringen. Bei Erreichen dieser Marke sollte es dann die nächste größere Korrektur geben, wobei wir insgesamt von einem auch danach weiter intakten Bullenmarkt ausgehen. Warum wir an diese Entwicklung glauben, haben wir den Abonnenten unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11" target="_blank"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> ja schon mehrfach ausführlich dargelegt, und dies soll auch unseren zahlenden Kunden vorbehalten bleiben. Genau wie unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot, dass mittlerweile mehr als +5% Kursgewinn seit dem Start verzeichnen konnte (alle fünf aufgenommenen Aktien liegen dabei im Plus), wohingegen der DAX zur gleichen Zeit nur +1,72% zulegen konnte. Wir konnten nahe dem August-Tief noch 2 Positionen ausbauen und sind aktuell zu 70% investiert.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: larger;">Entwicklung Sharewise Börsenbrief Musterdepot vs. DAX, seit Auflage am 1. Juni 2010</span></strong></p>
<p><img src="http://www.de.sharewise.com/attachment/file/4003/musterdepot_vs._dax.jpg" alt="" /></p>
<p><span style="font-size: larger;">Wenn Sie bedenken, dass eine 10jährige Bundesanleihe derzeit mit ca. 2,2% p.a. rentiert, wohingegen der DAX trotz der zuletzt gesehenen Korrektur seit 1. Juni 2010 +1,72% einbrachte und unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot mehr als +5% zulegen konnte, dann sehen Sie, dass sich ein Abonnement unseres </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11" target="_blank"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> für Sie auszahlt. Doch genug zum aktuellen Marktgeschehen und zum eigentlichen Thema des heutigen Artikels, nämlich den SDAX Aktien mit dem größten Potenzial! </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> <strong>SDAX Aktien mit dem größten Potenzial</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auswertung aller aktuell noch laufenden Empfehlungen unserer mehr als 61.000 Mitglieder.</span><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktienname</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;"><strong>ISIN</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktueller Kurs</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;"><strong>Potenzial</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="AIR BERLIN PLC" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/GB00B128C026-air-berlin/analysen-empfehlungen">AIR BERLIN PLC</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">GB00B128C026</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">3,40 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+62,49%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="LOEWE AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006494107-loewe/analysen-empfehlungen">LOEWE AG</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0006494107</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">6,13 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+54,36%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="DIC ASSET AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0005098404-dic-asset/analysen-empfehlungen">DIC ASSET AG</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0005098404</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">6,32 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+50,84%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="WACKER NEUSON" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE000WACK012-wacker-neuson-na-o-n/analysen-empfehlungen">WACKER NEUSON</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE000WACK012</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">9,65 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+45,46%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="TELEPLAN INTERNATIONAL" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/NL0000229458-teleplan-int-nv/analysen-empfehlungen">TELEPLAN INTERNATIONAL</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">NL0000229458</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">1,82 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+44,69%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="PFLEIDERER AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006764749-pfleiderer/analysen-empfehlungen">PFLEIDERER AG</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0006764749</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">4,37 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+43,10%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="C.A.T.OIL AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/AT0000A00Y78-c-a-t-oil/analysen-empfehlungen">C.A.T.OIL AG</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">AT0000A00Y78</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">6,88 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+42,81%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="COLONIA REAL ESTATE AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0006338007-colon-real-estate/analysen-empfehlungen">COLONIA REAL ESTATE AG</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0006338007</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">3,97 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+42,29%</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><a title="CONSTANTIN MEDIEN AG" href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0009147207-constantin-medien/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">CONSTANTIN MEDIEN AG</span></a></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0009147207</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">1,62 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+38,57%</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="262"><span style="font-size: larger;"><a title="KOENIG + BAUER AG ST." href="http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0007193500-koenig-bauer/analysen-empfehlungen">KOENIG + BAUER AG ST.</a></p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="123"><span style="font-size: larger;">DE0007193500</span></td>
<td style="text-align: center;" width="142"><span style="font-size: larger;">13,86 €</span></td>
<td style="text-align: center;" width="87"><span style="font-size: larger;">+36,35%</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><strong>Sentimentdaten</strong></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><strong>Analysten</strong></p>
<p>Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen), Kaufen / Verkaufen</p>
<p><span style="font-size: larger;">28.08. bis 01.09. (86): 55,8% / 15,1%</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN KAUF</strong>: United Internet AG, Vinci S.A., Infineon Technologies AG</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>ANALYSTEN VERKAUF</strong>: Hermes International S.A., Deutsche Postbank AG, Givaudan S.A.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> <strong>Privatanleger</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">28.08. bis 01.09. 73% Bullen (steigende DAX Kurse) 27% Bären (fallende DAX Kurse)</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Durchschnittlich erwarteter DAX-Endstand für kommenden Freitag: 6.001</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>PRIVATANLEGER KAUF</strong>: HeidelbergCement AG, Infineon Technologies AG, AXA S.A.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>PRIVATANLEGER VERKAUF</strong>: Deutsche Börse AG, Verbund AG, Deutsche Bank AG</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die Analysten favorisieren derzeit die Aktien des deutschen Internetunternehmens United Internet AG, des französischen Baukonzerns Vinci S.A. sowie des deutschen Chipherstellers Infineon Technologies AG. Für die vielen positiven Analystenkommentare zu United Internet dürften nicht zuletzt die vorgelegten, sehr guten Quartalszahlen verantwortlich sein. Zumal das Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe dieser Quartalszahlen eingestehen musste, die Nachfrage nach dem Tablet PC &#8220;Smartpad&#8221; unterschätzt zu haben, weshalb man diesen nur noch bis Ende September ausliefern könne. &#8220;United Internet auf den Spuren von Apple (und dem iPad)?&#8221; könnte man sich da fragen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Was für United Internet gilt, gilt auch für die Vinci S.A. Denn der im französischen Leitindex CAC40 gelistete Konzern für Bau- und baunahe Dienstleistungen mit derzeit rund 140.000 Mitarbeitern konnte zuletzt ebenfalls mit seinen Quartalszahlen überzeugen. Insofern verwundert es nicht, dass die Analysten sich reihenweise positiv zu Vinci S.A. äußern.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Der im DAX gelistete deutsche Chipkonzern Infineon Technologies AG hingegen machte in dieser Woche dadurch von sich reden, dass es dem Unternehmen gelang, seinen Geschäftsbereich &#8220;Wireless Solutions&#8221; an den amerikanischen Chipriesen Intel Corp. zu verkaufen. Infineon Technologies AG verliert damit ca. 1/4 seiner Umsätze, der Gewinnbeitrag dieser Sparte war jedoch zuletzt eher überschaubar. Dies dürfte der Grund dafür sein, warum Analysten über diesen Deal jubeln, zumal der Verkaufspreis eher am oberen Ende der erwarteten Preisspanne lag. Ob der Deal aber tatsächlich langfristig positiv für Infineon Technologies AG ist, sei noch dahingestellt. Denn es stellt sich schon die Frage, warum Infineon einen solchen &#8211; nach Meinung aller Experten zukunftsträchtigen &#8211; Geschäftsbereich aufgibt, wohingegen die viel erfolgreichere Intel Corp. sich dieses Geschäft dazu kauft.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auf der Verkaufsliste der Analysten stehen derzeit hingegen die Aktien des französischen Luxusgüter-Herstellers Hermes International S.A. Warum die Analysten die Aktie derzeit nicht mögen entzieht sich dabei jedoch unserer Kenntnis, denn die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen waren hervorragend und insbesondere der asiatische Markt erwies sich als Wachstumstreiber. Zuletzt erreichte die Aktie daher auch ein neues Jahreshoch.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ebenfalls auf der Verkaufsliste der Analysten steht die Aktie der Deutschen Postbank AG. Dies hingegen verwundert nicht wirklich, denn der kürzlich vorgelegte europäische Bankenstresstest hat ergeben, dass die Deutsche Postbank AG ihre Kapitalbasis kurzfristig stärken muss. Ferner belastet sicherlich auch die in Deutschland geplante Bankenabgabe alle Bankaktien und somit auch die Aktie der Deutschen Postbank AG.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Last but not least ebenfalls auf der Verkaufsliste der Analysten steht die Aktie der Schweizer Givaudan S.A. Bei der Givaudan S.A. handelt es sich um den weltgrößten Hersteller von Aromen und Duftstoffen mit derzeit ca. 8.500 Mitarbeitern. Allerdings gab die Givaudan S.A. zuletzt bekannt, ein Restrukturierungsprogramm durchführen zu wollen, im Rahmen dessen es auch Stellenstreichungen geben wird. Ferner setzt sich das Unternehmen nun zum Ziel, ein organisches Wachstum von 4,5% bis 5,5% zu erzielen. Die Restrukturierungskosten werden das Ergebnis jedoch kurzfristig belasten, weshalb die Analysten die Aktie derzeit abstufen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die privaten Sharewise Mitglieder setzen derzeit auf die Aktien der HeidelbergCement AG, ebenfalls der Infineon Technologies AG sowie der AXA S.A. Die HeidelbergCement AG wurde zuletzt wegen Befürchtungen um ein &#8220;Double Dip&#8221; ausverkauft und war teilweise unter 32,00 Euro zu haben. Während einige Konkurrenten zuletzt eher schwache Quartalszahlen vorlegten, konnte die HeidelbergCement AG jedoch überzeugen, was auch zu massiven Insiderkäufen durch den Großaktionär Merckle Gruppe führte.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Wie schon die Analysten so scheinen auch die privaten Mitglieder von dem Verkauf der Sparte &#8220;Wireless Solutions&#8221; von Infineon Technologies AG an die Intel Corp. überzeugt zu sein. Unsere Skepsis diesbezüglich haben wir jedoch bereits beschrieben.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Der dritte Kaufkandidat unserer privaten Mitglieder ist, wie schon in der Vorwoche, die Aktie des französischen Versicherungskonzerns AXA S.A., der gut durch die Finanzkrise gekommen ist und nun von dieser sogar profitieren könnte. Insofern bleibt die Aktie eine gute Wahl, ebenso wie auch die beiden deutschen Versicherungsriesen Allianz SE und Münchener Rück.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auf der Verkaufsliste der Privatanleger hingegen stehen die Aktien der Deutschen Börse AG, der österreichischen Verbund AG sowie der Deutschen Bank AG. Warum die privaten Mitglieder die Aktie der Deutschen Börse AG derzeit derartig negativ beurteilen, entzieht sich unserer Kenntnis, denn gerade der turbulente Börsenmonat August hat für anziehende Handelsumsätze gesorgt, wovon die Deutsche Börse AG profitieren dürfte.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Bei der Verbund AG hingegen ist die Sache schon klarer, denn hier wurde nach langen politischen Auseinandersetzungen in Österreich zuletzt eine Kapitalerhöhung beschlossen. Da eine solche Kapitalerhöhung auf die übrigen Aktionäre bzw. den Gewinn je Aktie verwässernd wirkt, kann man die Skepsis der privaten Anleger hier nachvollziehen.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Beim dritten Verkaufskandidaten Deutsche Bank AG hingegen sind wir erneut nicht einer Meinung mit den privaten Mitgliedern, denn die Aktie ist unseres Erachtens fundamental günstig bewertet und sieht charttechnisch gut aus.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> <strong>ANALYSE: INFINEON TECHNOLOGIES AG</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die vollständige Analyse bleibt den zahlenden Abonnenten des </span><a title="Sharewise Börsenbrief" href="http://www.de.sharewise.com/subscriptions/neu?type=11"><span style="font-size: larger;">Sharewise Börsenbrief</span></a><span style="font-size: larger;"> vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis  dafür, dass Qualität Ihren Preis hat.</span></p>
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<p>- Überführung der Empfehlungen der 100 besten Mitglieder, die      nachweislich den Euro Stoxx 600 schlagen, in die Sharewise Aktienrangliste.</p>
<p>- Je besser ein Mitglied ist, desto mehr Gewicht haben seine Empfehlungen auf die Sharewise Aktienrangliste.</p>
<p>- Es werden nur Aktien besprochen, die von Top Mitgliedern empfohlen wurden.</p>
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<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Aktuelle Insiderhandel und Director Dealings</strong></span></p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="621">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;"><strong>Veröffentlicht</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;"><strong>Handelsdatum</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktie</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;"><strong>Aktion</strong></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;"><strong>Volumen</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">27.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">25.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">414.511 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">27.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">24.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">319.606 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">27.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">220.098 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">20.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">588.858 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">19.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">173.617 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">18.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">366.050 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">17.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Nordex SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">43.651 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">26.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">24.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">HeidelbergCement AG</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">9.922.139 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">19.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">HeidelbergCement AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Kauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">9.883.515 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">23.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">18.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Bertrandt AG</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.790.939 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">20.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">20.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">GFK SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.493.500 €</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">19.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">19.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">GFK SE</span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">355.947 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">19.08.2010</span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">18.08.2010</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">GFK SE</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">227.004 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">18.08.2010</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">13.08.2010</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Wacker Neuson</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.644.300 €</p>
<p></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="130"><span style="font-size: larger;">18.08.2010</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="132"><span style="font-size: larger;">13.08.2010</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="189"><span style="font-size: larger;">Wacker Neuson</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="76"><span style="font-size: larger;">Verkauf</p>
<p></span></td>
<td style="text-align: center;" width="94"><span style="font-size: larger;">1.161.506 €</p>
<p></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Auffällig sind in jüngster Zeit sowohl einige Insiderverkäufe bei Wacker Neuson, der GFK SE und der Bertrandt AG sowie größere Insiderkäufe bei der HeidelbergCement AG und der Nordex SE. Bei der Wacker Neuson verkaufen Vorstandsmitglieder jeweils größere Aktienpakete im Rahmen der Beendigung eines bestehenden Langfristbindungsprogramms für Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit einer Änderung des Vorstandanstellungsvertrags, u.a. auch vor dem Hintergrund von Gesetzesänderungen. Die Veräußerungen erfolgten dabei außerbörslich an eine den Aktionären der Gründerfamilie Wacker zuzurechnende Gesellschaft.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Bei der GFK SE verkauften derweil die Vorstandsmitglieder Dr. Gérard Hermet sowie Wilhelm Wessels größere Aktienpakete, was angesichts des zuletzt erreichten neuen Jahreshochs der GFK Aktie wenig verwundert.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Gleiches gilt auch für den größeren Insiderverkauf durch das Vorstandsmitglied Ulrich Subklew bei der Bertrandt AG &#8211; eine Aktie, die ebenfalls zuletzt ein neues Jahreshoch erreicht hat.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Größere Insiderkäufe gab es hingegen zuletzt beim DAX Konzern HeidelbergCement AG durch den Großaktionär Merckle Gruppe sowie bei der Nordex SE. Hier griff die Ventus Venture Fund GmbH &amp; Co. in sieben Tranchen zu und investierte so 2.126.391€. Größer und mit Abstand wichtigster Aktionär der Nordex SE bleibt jedoch weiterhin die reichste Frau Deutschlands, Susanne Klatten, die über ihre skion Beteiligungsgesellschaft über 24% der Anteile der Nordex SE hält.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<h3 class="green"><span style="font-size: larger;">Über den Autor</span></h3>
<p><span style="font-size: larger;">Sascha Huber, Jahrgang 1978 und     wohnhaft  in Trier, ist schon seit    Zeiten des damaligen Neuen Marktes     als intimer  Kenner der    Hightechbranche bekannt. Er betrieb in  den    Jahren 1998 bis  2001    zusammen mit einem Partner eine der  damals    führenden Börsenhotlines     sowie eines der damals führenden     Börsenportale und gehörte damit zu den     Ersten, die das Potential  von    Aktien wie Amazon.com, eBay oder     Intershop Communications     erkannten. Im Gegensatz zu vielen anderen     Experten riet er     allerdings rechtzeitig im März 2000 zum Ausstieg aus     dem Neuen Markt     und warnte sehr frühzeitig vor Luftnummern wie ComROAD,     Gigabell     oder Infomatec. Mittlerweile gehört er zu den aktivsten      Sharewise    Mitgliedern und zeichnet sich dabei durch exzellentes  Börsen     Know    How aus. Dabei liegt seine Spezialität unverändert im         Hightechsektor, den er aufgrund eines Informatikstudiums auch  bestens        einschätzen kann.</span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<p><span style="font-size: larger;"> </span></p>
<h2><span style="font-size: larger;">SHAREWISE WUNSCHANALYSE: AMERIKANISCHE BLUECHIPS</span></h2>
<div style="text-align: justify;">
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: larger;">Die US-Wirtschaft ist unverändert die   wichtigste Wirtschaft der Welt, auch wenn die Volksrepublik China   inzwischen Japan als Nummer 2 abgelöst hat und den USA damit auf den   Spuren ist. Allerdings geht es der US-Wirtschaft aufgrund der   Schuldenexzesse, insbesondere unter der Bush-Regierung, derzeit alles   andere als gut. So liegen die Leitzinsen (FED Funds Rate) in den USA   schon länger zwischen 0% und 0,25% und die Notenbank Federal Reserve   (FED) unter ihrem Präsidenten Ben Bernanke weitet aus Angst vor einem   sogenannten &#8220;Double Dip&#8221; derzeit ihre geldpolitischen   Lockerungsmaßnahmen (&#8220;Quantitive Easing&#8221;) weiter aus. Aus diesem Grund   haben viele Anleger derzeit Angst vor Inflation und flüchten in den   &#8220;sicheren Hafen&#8221; Gold. Dabei wird aber vergessen, dass auch Aktien   Sachwerte darstellen und somit von einer höheren Inflationsrate   profitieren, zumindest solange es nicht zu einer Hyperinflation kommt.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: larger;">Stimmen Sie daher hier und heute ab,                    welche der fünf folgenden amerikanischen Bluechips unser   Sharewise  Experte Sascha Huber für Sie am 8. September  an dieser   Stelle genauer unter  die Lupe nehmen soll:</span></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a title="Alcoa Inc." href="../../aktien/US0138171014-alcoa/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">Alcoa Inc.</span></a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="IBM" href="../../aktien/US4592001014-intl-bus-mach/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">IBM</span></a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Intel Corp." href="../../aktien/US4581401001-intel/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">Intel Corp.</span></a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Pfizer Inc." href="../../aktien/US7170811035-pfizer/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">Pfizer Inc.</span></a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Travelers Companies" href="../../aktien/US89417E1091-travelers-cos/analysen-empfehlungen"><span style="font-size: larger;">Travelers Companies</span></a></li>
</ul>
</div>
<p><a href="http://www.sharewise.com/polls/136"><span style="font-size: larger;"><img src="http://www.sharewise.com/images/mail/vote.png" alt="" /></span></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unn&#252;tzes Managementhandwerk f&#252;r die Wirtschaftspraxis?</title>
		<link>http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/unntzes-managementhandwerk-fr-die-wirtschaftspraxis/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 20:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Managementmoden]]></category>
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		<description><![CDATA[Studenten, die darüber nachdenken, BWL mit dem Ziel zu studieren, anschließend eine herausragende Position im Management anzustreben, sollte einmal einen Blick in den Beitrag von Anja Müller im Handelsblatt über die Forschungsarbeiten von Saras Sarasvathy werfen. Müller in dem Beitrag “Wirtschaftswissenschaft: Bauchgefühl verdrängt Lehrbücher” u.a.: „Sarasvathy war die erste Betriebswirtin, die verstehen wollte, wie Unternehmer aus Fleisch und Blut im Firmenalltag ticken. Wie treffen sie ihre Entscheidungen, wie gehen sie mit Unsicherheit um? Ein Ansatz, der jetzt Universitäten, Business-Schools und Großkonzerne weltweit erobert. Die Ergebnisse stellen viele sicher geglaubte Erkenntnisse der traditionellen BWL infrage. Echte Unternehmer, so stellen die Forscher fest, agieren ganz anders, als es Management-Lehrbücher und Businessplan-Ratgeber predigen. Sie scheren sich nicht um systematische Marktforschung und Absatzprognosen, und strukturierte Businesspläne sind ihnen ein Gräul. Echte Unternehmer agieren aus dem Bauch heraus, sie tänzeln sich an die Probleme heran. &#34;Erfolgreiche Unternehmer versuchen nicht, die Zukunft vorherzusagen&#34;, erklärt Sarasvathy. &#34;Sie versuchen, die Zukunft zu gestalten.&#34; Nun sind die Forschungen von Sarasvathy nicht ganz unproblematisch, weil sie offenbar nur „erfolgreiche“ Unternehmen untersucht und nicht betrachtet hat, wie sich eine statistisch relevante Grundgesamtheit von Unternehmen entwickelt, die strukturiertes Vorgehen ignorieren. Vermutlich wären ihre Ergebnisse dann etwas differenzierter ausfallen. Dennoch sind ihre Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="buzz_share_1" style="float: right; margin-right: 10px">
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</a>
</div><p>Studenten, die darüber nachdenken, BWL mit dem Ziel zu studieren, anschließend eine herausragende Position im Management anzustreben, sollte einmal einen Blick in den Beitrag von Anja Müller im Handelsblatt über die Forschungsarbeiten von Saras Sarasvathy werfen. Müller in dem Beitrag “<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/_b=2634876,_p=30,_t=ftprint,doc_page=0;printpage" target="_blank">Wirtschaftswissenschaft: Bauchgefühl verdrängt Lehrbücher</a><strong>”</strong> u.a<strong>.</strong>:</p>
<blockquote><p>„Sarasvathy war die erste Betriebswirtin, die verstehen wollte, wie Unternehmer aus Fleisch und Blut im Firmenalltag ticken. Wie treffen sie ihre Entscheidungen, wie gehen sie mit Unsicherheit um? Ein Ansatz, der jetzt Universitäten, Business-Schools und Großkonzerne weltweit erobert.</p>
<p>Die Ergebnisse stellen viele sicher geglaubte Erkenntnisse der traditionellen BWL infrage. Echte Unternehmer, so stellen die Forscher fest, agieren ganz anders, als es Management-Lehrbücher und Businessplan-Ratgeber predigen. Sie scheren sich nicht um systematische Marktforschung und Absatzprognosen, und strukturierte Businesspläne sind ihnen ein Gräul. Echte Unternehmer agieren aus dem Bauch heraus, sie tänzeln sich an die Probleme heran. &quot;Erfolgreiche Unternehmer versuchen nicht, die Zukunft vorherzusagen&quot;, erklärt Sarasvathy. &quot;Sie versuchen, die Zukunft zu gestalten.&quot;</p>
</blockquote>
<p> <span id="more-1446"></span>
</p>
<p>Nun sind die Forschungen von Sarasvathy nicht ganz unproblematisch, weil sie offenbar nur „erfolgreiche“ Unternehmen untersucht und nicht betrachtet hat, wie sich eine statistisch relevante Grundgesamtheit von Unternehmen entwickelt, die strukturiertes Vorgehen ignorieren. Vermutlich wären ihre Ergebnisse dann etwas differenzierter ausfallen. Dennoch sind ihre Untersuchungen interessant, weil sie zeigen, von wie vielen Faktoren der Unternehmenserfolg tatsächlich abhängt und weil es nicht reicht einfach ein wie auch immer designtes Managementkonzept einer Business-School oder eines Managementgurus anzuwenden.</p>
<p>Die Untersuchungen bestätigen aber, dass es lohnt gelehrte Methoden kritisch zu hinterfragen und erfolgreiche Praxisbeispiele nicht als “Beweise” für die Wirkung von Methoden zu akzeptieren.</p>
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